Schon in der österreichisch-ungarischen Monarchie wurde in Kriegszeiten der „Patriotische Hilfsverein“ gegründet.
Nachfolgend finden Sie nun eine genaue Zeittafel:
1859 1. Patriotischer Hilfsverein zu Wien (Feldzug gegen Sardinien Piemont)
1864 2. Patriotischer Hilfsverein zu Wien und ähnliche Vereine in den Hauptstädten der Kronländer (Feldzug gegen Dänemark); ähnliche Vereine entstehen in den Kronländern
1866 3. Patriotischer Hilfsverein zu Wien (Krieg gegen Preußen)
21.Juli 1866 Beitritt Österreichs zur Genfer Konvention
1867-1879 Österreichischer Patriotischer Hilfsverein für verwundete Krieger, Militärwitwen und –waisen; permanenter Status, Verwendung des RK-Zeichens; Präsident: Josef Fürst Colloredo-Mannsfeld
1880 Gründung der Österreichischen Gesellschaft vom Rothen Kreuze; Präsident: Graf Freiherr von Tinti; Protektorat: Kaiser Franz Josef und Elisabeth
1.9.1884 1. Ausgabe „Das Rothe Kreuz“
6/1890 1. Krankenpflegerinnenheim in Brünn
19. – 24.9. 1897 VI. Internationale Rotkreuzkonferenz in Wien
1913 Krankenpflegeschule und Schwesternheim in Wien
1914 - 1918 1. WK; Behandlung und Unterbringung von 1.316.421 Soldaten
1919 Gründung der Liga der Rotkreuzgesellschaften (heute: Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond- Gesellschaften)
8.4.1921 Beitritt zur Liga der Rotkreuzgesellschaften
1922 Gründung des Österreichischen Jugendrotkreuzes
1938-1945 2. WK Auflösung des ÖRK und Eingliederung in das Deutsche Rote Kreuz
21.6.1946 Wiedergründung des ÖRK; Präsident: Bürgermeister a.D. Karl Seitz
1956 Ungarnkrise; Betreuung und Versorgung von zeitweise 180.000 Flüchtlingen
27.6. 1962 Rotkreuzsschutzgesetz
1965 Verkündung der sieben Rotkreuz-Grundsätze bei der Internationalen Rotkreuz Konferenz in Wien
1970 Neue Satzungen und Änderung des Gesellschaftsnamens in „Österreichisches Rotes Kreuz“