Wien

15.9.2014 Sonntags-Shopping in Wien eröffnet ganz neue Möglichkeiten

Sonnatgs-Shopping in Wien gibt es zwar nach wie vor nicht, aber es wird bereits daran gearbeitet. Die Wirtschaftskammer hat sich schon intern geeinigt. Jetzt muß aber noch der Wiener Gemeinderat seine Zustimmung erteilen und ein diesbezügliches Gesetz erlassen.
 
Stellungnahme der Sparte Reisebüros in der Wirtschaftskammer vom 15.9.2014:
Sehr erfreut über die Einigung der Wirtschaft zur Errichtung von Tourismuszonen, in denen zukünftig Wien-Touristen auch an Sonntagen ein Einkaufserlebnis geboten werden soll, zeigt sich die Reisebürobranche. "Damit können wir endlich mit anderen Top-Destinationen gleichziehen und als ebenbürtige Weltstadt am hart umkämpften internationalen Markt punkten", meint Mag. Gregor Kadanka, Obmann der Fachgruppe der Wiener Reisebüros, und spricht damit aus, was viele seiner Branchenkollegen denken. Besonders der Gast aus dem arabischen und asiatischen Raum sucht neben Kulturtourismus und dem Besuch der weltbekannten Sehenswürdigkeiten auch die Möglichkeit, sich ein außergewöhnliches Shopping-Erlebnis zu gönnen.
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Wien - Fachgruppe Wien der Reisebüros, T. 01/51450-4103,



19.8.2010 Wiener Nächtigungszahlen steigen, Preise weiter im Keller

Den Jubelmeldungen über steigende Nächtigungen müssen die Umsätze gegenübergestellt werden, so ÖHV-Landesvorsitzende Michaela Reitterer. Der Halbjahresumsatz der Wiener Hotellerie liegt um 20 % unter dem Vergleichswert des Jahres 2008.

Auf eine so massive Diskrepanz zwischen Nächtigungs- und Umsatzerfolgen wie im ersten Halbjahr müsse hingewiesen werden: Die Nächtigungen im ersten Halbjahr sind von 2008 bis 2010 von 4,6 auf 4,8 Millionen gestiegen. Die Zahl der Betten ist von 49.000 auf 52.000 gestiegen. Der Umsatz ist im selben Zeitraum von 235 Mio. Euro auf 201,5 Mio. Euro gesunken: "Wir hatten also mehr Arbeit und weniger Einnahmen, trotz zwischenzeitlich erfolgter Investitionen", so Reitterers Botschaft an Hotelentwickler und Investoren. Mittlerweile erzielen 5-Sterne-Hotels den Preis von 4-Sterne-Hotels und diese bieten sich zu 3-Sterne-Preisen an. Das Mehr an Investitionskosten für ein 4 Sterne-Produkt rechnet sich damit nicht mehr.

1. Halbjahr 2010, alle Hotels und Pensionen in Wien

 

 2007

 2008

 2009

 2010

 Betten    

 44.400

 49.000

 50.900 

 ca. 52.000

 Nächtigungen

 4,2 Mio.

 4,6 Mio.

 4,3 Mio. 

  4,8 Mio.

 Umsatz* 

 194,8 Mio.

 235 Mio.

 187,7 Mio.

 201,5 Mio.

 Umsatz pro Nächtigung*

 46

 51

 44

 42

 Durchschnittl. Zimmerausl. 

 64,1%

 64,8%

 56,2%

 63,9%

  * netto, ohne F&B

Die Zahl der Betten soll bis 2015 noch auf über 60.000 steigen. Wie diese gefüllt werden sollen, darüber müssen sich nicht nur die Investoren, sondern auch die Betreiber gründlich Gedanken machen.

Rückfragehinweis: Österreichische Hoteliervereinigung, Hofburg, A-1010 Wien
  Kontakt: Peter Peer, ÖHV-Präsident (Stadthotellerie)
   M/Gallery, Novotel und Mercure Österreich, Wien,   Tel.: +43 (0)1 599 01-550
   Michaela Reitterer,  ÖHV-Landesvorsitzende
   Boutiquehotel Stadthalle   Tel.: +43 (0)1 982 42 72
OTS0068    2010-08-19/10:16



Tourismusboom in Wien:

Foto: Eröffnung des Mozarthauses am 27. Jan 2006 zu Beginn des Mozartjahres; 
© Wien-konkret

Foto: Eröffnung des Mozarthauses am 27. Jan 2006 zu Beginn des Mozartjahres;
© Wien-konkret

"Mozart hat uns das vierte Rekordjahr in Serie beschert", so Rieder, "und noch dazu das mit der größten Steigerungsrate: Ein Nächtigungsplus von 6,7 %, das ist in absoluten Zahlen ein Zuwachs von rund 590.000 Nächtigungen, hat Wien 2006 auf insgesamt 9,4 Millionen Gästenächtigungen gebracht."

Für Wiens neuerliches Rekord-Ergebnis war laut Rieder "das Mozart-Jahr ein sehr wichtiger, aber nicht der alleinige Erfolgsfaktor. Weiters beigetragen haben ein genereller Boom im europäischen Städtetourismus, die EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2006, eine dynamische Entwicklung des Kongressgeschäftes und die Tatsache, dass Wien schon seit einiger Zeit sehr im Trend liegt, wie die Serie an Rekorden ja deutlich zeigt.
 
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Hitliste der Wiener Sehenswürdigkeiten:

Auch 2006 stand das Schloss Schönbrunn an der Spitze der Wiener Sehenswürdigkeiten: 2,5 Millionen Besucher ließen sich diese Attraktion nicht entgehen. Den zweiten Platz nahm der Tiergarten Schönbrunn ein, der 2.270.996 Tierfreunde/-freundinnen anzog, den dritten die Albertina, deren Ausstellungen 725.759 Kunstbetrachter besichtigten.

Zu den weiteren Top-Hits des Vorjahres gehörten auf Platz vier das Riesenrad mit 656.000 Fahrgästen, auf Platz fünf das imperiale Dreiergespann Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Hofburg, für das 634.000 Kombitickets verkauft wurden.
 



Beiträge:

* Hitliste der Wiener Sehenswürdigkeiten
* Ferienmesse
* Hotels in Wien online buchen



Stellungnahmen zum Tourismus in Wien und in Österreich,

14.12.2011 Änderung der Wiener Ortstaxe ab 2013 geplant Wien

2013 soll die Ortstaxe nach 26 Jahren erstmals moderat angehoben werden, von derzeit 2,8 Prozent auf 3,2 Prozent. Privatzimmervermietungen sollen ab 2013 ebenfalls in die Regelung mit einbezogen werden. Die Ortstaxe beträgt seit 1987 unverändert 2,8 Prozent des Netto-Nächtigungspreises in den Wiener Beherbergungsbetrieben und fließt zu 100 Prozent dem WienTourismus zu. Durch diese Mittel wird mehr als die Hälfte des Budgets des WienTourismus gespeist, der Rest wird zum überwiegenden Teil von der Stadt Wien im Wege einer Subvention abgedeckt. ... Um der Hotellerie die Möglichkeit zu geben, ihre Kalkulationen langfristig der Neuregelung anzupassen, soll diese erst ab 1.1.2013 in Kraft treten. Die Ortstaxenerträgnisse werden auch weiterhin zur Gänze dem WienTourismus für das weltweite Destinationsmarketing zur Verfügung gestellt. Ziel der damit leicht erhöhten Einnahmen ist eine Verstärkung der Werbemaßnahmen vor allem in der Nebensaison. Damit soll die Nächtigungszahl weiter gesteigert bzw. der Tourismusstandort Wien weiter attraktiviert werden. Aus Gründen der wirtschaftlichen Fairness wird ab 2013 die Privatzimmervermietung auch außerhalb von Beherbergungsbetrieben nunmehr in die Steuerpflicht einbezogen - in allen anderen Bundesländern mit Ortstaxeregelung ist dies schon länger gängige Praxis. ... Ein Entwurf zur Ortstaxenneuregelung wird im Jänner 2012 dem Wiener Landtag vorgelegt. ...
Rückfragehinweis: ~ PID-Rathauskorrespondenz: Vera Schweder WienTourismus Telefon: 01 211 14-110 , Mag. Walter Straßer WienTourismus Telefon: 01 211 14 111



20.1.2011: FPÖ-Haider: Wirtschaftskammer soll Tourismus-Einnahmen offenlegen

FPÖ fordert Offenlegung der Einnahmen aus den Kammerumlagen der Tourismusbetriebe

"Eine Offenlegung der Einnahmen aus den Kammerumlagen der Tourismusbetriebe" forderte heute der freiheitliche Tourismussprecher und Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider. Vor dem Hintergrund des Aufflammens der Diskussion um den 8 Millionen-Beitrag der Wirtschaftskammer (WKO) am Budget der Österreich Werbung (ÖW) und das Ausscheiden der WKO aus der ÖW sei eine Offenlegung der Tourismus-Umlagen "mehr als angebracht!", so Haider. Über die Einnahmen der WKO aus dem Tourismus gäbe es keine vollständigen Angaben. "Wahrscheinlich aus gutem Grund", zitiert Haider vorsichtige Schätzungen, wonach die österreichischen Tourismusbetriebe jährlich rund 40 Mio. Euro an Zwangsmitgliedsbeiträgen an die WKO zahlen. "Da erscheint der Beitrag in Höhe von 8 Mio. Euro, der von der Kammer an die Österreich Werbung geht, in der Relation dazu sehr gering. In Wirklichkeit sind es zumal nur 6 Mio. Euro, denn zwei Mio. wandern gleich wieder für Kammerleistungen an die WKO zurück", so der FPÖ-Tourismussprecher."Eine Offenlegung der Einnahmen, die die WKO aus dem Tourismus schöpft, ist längst überfällig und würde für mehr Seriosität in der Diskussion sorgen", so Haider abschließend.

Rückfragehinweis:   Freiheitlicher Parlamentsklub  Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0023    2011-01-20/09:00