Wien
    

Wohnungsmängel: Vom Baumängel beim Erstbezug bis zu Wohnungsmängel bei Wohungsübernahme

Wohnungsmängel können sowohl bei Altbauten, aber auch bei Neubauten auftreten.

Die häufigsten Mängel sind:
* undichte Fensten & Türen
* veralterte elektrische Installationen: Unbedingt die Sicherungen überprüfen und nachschauen, ob der Fehlerstromschalter (FI-Schalter) am letzten Stand der Technik ist.
* veralterte bzw nicht gewartete Gastherme
* kaputte Heizung (das fällt einem im Sommer meist nicht auf)
* kaputtes Klo (am besten testhalber ein paar Spülungen durchführen)
* Nachbarschaftslärm

Meldung & Behebung:
Mieter sind verpflichtet, ihre Vermieter umgehend von auftretenden Mängeln in Kenntnis zu setzen.
Vermieter sind verpflichtet, Wohnungsmängel zu beseitigen, auch wenn sie kein Verschulden trifft.

Beweislast:
* Mieter müssen die Existenz des Mangels beweisen können (zB mittels Fotos, Zeugen, Gutachten,)
* Vermieter sind für eine Behauptung, der Mieter hätte den Mangel selbst verursacht, beweispflichtig. Können sie dies nicht, müssen die Vermieter für den Schaden aufkommen.

Kein Mangel ist
* Straßenlärm oder Flugzeuglärm, bzw.
* Handymastenstrahlung.
Jedenfalls ist nicht bekannt, dass da schon ein betroffener Mieter bei einem Gerichtsprozess gewonnen hätte.

Bei Wohnungsübernahmen:
Alle Mängel sollten in das Übernahmeprotokoll aufgenommen werden.

Was man bei bestehenden Wohnungen degegen tun kann?
1. Mietminderung
2. Zurückbehaltung der Miete
3. Schadensersatz
4. Mängelbeseitigungsklage
5. Ersatzvornahme
6. Außerordentliches Kündigungsrecht
Qu => Bremer Mieterschutzbund

Die wichtigsten Rechtsgrundlagen in Österreich:
* Mietrechtsgesetz - MRG
* Wohnungseigentumsgesetz - WEG
* Bauträgervertragsgesetz - BTVG
* Konsumentenschutzgesetz - KSchG (§ 30, 31 KSchG)
* Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch - ABGB in den §§ 1090 ff ABGB. 


siehe auch => Tipps für den Wohnungskauf





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KÄLTE durch: Alte Fenster, Wohnungstür, Luftzug

Seit Jahren wird von Seiten von Wr. Wohnen absolut nichts zur Erhaltung unseres Wohnhauses getan,
Übernahm im April, 1998 die Gemeindewohnung im 14.Bezirk. Nicht der Stadion-Lärm ist das Problem. Die seit Jahren zugesagten dichten Fenster und die zugluftfreie Wohnungstür, die seitens des Hausbesorgers zugesagt wurden, wurden anscheihneng von Seiten Wr. Wohnen absolut vergessen! Es wurde überhaupt nichts gegen diese wenigen Mängeln in unserem Wohnhaus getan. Dabei wären es nur 2 oder 3 Wohnungen. Warum wird auf so minimale Beschwerden nicht reagiert? Bei meinem Fenster(Isoliert+6 Fensterpolster) Balkontür (Isoliert+8 Fensterpolster) wegen der extremen Zugluft!Bei 30 Quadratmeter> 2Heizstrahler, Echt Energiesparend. Dann kam heute noch der Brief mit der Mietzins-Erhöhung! Das ist nichts Neues, doch gab mir den Rest.

B. Wilfried             21. Dezember 2011



Wohnen im Altbau-Gemeindewohnung 10. Bezirk... Katastrophe!!!

Ich wohne seit 4 Jahren in einen Altbau im 10. Bezirk, Dieselgasse .... . Dieses Wohnhaus ist generell in einem sehr schlechten Zustand, vor allem die Wohnräumlichkeiten sind eine Zumutung. Ich habe schon des öfteren bei Wiener Wohnen angefragt ob ich ein Recht auf eine bessere Wohnsituation habe. Daraufhin wurde ich immer sehr schnell abgewimmelt mit der Begründung das ich eine mir und meiner Tochter entsprechende Wohnung besitze und deshalb auch kein Recht auf einen Vormerkschein habe.
   Was mich sehr zu schaffen macht sind die sehr kleinen Wohnräume, ich wohne mit meiner 11 jährigen Tochter auf 45m², wobei das Wohnzimmer mit der Küche in einem verbunden ist. Der zusätzliche Raum für meine Tochter ist gerade mal 10m² (entspricht eines Kabinett) und es ist nicht möglich diesen Raum so zu gestalten das genug Platz für alles notwendige was meine Tochter benötigt reinpasst, z.b großen Schreibtisch oder angemessenes Bett, da dieser Raum sehr eng angelegt ist. Zum anderen kann man in keine Wand etwas befestigen, sprich einen Schrauben in die Wand befestigen da mir der ganze Verputz inkl. Steine entgegen kommen. Ich bestitze auch einen Balkon den ich aber in den 4 Jahren niemals benutz habe da das Geländer wackelt und er sich nach vorne neigt. Die Wände sind sehr dünn und der Holzboden knarrt, ich höre jedes Geräusch von den Nachbarn. Es wohnen auch sehr viel ausländische Familien in diesem Haus, die keineswegs Rücksicht auf Lautstärke nehmen.
   Ich bin mit dieser Wohnsituation sehr unglücklich und Wiener Wohnen scheint es nicht viel zu interessieren trotz mehrmaligen Beanstandungen der Probleme. Für diese Umstände zahle ich auch noch eine verdammt hohe Monatsmiete die ich nicht gerechtfertig finde. Ich wäre sehr froh wenn darauf Rücksicht genommen wird und man in diese Punkten eine Lösung finden könnte. Mein Wunsch wäre eine 2 Zimmerwohnung die menschlichen Umständen entspricht. Es kann gerne jemand von Wiener Wohnen meine Wohnsituation einmal besichtigen und sich selber ein Bild machen.

Auf eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Natascha M.                            6. September 2011



WOFÜR hab ich 14.000 Euro gezahlt für einen PFUSCH ???

Ich habe vor kurzem eine Gemeindewohnung bezogen.
Die 14.000,- Baukosten habe ich bar eingezahlt,
Die Wohnung wurde von der Stadt Wien " erneuert" Böden, Wände usw...aber Handwerker dürften das keine gewesen sein .. mittlerweile hab ich eine Mängelliste von zwei Seiten..
Türen kaputt, fenster irgendwie überstrichen, Loch in der Badewanne, Waschtisch kaputt usw. seit 4 tagen warte ich auf den Anruf des "Werkmeisters".
Ich finde das eine Frechheit sondergleichen.
WOFÜR hab ich 14.000 Euro gezahlt für einen PFUSCH ??? 

Sonja St.        22. Juli 2011

Anmerkung Wien-konkret: Am besten an eine => Mieterorganisation wenden. Die helfen Ihnen weiter.