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Wirtschaftskammer Wien:Wirtschaftskammer Wien Büroadresse: Stubenring 8-10A-1010 Wien Telefon: 01 514 50- 0
Die Wirtschaftskammer Wien vertritt rund 118.000 Wirtschaftstreibende. Präsidentin ist KommR Brigitte Jank. Sie hat eine HAK-Matura absolviert, aber kein Studium. Hat sich über die Partei (ÖVP Wirtschaftsbund) und die Wirtschaftskammer hochgewurstelt.
Die Wirtschaftskammern Österreichs vertreten mehr als 400.000 Mitgliedsbetriebe. Die Mitglieder sind Zwangsmitglieder und zahlen somit auch Zwangsmitgliedsbeiträge. Das ist vermutlich EU-widrig, da es Firmen mit Sitz in Österreich gegenüber anderen Mitgliedsländern diskriminiert. Die Wirtschaftskammer war immer für den EU-Betritt, will sich aber selbst nicht ans EU-Recht halten :-)
WKO-Präsident Christoph Leitl möchte lieber am derzeitigen Zwangssystem festhalten. Wahrscheinlich hat er Angst, dass dann viele Mitglieder, die den Mehrwert der Wirtschaftskammern nicht erkennen können, die Mitgliedsschaft bei der Wirtschaftskammer sofort kündigen würden.
Die Wirtschaftskammer wird von vielen als Vorfeldorganisation der ÖVP betrachtet. Gleiderung & Sparten: Sowohl die Wirtschaftskammer Österreich als auch die Wirtschaftskammern in den Ländern gliedern sich in sieben Sparten: * Gewerbe und Handwerk * Industrie * Handel * Bank und Versicherung * Transport und Verkehr * Tourismus und Freizeitwirtschaft * Information und Consulting 
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16.7.2011 "profil": Pensionsfonds der Wirtschaftskammer braucht laut KPMG fast 680 Millionen EuroWie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, klafft im Pensionsfonds der Wirtschaftskammer ein Loch von über 350 Millionen Euro, um in den nächsten Jahrzehnten die Pensionen jener 1500 Anspruchsberechtigten zu decken, denen laut Einzelverträgen 70 Prozent des zuletzt bezogenen Gehalts als Ruhegenuss zustehen. Das geht aus dem von der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG durchgeführten "Jahresabschluss 2010" hervor. Demnach müsste das "versicherungsmathematische Deckungskapital" 678,9 Millionen betragen. Im Pensionsfonds der Wirtschaftskammer lagen Ende 2010 aber lediglich 318 Millionen Euro. Josef Moser, Vorstand des Pensionsfonds, hält gegenüber "profil" fest: "Der Fonds wird diese Deckung nie erreichen." Darauf sei er auch "nicht ausgerichtet". Immer mehr Körperschaften der Kammer, die ihr Vermögen in dem Fonds veranlagt haben, würden Pensionen mittlerweile aus dem laufenden Budget zahlen. Über die Höhe der ausbezahlten Summen will Moser keine Angaben machen. Tatsächlich wird die Wirtschaftskammer in den nächsten Jahrzehnten jedenfalls 680 Millionen stemmen müssen, um allein den mit Einzelverträgen abgesicherten Ansprüchen von 1500 Mitarbeitern nachzukommen. Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 OTS0005 2011-07-16/08:00
Anmerkung Wien-konkret: Na, da werden sich die Kammerfunktionäre der Wirtschaftskammer aber gar nicht freuen...
Stellungnahme der Wirtschaftskammer dazu: 9.11.2011 WK-Pensionsfonds: Nur geringe Veranlagungsverluste Josef Moser: Reduktion der Bilanzsumme ist auf Pensionszahlungen für Leistungsbezieher zurückzuführen Zum aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" über ein Finanzloch von rund 130 Millionen Euro in vier Jahren stellt der Vorstand des Pensionsfonds der Wirtschaftskammern, Josef Moser, klar, dass die Reduzierung der Bilanzsumme von 451 auf 319 Millionen zum größten Teil auf geschäftsmäßige Kapitalabflüsse zurückzuführen ist. Für den Zeitraum 2005 bis 2010 sind aus Veranlagungsverlusten (aufgrund der Turbulenzen auf den Kapitalmärkten in den Jahren 2007 und 2008) abzüglich Veranlagungsgewinnen lediglich 15 Millionen Euro an Kapitalverlusten eingetreten. Der Großteil des Kapitalabflusses erklärt sich vor allem daraus, dass der Fonds laufend Pensionen auszahlt, andererseits aber immer weniger Beiträge einfließen, weil die Eigentümer Pensionen zunehmend aus ihren laufenden Budgets zahlen oder die Beiträge auf Ratenzahlungen umgestellt werden. Der Pensionsfonds verwaltet rund 1.400 leistungsorientierte Pensionsverträge für 80 Körperschaften der WK-Organisation, wird vom Kontrollausschuss jährlich geprüft und veranlagt nach den Grundsätzen und Risikovorgaben des Pensionskassengesetzes. Im Verwaltungsausschuss (vergleichbar dem Aufsichtsrat) sind neben den Eigentümer- und Pensionistenvertretern auch alle wahlwerbenden Gruppen des Wirtschaftsparlamentes vertreten.
OTS0042 5 II 0195 PWK0001 Sa, 09.Jul 2011 
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9.7.2011 "profil": Pensionsfonds der Wirtschaftskammer verlor 130 Millionen Euro Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der Pensionsfonds der Wirtschaftskammer, der rund 1400 Mitarbeitern vertraglich eine Pensionshöhe von 70 Prozent des Letztbezugs garantiert, massive Einbußen zu verkraften. Das veranlagte Kapital belief sich 2006 noch auf 451 Millionen Euro, bis Ende des Vorjahres schrumpfte es auf 318,7 Millionen Euro. Der Verlust von 130 Millionen Euro muss nun aus dem laufenden Budget, also mittels Kammerbeiträgen, ausgeglichen werden. Auch die zuletzt wegen Fehlspekulationen in die Diskussion geratene Pensionskasse der Kammer für rund 5000 Mitarbeiter hat stark an Wert eingebüßt. Mit 143 Millionen Euro Ende 2010 liegt die Pensionskasse schlechter als 2005, als es 149 Millionen waren. Wie "profil" weiters berichtet, haben die Bundeswirtschaftskammern und die Landeskammern in Summe per Ende 2010 über eine Milliarde Euro auf dem Kapitalmarkt angelegt. Wien liegt mit 181,6 Millionen weit voran, gefolgt von den Kammern in Niederösterreich (94,4 Millionen) und der Steiermark (91,7 Millionen). Das Portfolio der Bundeswirtschaftskammer samt Fachorganisationen ist 85,6 Millionen Euro schwer, 2006 waren es noch 94,9 Millionen wert.
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 OTS0005 2011-07-09/08:00 
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15.6.2011 Plass/Grüne Wirtschaft: "Jank tritt bei Immobilien-Finanzskandal Flucht nach vorne an""Die jüngsten Aussagen von Kammerpräsidentin Brigitte Jank, mit dem vollkommen gescheiterten R-Quadrat-Investment der Wiener Wirtschaftskammer sei eigentlich alles in Ordnung gewesen und zukünftig dürften auch die anderen Fraktionen bei der Veranlagung des Kammervermögens mitentscheiden, ist bestenfalls eine Flucht nach vorne", kritisiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft. "Eine Klage gegen den Investmentberater ist - sofern erfolgreich - maximal eine Schadensminimierung. Noch immer ist vollkommen unklar, auf welcher Rechtsgrundlage hier von Einzelpersonen freihändig Millionen an Mitgliedsbeiträgen mit hochriskanten Immobilienfonds verzockt wurden. Jank muss dafür die persönliche Verantwortung übernehmen und kann sich sicherlich nicht bei einzelnen Mitarbeitern oder irgendeinem Berater abputzen", so Plass. Die Grüne Wirtschaft bereitet für die kommende Finanzausschuss-Sitzung am 22. Juni, zu der sie angesichts der jüngsten Ereignisse zum ersten Mal (!) eingeladen wurde, einen umfangreichen und detaillierten Fragenkatalog vor: "Frau Präsidentin Jank muss in dieser Causa noch vieles aufklären, und mit nur einer Stunde, die für diese Sitzung anberaumt wurde, werden wir sicherlich nicht auskommen", kündigt Plass an. Rückfragehinweis: Grüne Wirtschaft, Volker Plass, Bundessprecher, Tel: 0676-303 2260 OTS0293 2011-06-15/14:57 
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