Wien

Armin Wolf und die ZIB2 vom 3.11.2015 mit Susanne Winter (Ex-FPÖ)



Armin Wolf (ORF): „Frau Winter, wenn man Ihre Facebook-Seite liest, dann sind Sie eine islamfeindliche, rassistische Verschwörungsparanoikerin. Was haben Sie im österreichischen Parlament verloren?
Susanne Winter  (Ex-FPÖ) lacht: „Das ist alles Ihre Subsumation und Definierung über das, was Sie gelesen haben. Aber es würde mich wirklich interessieren, wo Sie islamfeindliche Kritiken auf meiner Seite gelesen haben. Das würde mich wirklich interessieren. Können Sie das zitieren?“
Armin Wolf (ORF): „Der Islam muß über das Mittelmehr zurück geworfen werden. Stimmt.  Das ist nicht von Ihrer Facebook-Seite, ist aus einer Rede von Ihnen.“
Susanne Winter: „Eben. … .“

Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Falsche Behauptungen – wie von Armin Wolf getätigt – raubt ihm sofort seine Glaubwürdigkeit. Das ist man gerade von Armin Wolf normal nicht gewohnt, der doch normal sehr gut recherchiert und als Aushängeschild des ORF in Sachen Nachrichten & Moderation gilt.

Armin Wolf (ORF): „... Sie bekommen also 8600 Euro im Monat für eine Arbeit, die Sie nicht mehr ausüben können. Wie erklären Sie das eigentlich ah einem Wähler, der für 2 oder 3000 Euro monatlich schwer arbeiten muß?“
Susanne Winter: „Herr Wolf, ich muß Sie da einwenig korrigieren. Natürlich kann ich Anfragen stellen und ich werde auch Anfragen stellen. Und ich darf bei allen Ausschüssen dabei sein. …“

Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Armin Wolf bezeichnet die Abgeordnete Susanne Winter als „wilde Abgeordnete“, obwohl sie nur den Parlamentsklub der FPÖ verlassen hat und nun frei ist und keinem Klubzwang mehr unterliegt. Man sollte sich an dieser Stelle auch fragen, ob bei einem Persönlichkeitswahlrecht – wo jeder Abgeordnete einzeln gewählt wird – alle so gewählten Abgeordneten als „wilde Abgeordneten“ abgewertet werden. Ziemlich sicher wird das nicht der Fall sein. D.h. Armin Wolf bringt mit der Wortwahl „wilde Abgeordnete“ seine negative Haltung gegenüber Susanne Winter dem ORF-Fernsehpublikum zum Ausdruck.
  Daß man als klubfeie Abgeordnete nicht mehr ausüben kann ist schlichtweg falsch. Entweder kennt sich Armin Wolf beim Parlamentarismus wirklich nicht aus, oder er will Susanne Winter dahingehend hinutermachen, daß sie Steuergeld kassiere ohne dafür zu arbeiten.

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Armin Wolf (ORF): „Aber Ihre Meinung interessiert doch niemanden mehr.“
Susanne Winter  (Ex-FPÖ) lacht: „Vielleicht interessiert Sie meine Meinung nicht …“
 
Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Warum interviewt Armin Wolf die Susanne Winter, wenn er meint, daß die Meinung von Susanne Winter eh niemanden interessiert?

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Armin Wolf (ORF): „Gut, Frau Winter geht es nicht um ganz etwas anders. Sie haben in fast drei Jahrzehnten in Ihrem Beruf als Juristin nicht mehr gearbeitet, aber im Nationalrat bekommen Sie noch drei Jahre lang im Monat 8600 Euro, 14 x im Jahr.  ..“

Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Ja so ist das eben. Solang jemand Nationalratsabgeordneter ist, bekommt er / sie das Politikergehalt, (welches übrigens mit der Mehrheit von SPÖ-ÖVP beschlossen wurde). Das gilt auch für Frau Winter. Der Vorwurf von Armin Wolf geht also ins Leere.
(Im übrigen hat das Nationalratsgehalt nichts mit einem Job zu tun, den man ausübt oder auch nicht ausübt oder nicht mehr ausübt.)

Ganzes => ZIB2 Interview von Armin Wolf mit Susanne Winter
 



Armin Wolf und die ZIB2 vom 19.10.2015 mit Irmgard Griss (parteifrei)


 
* Hat bisher verschiedene Parteien gewählt, bis auf die KPÖ.
* Hat bei der Bundesheerbefragung für das Berufsheer gestimmt.
* Homosexuelle Paare sollen auch richtig heiraten dürfen
* Schule: Glaubt nicht, daß die Strukturfragen wirklich entscheidend sind. Glaubt, daß es darauf ankommt, daß in der Schule die Kinder individuell gefördert werden und ist dafür, daß es Ganztagsschulen in einem ganz großen Umfang gibt.
* Flüchtlinge: Glaubt nicht, daß man sagen kann „Es können alle kommen, es können alle aufgenommen werden“ und glaubt genauso wenig, daß man Grenzen wieder einrichten sollte und Zäune hochziehen sollte.
* Würde auch eine FPÖ-Regierung angeloben. Sie orientiert sich an der Verfassung. Wenn man meint, daß eine Partei keine Mehrheit haben sollen, dann sollten sich die anderen Parteien entsprechend bewähren. Griss würde auch Strache als Bundeskanzler angeloben, wenn das die einzige Möglichkeit ist, eine regierungsfähige Exekutive zustande zubringen. Dann bleibt wohl nichts anderes übrig.
* Glaubt, daß jemand, der Bundeskanzler werden will eine bestimmte Sprache haben muß,  eine bestimmte Einstellung haben muß. Aber das entscheiden die Wähler im Vorfeld. Dann ist der Bundespräsident das letzte Glied in dieser Kette.
* Will sich bis Ende 2015 entscheiden, ob sie bei der Bundespräsidentschaftswahl 2016 antritt oder nicht.
=> Irmgard Griss in der ZIB 2 bei Armin Wolf
 





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