Wien

Antiquitäten in Mode

Wohnzeitschriften, Händlerbefragungen und Messen zeigen einen eindeutigen Trend: Antiquitäten sind beim Einrichten wieder en vogue.

Nein, nicht unbedingt das ganze Haus im Biedermeier – Stil oder die Wohnung im Jugendstil, man richtet sich ein, wie es uns die Mode schon längere Zeit vorlebt: Man liebt den Stilmix. Vorausgesetzt man hat Stil und fügt die ausgesuchten Möbel zu einem harmonischen Ganzen.

Sie bevorzugen die geraden Linien moderner Designer, die kein unnötiges Assessoire zulassen, und doch möchten Sie Akzente setzen? Kein Problem, ein wohl ausgesuchtes Stück vom Antiquitätenhändler schafft Atmosphäre, ist Blickfang und vermittelt Behaglichkeit, die trotz moderner Trends immer wieder geschätzt wird.
Außerdem geben uns Antiquitäten das Gefühl, zum Bewahrer einer längst vergangenen Zeit zu werden. Und mit dem Abstand von Generationen hat es sich jede Zeit verdient, nicht ganz in Vergessenheit zu geraten.

Die Auswahl ist so groß, dass wohl jeder Geschmack das Seine findet. Vom barocken Sekretär über das schlichtere Biedermeier – Möbel bis hin zum fast schon modernen Jugendstil ist das Angebot überwältigend. Und wer sich doch nicht so recht mit einem guten alten Möbelstück anfreunden kann, hat auch noch die Möglichkeit, mit einem antiken, restaurierten Ofen für Behaglichkeit zu sorgen.

Hat man Glück, so kann man noch aus Großelterns Schätzen wählen. Vielleicht gibt es da ja noch eine alte Kredenz oder einen gemütlichen Ohrenstuhl, der mit neuer Bespannung vom Fachmann garantiert zur meist umstrittenen Sitzgelegenheit des Hauses wird.
Wer weniger Glück hat, sieht sich beim Antiquitätenhändler um. Biedermeier, Barock oder Empire – zu teuer für die durchschnittliche Geldbörse?

Ein guter Rat: Warum nicht auch bei der Möbelsuche das Moderne mit dem Herkömmlichen verbinden?

Im Internet stellen viele Antiquitätenhändler und Restauratoren ihr Angebot vor. Surfen Sie einmal gemütlich durch das Angebot – mit Freude wird man feststellen, dass die Preislagen doch auch sehr annehmlich sein können. Ein weiterer Pluspunkt ist außerdem, dass man sich in relativ kurzer Zeit einen Überblick über die verschiedenen Stile verschaffen kann. So findet sich doch leichter das Möbel, das dem eigenen Geschmack entspricht; möglicherweise ist es doch der Schrank aus der Schweiz, an den man sein Herz verliert.


Autor Andreas Färber; Text zur Verfügung gestellt.
Mehr unter  www.altertuemliches.at