Wien

Ein paar Gedanken



ÖRK-Präsident Fredy Mayer
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Der umfassende Arbeitsbereich des Roten Kreuzes lässt sich nur mit engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern bewältigen – seien es Hauptberufliche, Freiwillige oder Zivildiener. „Zum Glück haben wir zahlreiche helfende Hände im Roten Kreuz. Die Geschichte der Familie Mäser aus meiner Heimat Vorarlberg hat mich besonders berührt“, erzählt Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer „Sie stehen stellvertretend für die ca. 50.000 Menschen, die unsere tägliche Arbeit möglich machen.

Vier Generationen der Dornbirner Familie Mäser können auf lange Zeit beim Roten Kreuz zurückblicken. Senior Franz Mäser, der 2003 seinen „Hunderter“ feierte, ist seit mehr als acht Jahrzehnte Mitglied der Dornbirner Abteilung. Erst 1984 trat er in den Ruhestand, der rüstige Senior kann sich noch gut an jene Zeiten erinnern, als er und seine Kollegen mit der Räderbahre unterwegs waren, um Patienten ins Krankenhaus zu transportieren. Besonders stolz ist er auf seinen Sohn und seine Enkel, die begeisterte Sanitäter sind und die Tradition des Hauses Mäser damit fortsetzen. Wenn man alle Jahre zusammenzählt, die drei Generationen Mäsers an Dienst verrichtet haben, kommt man auf gut zwei Jahrhunderte – und es werden sicher noch mehr.

Happy Birthday Rotes Kreuz

„Unser schönstes Geburtstagsgeschenk wäre eine Welt, in der die Hilfe des Roten Kreuzes nicht mehr gebraucht wird“, wünscht sich Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer. „aber ich fürchte, davon werden wir auch die nächsten 125 Jahre nur träumen können. Denn nach wie vor werden die Rotkreuz-Helfer im In- und Ausland gebraucht. Wir wollen dieses Jubiläumsjahr nicht nur dafür nutzen, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen, sondern vor allem auch, um unsere jetzigen Aktivitäten und unsere Pläne für die Zukunft zu zeigen. Große Herausforderungen liegen dabei in allen unseren Tätigkeitsbereichen. Nicht zuletzt im Inland: In der Förderung der Zivilgesellschaft, aufgrund der Bevölkerungsentwicklung im Bereich Gesundheit und Soziales oder in der Integration von MigrantInnen. Wir haben noch viel vor.“

Im Rettungs- und Krankentransport, der Katastrophenhilfe im In- und Ausland, dem Blutspendedienst, der Ausbildung und den Gesundheits- und Sozialen Diensten genauso wie in den weniger bekannten Einsatzbereichen des Roten Kreuzes wie zum Beispiel dem Suchdienst, der Verbreitung des humanitären Völkerrechtes oder der Hospizarbeit sind freiwillige und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um Menschlickeit zu leben.

Österreichisches Rotes Kreuz – Mit 125 Jahren ist noch lange nicht Schluß!

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