Wien


Betrifft: Wohnungsbrand im Gemeindebau Feuchterslebengasse 67, 1100 Wien

Betrifft: Wohnungsbrand im Gemeindebau Feuchterslebengasse 67 Stiege 1, 10. Bez., am 17.07.2013.
   Auf der Suche nach Kontaktadressen lese ich den Bericht von "Mathias T." von vor 2 Jahren. Ich könnte fast gleichen Wortlaut nehmen. Auch in unserem Falle ist die Bewohnerin der ausgebrannten Wohnung nicht mehr fähig gewesen alleine zu wohnen, keiner hat sich darum gekümmert, keiner ist auf Klagen der Mieter eingegangen, bis es zu dem Unglück kam.
  
27 Mietparteien leiden darunter,  seitdem ist der Aufzug - 9 Stockwerke - nicht benutzbar ist, kein Handwerker zu sehen oder zu hören ist, die betroffenen Nachbarn - daneben, darüber, darunter keine Hilfe bekommen haben.
   Ich schätze es, in einer Wohnung von "Wiener Wohnen" schon lange, lange wohnen zu können aber in solchen wirklichen Notfällen hätte ich mir schnellere Hilfe erhofft!
Marianne K., 81 J.      02.08.2013.



Feuerschäden nach Wohnungsbrand in der Leopoldstadt






An mieterhilfe@wohnservice-wien.at

Sehr geehrte Mitarbeiter der Mieterhilfe,
in den nachfolgenden Zeilen habe ich eine „nette Geschichte“ vorbereitet über die ich selbst noch davor zynisch lachen hätte können, wäre sie mir nicht selbst wiederfahren.

Schauplatz: Wohlmutstraße 14-16/1/..., 1020 Leopoldstadt
In der Nacht von 06.07. bricht in der Wohnung von Fr. Furch (Tür 12) gegen 21:20 Feuer aus. Ich kontaktiere in den ersten Minuten die Feuerwehr und versuche alle Mieter der Stiege auf die Straße zu evakuieren. (Der Großteil schlief). Nebenbei schließe ich alle Fenster und Türen im Gang um einem Kamineffekt vorzubeugen und rate dies auch allen anderen Mietern an. Danach versuchte ich noch die Mieter der anliegenden Wohnungen im Haus Nr. 12. zum Verlassen ihrer zu bewegen.

Bilanz des Brandes: Eine Tote (Fr. Furch) und 2 Verletzte. Meine Türe ist samt Teilen des Türstockes eingetreten, die Wohnung dementsprechend verrußt. Ich bekomme kein vorrübergehendes Schloss oder irgendeine Absicherung der Türe. Nach ca. 4h Wartezeit und Rückfragen bei Feuerwehr und Polizei ob nicht doch noch jemand kommt schraube ich den Türstock selbst notdürftig zusammen um die Türe nur anlehnen zu können!

07.07. Meldung beim „Service Center“ mit der Bitte die Türe auszutauschen. Wahrhaftig kommt auch ein „Herr Frühwirt“ am Vormittag vorbei um die Schäden festzuhalten. Bei den Schilderungen zur Türe meint er dann das man da natürlich einen neuen Türstock und eine neue Türe geben würde.  Abschließend mit einem Presselächler: „Jetzt wird erst mal aufgeräumt“.
Am Nachmittag kommen diverse Installateure auf Bitten der Mieter und stellen fest dass das Wasser und Stromnetz in der Wohnung von Frau Furch betroffen sind, ebenfalls fällt auch nach diversen Späßchen der Kommentar „Wir hatten wirklich Glück, da wenige Minuten später das Feuer auf die Gasleitungen übergegriffen hätte, die sie Jetzt erst abgedreht hätten“. Sie wundern sich auch selbst  da das intakte Gasnetz ja nicht nur eine enorme Gefahr für die Feuerwehr darstellte.

08.07. Noch immer hat es keine Reparaturfirma zu meiner Türe geschafft, eine Erneute schriftliche Anfrage bei der MA-Kanzlei bleibt unbeantwortet. Ich beauftrage eine Sicherheitsfirma mit den wichtigsten Sicherungsarbeiten. Es entstehen Kosten von 168 EUR.
Herr Frühwirt schaut zufällig mit seinem Fotoapparat vorbei und ist verwundert warum ich denn eine Firma beauftragt hätte, ich solle die Rechnung aufheben für ein Gegenrechnung mit der Gemeinde.

08.07. – 13.07. Keine Rückmeldung, Meldung von Irgendjemanden
14.07. Der Tischler bittet um Rückruf wegen der Türe
18.07. Termin mit den Tischlern, in einem klärenden Gespräch zu Beginn meinen sie dass sie ausdrücklich nur die Schlossleiste neu montieren dürfen, der Rest wird von der Gemeinde nicht gezahlt. Nach Montage des Weichholzbrettes wurden die alten ausgerissenen Schlösser wieder angeschraubt und mit der alten Türe als fertige Arbeit abgegeben.
Zur Information: Beim Eintreten der Türe sind maßgebliche Stücke der Verputzes und des Mauerwerkes außen ausgebrochen und der gesamte Türstock hat sich um 5 cm verzogen. Er ist jetzt sozusagen fast „Freitragend“.

19.07. Ich habe Geburtstag, Zeit für eine Zusammenfassung:
1.       Mir wurde nach dem Brand keine Tauschwohnung angeboten, obwohl es die Umstände erfordert hätten.
2.       Das Leitungswasser ist auch noch immer verunreinigt und der Wasserdruck sehr abgeschwächt.
3.       Nach 12 vergangenen Tagen habe ich noch immer keine richtig absperrbare Türe, wer übernimmt die Kosten bei einem Einbruch? Bzw. die schon bestehenden Kosten.
4.       Ein Anrufen im Service Center ist hoffnungslos, auch wenn man klare Namen oder Protokolle besitzt „dürfen“ die Mitarbeiter nicht zu den zuständigen Personen verbinden. Man stellt sich die Frage, wozu existiert es dann?
5.       Der ganze Brand wäre vermeidbar gewesen, wenn Wiener Wohnen sich nicht die Aufwände/Kosten einer Pflege für Frau Furch sparen hätten wollen. Sie war seit mind. 2 Jahren dement und nicht mehr zurechnungsfähig, wobei die Untersuchungen entgegen aller Nachbarn sie als normalen Bewohner bezeichnen. Hier könnte man fragen: War es eine bewusste Gefährdung der öffentlichen Sicherheit? – Wäre ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Im großen und ganzen ist es mir egal wie die Gemeinde Wien an Ihr Geld kommt, ich wohne seit meiner Geburt in Gemeindebauten und meinte die Umstände zu kennen aber ich halte es nicht für Richtig, auf am Boden liegende hinzutreten oder gar Personen aus puren Egoismus oder Machtwahnsinn zu verletzen.

In Erwartung auf eine Stellungnahme, mit freundlichen Grüßen

Matthias T           19. Juli 2011



versuchte brandstiftung im Keller verhindert


als ich letzten sa. morgen nach dem nachtdienst nach hause kam, habe ich offenbar unbewusst eine versuchte brandstiftung verhindert. jemand hat den wieder einmal abgelagerten sperrmüll im keller mit benzin übergossen und dürfte eben dabei gewesen sein, diesen anzuzünden - nicht auszudenken, was alles passieren hätte können.
um 07 15 habe ich wr. wohnen verständigt, um 15 00(!!) war dann jemand von wr. wohnen vor ort, um die benzinflasche und zündhölzer zu entfernen -
mein fehler: ich hätte gleich die polizei und /oder die feuerwehr verständigen sollen. der starke benzingeruch war auch in den angrenzenden stiegen intensiv und drang über die entlüftung vom keller bis zu uns in den 5.stock in die wohnung.der müll liegt nach vor noch herum.

Karl H.    2. Juni 2010




Stellungnahmen zu Feuerschäden im Gemeindebau