Wien

Armin Wolf und die ZIB2 vom 19.10.2015 mit Irmgard Griss (parteifrei)

Irmgard Griss:
* Hat die Änderung der Bundeshymne nicht für unbedingt notwendig empfunden. Es ist ein alter Text. Und wenn man meint, man muß das modernisieren, dann ist das sicherlich eine Möglichkeit. Irmgard Griss würde als Bundespräsidentin die Fassung mit den Töchtern singen, weil das die Fassung ist, die jetzt gilt.
* Will dann antreten, wenn es eine zivilgesellschaftliche Initiative gibt, die sie unterstützt. Die Zivilgesellschaft sind wir alle. Sie ist schon von vielen Leuten angetreten die sagen, daß ist eine gute Idee und sie wollen das unterstützen. Wenn sich ein Personenkomitee bildet und die Finanzierung gesichert ist, dann ist sie bereit anzutreten. Will sich aber die Kandidatur von keiner Partei finanzieren lassen
* Irmgard Griss will nicht als Kandidatin einer Partei antreten, würde sich aber von verschiedenen Parteien unterstützen lassen.
* Griss wird von niemanden beraten. Sie macht sich das mit sich selbst aus und mit ihrer Familie.
* Wieviel Geld sie für ihren Wahlkampf braucht, konnte Frau Griss nicht beantworten. Da gäbe es verschiedene Zahlen die genannt werden. „Man sagt mir, man kommt aus mit einer halben Million“.
* Amrin Wolf: Was könnten Sie besser als andere Bundespräsidentschaftskandidaten?
Irmgard Griss: „Ich mich als Person als Bundespräsidentin einbringen.. Ich würde nicht sagen, daß ich irgendetwas besser kann als jemand anderer. Aber ich kann das so machen, wie ich glaube, daß das richtig ist. Und da bin ich bereit dazu."
* War nie Parteimitglied und will sich auch politisch nirgends einordnen lassen. Will eintreten dafür, daß in Österreich ein gutes Miteinander möglich ist. Titt dafür ein, daß Menschen für sich Verantwortung übernehmen, aber auch wenn sie in Not sind, unterstützt werden.
 



* Hat bisher verschiedene Parteien gewählt, bis auf die KPÖ.
* Hat bei der Bundesheerbefragung für das Berufsheer gestimmt.
* Homosexuelle Paare sollen auch richtig heiraten dürfen
* Schule: Glaubt nicht, daß die Strukturfragen wirklich entscheidend sind. Glaubt, daß es darauf ankommt, daß in der Schule die Kinder individuell gefördert werden und ist dafür, daß es Ganztagsschulen in einem ganz großen Umfang gibt.
* Flüchtlinge: Glaubt nicht, daß man sagen kann „Es können alle kommen, es können alle aufgenommen werden“ und glaubt genauso wenig, daß man Grenzen wieder einrichten sollte und Zäune hochziehen sollte.
* Würde auch eine FPÖ-Regierung angeloben. Sie orientiert sich an der Verfassung. Wenn man meint, daß eine Partei keine Mehrheit haben sollen, dann sollten sich die anderen Parteien entsprechend bewähren. Griss würde auch Strache als Bundeskanzler angeloben, wenn das die einzige Möglichkeit ist, eine regierungsfähige Exekutive zustande zubringen. Dann bleibt wohl nichts anderes übrig.
* Glaubt, daß jemand, der Bundeskanzler werden will eine bestimmte Sprache haben muß,  eine bestimmte Einstellung haben muß. Aber das entscheiden die Wähler im Vorfeld. Dann ist der Bundespräsident das letzte Glied in dieser Kette.
* Will sich bis Ende 2015 entscheiden, ob sie bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016 antritt oder nicht.
 





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