Allgemeine Infos & Kontakt:Österreichische Industrieholding AG (ÖIAG) ÖIAG Aufsichtsrat 2008Der Aufsichtsrat der ÖIAG setzt sich seit 11.4.2008 folgender Maßen zusammen: ÖIAG Vorstand 2008Dr. Peter MichaelisIm Vorstand der ÖIAG seit 1. Juli 2001. Seit Juli 2006 ist Michaelis als Alleinvorstand der ÖIAG vom Aufsichtsrat eingesetzt. (Stand Dez 2008)
ad Austrian Airlines AUA / Beteiligung 41,56% Stand Nov. 2008Diese Damen und Herrn vom ÖIAG Aufsichtsrat sollen am 5. Oktober 2008 die Abstoßung der AUA Anteile an die deutsche Lufthansa beschließen. Als Draufgabe soll es 500 Millionen Euro vom österreichischen Staat an den Käufer - die deutsche Fluglinie Lufthansa - geben. ad Post AG / Beteiligung 51% (Stand Nov. 2008)Auch beim Thema Schließung von 2/3 aller österreichischen Postämter gibt es gehörig Zoff. Bürger, Bürgermeister, Postmitarbeiter und Betriebsräte wehren sich nämlich heftigst. 16.9.2009: NEWS: Kanzler Faymann für ÖIAG-AbschaffungFaymann: "Die ÖVP will die ÖIAG verändern, ich will sie abschaffen." Faymann ... in Sachen ÖIAG: "Hier sind wir einfach verschiedener Meinung. Ich bin aber überzeugt, dass wir diese teure Zwischenebene mit ihren hoch bezahlten Managern, die mehr verdienen als jeder Verantwortliche des Staates, nicht benötigen." Faymann: "Noch dazu, wo selbst der Böhler Manager Claus Raidl sagt, dass es sich bei der Führung der ÖIAG nur mehr um einen Halbtagsjob handelt. Die ÖVP will die ÖIAG verändern, ich will sie abschaffen." Und weiter: "Die Bevölkerung sagt zu Recht: Wofür kriegt der Michaelis so viel Geld, wenn wir die AUA an die Lufthansa verkaufen und da auch noch einen Teil der Schulden zahlen müssen?" Wo war denn da der Grund für eine Leistungsprämie? Daher weg mit dieser teuren Zwischenebene." ... Rückfragehinweis: * 12.9.2009 SPÖ Josef Cap im "profil": "ÖIAG - wegen Sinnlosigkeit geschlossen"Klubobmannn Josef Cap erneuert SPÖ-Forderung, die ÖIAG abzuschaffen Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 * 7.9.2009 ÖVP-Klubobmann: "Bewährte Institution nicht schlecht reden"Kopf fordert Stopp der SPÖ-Attacken gegen die ÖIAG Einen Stopp der ständigen SPÖ-Attacken gegen die ÖIAG fordert ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf. "Das gilt für alle, die immer wieder damit punkten wollen, eine bewährte Institution schlecht zu reden - vom Abgeordneten bis zum Staatssekretär", so Kopf heute, Montag. "Das dahinter stehende Ziel ist leicht zu durchschauen - offensichtlich wollen manche Kräfte eine Repolitisierung der großen österreichischen Industriebetriebe. Das kommt für uns nicht in Frage. "Die ÖIAG hat sich bewährt - sowohl was die Wirtschaftlichkeit als auch was die Struktur betrifft", ist Kopf überzeugt. "Die ÖIAG ist schuldenfrei und war in der Lage, den Wert ihrer Beteiligungen zu halten. Da lässt sich nichts schlecht reden." Statt einer Demontage dreht Kopf den Spieß um: "Vielmehr sollte am Erfolgsmodell ÖIAG festgehalten werden: ÖBB, ASFINAG, Verbund und einige Unternehmen mehr könnten unter das Dach der entpolitisierten ÖIAG gestellt werden." Rückfragehinweis: * 14.8.2009: SPÖ Günther Kräuter: "ÖIAG-Beratungskosten laufen weiter auf Hochtouren"SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter kündigt zu dem "abenteuerlichen ÖVP-Rechenexempel", wonach die ÖIAG-Doppelstruktur Steuergeld spare, eine parlamentarische Anfrage an. Mittlerweile seien nur noch drei ohnehin börsenotierte Unternehmungen, die OMV, die Post und die Telekom von der "völlig sinnlosen" ÖIAG überlagert. Kräuter: "Ich möchte vom Finanzministerium wissen, wie sich angebliche Mehrkosten von 30 Millionen Euro jährlich errechnen, wenn die Geldverschwendung von Michaelis und Co beendet wird. Tatsächlich werden durch die maßlose Michaelis-Gage in Höhe von 700.000 Euro, durch weiteren Personlaufwand, durch so genannte übrige betriebliche Aufwendungen und horrende Beratungskosten Jahr für Jahr viele Millionen Euro durch die ÖIAG vernichtet." Die Beratungskosten würden auch derzeit auf vollen Touren laufen, beispielsweise werde Michaelis bei jeder Sitzung von einer Rechtsanwaltskanzlei begleitet, die bekannt hohe Stundensätze zur Rückfragehinweis: OTS0042 2009-08-14/10:01 * 12.7.2009: Jan Krainer zu Faymann-Vorschlag: "ÖIAG hat Existenzrecht verwirkt"SPÖ-Finanzsprecher begrüßt Vorschlag des Bundeskanzlers SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer begrüßte heute, Sonntag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ den Vorschlag von Bundeskanzler Werner Faymann in der heutigen ORF-Pressestunde: "Die ÖIAG hat ihr Existenzrecht verwirkt. Eine Instanz der Republik, auf die die Republik selbst keinen Einfluss ausüben kann und in der die Aufsichtsräte sich und ihre Saläre selbst bestimmen, kann hierzulande keiner mehr brauchen." Der Bevölkerung sei es wichtig, dass PolitikerInnen Verantwortung übernehmen und nicht "Konstrukte, die über Jahre hinweg strategisch absolut versagt haben". Für Krainer ist eine rasche Auflösung - "im Idealfall heuer noch" - wünschenswert. Der ehemaligen schwarzblauen Bundesregierung, allen voran Thomas Prinzhorn, "der aus der ÖIAG ein Prinzhorn-Personalbüro machte", und dem ehemaligen Finanzminister Karl Heinz Grasser sei es zu verdanken, dass die ÖIAG "dort steht, wo sie jetzt ist, nämlich in einer katastrophalen Situation", betonte Krainer abschließend. Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275, * 12.7.2009 Christoph Leitl (WKO) gegen die Auflösung der ÖIAGWirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl lehnt ein Auflösung der ÖIAG zum jetzigen Zeitpunkt ab. "Im Vordergrund steht jetzt die Zukunft der AUA als eines der wichtigsten Infrastrukturunternehmen Österreichs. Warten wir einmal die Entwicklungen in Brüssel ab". Wenn es dort zu keiner tragfähigen Lösung komme, werde die ÖIAG als nationaler Sanierer gebraucht werden, meinte Leitl in einer Aussendung: "Jetzt ist die AUA vorrangig und nichts anderes." ... * 12.7.2009: Andreas Schieder begrüßt Vorschlag zur Auflösung der ÖIAGSPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder begrüßt den Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann zur Auflösung der ÖIAG in der heutigen ORF-Pressestunde. "Die ÖIAG hat sich in der Vergangenheit - vor allem bei der AUA und der Post - als zahnlos und ineffizient erwiesen. Es ist nur konsequent, wenn in einer solchen Situation die entsprechenden Schritte getätigt werden, um in der Zukunft besser aufgestellt zu sein", so Schieder. Schieder erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Auflösung der ÖIAG auch in namhaften Wirtschaftskreisen schon in der Vergangenheit immer wieder diskutiert worden ist. **** Die Politik habe die Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass Österreichs Wirtschaft auch in Zukunft erfolgreich bestehen könne. "Wenn sich dabei eine Institution als erfolglos erweist, dann müssen wir, als politisch Verantwortliche, auch die notwendigen Konsequenzen ziehen", erklärte Schieder abschließend. * 12.7.2009: Faymann in der ORF Pressestunde: "ÖIAG hat in Österreich nichts mehr verloren"Bundeskanzler Werner Faymann plädierte am Sonntag in der Pressestunde für eine Schließung der ÖIAG: "Die AUA ist ein Beispiel dafür, dass die ÖIAG versagt hat und ein Beispiel, das mich in meiner Haltung bestätigt, dass man die ÖIAG auflösen sollte." Die Causa der AUA sei nämlich, so Faymann, "ein trauriges Stück Geschichte". Faymann: "Es ist ein Versagen des Managements noch vor zwei Jahren zu behaupten, hier ist eine Stand-alone-Lösung möglich und man kann alleine ohne Partner weitermachen", schließlich sehe man jetzt wohin die strategischen Fehlentscheidungen des Managements und die Loslösung der ÖIAG von der Politik führten. Faymann betonte weiter: "Außerdem wollen die Menschen wissen, dass die Politik Verantwortung übernehmen kann und nicht irgendwelche Zwischenebenen." Noch heuer sei eine Lösung in dieser Frage möglich. Claus Raidl, Präsident der Nationalbank, sei ein weiterer, wichtiger Fürsprecher für eine Abschaffung der ÖIAG. Faymann wies daher auf die Haltung von Raidl hin: "Raidl formuliert es völlig treffend: Es braucht keine ÖIAG mehr, man sollte sie auflösen und würdevoll stilllegen. Genauso sehe ich das auch. Weil ich überzeugt bin, dass alle Recht haben, die meinen, dass man Zwischenebenen nicht braucht." In die Kritik nahm der Bundeskanzler Aufsichtsrat Michaelis: "Die Aufsichtsräte in der ÖIAG haben, obwohl die ÖIAG der Republik gehört, es sich zurechtgelegt, dass sie sich selbst bestimmen", überdies sei das Salär in der Höhe von 700.000 Euro völlig überzogen. => ganze Pressemitteilung unter => AUA-Verkauf Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Quelle: OTS0028 2009-07-12/12:32 * 30.6.2009 ÖSTERREICH: ÖIAG-Chef Michaelis kassiert 700.000 Euro Jahres-GageDer ÖIAG-Vorstand erhält nach AUA-Debakel sogar 350.000 Euro "Erfolgsprämie" Rückfragehinweis: Fellner Media OTS0345 2009-06-30/20:16 * 16.11.2008 BZÖ-Bucher: Regierung soll Privatisierungsauftrag der ÖIAG stoppen... Der BZÖ-Klubobmann (Erg. Josef Bucher) widerspricht dem Präsidenten der IV auch bei dessen Forderung, am unbedingten Privatisierungsauftrag der ÖIAG festzuhalten. "Wenn Sorger das Bankenpaket damit rechtfertigt, dass sich die Zeiten und Rahmenbedingungen geändert haben, dann sollte diese Argumentation doch auch für die Privatisierungen gelten". Das BZÖ fordert daher einen Stopp des Privatisierungsauftrages der ÖIAG, da dieser in Zeiten der Hochkonjunktur und steigender Börsenkurse formuliert wurde und angesichts der jetzigen Weltwirtschaftskrise einfach nicht mehr zeitgemäß ist. "Wir verlangen einen Privatisierungsstopp, um die Beschäftigten in den staatlichen und teilverstaatlichten Betrieben in Arbeit zu halten und keine Leitbetriebe zu verschleudern. Hier muss der Staat eine Vorbildfunktion übernehmen, denn wenn die öffentliche Hand als erstes Massenentlassungen verursacht, mit welchem Recht appellieren dann Politiker an die Privatwirtschaft, ihre Arbeitnehmer trotz sinkender Gewinne oder gar Verluste in Beschäftigung zu halten", bekräftigt Bucher, der auch darauf verweist, dass es den Staat billiger komme, Menschen in Beschäftigung zu halten, als deren Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ * 15.11.2008 FPÖ Strache kritisiert Postenbesetzung der Banken-ÖIAGEchte Unabhängigkeit sollte Voraussetzung sein * 15.11.2008 ÖIAG: Genehmigung von Filialschließungen durch BM Faymann wurde nie behauptetÖIAG-Vorstand Dr. Peter Michaelis legt Wert auf folgende Feststellung: * 15.11.2008 "profil": Johannes Ditz fordert Auflösung der ÖIAGEx ÖVP-Wirtschaftsminister: "Doppelstöckige Verwaltung führt zu vermeidbarer Politisierung" => Kommentare & Postings eintragen
Posting: Welche Rolle spielt dabei die ÖIAG?Sehr geehrte Damen und Herren! |