Wien

Dachböden von Wiener Gemeindebauten


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Nachricht der ma52 wiener wohnen: die eu verbietet das aufhängen der wäsche zum trocknen am dachboden

guten tag!
ich habe erst jetzt die zeit gefunden auf die Nachricht der ma52 wiener wohnen zu reagieren. ich hab geglaubt mich laust ein affe als ich gelesen habe "die eu verbietet das aufhängen der wäsche zum trocknen am dachboden. welcher geistiger tiefflieger in Brüssel -war es überhaupt dort einer?- hat die zeit so etwas auszubrüten, oder kam der tipp dazu von einem hiesigen schwachmatiker? na egal, es darf niemanden in Österreich wundern das die eu sehr unbeliebt ist hierzulande wenn solche Sachen auf uns niederprasseln. aber wichtiges für "die Union" bleibt liegen. auch egal, nicht egal ist aber die frage welcher geistige flachwichser diesen von oben verordneten scheiß bei uns als "nicht zeitgemäß und aus Sicherheitsgründen" durchgehen ließ.
zur Information: dachböden mit Wäscheleinen werden kaum nennenswert kaput und brauchen relativ wenig Strom, also sehr zeitgemäß, nicht wahr? und unsicher bin ich mir dort oben auch noch nicht so vorgrkommen so wie etwa in der U-Bahn.
Christian D.    10.5.2017



EU verbietet Wäsche-aufhängen am Dachboden

Sehr geehrte Damen und Herren,
die unten stehende Nachricht habe ich den Grünen/Wieden übermittelt, da ich nicht nur selbst betroffen bin sondern auch viele Betroffene kenne (nicht nur in unserem Gemeinde-Bau). Man hat mir zugesichert daß, man sich der Sache annimmt. Da ich aber auf ihrer homepage gelesen habe, daß das Thema offenbar auch schon den Weg zu den Medien gefunden hat, wollte ich mich der Empörung von Frau Renate P. gerne anschließen. Nicht nur gleiches Recht für alle, sondern auch berücksichtigen von Umwelt und bestehendem Recht (Gewohnheitsrecht).
Mit freundlichen Grüßen,
Ruth D.    9.5.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit meiner Geburt (1959) wohne ich im Bertha von Suttner- Gemeindebau und seit Bestehen dieser Wohnanlage wurde der Dachboden zum Trocknen der Wäsche genützt. Nun wurden wir darüber informiert, daß dies laut EU-Bestimmungen ab sofort verboten sei und wir sollen den, in der Washcküche zur Verfügung stehenden, elektrischen Wäschetrockner nützen. Den meisten Mietern wird auch wohl nichts anderes über bleiben, da die Wohnungen klein sind und darin kaum Gelegenheit besteht Wäsche aufzuhängen.
   Ich frage mich aber schon, wo da der Umweltgedanke bleibt wenn man Menschen zwingt, Energie für etwas zu verschwenden, was Jahrzehntelang ohne Probleme funktioniert hat. Wenn die EU im Aufhängen der Wäsche am Dachboden  ein derartiges Problem sieht, vielleicht kann man Wiener Wohnen dazu bringen einen "Ersatzraum" zur Verfügung zu stellen, denn ein Großteil der Mieter sieht keinerlei Sinn darin eine derartige Menge an Energie zu verschwenden nur um Wäsche zu trocknen. Da es sich um einen Sozialbau handelt, wissen wir natürlich, daß wir nicht viele Möglichkeiten haben uns zu wehren, aber vielleicht sehen sie ja eine Möglichkeit uns zu helfen. Bei Wiener Wohnen haben wir leider nur die Auskunft erhalten daß dies so sei und sich auf EU-Bestimmungen berufen. Im übriegen betrifft, diese Maßnahme ja offenbar alle Häuser die von Wiener Wohnen verwaltet werden, also hochgerechnet tausende von Wiener Haushalten.
Mit der Bitte um Hilfe
und freundlichen Grüßen,
Ruth D.     1040 Wien

Antwort Red.: In der EU gibt es kein Gewohnsheitsrecht, sondern nur das Recht des Stärkeren, also der EU. Könnten Sie mir das Informationsschreiben von Wiener Wohnen senden?

leider wurden wir bisher nicht mittels Info-Schreiben benachrichtigt, es wurde lediglich von der Hausbesorgerin ein handgeschriebener Zettel (ab sofort ist das Aufhängen der Wäsche am Dachboden verboten) aufgehängt mit der Telefonnummer von Wiener Wohnen bei Rückfragen. Dort haben wir auch angerufen und von einer sehr freundlichen Dame die Auskunft erhalten, daß es sich um neue EU Richtlinien handle die angeblich besagen, daß in Häusern, in denen ein elektrischer Wäschetrockner vorhanden ist, dieser auch benutzt werden muß und in den Häusern wo noch keiner vorhauden ist wird in nächster Zeit einer installiert (Sehr umweltfreundlich) wodurch das Aufhängen von Wäsche dann absolut untersagt ist. Unser Vermieter hat sich also nicht einmal die Mühe gemacht uns direkt zu informieren, sondern den Umweg über unsere arme Hausbesorgerin genommen, die natürlich viel Unmut der Mieter abbekommen hat.
In der Hoffnung, daß diesem Irrsinn noch ein Ende gesetzt werden kann,
mit freundlichen Grüßen,
Ruth D.   10.5.2017



Wäsche am Dachboden aufhängen: Zuerst zugesagt, jetzt verboten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit 1994 wohne ich in einem Gemeindebau in 1030  Wien. Bei Unterzeichnung des Mietvertrages wurde mir ein Dachbodenschlüssel mit dem Bemerken ausgehändigt, daß ich dort meine Wäsche aufhängen darf.
   Vor ein paar Jahren wurde uns das Betreten des Dachbodens offiziell untersagt, obwohl der Dachboden die Stiegen 1 und 2 verbindet und dieser als Fluchtweg im Falle eines Brandes in den oberen Stockwerken verwendet werden sollte. Im dem durch den gemeinsamen Hof verbundenen Bau der Gemeinde Wien (dieser ist fast baugleich mit unserem Wohnhaus) wurde der Dachboden als Fluchtweg anerkannt und dementsprechend baulich instandgehalten. 
   Nun wurden innerhalb von 3 Tagen die Wäscheleinen (über ein verlängertes Wochenende) entfernt. Bei der MA 36 wurde ich bei meiner Nachfrage auf das Wiener Feuerpolizeigesetz verwiesen. Ich habe das Gesetz gelesen und keinen entsprechenden Paragraphen darin gefunden. 
   In anderen Gemeindebauten ist das Wäsche aufhängen auf dem Dachboden weiter erlaubt. Wo bleibt gleiches Recht für alle?
Mit freundlichen Grüßen
Renate D.  2.5.2017



Stellungnahmen zur Politik in Wien und Österreich,