Wien

Karl-Marx-Hof

Der bekanntesten Wiener Gemeindebau in Wien ist der Karl-Marx-Hof in Döbling .

Der Karl-Marx-Hof wurde in den Jahren 1927 bis 1930 errichtet. Architekt war der Stadtbaumeister Karl Ehn, ein Schüler Otto Wagners. Der Gebäudekomplex umfaßt ca. 1350 Wohnungen, der von ca 5000 Menschen bewohnt wird. Der Karl-Marx-Hof ist 1 Kilometer lang. Aufgrund der Ausdehung wurde das Areal "Ringstraße des Proletariats" genannt. Der Karl-Marx-Hof hat - wie andere Genmeindebauten dieser Zeit einen gewissen "Festungscharakter" (Torbögen, kleine Fenster, strategisch wichtige Lage an einer Einfahrtsstraße).


Karl-Marx-Hof, Wien 19



Fotos: Karl-Marx-Hof in Wien, Aufnahme Mai 2006; © R. Marschall


Zu den zahlreichen Gemeinschaftseinrichtungen des Karl-Marx-Hof zählen mehrere Arztpraxen, eine Kranken­kassenstelle mit Ambulatorium, eine Apotheke, ein Postamt, zwei Zentralwäschereien, zwei Bäder mit 20 Wannen und 30 Brausen, zwei Kindergärten, eine Mutterberatungsstelle, ein Jugendheim, eine Bibliothek, Kaffeehäuser, Räumlichkeiten für politische Organisationen und 25 Geschäftslokale. 
   Ab 1988 wurde eine Generalsanierung der Wohnungen durchgeführt. 40% der Wohnungen verfügen heute über eine Zentralheizung, Lifte wurden eingebaut, Verbesserungen durchgeführt. Teilweise legte man Wohnungen zusammen, um größere und zeitgemäßere Wohnräume zu schaffen. 
    Die Eröffnung der Anlage fand jedoch bereits am 12. Oktober 1930 statt; dabei sprach Bürgermeister Karl Seitz die berühmten Worte:
"Wenn wir einst nicht mehr sind, werden diese Steine für uns sprechen."
  
Bekannt wurde der Karl-Marx-Hof während des Februaraufstandes der Sozialisten gegen den totalitären Ständestaat im Jahre 1934. Am 13. Februar 1934 wurde der Karl-Marx-Hof mit Atilleriefeuer von der Hohen Warte beschossen und der Widerstand der letzten "Roten Bastion" gebrochen.
   Er wurde bis 1945 in "Heiligenstädterhof" umbenannt. Seither ist er wieder unter seinem ursprünglichen Namen bekannt.

Öffentliche Verkehrsanbindung:

S-Bahn und U-Bahn: U4 Station Heiligenstadt
Straßenbahn: Linie D
 



Thermentausch - Wiener Wohnen

Sehr geehrtes Wien-konkret Team,
Ich wohne im Karl Marx Hof, 19., Boschstraße 19/.../...
Vor ca.14 Tagen fiel meiner Gattin auf, daß unsere Therme (Bj.1991, Austria Email) leicht undicht ist und leicht tropft. Daraufhin wurde über Wiener Wohnen eine Fachfirma beauftragt, die letzten Montag (16.10) bei uns war und die Notwendigkeit eines Tausches feststellte.
   Ab diesem Zeitpunkt begann die defekte Therme massiv zu rinnen, und wir haben nun seit Montag kein Heißwasser und auch keine Heizung in der Wohnung.
   Von der Fachfirma wurde mir bestätigt, daß der Auftrag von Wiener Wohnen bearbeitet werden muß und dadurch diese Woche kein Thermentausch zu erwarten sei.
Wir haben der Fachfirma eine Zwischenfinanzierung der Therme angeboten, auch das war nicht möglich.
   Abschließend möchte ich bemerken, dass 1 - vielleicht 2 Wochen ohne Heißwasser eine massive Einschränkung für mich und meine Frau bedeuten. Gott sei Dank sind die Temperaturen noch nicht so kalt, und wir haben keine Kleinkinder in der Wohnung.
Ich ersuche höflichst um eine Beschleunigung der Bearbeitung des Tausches  bei Wiener Wiener Wohnen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes L.    19.10.2017



Der KARL MARX HOF wird zu Tode „saniert“

Der KARL MARX HOF war vordem, nach dem Bau der Tiefgarage, eine Idylle.
Ein wunderschöner Bau. Gewesen.
  Seit etwa 6, 7 Jahren, im Zuge seiner „Sanierung“ findet ein Abmontieren der Ästhetik dieses Wohnbaus statt. Sie geht sehr weit, so dass der Karl Marx Hof zusehends verschandelt wurde. Allein das Aussehen hat sich völlig verändert. Der ursprüngliche rote Bau leuchtet vierfach von schmutzigen bis grau. Und das willkürlich, als mache jede Arbeitseinheit gerade was sie will.
   Man bekommt den Eindruck, als kümmerte dies niemanden, gibt es bei Wiener Wohnen überhaupt eine Hausverwaltung?? Da wird sozusagen zu Tode „saniert“ und die Arbeiterschaft und Bauleiter sind „eins“ und die Bewohner sind „Opfer“. Denn eine Selbstorganisation gibt es nicht in dem Sinne im Karl Marx Hof nicht, jedenfalls nicht bisher nicht. Und es werden ständig Zusatzbauten gemauert, die niemand braucht, und der Karl Marx Hof wird immer hässlicher. 
   Die beteiligten Firmen profitieren immens auf Kosten der Insassen des Karl Marx Hofes. So geht dieser Sanierungswahn weiter und weiter und niemand gibt dem Einhalt. Es wird der einst mächtige Karl Marx Hof zur Ohnmacht seiner Bewohner.  Und ein Revolutionsrelikt ist er schon lange nicht mehr.
   Ich schrieb einen Roman Günther Geiger „Karl Marx Hof“ beim Löcker-Verlag.
Günther Geiger             13. Nov. 2015



wegen Sanierung des Karl Max Hof

Sehr geehrte Redaktion,
 
Ich bin mir nicht mehr sicher ob ich da auf Gehör stosse.
Ich habe versucht die Misstände bei der Sanierung des Karl Max Hof Herr Wohnststadtrat Dr. Michael Ludwig mitzuteilen der Brief wurde weitergeleitet an Wohnbau Service Service da wurde sich wie schon gewohnt herausgeredet so in der Art du hast nichts zu melden bist ja nur Mieter und ir haben die Oberhand.Schade das sich ein Wohnbaustatdrat nicht kümmert und es abgibt wahrscheinlich will er nichts zu tun haben.Aber ein kleiner Teil werde ich Ihnen mal mitteilen wie es hier zu geht.Der mittelteil steht momentan unter gerüst genauso in innenhof wird das dach saniert da ist auch nicht das Problem.Das problem fängt jetzt an es wurde mit 2012 nahe gelegt die Fenster zu Tauschen den es geht wegen den Denkmalschutz ich weigerte mich wurde daher Terrorisiert mit Telefonanrufe von einen Herrn von Denkmalschutz das ich einen Rückruf tätigen soll nur war auf denn telefon unbekant das war mehrmals daher ging ich mit den telefon zur Aussnstelle und sagte das ich nicht Rückrufen kann ja Wiener Wohnen redet sich natürlih heraus sie hat damit nichts zu tun.Bis ein andere Mitarbeiter sagte er hat die telefonnummer so das ich mict den Herren reden konnt der mir sagte solte ich es nicht machen wollen da kommt ein Brief und dann mus ich es machen,dann ist ein Herr von der Firma felbermeier und begutachtet meine fenster natürlich sagt er sind nicht auf den neuesten stand also blieb mir nichts anderes übrig die Fenster zu tauschen. Das staub und Schmutz gibt war mir klar nur das war nicht der Fall sonder ein Arbeiter fing mit einen Vorschlaghammer die fenster aus der mauer zu schlagen ( gibt es zeugen )meine Wohnnung hat ausgesehen wie bei einer umgestaltung der Wohnung obwohl ich mwinw Kästen verdeckt habe aber das Interessiert ja niemanden.Der Dichtungschaum wurde schön auf meinen balkon verteilt und liegen gelassen da ich auch noch eine Balkontüre bekommen habe.Vor ca 2 wochen bekamm ich eine neue Eingangstüre die Branschutz und Einbruchsicher ist da oberhalb ein Kabelkanal lauft bei der türe würde einfach der von der tapete heruntergeschnitten und man wurde mir gesagt das mus ich selber in Ordnung bringen oder habe ein Sicherheitschloss innen das wurde einfach entfernt und nicht mehr Montiert habe ich ja nur bezahlt sollte ich eine mOntage wollen das kosttet € 150.-- und mus das nochmal bezahlen.Dann kommen Herren von der bauaufsicht und schauten mein Balkon an wegen sanierung da hatte ich das ein bischen Grün in meinen balko ist bei der letzten saniereung 1988 -1992 besser verschat hatte es schon 20 jahre so das mus weg weil kies mit steinplatten gemacht werden das hatten wir schon 1960 und das hat nicht gehalten da wasser in die unterliegenden wohnung geronnen waren das selbe ist mir passiert das nei mir wasser eingetretten ist und von mir ist wasser in die untere wohnung eingetretten mein balkon wurde 3 mal dicht gemacht hat bis jetzt gehalten. das ist meine Erfahrung . Mein nachbar ist 91 jahre alt und der mus seien Sicherheitstüre entfernen weil eingebildet wird das kein Feuerschutz vorhanden ist auserdem hat er eine kleine Logia ( Einzelraum geteilt mit einen nachbarn mit gitter) sonst würde der nachbar zu seiner Wohnung gehen könnnen wo ist die Privatathmosphäre das ist egal .auserdem hat er den Balkon mit fliesen ausgelegt die müssen rasu weil so ein mist mit stenplatten ausgelegt und angeblich komt das gitter wieder rein frage mich wann.Die wohnungsqualität wird einen mieter genommen .Was er sich das man sich gemüzlich gemachthat.Ser mitlere teil wurde saniert schon die mieter wurden gezwungen ( Erpresst die sicheheitstüren zu entfernen die fliesen zu entfernen und teilweise nur mit den steinplatten also nicht fertig gemacht die sie  eigentlich nicht wollten. Das zeit in diesen fall hat man werder recht sich zu wehren.Sann wird von letzten Balkon Rohre gebohrt die durchalle Balkone durchlaufen das schmälert die Balkone ein das wurde von bundesdenkmal amt genehmigt frage mich ansonsten ist das Bundesdenkamlamt sehr bedacht den Denkmalschutz zu bewahren.Es ginge noch weiter aber wenn ich richtig bin und es an Interesse ist stehe ich gerne zur verfügung und gebe ihnen gerne telefonich ausküngte.Meine Erfahrung was ich selber macht sie werden Erprest,entmündigt,über sie bestimmt,usw .Wo man hingeht sich zu beschweren interessiert das keinen so unter den Motto wir haben das sagen du bist nur ein kleiner Mieter und must ruhig sein komme mir vor wie in der DDR.ich hoffe nicht nur ich sondern mehr Mieter die sich darüber aufregen es wird mehr kaputt gemacht was ich selber bezahlt habe zur nichte gemaht. Über eine posetive Antwort würde ich mich freuen.Wir sind alle schon so verzweifelt und wissen nicht mehr weiterdas ist keienWohnqualität mehr die wurde uns genommen.Bitte Entschuldigen sie mit den Brief verfassen  und eventuellen fehlen. Habe vergessen wohne seit 1958 schon in den bau.
 
Mit freundlichen Grüßen
Leopold     18. Nov. 2013



Hunde-Problem im Karl Marx Hof

Hundeschild Karl-Marx-Hof,

Sehr geehrte Damen und Herren,
Nachdem ich mich über den Vorfall doch sehr geärgert habe, möchte ich an dieser Stelle – auch als Nicht-Gemeindebau-Bewohner – meinem Unmut kundtun.
Wir haben unser Büro direkt an der U –Bahnstation Heiligenstadt – gegenüber des Karl Marx Hofes.
Ich habe das Glück meinen Hund jeden Tag mit ins Büro nehmen zu dürfen.
Daher gehe ich am Nachmittag immer durch den Karl Marx Hof um mit meinem Hund Gassi zu gehen (also ich gehe nicht im Karl Marx Hof gassi, aber durch)
Zugegeben ein großer Hund, der aber ausnahmslos an der Leine geht und ich bin auch immer mit einem Sackerl ausgerüstet um die Hinterlassenschaften zu entsorgen.
Nun sitzen im Karl Marx Hof (Haus Nr. 84-86) immer mehrere Damen mit ihren Kindern die dort – obwohl es nicht erlaubt ist – auch Fußball spielen auf den Grünflächen.
Letzte Woche durfte ich mir dann von einer dieser „Damen“ sagen lassen, das es mir nicht erlaubt ist mit meinem Hund durch den Hof zu gehen. Das ist ausschließlich für Kinder und Hunde sind hier nicht erlaubt.
Auf meine Rückfrage wo sie das her hat – kam die Antwort das stehe auf den ganzen Schildern (auf denen steht das Hunde an der Leine gehen müssen und von den Grünflächen fern zu halten sind)
Auf meine Frage warum sie dann hier Fußball spielen obwohl das auch ausdrücklich verboten ist (im Gegensatz zu Hunden…) meinte eine zweite „Dame“ sie hätten eine Sondergenehmigung für die Kleinkinder.
Und der Karl Marx Hof gehöre Ihnen habe ich dann noch zu hören bekommen.
Auf meinem Rückweg hat mich die „Dame“ dann angeschrien ob ich sie nicht verstanden hätte… Woraufhin ich meinen Tonfall dem ihren angepasst habe und ihr gesagt habe solange sie mir nicht zeigt wo das Verbot von Hunden steht gehe ich da und sie kann sagen was sie will – das hat die gute Frau dann dazu veranlasst mich eine Schlampe zu schimpfen – quer durch den ganzen Innenhof.
Eine älter Dame – Bewohnerin und Dackelbesitzerin – hat mich dann zur Seite genommen und mir erzählt die Dame beschimpft jeden der hier die „Frechheit“ besitzt durch ihren Karl Marx Hof zu gehen…
Und gestern hat sie mir wieder nachgerufen was ich hier schon wieder mache mit meinem Hund.
Jetzt frage ich Sie – muss ich mir das gefallen lassen.
Den ganzen Tag herumsitzen und nichts anderes zu tun haben als andere Leute zu beschimpfen finde ich ehrlich recht unverschämt! Und dann wundert man sich warum es so ein schlechtes Image gibt in Bezug auf Gemeindebaubewohner – die tun ihres schon dazu dass sie so ein Image haben…
Mit freundlichen Grüße
Brigitte R.          15. Mai 2013



Karl-Marx Hof 1 keine Gemeindebau spezifischen Probleme

Wenn man hier so liest könnte man meinen das es in den Wiener Gemeindebauten nur Probleme mit Ausländern, Waschen, Vergabe, Müll usw.
   Ich für meinen Teil sehe diese Probleme im Karl-Marx Hof 1 nicht. Ja es stehen immer Einkaufswagerl herum, aber die verwende ich und andere auch um meine Wäsche zue Waschküche zu fahren die am anderen Ende des großen Hofes liegt. Und ja wir haben auch immer wieder ein wenig Sperrmüll bei den Mülltonnen aber nach spätestens 3 Wochen ist der weggeräumt. Fahrräder sind noch nie gestohlen worden, von Einbrüchen weiß ich auch nichts.
   Die Waschküchenchips finde ich persönlich super weil ich nicht wie zuvor auf die beiden Terminvergabezeiten 6Uhr & 13Uhr angewiesen bin. Anrufen, reservieren, fertig. Die paar Cent für den Anruf ist mir diese Erleichterung aber locker wert. Außerdem sind jetzt immer Waschküchen frei, weil 1.) einige zu einfach sind um das zu verstehen & 2.) nur die einen regelmässigen Termin im Jahr bekommen haben die danach gefragt haben. Früher hat jeder Haushalt einen Termin im Monat erhalten ob er nun gewaschen hat oder nicht.
   In meiner Stiege gibt es zwar eine Irre & Alkoholkranke Österreicherin die im Sommer in den Hof schreit und schimpft aber sonst ist der Ton sehr harmonisch.
   Ausländer haben wir in der Stiege keine, aber im Hof haben wir die Familien aus fernen Ländern bzw. jugendliche mit Mig.Hintergrund und sehe auch da kein ungewöhnliches oder problematisches Verhalten. Dem türkischen Nachbar der Nebenstiege habe ich einmal bei seinen TV Problemem geholfen. Er war sehr nett und höflich.
   Damit will ich nicht sagen, dass ich nicht glaube das es andere schwerer haben aber hier wird permanent paschalisiert und gegen alles Fremde gehetzt. Ich habe in meinem Leben verhältnismässig mehr Ärger, Streit und Probleme mit Österreichern gehabt als mit Ausländern. Sowohl in der Schule als auch im Beruf und beim Fortgehen am Abend.
   Ich bin froh, dass die Nutzer dieses Forums nicht die Mehrheitsmeinung der ÖsterreicherInnen wiederspiegelt, sonst wäre ich in einem Land das ich verlassen möchte.

Gast      19. Dezember 2012