Wien

Die Entwicklung der Österreichischen Staatsverschuldung:

Die Entwicklung der Österreichischen Staatsverschuldung in den Jahren 2001 - 2009.

Wie man sieht hat Österreich nur in einem einzigen Jahr die Maastricht-Kriterien erfüllt und zwar im Jahr 2007. Im Jahr 2008 betrug das öffentliche Defizit Österreichs gemäß der Maastrichtkriterien minus 1,1 Milliarden Euro, die österreichische Neuverschuldung (= Schuldenzuwachs) sogar 15,4 Milliarden Euro !!!

Da sich Österreich nicht an das Europäische Recht hält, sollten Österreichs Politiker über einen Austritt aus der EU nachdenken. Besser wäre natürlich, wenn das EU-Mitgliedsland Österreich auch das EU-Recht einhalten würde, sonst muß Österreich auch noch Strafzahlungen an die EU leisten.

Hier nun zu den konkreten Zahlen der österreichischen Staatsverschuldung:

 Jahre

 BIP *)

 Staatsschulden *) 

 in % des BIP

 öffentliches
 Defizit *) 

 in % des BIP 

 2001 *)  

 212.499

    142.598

    67,1% 

       -20

   0,0% 

 2002

 218.848

    145.434

    66,5%

   -1.466

 -0,7%

 2003

 223.302

    146.300

    65,5%

   -3.170

 -1,4%

 2004

 232.782

    150.729

    64,8%

 -10.232

 -4,4%

 2005

 244.453

    155.753

    63,7%

   -3.843

 -1,5%

 2006

 257.295

    159.484

    62,0%

   -4.144

 -1,6%

 2007

 270.837

    161.012

    59,4%

   -1.448

 -0,5%

 2008

 282.286 

    176.420

    62,5%

   -1.098

 -0,4%

 2009

 280.186

    191.928

    68,5%

 

 -3,5%


Angabe in Millionen Euro
ROTE FELDER übersteigen das EU-Finanz- & Stabilitätskriterium (Maastrich-Kriterium)

*) BIP ... Bruttoinlandsprodukt
*) Staatsschulden: genauer gesagt Öffentliche Verschuldung des Staates, also Bund, Länder, Gemeinden
* Öffentliches Defizit: Das Öffentliches Defizit gemäß der Definition im Maastrichtvertrag abgehandelt. (Das entspricht nicht der Neuverschuldung des Staates, wird aber von den Politikern und in den Medien aber meist als Neuverschuldung bezeichnet; tatsächlich ist die Neuverschuldung viel höher !!!
Beispiel: im Jahr 2008 war die öffentliche Neuverschuldung bzw. Schuldenzuwachs Österreichs 15,4 Milliarden Euro, das öffentliche Defizit entsprechend dem Maastricht-Vertrag aber nur 1,1 Milliarden Euro (=1.098 Millionen Euro), Die Differenz zwischen den beiden Definitionen beträgt also im genannten Beispiel 14,3 Milliarden Euro im Jahr 2008;

Die genaue Definition des Masstrichtkriteriums wird noch von Wien-konkret recherchiert. Der EU-Verordnungstext hilft nur EU-Finanzexperten weiter: Quelle Kapitel 1 Artikel 1 Abs 3: VERORDNUNG (EG) Nr. 479/2009 DES RATES vom 25. Mai 2009 über die Anwendung des dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beigefügten Protokolls über das Verfahren bei einem übermäßigen Defizit: Das öffentliche Defizit (der öffentliche Überschuss)“ ist der Finanzierungssaldo (EDP B.9) des „Sektors Staat“ (S.13) gemäß der Definition des ESVG 95."
Zur Definition des öffentlichen Defizits siehe auch Beitrag von eurostat April 2009)

*) Das Jahr 2001 war nur wegen der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für Mobilfunkfirmen so gut
 

Quelle:
Österreichische Nationalbank BIP:
   http://www.oenb.at/isaweb/report.do?report=7.3
Österreichische Nationalbank Staatsschuld: 
   http://www.oenb.at/isaweb/report.do?lang=DE&report=7.24.2

 

Video zur Österreichischen Staatsverschuldung:

Das Video zeigt hervorragend die Problematik mit der Österreichischen Staatsverschuldung auf. Ob die Lösung die Flucht ins Gold ist, bleibt aber zu bezweifeln insbesondere in Anbetracht der hohen Kriminalitätsrate in Wien.
  





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