Wien
    

Wohnungsweitergabe bei Wiener Wohnen / Gemeindewohungen

Als HauptmieterIn können Sie an folgende Personen Ihre Wohnung weitergeben:
* Nahe Verwandte, Familienangehörige bzw. allfällige Erben, die mit Ihnen im gemeinsamen Haushalt wohnen (Weitergabe laut Mietrechtsgesetz)
* Nahe Verwandte, Familienangehörige bzw. allfällige Erben, die nicht im gemeinsamen Haushalt wohnen (erweiterte Weitergabe)
* Entfernte Verwandte bzw. sonstige Familienangehörige, die nicht im gemeinsamen Haushalt wohnen (Mietrechtsübertragung an entfernte Verwandte)
* Ehemaligen Lebenspartnerin bzw. ehemaligen Lebenspartner (Wohnungsweitergabe an ehemalige/n Lebenspartner/in).

Qu.: Website von Wiener Wohnen Stand 26. Juli 2013
  



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Schikannen durch WW bei Direktvergabe

Betreff: Wohnung P. Ernst; Wien 10., Jura-Soyfer-Gasse 4/.../...

Sehr geehrter Herr Schatzer,
da ich leider keine e-mail-Adresse Ihrer Vorgesetzten,Fr. Gruber,habe, bitte ich Sie um Weiterleitung der nachfolgenden chronologischen Aufstellung zu Fr. Grubers Information und als Grundlage des versprochenen Rückrufs:
   1)Nach dem Ableben meines Bruders,wohnhaft an der o.g. Adresse,verwaltet durch WIENER WOHNEN (WW) Mitte März 2014, war die Absicht
-hohe Kosten für mich zu vermeiden,um neuwertige Einbauküche und Einbaumöbel zu entfernen
-noch höhere Kosten für den Nachmieter zu vermeiden,um dasselbe wieder einzubauen.
   2) Daraufhin hat mir WW (Hr. Schatzer) eine Direktvergabe an einen von mir zu findenden Nachmieter empfohlen,unter der alleinigen (!) Bedingung eines entsprechenden Vormerkscheines.
Nach entsprechender Suche durch mich erfüllte der präsumptive Nachmieter,Hr. Knopf, diese Bedingung.
   3) Danach hat Hr.Knopf anlässlich der Wohnungsbesichtigung durch WW (vertreten durch Fr. Tschernitsch) schriftlich erklärt,die Wohnung genauso zu übernehmen,wie sie ist und den Zustand ausdrücklich begrüsst (unterschriebene Wohnungs-Direktvergabe-Einigungserklärung).
   4) Daraufhin erfolgten neuerliche Auflagen an mich durch WW (Kamin-, Gas- und Elektrobefund),welche ausschliesslich bei Direktvergabe zu erfüllen sind.
Auch diese nachträglichen Auflagen wurden meinerseits erfüllt.
   5) Daraufhin wurde an mich eine neuerliche Bedingung durch WW gestellt,den Wohnzimmer-Loggiaausbau durch einen Sachverständigen von WW (Hr. Supper) zu überprüfen. Die ordnungsgemässe Ausführung wurde durch Hrn. Supper festgestellt und ist daher auch diese Bedingung nach  Aussage von WW erfüllt und kein Problem.
   6) Daraufhin wurde mir jetzt mitgeteilt,dass eine Direktvergabe nicht möglich wäre und es erging eine neuerliche Bedingung durch WW zum Einbau eines (völlig sinnlosen) Fensters zwischen Küche und Wohnzimmer (statt der Durchreiche),allerdings nur(!) bei Wohnungsdirektvergabe,nicht bei Wohnungsrückgabe an WW (!).Warum das so sein soll,blieb unerklärt (siehe mein mail v.5/11/2014).
 
Ich muss mich bzw. Sie leider fragen,was das alles soll und was als nächstes kommt ?
Mit Bedauern muss ich den Eindruck gewinnen,dass trotz der ursprünglichen Empfehlung von WW zur Direktvergabe dieselbe durch immer neue Bedingungen (man könnte sie auch Schikanen nennen) verzögert,verteuert bzw. verhindert werden soll, während gleichzeitig überall  die triste Lage am Wohnungsmarkt beklagt wird. Sollte ich mich täuschen so bitte ich um Angabe von Gründen für die bisherige Vorgangsweise durch WW.
Da ich nicht gewillt bin, mich weiter drangsalieren zu lassen, musste ich leider (siehe Kopie per e-mail oben) auch andere Stellen über diese Angelegenheit informieren und behalte mir vor,Ihre Vorgangsweise öffentlich zu machen.
An einer Stellungnahme bzw. Kommentar durch WW wäre ich im Sinne einer konstruktiven Problemlösung sehr interessiert.
Für Ihre Mühe danke ich im Voraus.
Hochachtungsvoll
Ing. P. Alfred,     11. Nov. 2014

Nachstehend ein Beispiel der bei WIENER WOHNEN offensichtlich üblichen Beamtenwillkür:
   A)Handelnde Personen:
Fr. Natalia Tschernitsch (Position unbekannt)
Hr. Supper (Werkmeister und Bausachverständiger)
Hr. Manuel Schatzer (zuständiger Sachbearbeiter)
Fr. Gruber (Vorgesetzte)
   B)Information erging auch an:
Bürgermeister Dr. Michael Häupl
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig
Bürgerservice Wien (MA 55)
Volksanwaltschaft Wien
   C) Bisherige Reaktion:  NULL

Antwort Wiener Wohnen: Thursday, November 13, 2014 3:52 PM
Sehr geehrter Herr P...,
die Fa. EBE wurde für die neuerliche Überprüfung beauftragt. Die Kosten für diese Überprüfung übernimmt wie beim Ersten Mal Wiener Wohnen. Da Sie der Erbe sind und die Schlüssel zu der Wohnung haben, werden Sie erneut von der Fa. EBE  kontaktiert um einen Termin für die Überprüfung auszumachen.
Laut meinen Aussagen, habe ich Ihnen mitgeteilt, dass die Direktvergabe von unserer Seite nicht genehmig wird und wir nun eine Entscheidung der Clearingstelle abwarten müssen.
Mfg. Schatzer       13.11.2014

Sehr geehrter Herr Schatzer,
ich danke für Ihre Nachricht und stelle hiezu wie folgt fest:
- Eine Direktvergabe wurde mir von WIENER WOHNEN (von Ihnen) vorgeschlagen.
- Bei der Wohnungsbesichtigung durch WIENER WOHNEN (Fr. Tschernitsch) wurde mir durch Fr. Tschernitsch nahegelegt,die bereits erfolgte Kündigung per Ende Oktober zurückzuziehen, da eine Direktvergabe länger dauern würde; dies habe ich befolgt.
- Alle mir schriftlich für eine Direktvergabe von WIENER WOHNEN gemachten Auflagen wurden von mir erfüllt.
- Jetzt wird mir erstmals schriftlich und ohne Angabe von Gründen mitgeteilt, dass eine Direktvergabe von WIENER WOHNEN nicht genehmigt wird.
   Ich fordere Sie auf, mir eine Kontaktadresse der “Clearingstelle” mitzuteilen, damit diese Ihre Entscheidung nicht auf Grund einseitiger Informationen trifft, was sowohl dem Gebot der Fairness als auch dem Gesetz widerspräche.
MfG P.         13.11.2014

Anm. Wien-konkret: Laut Auskunft Wiener Wohnen ist unter "Clearingstelle" die Schlichtungsstelle gemeint, die nun aber Clearingstelle heißt. Die Clearingstelle ist in der Zentrale von Wiener Wohnen angesiedelt. Die Leiterin ist Fr. Andrea Herbeck.

Antwort Wiener Wohnen, Presseabteilung, an Wien-konkret:
Sehr geehrter Herr Marschall, sehr geehrter Herr P...,
bezüglich ihres E-Mails betreffend der Direktvergabe der Wohnung in 1100 Wien, Jura Soyfer Gasse 4 /..., darf ich Ihnen folgendes mitteilen:
  
eine Direktvergabe ist bei Wiener Wohnen grundsätzlich möglich, auch durch Erben, wenn es sich um eine Verlassenschaft handelt. Allerdings sind bei einer Direktvergabe mehrere Voraussetzungen zu erfüllen. Neben einem positiven Befund der Elektro- und Gasanlagen, und dem schadlosen Zustand der Wohnung, auch die Entfernung von nicht bewilligten Loggiaverbauten.
  
Im Falle der angesprochen Wohnung ist der Loggiaverbau technisch ordnungsgemäß ausgeführt worden, allerdings ist bei der Besichtigung durch den zuständigen Mitarbeiter (auch dies ist eine Voraussetzung, bevor eine Direktvergabe erfolgen kann) festgestellt worden, dass die vorhandenen Fenster und die Loggiatüre, die im inneren Teil der Loggia liegen, ohne Bewilligung entfernt wurden. Da im Bereich der Loggia keine Wärmedämmung angebracht ist und auch keine Heizmöglichkeit in der Loggia vorhanden ist, besteht die Gefahr einer Kältebrücke und damit die Gefahr von Schimmelbildung. Wie Sie wahrscheinlich verstehen, besteht hier eine Haftungsfrage, die Wiener Wohnen ausschließen möchte und muss.
  
Aus diesem Grund ist es aktuell nicht möglich, einer Direktvergabe auf Seiten von Wiener Wohnen durchzuführen. Diese kann nur erfolgen, wenn die Fenster und Türen wieder eingebaut werden.
Mit der Bitte um Verständnis,
mit freundlichen Grüßen,
Markus Stradner   
Stadt Wien – Wiener Wohnen, Presse                        19. Nov. 2014

Sehr geehrter Herr Stradner, sehr geehrter Herr Marschall,
ich darf Sie auf folgendes hinweisen:
1) Mein Bruder ist 1975 in diese Wohnung eingezogen,der Loggiaverbau besteht seit mindestens 30-35 Jahren.
2) Zu den von Ihnen befürchteten Kältebrücken und Schimmelbildungen ist es in all dieser Zeit nicht gekommen.
3) Laut Auskunft des Hausmeisters ist vor ca. 8 Jahren die gesamte Fassade (also auch der Loggiaverbau) wärmeisoliert worden; genauere Unterlagen liegen bei Wiener Wohnen sicherlich auf; es kann auch daher garnicht zu den von Ihnen befürchteten Kältebrücken kommen,die Fenster sind Isolierfenster.
4) Bei dem von Ihnen erwähnten Rückbau der Loggia käme es genau zu dem von Ihnen befürchteten Effekt (Kältebrücke und Schimmelbildung), da die derzeitige, nicht wärmegedämmte Innenwand zur Aussenwand und damit die vollwärmegedämmte Aussenfassade durchbrochen würde. Eine zusätzliche,d ann entstehende Aussentüre sowie die dadurch entstehende Vergrösserung der Aussenfläche würde das Problem nur verschlimmern.
5) Alles o.g. ist in reichlich vorhandener Fachliteratur nachzulesen und durch Erfahrungen bestätigt.
6) ihr Werkmeister Supper hat bei seiner Inspektion den Verbau für in Ordnung befunden.
7) Warum diese rein technische Problematik vom Vergabe-Verfahren abhängt (Problem bei Direktvergabe,kein Problem bei Rückgabe an Wiener Wohnen),müssen Sie mir bitte erklären.
 
Ich bitte um Stellungnahme.
Hochachtungsvoll
Ing. P.                  19. Nov. 2014



3 Arten die Wohnung zu vergeben

Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Sohn wohnt 1 Jahr in einer Gemeindewohnung. Nun hat er die Chance in eine Genossenschaftswohnung um zu ziehen.
Jetzt gibt es ja, gem. Homepage-WieWo, 3 Arten die Wohnung zu vergeben:
* Rückgabe an WieWo
* Weitergabe
* Direktvergabe
Mein Sohn möchte die Wohnung gerne DIREKT an einen Freund vergeben der auch ganz begeistert von ihr ist. Stimmt es dass eine Direktvergabe eigentlich eh nur ein sogenanntes „Zuckerl“ von WieWo an den Mieter ist, man eigentlich gar nicht selbst entscheiden kann was man will und die einem so viele Steine in den Weg legen können, dass man zum Schluss, gezwungener weise, die Wohnung wieder an WieWo zurück gibt?
Ich dachte es steht einem als Mieter frei die Wohnung zurück-, weiter- oder direkt zu vergeben.
Erwarte gerne Ihre Nachricht und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Gabriele W.    26. August 2014



Wohnungsweitergabe an sein Kind

Sehr geehrte Damen und Herren!
Warum ist es nicht möglich, wenn man mit seinem Kind jahrelang im selben Haushalt gelebt hat und diese Wohnung an sein Kind weitergeben möchte, einfach nicht möglich nur eine Vertragsänderung zu machen und nicht einen "Neuen" auszustellen und dann die Miete auch noch erhöht wird -
WARUM?
Ich verstehe es einfach nicht! 
Er ist ja kein NEUER Mieter sondern hat schon immer bei mir gelebt! Das ist völlig ungerecht und zwingt einem nur dazu, angemeldet zu bleiben aber nicht mehr in dieser Wohnung selbst zu wohnen, wenn man selber einen Lebenspartner und der Sohn schon 22 Jahre alt ist und natürlich auch schon eine Lebenspartnerin hat.
Das Gesetzt gehört schleunigst geändert !!!
MfG
Karoline K.          28.9.2013

Anmerkung Wien-konkret:
* die Mitbewohner sind nicht "Mieter" (= Vertragspartner")
* das wurde vermutlich von der SPÖ-Grünen Stadtregierung so beschlossen, damit die Wiener Wohnen (Stadt Wien) mehr Geld von den Mietern kassieren kann. Wer soll denn sonst die hohen Parteifinanzierung für die Parteien im Wiener Landtag bezahlen? Wer soll die teuere Politpropaganda der Stadt Wien und von Wiener Wohnen zahlen?



Wohnungsweitergabe an Eltern verteuerte die Miete

Hallo habe meine Gemeindewohnung vor paar monaten meinen Eltern weitergegeben da ich eine grössere genommen habe. Ich zahlte für die Wohnung 326 euro.
   Meine Eltern zahlen jetzt 432,77 euro,
meine frage ist das normal oder beschiss das kanns doch nicht sein.
Die Wohnung hat 50,70 m2.
A.A.     27. September 2013



Lebensgefährte ist verstorben; Wohnungsräumung? Weiterverbleib? Neue Wohnung?

Guten Tag habe ein großes Problem.
Mein Lebensgefährte der Vater von meinen Kindern ist verstorben und ich wohne in seiner Wohnung.
Wien Wohnen schrieb mir ich soll am 14.6 2013 die Schlüssel zurückgeben da ich keine drei Jahre in dieser Wohnung gemeldet bin sonst werten sie ein Gerichtsweg bestreiten um die Wohnungsrücknahme durchführen zu können. Konnte die Schlüssel nicht zurückgeben da ich dann OBDACHLOS BIN und weiß nicht wo hin. Mein ganzes Hab und Gut ist in der Wohnung ein Hund von mir und zwei von im die ich auf keinen fall weggebe das habe ich im vor seinem tot versprochen.
   Hab mich bei der Mieterhilfe und MA 50 erkundigt was ich machen soll jeder sagte mir soll Unterschriften sammeln vom Haus und meine Räumungskosten von der alten Wohnung zahlen das waren 1960 EURO.
HAB ICH ALLES GEMACHT:  
Und jetzt bekomme ich eine Ablehnung von der Wohnungskommission sie vergeben nur Wohnungen die ein dringendes Bedürfnis haben.  
IST DAS NICHT GENUG MIT 50 JAHRE OBDACHLOS ZU SEIN!!!!! 
FREUNDLICHE GRÜSSE
BRIGITTE         30. Juni 2013

Anmerkung Wien-konkret: Laut Homepage von Wiener Wohnen haben Sie als ehemalige Lebenspartnerin die Möglichkeit, die Wohnung zu übernehmen. => http://www.wienerwohnen.at/mieterin/mietende/wohnungsweitergabe.html



Wohnungsweitergabe dauert mehr als 6 Monate

Ich möchte hiermit mitteilen, dass es trotz Wohnungsnot in Wien, nicht möglich ist eine Gemeindewohnung unter 6 Monaten trotz Weitergabemöglichkeit weiter zu geben. Der Bürokratismus blüht unendlich. Die Beamten welche an den Info-Stellen sitzen haben keine Ahnung, man wird von einer Stelle zur anderen geschickt.
Die Bedingungen für eine Weitergabe werden von Woche zu Woche geändert. Die Vormerkscheinbedinungen ändert ebenfalls laufend. Falsche Auskünfte werden gegeben. Es ist unfassbar welche Menschen hier am Werk sitzen und diese unmenschlichen Bedingungen erfinden.
Private würde nach kurzer Zeit in Konkurs gehen. So etwas ist nicht zu glauben.
Werner R.      4. Juni 2013

PS: Dafür ist der Wiener SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig (SPÖ) politisch verantwortlich.