Wien

ORF-GIS: (Gebühren Informations Service; Zahlungseintreibungsstelle des ORF)

ORF-GIS ist jene Stelle, die für den ORF die Zwnagsgebühren bei Fernsehen und Radio eintreibt.
Im Juli 2011 wurde die Website von Hackern übernommen und 214.000 Kundendaten raubkopiert.
Derzeit (25. Juli 2011) ist die Website der GIS überhaupt nicht mehr erreichbar.

Mehr Infos:
* GIS beugt sich Hackern und gesteht Datenleck ein => Die Presse 25.7.2011
* Anonymous hackt Kundendaten der GIS => Die Presse 22.7.2011



Petition gegen die ORF-Zwangsgebühren:


Wer: Betreiber ist Abg z NR Harald Vilimsky; Unterstützen kann diese Petition jeder, der in Österreich wahlberechtigt ist
Was: Abschaffung der ORF Gebühren mittels Internet-Petition 
Wann:
 August 2007 bis Ende 2008
Wo: www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

Ziel:
500.000 Eintragungen
 

Anliegen der Abschaffung der ORF-Gebühren:

Rund 240 Euro werden jährlich von jedem - der ein Fernsehgerät zuhause hat - unter dem Titel "ORF-Gebühren" eingehoben. Dabei ist es unerheblich, ob man die Programme des ORF ansieht oder nicht.

Heute kann man in Österreich an die 100 private und ausländische Programme über SAT-Schüsseln und Kabelfernsehen  empfangen. Gebühren hebt in Österreich allerdings nur der ORF (GIS) ein. Die ORF-Gebühren werden immer höher, das Programm nach der Meinung vieler immer schlechter und die Anzahl der Seher immer geringer. Das ist eine mehr als unbefriedigende Situation.

Die Online-Petition gegen die ORF-Gebühren soll der Startschuss dafür sein, damit die ORF-Zwangsgebühr endlich entfällt. Je mehr an Unterstützer sich eintragen, desto höher ist die Aussicht auf Erfolg zur Abschaffung der ORF-Gebühren.

Ziel: Niemand soll für etwas bezahlen müssen, das er gar nicht will oder benützt. Das betrifft auch die ORF Gebühren. Dafür soll eine faire Medienzukunft geschaffen werden, wo ein freier Wettbewerb herrscht.

Bilder: Fernsehen über Sat-Schüsseln (Sechshauserhof in Wien 15) oder Kabelfernsehen; © Wien-konkret



Bilder: Fernsehen über Sat-Schüsseln (Sechshauserhof in Wien 15) oder Kabelfernsehen; © Wien-konkret

7 Gründe für die Abschaffung der ORF-Gebühren

1. Ungerechtfertigte Abzocke
Die Gebührenhoheit des ORF bzw. die Zwangsgebühren kommen aus einer Zeit, in der man in Österreich nur ORF-FS1 und FS2 empfangen konnte. Damals war klar: Wer einen Fernseher zuhause hatte, war automatisch auch ORF-Konsument und mußte dafür zahlen. Heute ist das ganz anders.

2. Die Qualität des ORF ist unter jeder Kritik.
z.B mußte die Sendung "mitten im Achten" wegen mangelnden Zuseherinteresse rasch wieder eingestellt werden. Dem Bildungsauftrag wird immer weniger genüge getan.

3. Gebührenrekord trotz Quotenverluste:
Die jüngste ORF-Reform hat eine Erdrutsch an Quotenverlusten am TV-Markt gebracht. Alle müssen für den ORF zahlen, obwohl immer weniger zusehen. Ab 2008 will der ORF die Zwangsgebühren abermals kräftig erhöhen. In absoluten Zahlen ist die ORF-Gebühr höher als die Deutschland (€ 204 pro Jahr), Großbritannien (€ 194 pro Jahr) oder Italien (€ 93 pro Jahr).

4. Die meisten Wiederholungen und die wenigsten Informationen:
Der ORF hat in seinem Programm eine sagenhafte Wiederholungsquote von 28 Prozent! Vergleichbare öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten liegen da weit darunter. ARD liegt etwa bei nur 11 Prozent Wiederholungen, ZDF bei 13 Prozent. Der Informationsanteil ist teilweise niedriger als bei Privatsendern.

5. ORF-Traumgehälter:
Nicht einmal der Bundespräsident oder der Kanzler verdient so viel, wie die ORF Generalintendanten, so der Betreiber der Petition. Das Gehalt der früheren Generaldirektorin Lindner betrug 350.000 Euro plus einer leistungsabhängigen Prämie von 15 Prozent, also ca. 50.000 Euro noch zusätzlich. Ihre Abfertigung betrug stolze 275.000 Euro. Der jetzige Generaldirektor Alexander Wrabetz dürfte in der selben Preislage angesiedelt sein. Beide Gagen liegen damit weit über dem Bezug des österreichischen Bundespräsidenten oder Bundeskanzlers. ORF Direktoren erhalten rund 250.000 Euro. Der ORF bezahlt jedem seiner rund 4.000 Mitarbeiter im Schnitt 66.000 Euro im Jahr. 

6. Regierungsfunk ohne Meinungsvielfalt:
Die jüngste Untersuchung der APA-Tochter MediaWatch zeigt ganz klar: Der ORF ist längst zum Regierungssender verkommen. In der ZiB um 19.30 kann sich die rot-schwarze Regierung über rund 83 Prozent der Redezeit freuen. Andere Meinungen werden immer stärker unter den Teppich gekehrt. Das betrifft nicht nur die klassischen Oppositionsparteien, sondern vor allem auch Organisationen, die etwa im Tier- oder Umweltschutzbereich tätig sind und kaum mehr ein Podium im ORF finden.

7. Küniglberg in der Dauerkrise
Als Krisenherde werden vom Betreiber angesehen:  Quoten im Keller. Gebühren auf Rekord-Niveau. Polit-Interventionen. Regierungsfunk. Massive Kritik am Kommerz-Programm des ORF. Ruf nach noch höheren Gebühren.
 
Qu: www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

Foto: Harald Vilimsky (Abg z NR FPÖ); © ZVG

Foto: Harald Vilimsky (Abg z NR FPÖ); © ZVG

Kontakt:

Harald Vilimsky
Freiheitlicher Parlamentsklub
Dr. Karl-Renner-Ring 1-3,
1017 Wien

Website: www.vilimsky.at

  





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Kindergeld & GIS

kann man Kindergeld beantragen wenn man kein kind hat ? das Gerät für kinderzeugung wäre vorhanden!!
Wie bei der Gis gebühr: Ich schaue zwar nicht Fern, hab aber das Gerät das es könnte !!!

PAT  17.11.2011



4.8.2011 Offener Brief zum Umgang mit ORF/GIS Daten

Seit Jänner 1988 bin ich an meinen Wohnsitzen willfähriger Gebührenzahler an den Österreichischen Rundfunk (ORF).
Mit der Zuteilung einer Bewilligungsnummer 4040034xxx wurde mir zugestanden, den Verfall des  Bildungspolitisch verordneten Kulturauftrages an den ORF, mitzuverfolgen. Mit der Steigerung an Geist- und Sinnentleerten „Unterhaltungsminuten“ im TV  ist auch ein massiver Anstieg der  Profitablen Werbeminuten, welche ebenfalls Sinn- und Geistentleert unser Konsumverhalten manipulieren soll, zu registrieren.
   Es stellte sich schon als Segen heraus, als der Empfang der ORF TV-Programme aufgrund einer Umstellung der Sendetechnik auf DVB-T ab 2008 nur mit einigermaßen hohen Investitionen der privaten Empfänger, gewährleistet ist. Der Befreiungsschlag meinerseits gelang, indem ich den TV Empfang nicht auf DVB-T  umstellte. Die TV Gebühren muss ich seitdem laut Gebühren Info Service (GIS) zwar etwas Reduziert aber trotzdem weiterbezahlen, da ich ein Empfangsgerät besitze, obwohl ich ORF-Sendungen nicht mehr Konsumieren kann. Doch nun im Juli 2011 bekomme ich Post von der GIS (Gebühren Inkasso des Senders). „Erinnerns Sie sich“? lautet die herausfordernde Einleitung. „Sie hören Radio, Sie sehen Fern?“ die darauf folgende Frage. Ich muss „in jedem Fall“ Auskunft darüber geben, gemäß §2 Abs.5 Rundfunkgebührengesetz i.d.g.F., bei Androhung von Verwaltungsstrafe in Höhe bis 2.180.- Euro!! Ich staunte über meinen Verfall ins Kriminelle.
    Doch wie Fahrlässig geht der ORF/GIS mit sensiblen Kundendaten um, dass diese offensichtlich Verloren gehen. Sind diese etwa Gehackt worden und verschwunden? Oder Gewinnbringend weitergegeben ohne diese zu Kopieren? Oder noch schlimmer, herrscht in diesem System Inhaltlich etwa das gleiche Chaos, wie in den gesendeten Programmen? Ich gebe willfährig meine bezahlte Bewilligungsnummer bekannt, bin aber nicht mehr willig, die Belästigungen von Ihnen zu erdulden, weder über Ihre gesendeten TV- „Programme“ noch über Briefe, welche Ihre Professionalität in Frage stellen. Ich hoffe für die Zukunft Ihrer Konsumenten, das die Inhalte der TV-Programme mit gleicher Leidenschaft des ehemals gestellten Kulturauftrages  erstellt werden, wie die Programmatische Nachstellung auf Daten der Zahlungswilligkeit der ORF-Konsumenten.

Schober Rudolf   04.08.2011
Eichenstrasse 10, 4100 Ottensheim      



Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die von Herrn Harald Vilimsky initiierte m.E. ungerechtfertigte (Hetz)-Kampagne gegen den ORF entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Ich bin überzeugt, dass es sich auch hier wieder einmal um reinen Populismus eines Möchtegern - Politikers handelt, der, wie üblich bei solchen Leuten, den unterschwelligen Unmut mancher Bürger gegen alle staatlichen Handlungen; die zwangsläufig mit Abgaben für öffentliche Leistungen verbunden sind, auszunutzen versucht.

Erbrachte Leistungen einer öffentlich, rechtlichen Institution wie des ORF sind vielschichtig und weitgefächert und nicht in jedem Fall nach Quoten und  Gewinn, wie es bei privaten Sendern an der Tagesordnung ist, zu bewerten.
z.B. sind Berichte über aktuelle regionale Ereignisse, seriöse Nachrichten aus aller Welt,  Berichte mit kulturellem Hintergrund, Dokumentationen über Land und Leute, die Planung und Ausführung niveauvoller Unterhaltungssendungen nicht zum Nulltarif zu haben.

Die meisten Produktionen sind teilweise sehr aufwendig und bedürfen, für den oberflächlichen Beurteiler unsichtbare bzw. als nicht beachtenswert eingestufte Schwerstarbeit.
 
Nun zum Vergleich der Länder übergreifenden Gebührenhöhe.
Als Deutscher, Pensionist, glücklicher Wiener - Neubürger, selbstverständlich auch GIS Gebührenzahler und überzeugter ORF Zuseher / Zuhörer möchte ich auch hier einiges anmerken.
Dem Vernehmen nach gibt es in Deutschland ca. 10 mal so viel Gebührenzahler (Nettozahler) wie in Österreich und die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten sind Einrichtungen der deutschen Bundesländer werden teilweise von diesen bezuschußt und sind in einem Verbund der ARD bzw. dem ZDF organisiert. Auch in Deutschland deckt die jetzige Gebührenhöhe nicht mehr das Niveau der anstehenden Kosten und es wird jährlich über eine Anhebung der Gebühren heftig sehr diskutiert.
 
Ich kann mir vorstellen, dass mit meiner Meinung bestimmt die Ansichten so mancher Mitbürger nicht deckungsgleich sind und verstehe das auch, bitte jedoch zu bedenken, inwieweit es erstrebenswert ist, stupide "Unterhaltung" in Fäkaliensprache, Spielfilme mit ständig nervenden Werbungseinlagen oder von Sponsoren gesteuerte flache Produktionsberichte mit dem Anspruch einer sog. wissenschaftliche Sendung zu sein, zum Nulltarif zu konsumieren oder aber dafür vom ORF eine niveauvolle Unterhaltung oder seriöse unparteiische Informationen etc. gegen entsprechende Gebühr (Entgeld für geleistete Arbeit) zu erhalten.

Zum Abschluss möchte ich noch klarstellen, dass zwischen dem ORF und mir oder einer dem ORF nahestehenden Einrichtungen keine persönlichen oder geschäftlichen Verbindungen bestehen.
 
Ich wünsche mir, dass die Einrichtung ORF noch lange bestehen bleibt und bin natürlich weiterhin gerne bereit, die von seinen Mitarbeitern erbrachten Leistungen "gegen eine entsprechende Gebühr"zu würdigen.
 
Mit freundlichen Grüßen 
Joachim Kühn
 
Wien, 27.8.2007  per Email


Redaktion Wien-konkret:
Bei der Petition geht es um die Frage, warum jemand der RTL, SAT1, ARD, ZDF oder sonst einen ausländischen Fernsehsender schaut, an den Gebühren an den ORF / GIS zahlen muss? Weiters geht es um einen fairen Medienwettbewerb. Beispielsweise wird der Internetauftritt des ORF mitfinanziert, bei der privaten Internetplattform Wien-konkret.at aber nicht. Ist das fair?
 




Stellungnahmen zu ORF-Gis

25.7.2011 ORF-GIS: Informationen zum Hackerangriff auf GIS

Am Freitag, dem 22. Juli 2011, kam es zu einem Hackerangriff auf den Webserver der GIS, zu dem sich die Internetaktivisten von AnonAustria bekannt haben. Die GIS hält nach einer Untersuchung fest, dass rund 214.000 Datensätze gestohlen wurden, davon rund 96.000 mit Kontodaten. Die GIS hat bereits begonnen, alle betroffene Kundinnen und Kunden persönlich zu informieren und insbesondere darauf hinzuweisen, dass sie ihre Kontobewegungen verstärkt beobachten sollen. Der ORF und die GIS werden gemeinsam mit CERT Computer Emergency Response Teams unmittelbar nach der genauen Analyse des Hackerangriffs weitere Sicherheitskonzepte ausarbeiten und sofort alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Hackerangriffe implementieren. Eine neu eingesetzte Task-Force wird sich mit dem Thema IT-Sicherheit und datenschutzrechtlichen Fragen konzernweit beschäftigen. Der ORF wird diesem Thema hohe Priorität widmen und sich auch in der Berichterstattung in seinen Medien mit den Problemen der Datensicherheit beschäftigen.

Rückfragehinweis: Gebühren Info Service GmbH (GIS) Dr. Herbert Denk, Leitung Marketing & Kommunikation
OTS0105 2011-07-25/13:19



22.7.2011 GIS-Website nach Hacker-Angriff vorübergehend offline Wien

Die Website der Gebühren Info Service GmbH (GIS) war heute Vormittag Ziel eines Hacker-Angriffs. Wer die Seite anwählte, wurde auf eine Website einer Hacker-Gruppe umgeleitet, auf der auch kurzfristig Datenauszüge einiger Dutzend Kundinnen und Kunden veröffentlicht waren, die sich in den vergangenen Monaten bei der GIS via Internet angemeldet oder umgemeldet hatten. Die Website der GIS wurde umgehend offline gestellt, die eigentliche Kundendatenbank der GIS war von diesem Hacking-Angriff nicht betroffen. Auch die kurzfristig veröffentlichten Kundendaten sind nicht mehr zugänglich. Die GIS hat unter Beiziehung von Spezialisten umgehend mit der Analyse des Hacking-Angriffs begonnen und Anzeige bei der zuständigen Abteilung der Bundeskriminalpolizei Wien erstattet. Das Internet-Anmeldesystem der GIS steht bis zur Klärung des Hacker-Angriffs nicht zur Verfügung.
Rückfragehinweis: Gebühren Info Service GmbH (GIS) Dr. Herbert Denk, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +43 (0)50200 DW 147
OTS0145 2011-07-22/15:37