Wien

Wohnbeihilfe Wien:

Zuständige Stelle: Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50), Gruppe Wohnbeihilfe
Adresse: 1190 Wien, Heiligenstädter Straße 31, Stiege 3, 2. Stock, Einlaufstelle Zimmer 228
Einreichungen aus den Bezirken 1.-15.: Ebene 2
Einreichungen aus den Bezirken 16.-23.: Ebene 3
Telefon: 01-4000-74880
Fax: 01-4000-99-74896

Parteienverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 13 Uhr, zusätzlich Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr.
Zuweilen kann es durch starken Parteienandrang zu längeren Wartezeiten kommen. Es wird daher empfohlen, vormittags bis spätestens 11 Uhr, Donnerstag nachmittag bis spätestens 17 Uhr zu kommen.

Erfoderliche Unterlagen zur Beantragungen der Wohnbauhilfe finden Sie => hier
 





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Wohnbeihilfe MA50

Durch Zufall habe ich jetzt diese Seite entdeckt und möchte mein Problem schildern - wobei ich mir denke, daß auch viele andere davon betroffen sein werden!
Meine Situation und mein Leben sind nicht gerade gut verlaufen - ich werde demnächst 60. Ich bin geborener Wiener, lebte aber von 1981 bis 2000 in Kärnten.
In Kurzform:
verheiratet, geschieden, danach für 3 Monate obdachlos (in Kärnten), wieder aufgerappelt, zuerst Zimmer, dann kleine Wohnung, schließlich Heimatwohnung. Herbst 2000 Rückkehr nach Wien bzw Strasshof wegen einer Partnerschaft, nach dem Ende alles von vorn, kurzzeitig bei Bekannten untergekommen, dann WG-Zimmer, kleine Privatwohnung (in scheußlichem Zustand!), schließlich vor 5 Jahren Gemeindewohnung.
Beruflich immer wieder falsche Firmen erwischt (Konkurs, Verkauf, fürchterlich schlecht zahlend etc). Mein letzter Job war 2001 bei der DDSG, seither nichts mehr. Eine fix zugesagte Stelle als Netzwerktechniker konnte ich nicht antreten, weil "zur Zeit keine unbefristeten Verträge ausgestellt werden, wir aber an Personen über 50 keine befristeten Verträge ausstellen dürfen!" Danke!!
Die Gemeindewohnung konnte ich nur deswegen nehmen, weil ich zum AMS-Geld (das leider nicht vom Verdienst bei der DDSG berechnet wurde, sondern von einer miesen Firma in Kärnten!!!) von ca 450 mtl (die Miete ist derzeit ca 480!!!) noch von der MA40 ca 350 und zusätzlich von der MA50 eine Wohnbeihilfe von ca 150 bekommen habe. Da ist sich nach Abzug aller Fixkosten noch ein Betrag von ca 100 Euro für ein "feudales Leben" ausgegangen.
Nun gibts aber seit einiger Zeit bei der MA50 eine neue Vorschrift, derzufolge man zur Erlangung der Wohnbeihilfe ein MINDEST(!!!!)Einkommen vorweisen muß, das sind zur Zeit 773,26 - dafür zählt aber nur das Geld vom AMS, NICHT von der MA40!!! Und aus diesem Grund wurde mir die Wohnbeihilfe im Frühjahr 2012 gestrichen!!!!
   Seither habe ich jedes Monat die Wahl: entweder die volle Miete einzahlen und ein Monat lang Schuhsohlen kauen - oder etwas zu Essen zu kaufen, dafür aber den Mietrückstand (der bereits über 1000 Euro ausmacht!!!) erhöhen!
Ich frage jetzt allen Ernstes: Bitte was sind das für Gesetzesgeber, die zur Erlangung einer BEIHILFE ein MINDESTEINKOMMEN festlegen????? Interessanterweise steht nirgends etwas von einem Höchsteinkommen, das heißt, auch ein Politiker oder Manager mit 4- oder 5-stelligem Einkommen bekäme Wohnbeihilfe, MIR jedoch, der ums Überleben kämpft, wird sie gestrichen????? Da schickt man Milliarden nach Griechenland, damit dort Pensionen für Tote bezahlt werden, aber den eigenen Leuten nimmt man das Notwendigste!!!
Mir wurde gesagt, ich solle eine billigere Wohnung nehmen! Bitte wo krieg ich die her? Und außerdem: noch einen Umzug schaffe ich nicht mehr, ich bin am Ende, völlig ausgebrannt, ich kann nicht mehr!!!!
Der Sozialberater von der MA40 sagte, wenn ich die Pension (Mindestpension!!) kriege, geht sich das wieder aus, daß ich diese Beihilfe bekomme, aber ich bin jetzt wieder abgelehnt worden von der PVA, scheinbar bin ich immer noch zu gesund dafür!
Jedenfalls kann ich nicht mehr.
Und auf den Karlsplatz geh ich sicher nicht. Dann noch eher in die Votivkirche - oder gleich in die Donau!!!!
Manfred   20. Jänner 2013

Antwort Wien-konkret: Wien hat sogar den Heizkostenzuschuß zuerst halbiert und diesen Winter gestrichen. Wenn Sie wirklich wollen, dass österreichisches Steuergeld in Österreich bleibt, dann sind Sie bei der => EU-Austrittspartei richtig. Einfach beim kostenlosen Rundschreiben eintragen.