Der Handymast am Wiener Gemeindebau:
Zitat: "Auf Gemeindebauten sind 790 Mobilfunkanlagen montiert, 20 weitere sind geplant, 25 werden aufgelassen. ... Derzeit sind 790 Masten auf den gemeindeeigenen Dächern montiert. In Planung, so ein Sprecher von Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig (SPÖ), sind derzeit 20 weitere Anlagen. ... In diesem Spannungsfeld hat der Werner Faymann (SPÖ), damals (Anmerkung: im Jahr 2000) Wiener Wohnbau-Stadtrat und nun Infrastruktur-Minister, den Baustopp verhängt. Seit damals gibt es eine Kommission, die die konkreten Sendemasten prüft und dann grünes Licht gibt.. ...Für „Wiener Wohnen“ sind die Sendeanlagen ein schönes Zubrot: Die Vermietung bringt immerhin etwa Handymast als "Nachbar":Immer mehr Wiener und Wienerinnen haben einen Handymast als "Nachbarn". Dieser "Nachbar" verhält sich durchaus unauffällig, er macht keinen Lärm, er stinkt nicht, er nimmt keinen Parkplatz weg und oftmals sieht man ihn auch nicht. Trotzdem gibt es mächtigen Ärger mit diesem "Nachbarn". Seine "Untermieter" - die Antennen - senden Tag und Nacht Mikrowellen aus. Dieser "Nachbar" und seine "Untermieter" sind auch äußerst intolerant. Man kann mit ihnen einfach nicht reden und sie tun so, als ob nichts wär´. Nachbarschaftliche AuswirkungenDieses permanenten Aussenden von Mikrowellen im Frequenzbereich 800 - 2200 Megahertz führt zu zahlreichen Beschwerden bei der Nachbarschaft. Sie rauben den umliegenden Anrainer so manchen Schlaf, führen zu Bluthochdruck, Blutbildveränderungen und Kopfweh. Laut der sogenanntgen NAILA-Studie aus dem Jahr 2004 gibt es im Umfeld von Handymasten nach mehr als 5 Jahren Bestrahlungsdauer 3x so viele Krebserkrankungen, wie bei Bewohnern von weiter entfernten Gebieten (über 400 Meter Entfernung). Im Nahbereich wird man früher krank. Das Erkrankungsalter der Patienten im Innenbereich war durchschnittlich um 8,5 Jahre niedriger, als im Außenbereich. Messen der StrahlungWas sollen nun Herr und Frau Wiener tun, wenn sie in ihrer Nachbarschaft einen Mikrowellensender - meist Handysender - entdecken?Zunächst einmal Ruhe bewahren. Sie sollten erst einmal feststellen, wie hoch ihre Strahlungsbelastung ist. Die Mobilfunkwellen (Mikrowellen) kann man relativ leicht messen. Messgeräte gibt es zwischen 200 - 1000 Euro und sind billiger, als so manche Uhr (Zeitmessgerät). Sie können sich auch ein Messgerät für eine Stunde mieten ( => mehr Info ) Nichts tun ? Abschirmen ? Wegziehen?Die Handlungsmöglichkeiten für Wohnungsmieter bzw. Wohungs-eigentümer: Strahlungswerte zu hoch?Sind die gemessenen Strahlungswerte zu hoch, dann sollten sie Strahlunsquellen in der eigenen Wohnung abstellen (DECT Schnurlostelefonstationen, Babyphones, WLAN Sender, UMTS Sendekarten). In 2/3 aller Haushalte sind mittlerweile die eigenen, oben genannten Mikrowellensender die Hauptursache für die überhöhte Strahlung in den eigenen vier Wänden.
Abschirmungsmaßnahmen
Es soll immer nur die Seite der Wohnung abgeschirmt werden, von der die meiste Strahlung in die Wohnung eindringt. Es sollten immer ein bis zwei Seiten der Wohnung "offen" bleiben, damit die Reststrahlung aus der Wohnung raus kann. Das Schlafzimmer und das Kinderzimmer sind besonders schutzwürdig.Die Wände sind am besten durch eine Grafitdispersionsfarbe abzuschirmen. Diese Grafitdispersionsfarbe ist schwarz, man kann aber mit jeder beliebigen anderen Farbe (Dispersionsfarbe) darüberstreichen. Die Fenster kann man durch ein Elektrosmoggitter (ähnlich einem Fliegengitter) vor dem Fenster, Abschirmfolien am Fenster und Strahlenschutzvorhänge hinter dem Fenster abschirmen.
Zeitungsartikel aus Israel Sept. 2006:"200 Personen zerstörten eine Mobilfunkantenne Weiterführende Informationen:* Welche Frequenzen werden für Mobilfunk verwendet? |