Wien
    

Handy gestohlen? Die Ausgangslage

Vielen ist die Situation bekannt. Das Mobilfunkgerät ist einfach nicht mehr auffindbar. Dabei weiß man zunächst nicht, ob man das Mobilfunkgerät verlegt oder verloren hat, oder ob es einem gestohlen wurde. Im Jahr 2008 wurden 20.500 Mobilfunkgeräte gestohlen.  Es ist also nicht so unwahrscheinlich, dass Ihr Handy darunter ist.

Wir haben für Sie bei den einzelnen Mobilfunkanbietern mit eigener Infrastruktur recherchiert, was man in diesem (Not-)fall machen kann.
 

Durchführen einer telefonischen Sperre des Anschlusses (Telefonnummer):

Bei allen Mobilfunkanbietern ist es möglich seine Telefonkarte (SIM) telefonisch sperren zu lassen. Damit kann kein Fremder mehr auf Ihre Kosten mit Ihrer Telefonnummer telefonieren. Folgende Telefonnummern der wichtigsten Anbieter sind dabei zu verwenden:

Mobilkom:            0800 664 664   (gebührenfreie Nummer)

T-Mobile Privat:  0676 2000    
(Kosten pro Minute abhängig von Netz des Anrufers)
T-Mobile Business: 0676 20333     
(Kosten pro Minute abhängig von Netz des Anrufers)

orange Wertkarten.:  0699 72 699    
(Kosten pro Minute abhängig von Netz des Anrufers)
ornage Vertrags.:   0699 70 699    
(Kosten pro Minute abhängig von Netz des Anrufers)

tele.ring:         0800 650 650   (gebührenfreie Nummer)

3:                    0800 30 30 30  (gebührenfreie Nummer)

Tele2mobil:    0800 24 00 20  (gebührenfreie Nummer)

Eine Diebstahls- oder Verlustsperre ist bei den meisten Mobilfunkfirmen eine Vollsperre (Rufumleitungen bzw. das Hinterlassen von Nachrichten auf der Mobilbox sind daher dann nicht möglich).
 

Kosten der Sperre und des Entsperrens der SIM Karte

Was kostet die Sperre und das Wiedereinschalten von Telefonkarten (SIM) bei den einzelnen Anbietern?

Nach unserer Recherche bei den einzelnen Mobilfunkanbietern ist die Veranlassung der Sperre im Diebstahlsfall immer gratis. Bei „Mobilkom“ und „T-Mobile“ benötigt man allerdings eine Diebstahlsanzeige. Es empfiehlt sich, bei Diebstahl in jedem Fall eine Diebstahlsanzeige bei der nächsten Sicherheitsdienststelle zu machen.

Bei den Kosten für das Entsperren gibt es hingegen Unterschiede:

* Das Entsperren ist bei allen Mobilfunkunternehmen im Diebstahlsfall gratis, bei A1, orange, 3 und „Tele.ring“ allerdings nur mit einer Diebstahlsanzeige.

* Die Kosten für das Entsperren nach einer „Sperre im Verlustfall“ betragen bei Tele.ring 18 Euro, bei "orange" ohne Anzeige 5 Euro und mit Anzeige 0 Euro, bei den restlichen Betreiber ist es gratis. Bei veranlassten Dienstesperren liegt das Entgelt für das Entsperren bzw. das Wiedereinschaltung zwischen 15 Euro und 19 Euro.

* Eine neue SIM Karte ist lediglich bei  „Tele.ring“ und „3“ immer gratis, bei „T-Mobile“ und "orange" nur im Zusammenhang mit einer Diebstahl- oder Verlustanzeige. Sonst kostet die neue SIM Karte zwischen 15 Euro („orange“, „3“) und 31,90 Euro („Tele2mobil“). Bei „Mobilkom“ gibt es die ersten sechs Monate eine Garantie, d.h. wird eine SIM Karte in den ersten sechs Monaten defekt, so bekommt man bei „Mobilkom“ eine kostenlose Ersatzkarte (SIM). Ab dem 7. Monat bzw. ohne Defekt auch während der ersten 6 Monate kostet eine neue SIM Karte bei „Mobilkom“ 30 Euro.
 

Was passiert mit dem Restguthaben?

Was passiert nun mit dem Restguthaben auf der verlorenen oder gestohlenen SIM-Karte? Die einzelnen Mobilfunkbetreiber haben ganz unterschiedliche Vorgangsweisen. Bei manchen Mobilfunkanbietern kann das Restguthaben vor der Sperre auf die neue (Ersatz-)karte übertragen werden („3“, „Mobilkom“, „T-Mobile“, „ONE / orange“ wenn die SIM Karte personalisiert ist; „Tele2mobil“) – somit bei allen außer bei „Tele.ring“. Bei manchen Mobilfunkanbietern wird das Restguthaben als verfallen erklärt, falls man es nicht auf eine andere SIM-Karte bei dem gleichen Mobilfunkanbieter überträgt („Mobilkom“ nach 6 Monaten, „ONE / orange“, „Tele.ring“, „3“, „Tele2mobil“). Manche, wie z.B. T-Mobile, verweisen auf das betreffende OGH Urteil, dass Guthaben nicht verfallen können, wissen aber noch keine Umsetzung für Auszahlungen. Man kann sich das Guthaben aber auf eine neue SIM-Karte übertragen lassen. Bei „Mobilkom“ kann man das Restguthaben auf SIM Karten unter Angabe der B-Free Nummer und des PUK bzw. bei Vorlage der Rechnung auch auszahlen bzw. auf ein Bankkonto überweisen lassen; Die Bearbeitungsgebühr von 20 Euro ist aber beträchtlich und dürfte in vielen Fällen das Restguthaben zunichte machen.

Interessant ist, dass bei allen Mobilfunkanbietern derzeit die Regelung besteht, Kundenguthaben als verfallen zu erklären, falls der Kunde auf sein Kundenkonto nicht innerhalb einer bestimmten Frist – diese ist meist 12 Monate – einen gewissen Betrag einbezahlt. Ausnahme ist T-Mobile. T-Mobile verweist auf das OGH Urteil bezüglich der Guthaben von Kunden mit Wertkartenhandys, das besagt, dass Guthaben nicht verfallen können. An der Umsetzung werde aber noch gearbeitet.
 

Resümee

Im Falle des Verlusts oder Diebstahls sollte man seine SIM Karte möglichst schnell bei den jeweiligen Kundendienststellen (Service-lines) sperren lassen, um einen unbefugten Gebrauch durch Dritte zu verhindern. Am kundenfreundlichsten sind die Firma „3“ und „Tele2mobil“, bei denen der Anruf, das Sperren und das Entsperren immer kostenlos durchgeführt werden können. Bei „Tele.ring“ und „3“ sind die Ersatz-SIM-karten immer gratis. Im Falle des Verlusts eines Wertkartenhandys sollte man sich das Restguthaben von der verlorenen bzw. der gestohlenen SIM Karte auf die neue SIM Karte übertragen lassen, da sonst das Guthaben bei den meisten Mobilfunkanbietern als verfallen zugunsten des Mobilfunkanbieters verbucht wird. Für das Rückerstatten oder Übertragen des Restguthabens sollte man sich bei seinem Betreiber über die aktuelle Regelung erkundigen, das Restguthaben aber in jedem Fall einfordern.

(Angaben sind sorgfältig geprüft, aber ohne Gewähr. Bitte erkundigen Sie sich im Falle einer Sperre oder Entsperrung bei ihrem Mobilfunkanbieter über das aktuell zu zahlende Entgelt.)
 

Auskunft der Polizei: 20.500 Handys im Jahr 2008 gestohlen

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall

Zu Ihrer Anfrage darf ich Ihnen folgendes mitteilen:
- Eine präventive IMEI – Datenbank gibt es derzeit nicht.
- Im Falle eines sog. Handy-Diebstahles wird  - neben anderen Daten – soweit bekannt, die IMEI – Nummer in der Sachenfahndung gespeichert, sodass beim Auffinden eines Mobilfunkgerätes anhand dieser individuellen Nummer  überprüft   werden kann, ob das Gerät gestohlen wurde.
- technische Fragen richten Sie bitte an ihren Mobilfunkbetreiber.
- Eine Überprüfung, ob ein Mobilfunkgerät gestohlen ist oder nicht, wäre im Verdachtsfalle in den Fahndungsevidenzen durchführen. In einem solchen Fall wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle.
- im Jahr 2008 wurden in Österreich ca. 20.500 Mobilfunkgeräte gestohlen.
Im übrigen kann Ihnen Ihr Mobilfunkbetreiber über alle Fragen hinreichend Auskunft erteilen.


Mit freundlichen Grüßen
Josef Krickler, MR
Bundesministerium für Inneres
Bundeskriminalamt
Journalbeamter im SPOC                                    E-mail 10. Februar 2009
 
 

Tipp für alle Handybesitzer: Handy-Sperre mit IMEI-Code

Die untenstehende Funktion ist anscheinend bei allen Handys verfügbar und man muss sich fragen, warum Handy-Hersteller und -Händler so etwas geheim halten. Wenn die folgende Maßnahme an möglichst viele Leute weitergeleitet wird, dann könnten die Handy-Diebstähle sicher deutlich zurückgehen.

Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer (die sogenannte IMEI Nummer). Diese kann wie folgt aufgerufen werden: *#06#  
Darauf wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn nun ein Handy gestohlen werden sollte, kann man diese Seriennummer dem Telefonhändler oder Hersteller melden, und dieser kann dann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIM-Karte einsetzt. Man bekommt davon zwar sein Handy nicht zurück, aber man hat wenigstens die Genugtuung, dass der Dieb auch nichts mehr damit anfangen kann ... Wenn alle Handy-Besitzer diese Vorkehrung treffen würden, würde es sich bald nicht mehr lohnen, ein Handy zu klauen!
 



IMEI Datenbank für gestohlene Handys und Diskussion zur IMEI-Sperre:

Schreiben des BMVIT vom 16.11.2009, warum man die IMEI-Nummern derzeit nicht zur Sperre von gestohlenen Handys verwenden will

Toll wäre es, wenn es eine zentrale Datenbank gäbe, wo man die Identifikationsnummer (IMEI-Code) eines Handys im Diebstahlsfall oder Verlustfall eintragen lassen könnte. Damit könnte ein potenzieller Käufer feststellen, ob ein auf ebay oder im Bekanntenkreis angebotenes Handy Diebsware ist oder nicht. Derzeit gibt es nur im Innenministerium so eine IMEI-Datenbank für gestohlene Handys. Abfrage ist nur über die nächste Polizeidienststelle möglich, ist also nicht über Internet abrufbar. (Eine Liste der gestohlenen Autos ist übrigens auch nicht über Internet abrufbar.)

Im Schreiben vom 16. November 2009 erklärt Dr Christian Singer - stellvertretendend für die befragte Bundesministerin Doris Bures (SPÖ) - warum derzeit nicht an eine Sperre von gestohlenen Handys mittels IMEI-Nummern seitens des Bundesministeriums gearbeitet wird. Seine Argumentation ist fadenscheinig bis unrichtig.
1. Der IMEI-Code ist von der SIM-Karte völlig unabhängig. Es macht daher nichts, wenn der Dieb die SIM-Karte austauscht. (Das weiß Dr. Singer hoffentlich ohnedies.)
2. Der IMEI-Code ist für normale Diebe nicht zu knacken, sondern nur für High-Tech-Profis. 
3. Die Sperre ist wichtig, nicht die Ortung. Wird nämlich ein gestohlenes Handy gesperrt, so macht der Diebstahl für den Dieb keinen Sinn. Zweck der Übung ist ja den Diebstahl wegen Unwirtschaftlichkeit zu verhindern und nicht Bürger zu überwachen.
4. Das Datenschutzargument ist ebenfalls nur ein Vorwand um nicht tätig zu werden, da ein bestohlener Handybesitzer natürlich einer diesbezüglichen Sperre zustimmt, diese sogar fordert !
5. Das Innenmministerium führt eine IMEI-Datenbank für gestohlene Handys, veranlaßt aber nicht die Sperre bei den Mobilfunkbetreiber. Das Innenministerium ermöglicht also indirekt den Dieben weiterzutelefonieren !

Schade, dass ein Ministerium für Innovation sich derartig wenig einfallen läßt, um Diebstahl nicht zu belohnen und nicht einmal kleinste Schritte zur Verbesserung machen möchte. Wo bleibt da die Innovation? (Wußten Sie, dass es eine IMEI-Sperre in Südafrika seit ca 10 Jahren bereits gibt? Österreich hat hier leider sogar gegenüber einem afrikanischen Land Nachholbedarf. Von Inovation kann also ohnedies nicht gesprochen werden.)

PS: Wußten Sie, dass ein Mobilfunkbetreiber mit einem gestohlenen Handy mehr Umsatz macht, als mit einem ehrlich gekauften?



Gebrauchtes Handy kaufen?
Falls Sie ein gebrauchtes Handy kaufen wollen, dann sollten sie sich vorher bei der Polizei vergewissern, dass es nicht gestohlen ist. Andernfalls telefonieren Sie mit einem gestohlenen Handys, falls es nicht vom Mobilfunkbetreiber gesperrt wurde.
 

Stellungnahmen der Mobilfunkbetreiber zum Thema IMEI-Sperre:

Eine Gerätesperre des gestohlenen Handys über den IMEI-Code wird von den österreichischen Mobilfunkfirmen sehr unterschiedlich gehandhabt. Hier die Stellungnahmen:

 

"mobilkom" zum Thema Diebstahl von Handys & IMEI-Code

Laut Auskunft der Mobilkom vom 11.2.2009 gibt kein gemeinsames IMEI Register bzw. Datenbank aller österreichischer oder europäischer Netzbetreiber für gestohlene Handys. Diese zu betreiben wäre - laut Mobilkom - zu aufwendig und stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen für den Kunden.

 

"Orange" zum Thema Diebstahl von Handys & IMEI-Code

Gibt es irgendwem, der eine IMEI Datenbank für Österreichische Handy-Kunden betreibt und wo sich Kunden eintragen können?

Orange setzt die IMEI Nummern gestohlener Handys auf eine sogenannte Blacklist. Voraussetzung dafür ist, dass der Kunden eine Anzeige erstattet, dass sein Orange Handy gestohlen wurde und diese Anzeige gemeinsam mit der IMEI Nummer des gestohlenen Endgeräts an Orange sendet. (Kunden finden die IMEI auf der Verpackung, auf dem Typenschild des Handys (meist unter dem Akku= oder auf dem Display, wenn der Kunde/ die Kundin die Tastenkombination *#06# eingibt. Die Eintragung der IMEI Nummer auf der Blacklist bewirkt, dass mit diesem Handy nicht mehr im österr. Orange Netz telefoniert werden kann.

Kosten?
Dieser Service ist gratis.

Über Internet zugänglich? 
nein

Stimmt es, dass eine IMEI Datenbank gegen den Datenschutz verstoßen würde und eine Sperre von Handys (also vom Endgerät und nicht von der SIM-Karte) technisch gar nicht möglich sei? 
nein

Allgemein: Wie kann sich ein Kunde davon vergewissern, dass er kein gestohlenes Handy zB über ebay kauft?
Es gibt hier keine Sicherheit, außer der Kunde vergewissert sich, dass das Handy mit einer Rechnung versehen ist. Hier liegt es am Einzelnen, sich zu vergewissern.

Wieviele Handys wurden 2008 bei Ihnen als gestohlen gemeldet?
Hier liegen keine konkreten Zahlen vor. Rund 20 Handys werden pro Monat auf die Blacklist gesetzt. Doch da nicht alle Kunden beim Diebstahl des Handys eine Anzeige erstatten, könnte man hier nur schätzen.
Herzliche Grüsse,  Ihr Orange Presseteam             E-mail 12.2.2009

 

"3" zum Thema Diebstahl von Handys & IMEI-Code

Gibt es irgendwem, der eine IMEI Datenbank für Österreichische Handy-Kunden betreibt und wo sich Kunden eintragen können? Kosten? Über Internet zugänglich?
3 bietet keine IMEI Datenbank für gestohlene Handys an.

Stimmt es, dass eine IMEI Datenbank gegen den Datenschutz verstoßen würde und eine Sperre von Handys (also vom Endgerät und nicht von der SIM-Karte) technisch gar nicht möglich sei?
Aus unserer Sicht verstößt eine IMEI Datenbank per se nicht gegen geltende Datenschutzbestimmungen. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, bezieht sich auf die in der IMEI Datenbank gespeicherten Daten. Solange nur anonyme Gerätedaten ohne personenbezogene Daten, die man nicht auf einen bestimmten Kunden zurückführen könnte, gespeichert werden, besteht hier keine Problematik. Nur wenn die IMEI – Nummern mit personbezogenen Daten verknüpft werden, könnte ein Vorstoß gegen die Datenschutzbestimmungen vorliegen. Die Beurteilung hängt also sehr von der Ausgestaltung einer solchen Datenbank ab.

Die Sperre von Handys über die IMEI Nummer ist technisch möglich.
 

Allgemein: Wie kann sich ein Kunde davon vergewissern, dass er kein gestohlenes Handy zB über ebay kauft? Wieviele Handys wurden 2008 bei Ihnen als gestohlen gemeldet?

Da es in Österreich keine Datenbank gestohlener Handys von allen Mobilfunkbetreibern gibt, ist es für den Kunden nicht möglich den Status anhand einer Liste einfach zu überprüfen. Die Anzahl gestohlener Handys bei 3 ist im Vergleich von 2007 und 2008 stark rückläufig.

Die Stellungnahme wurde uns am 17.2.2009 im Namen von CEO Berthold Thoma übermittelt.



Weiterführende Informationen zum Thema Mobilfunk & Elektrosmog:

* Der Handymast als Nachbar
* Abschirmprodukte gegen Elektrosmog / übermäßigen Mobilfunk (PR)
 
* Zurück zum Kapitel Mobilfunk



21.1.2009 Das BZÖ bringt im Parlament einen Eintrag betreffend der IMEI Nummern ein.

BZÖ Entschliessungsantrag IMEI-Nummern & Handydiebstähle

BZÖ Entschliessungsantrag IMEI-Nummern & Handydiebstähle; herunterladen mit Klick ins Bild.

Lieber Herr Mag. Marschall!
Für Ihr Schreiben möchten ich mich herzlich bedanken und Ihnen wie folgt antworten:
Bereits am 21. Jänner 2009 haben wir einen diesbezüglichen Antrag im Parlament eingebracht.
Am 1. Juli 2009 wurde unser Antrag im Verkehrsausschuss behandelt. Doch SPÖ und ÖVP haben ihn aus unerklärlichen Gründen vertagt.
Dies wird uns aber nicht daran hindern, diesen Antrag erneut auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses zu bringen, um eine Beschlussfassung herbeizuführen.
Ich hoffe, Ihnen mit dieser Information gedient zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Josef Bucher
Bündnisobmann des BZÖ             23.11.2009

Nachtrag: Diesen Entschliessungsantrag unterzeichnet folgende BZÖ-Abgeordnete:
BO KO, Abg. z. NR Josef Bucher, Abg. z. NR Sigigsbert Dolinschek, damals noch Abg. z. NR Mag. Gernot Darmann (mittlerweile ausgeschieden als Abgeordneter!), Abg. z. NR Christoph Hagen, Abg. z. NR Ing. Peter Westenthaler, Abg. z. NR Ursula Haubner, Abg. z,. NR Mag. Ewald Stadler, Abg. z. NR Dr. Wolfgang Spadiut, Abg. z. NR Gerald Grosz





=> Kommentare & Postings eintragen

 

handy verloren

hallo
ich habe heute um ca 1 uhr früh mein handy in 1100 wien verloren ich weis leider nicht ob es im bus, straßenbahn oder auf der straße passiert ist. wohin kann ich mich genau wenden? es ist ein schwarzes samsung touch handy.
bitte schnell antworten danke
steffi        1.1.2013

Antwort Wien-konkret: Am besten mit einem anderen Telefon beim Fundbüro der Wiener Linien oder der Stadt Wien anrufen.
@ Wiener Linien: Betroffene können telefonisch (Fundservice-Hotline 01 79 09-188) oder per E-Mail (funde@wienerlinien.at) nachfragen, ob ihr Handy abgegeben wurde.



funktion "U-Tracking"

Handy gestohlen? Die Ausgangslage: mein Handy wurde auch gestohlen.
Es gibt in gewissen Handys die funktion "U-Tracking" (bei dieser funktion wird eine alternativ Nummer z.B. die des Freund oder Freundin angegeben) sollte dann das Handy gestohlen werden und die Simkarte durch eine neue ersetzt werden...so schickt das Handy die neue Nummer dieser eingesetzten Simkarte direkt an die zuvor eingegebene alternativ Nummer... und so erhalten Sie die neue Nummer des Diebes.
(Achtung bei weitergabe oder Verkauf des Handys muss diese Funktion abgeschalten werden!) So habe ich mein Handy schon einmal zurückbekommen :-)

MfG Joe     1. Dezember 2011

Anmerkung Wien-konkret: Genialer Hinweis. Vielen Dank.



Handy gestohlen, Diebe gefaßt, kein Ersatz

Im Grunde habe ich nichts gegen Ausländer, wenn Sie sich unserem Land anpassen und sich benehmen können. (Mein bester Freund und meine Frau sind Ausländer). Möchte jedoch ein Beispiel von vielen hier anführen. Vor 2 Jahren wurde mir in einer versperrten Umkleidekabine mein Handy im Wert von 200 Euro und 70 Euro in bar gestohlen. Anzeige gemacht und paar Monate später wurde ich verständigt, dass die Diebe gefasst sind. 2 21jährige arbeitslose Türken. Bei der Gerichtsverhandlung habe ich meine Schadensforderung gestellt und diese wurde durch das Gericht bestätigt. Als nach paar Monaten noch immer kein Geld bei mir eingegangen war, habe ich mich beim Gericht erkundigt, was ich tun kann, dass ich an mein Geld komme. Ich soll mit dem Titel zum Bezirksgericht gehen, wo diese Kanaken wohnen und soll eine Pfändung einreichen. Ok. Spreche dort vor und erhalte die Auskunft, dass ich 65 Euro zahlen muss dafür, die ich nach der Pfändung wieder zurückerhalte.
   TICKT UNSER STAAT NOCH RICHTIG??? Dieser scheiss K... geht nicht arbeiten und hat sicher nichts, was gepfändet werden kann und dann hab ich zu meinen 270 Euro Schaden noch 65 Euro mehr verloren. Ich weiss nicht, warum diese Dreckskübeln nicht sofort nach der lächerlichen Haftstrafe, mit einem Fusstritt aus unserem Land geschossen werden und nie wieder einreisen dürfen!!!??? Ich hoffe unser Land kriegt bald die Kurve bei diesem Dreckspack, sonst haben wir Österreicher bald gar nichts mehr zu sagen in unserem eigenen Land!

Chris B.    18. Nov 2011



pinkes nokia handy gefunden?

Hallo!
Bin da zwar nicht an der richtigen Stelle aber dennoch wollte ich mich erkundigen, ob gestern nacht ein pinkes nokia handy gefunden wurde.
Würde mich sehr über eine rasche Antwort freuen!!

Mit freundlichen Grüßen
Maria D        2. September 2011

Antwort Wien-konkret:
Bei uns wurde keines abgegeben.
Am besten bei Wiener Fundbüro anrufen: 01-4000-8091.



IMEI Sperre: Bei "3" nicht möglich?

Eine Woche nach dem ich mein handy verloren habe hat sich mitten in der Nacht bei mir ein junger Mann gemeldet und hat mir eine Nachricht hinterlassen dass er mein smartphone gefunden hat und ich möge mich bei ihm melden. Aber er hofft dass der Finderlohn sehr hoch ist, sonst gibt er das handy gar nicht her... Diese Bemerkung hat mich misstrauisch gemacht. Habe mich auf Grund von Ihrem Artikel sowohl beim Hersteller (Samsung) als auch bei meinem Provider (3) informiert wie das mit der IMEI Sperre ist. Beide male habe ich die selbe Antwort bekommen und zwar dass eine IMEI Sperre gar nicht möglich ist. Bei Samsung hat mir der nette Herr gesagt dass es ihm nicht bekannt ist dass sowas überhaupt möglich ist... Wie ist das jetzt wirklich?

MfG Alexandra Sch.              28. Jänner 2011

Anmerkung Wien-konkret:
* es gibt keine gesetzliche Verpflichtung für eine IMEI-Sperre des Handys. Wenn der Mobilfunkbetreiber nicht will, dann tut sich eben nichts.
* der gesetzliche Finderlohn beträgt 10% des Wertes. Für einen Dieb gibt es natürlich keinen "Finderlohn".
* Wenn das "Angebot" der Finders für Sie erpresserisch wirkt, dann sollten Sie die Polizei einschalten.



Beschwerde: Mobil Tel.

mir wurde heute mein Handy gestohlen und wollte es über Händy ortnen lassen war aber leider nicht möglich weil es MEIN Eigentum ist. erst wenn die Russenmafia etwas verliert dann bekommt diese eine Auskunft.
Schöne Grüße an A1 Telekom usw.

Flascherl Heli               18. Dezember 2010



Tipps & Tricks gegen Handydiebe

S.g. Handybenutzer!
Die Sperre der IMEI Nummer (Seriennummer der Gerätes) kann im Handy selbst nicht gesperrt werden. Bringt auch nichts. Es besteht allerdings die Möglichkeit, wie im Artikel obenerwähnt, ein Handy über die IMEI Nummer im jeweiligen Netz zu sperren. Dies muss man bei seinem Handyprovider beantragen, wenn das Handy gestohlen wurde und man die IMEI des Handys weiss.

Weiters kann man aber auch die Sicherheiteinrichtung am Handy benutzen (siehe Betriebsanleitung), d.h. man muss bei jedem mal einen 6-stelligen Sicherheitscode eingeben, wenn man sein Handy einschaltet.

Die dritte, mir bekannte Möglichkeit richtet sich an Benutzer von Symbian-Handys. Für diese gibe es Programme, um das gestohlene Handy für den Dieb unbrauchbar zu machen. Diese Tools werden installiert und nach dem ersten Start kann man seine Emailadresse oder andere Handynummer und einen Sperrcode eingeben. Wird das Handy gestohlen und eine andere Simkarte eingelegt, sendet das Tool an die eingetragene Emailadresse oder Handynummer unbemerkt und heimlich eine Nachricht von der Nummer des Diebes, wenn das Handy GPS hat, sogar mit den Koordinaten des Standortes. Das nenne ich mal Sinnvoll zumal solche Programme nur um die 20 Euro kosten. -
Ich hoffe, hiermit etwas geholfen zu haben.

Mfg, Reini            27.11.2009

Anmerkung Wien-konkret: Ja, danke für ihren wertvollen Beitrag.



Was SPÖ & ÖVP zum Thema IMEI-Nummern Sperre bei Handydiebstahl sagen:

S.g. Frau Bundesminister Bures!                         E-mail 21.10.2009
S.g. Frau Abg Hakl!

Bitte um Beantwortung der untenstehenden Leseranfrage betreffend IMEI-Nummern-Sperre bei gestohlenen Handys.Leider hat ja SPÖ und ÖVP es bis dato verabsäumt, eine entsprechende gesetzliche Regelung zu schaffen, die den Konsumenten mehr Schutz vor Handy-Diebstahl gibt bzw den Diebstahl von Handys unakttraktiv macht. Eine einfache technische Lösung dafür gäbe es seit ca 10 Jahren oder noch länger.Frage: Wieso gibt es dazu noch immer keine gesetzliche Regelung? Ist das Problem zu unbedeutend? Liegt es an der Industrielobby?

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Robert Marschall
Herausgeber des Stadtmagazins www.wien-konkret.at

+++

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!                             E-mail: 23.10.2009

Wir bestätigen den Erhalt Ihres E-Mails an Frau Bundesministerin Doris Bures und werden Ihnen nach Prüfung Ihrer Eingabe umgehend ein Antwortschreiben zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Hess                                        
Kabinett Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Telefon: +43 (0)1 711 62 658115
Stubenring 1, A-1011 Wien
www.bmvit.gv.at 



Handy vom Sohn gestohlen & IMEI-Nummer:

Bis dato - Oktober 2009 - ist es in Österreich lt Anruf bei Telering (vor genau 10 Minuten) nicht erlaubt durch die IMEI Nummer das Handy unbrauchbar zu machen. Angeblich geht es nicht und ist aus Datenschutzgründen nicht machbar. Die Dame von Telering hat mir auch erklärt, dass nur die Sim zu sperren geht- ansonsten hätten die Telefonbetreiber jeden möglichen Zugriff auf die Bilder und Daten des Handys !!??
Ist mir im Moment doch ziemlich egal- wenn mein Handy (in meinem Fall das meines Sohnes) entwendet wurde, möchte ich auch nicht, dass der Dieb die Bilder benutzen kann. Ich finde bei Bekanntsein der Nummer habe ich ganz klar den Auftrag erteilt und möchte die Sperre veranlassen- aber leider geht es in Österreich- zum heutigen Stand der Technik - aus Datenschutzgründen noch immer nicht. Damit haben die Handydiebe weiter freies Feld. Meinem Sohn wurde sein nicht einmal 2 Wochen altes Walkmanhandy entwendet- und es wäre mir eine Genugtuung, bei all dem Ärger und Zeit die ich aufwenden habe müssen, von den Kosten möchte ich gar nicht reden, da Handy für den frechen Dieb wertlos machen zu können. Da ist unsere Politik gefragt- endlich zum Konsumentenschutz etwas zu unternehmen.

Brigitte Sch.               20. 10.2009


Anmerkung Wien-konkret:

S.g. Frau Sch.,

* Sie teilen das Schicksal von über 20.000 Menschen, denen im Vorjahr das Handy gestohlen wurde.
* Die Mobilfunkbetreiber können nicht "das Handy unbrauchbar machen" im Sinne von zerstören. Aber die Mobilfunkbetreiber könnten - wenn Sie wollten - die Benutzung im österreichischen Mobilfunknetzen blockieren.
* Auf jeden Fall sollten Sie eine Anzeige bei der Polizei machen. Dann ist das Handy in der Polizei-IMEI Sperrliste und es kann - falls es irgendwo bei einer Behörde auftaucht - ihnen zurückerstattet werden. (siehe obigen Artikel)
* Eine IMEI-Nummern-Sperre ist kein technisches Problem, sondern es fehlt die gesetzliche Verpflichtung, dass die Mobilfunker gestohlen gemeldete IMEI-Nummern sperren müssen.
* Für die Wirtschaft ist es besser, wenn es keine Regelung zur IMEI-Nummern-Sperre gibt, denn das kurbelt die Wirtschaft an. Je mehr gestohlen wird, umso mehr muss Herr und Frau Österreicher neue Handys kaufen. Klingt verrückt, ist aber unserer Politik offensichtlich wichtiger, als der Schutz der Konsumenten.
* Nachdem derzeit SPÖ & ÖVP in der Regierung und im Parlament herumwerken, sollten Sie ich an die zuständige Bundesministerin Doris Bures (SPÖ) und die Telekommunikationssprecherin der ÖVP, Abg. Karin Hakl, wenden. Die halten eine solche gesetzliche Verpflichtung zur Sperre offensichtlich seit Jahren nicht für notwendig.

PS: Wissen Sie, warum man in der Schweiz anonyme Handywertkartentelefone verboten hat? Weil man den Terroristen, Schmugglern, Kriminellen und Prostituierten kein Werkzeug in die Hand geben wollte. Österreichs Politik bevorzugt weiterhin das Geschäft mit anonymen Handy-Wertkartentelefonen und deshalb wurden diese in Österreich auch nicht verboten. 



IMEI Nummer:

Guten Tag !

Wollte ihnen nur mitteilen, dass die Sache mit der EMEI Nummer angeblich nur ein Gerücht ist. Meine Tochter hat ihr Handy verloren. Wollte es bei A 1 sperren lassen. Auskunft, dass dies nicht möglich sei. Nur die SIM Karte kann gesperrt werden ! IMEI würden gegen den Datenschutz verstoßen und sei technisch gar nicht möglich.

Wollte ihnen dies nur mitteilen, ich bin auch kein Spezialist nur Endanwender von Handys.
Schönen Tag und lG
Chris                                                    Email: 9.2.2008

Anmerkung: Wir werden die Mobilfunkanbieter befragen. Unseres Wissens ist die IMEI Sperre sehr wohl möglich, ev gegen Kosten.