Wien

Wichtige Infos über das Leben in Wien auf Bosnisch / Kroatisch / Serbisch und Türkisch

Wiener Internetportal auf Türkisch; © Christian Fürthner

Wiener Internetportal auf Türkisch; © Christian Fürthner

 Wien (RK). Die Willkommensmappe der MA 35 (Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt), die NeuzuwanderInnen seit vielen Jahren beim Erstkontakt mit der Stadt Wien zur Orientierung erhalten, wird ab sofort über das Internetportal wien.at angeboten. NeuzuwanderInnen erhalten die Möglichkeit, von der Startseite wien.at direkt in einen eigenen Bereich zu navigieren, der die wichtigsten Infos über das Leben in Wien zusätzlich in den Sprachen Bosnisch / Kroatisch / Serbisch (http://www.wien.gv.at/bh-hr-sr/)  und Türkisch (http://www.wien.gv.at/tr/) anbietet.

Der bereits seit Jahren bestehende Auftritt "English Edition" (http://www.wien.gv.at/english/) von wien.at wird ebenfalls Zug um Zug um Informationen erweitert, die für NeuzuwanderInnen wichtig sind. Damit können sich NeuzuwanderInnen schon sehr früh mit ihrer neuen Lebenssituation auseinandersetzen. "Wir unterstützen NeuzuwanderInnen von der ersten Minute an beim Deutsch lernen. Wer aber eine neue Sprache erlernt, versteht nicht gleich alles von Anfang an. Ziel all unserer Kommunikationsmaßnahmen ist es, die Dienstleistungen der Stadt Wien so zu optimieren, dass sie von allen WienerInnen, wo auch immer sie geboren wurden, genutzt werden können", erklärte die Wiener Integrationsstadträtin Sonja Wehsely heute Vormittag im Rahmen einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Vizebürgermeisterin und Medienstadträtin Grete Laska und Fred Vavrousek, Bereichsleiter für Stadtkommunikation und Medien.

"BürgerInnen, die bereits wohl informiert zu den Servicestellen der Stadt kommen, können besser und zielgerichteter Fragen stellen. Die Dienstleistung kann damit schneller und kompetenter erfolgen. Die anderen Wartenden kommen rascher an die Reihe und profitieren ebenfalls. Deshalb bieten wir die Inhalte der Willkommensmappe für NeuzuwanderInnen künftig auch in den Sprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Türkisch über das Internetportal wien.at an - und auch die 'English Edition', die sich bisher in erster Linie an TouristInnen wandte, wird erweitert", so Wehsely.

Aktuelle Informationen aus allen Lebensbereichen mit Adressen, Telefonnummern und Links erleichtern den Neustart in Wien. Neben fremdenrechtlichen Informationen und Hinweisen zu Deutschkursen setzt wien.at auf den muttersprachlichen Seiten auch auf die Themen Frauen, Kinder und Jugendliche, Weiterbildung, Gesundheit und Notfälle sowie Alltag und Freizeit.
 

Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen von wien.at

"Ein zentrales Anliegen von wien.at ist die Barrierefreiheit des Portals: Das gesamte Angebot muss von allen Menschen genutzt werden können, unabhängig von deren technischer Ausstattung, Sicherheitseinstellungen oder persönlichen Handicaps", skizzierte Vizebürgermeisterin Grete Laska die Philosophie einer "Kommunikation ohne Grenzen".

wien.at gehört zu den erfolgreichsten Internetportalen Österreichs. Seit 1995 online, wird das Portal stetig ausgebaut. Über 40.000 Seiten und 28 Millionen Seitenzugriffe pro Monat sprechen eine deutliche Sprache. Seit 1999 besteht darüber hinaus die so genannte "English Edition". wien.at setzt auf standardkonforme technische Lösungen sowie auf die Einhaltung der Richtlinien für ein barrierefreies Webdesign. Und der Erfolg gibt wien.at Recht: Fünf von sechs Wiener Internet-NutzerInnen kennen die städtische Internetplattform, 36 % nutzen sie täglich und 60 % mehrmals pro Woche. Mit den neuen muttersprachlichen Angeboten wird wien.at auch für NeuzuwanderInnen nutzbar und damit noch ein Stück zugänglicher.

"Eine umfassende, breite Kommunikation mit möglichst allen Wienerinnen und Wienern ist mir ein großes Anliegen und deshalb verstärkt die Stadt Wien auch ihre Kommunikation mit Zielgruppen, die nicht so einfach zu erreichen sind. Die fremdsprachigen Auftritte sind ein weiterer Schritt in diese Richtung", unterstrich die für Medien zuständige Vizebürgermeisterin Laska. 
 

Stadt Wien setzt auch bei ihren Medien auf Zielgruppenorientierung

"Unser Ziel ist es, den Menschen die notwendige Information zum richtigen Zeitpunkt zu liefern und als Servicestelle zwischen Leistungsangebot und Nachfrage zu vermitteln", so Fred Vavrousek, Bereichsleiter für Stadtkommunikation und Medien.

Die neuen Angebote auf wien.at wurden von den Magistratsabteilungen 17 (Integrations- und Diversitätsangelegenheiten), 35 (Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt) und 53 (Presse- und Informationsdienst) gemeinsam erarbeitet.

Neben der nun erfolgten Übernahme der Inhalte der Willkommensmappe ins Internet bietet die Stadt Wien NeuzuwanderInnen seit vielen Jahren speziell aufbereitete Informationen an, um ihnen das Heimischwerden in der Stadt zu erleichtern. Zu den besonderen Angeboten für MigrantInnen zählen neben einer großen Zahl an muttersprachlichen Broschüren auch das vierteljährlich erscheinende Magazin "Welt & Stadt".

"Welt & Stadt" kann gratis bestellt werden, wird darüber hinaus aber auch automatisch an NeuzuwanderInnen versandt. Das Magazin hilft bei der Klärung alltäglicher Fragen, die sich NeuzuwanderInnen stellen, bietet wichtige rechtliche Informationen und zeigt Wege auf, wie sich neue WienerInnen in unserer Stadt zurecht finden können. Die Artikel sind in deutscher Sprache verfasst, wichtige Informationen werden darüber hinaus in den wichtigsten ZuwanderInnensprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Englisch und Türkisch zusammengefasst. Diese Philosophie wurde auch bei den neuen Angeboten im Internet verfolgt.

Neben "Welt & Stadt" produziert der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien fünf weitere Magazine. Jedes der Magazine erscheint vier Mal im Jahr und kann kostenlos unter der Telefonnummer 01-277 55 bzw. im Internet unter www.top.wien.at/abo/ bestellt werden.
 



Rückfragehinweis:

Mag.a Monika Sperber
Tel: 01-4000- 81848 , Handy: 0664 - 150 72 53
E-Mail: spe@gjs.magwien.gv.at

Mag. Michael Eipeldauer
Tel: 01-4000- 81853 , Handy: 0664- 826 84 36
E-Mail: michael.eipeldauer@magwien.gv.at

(RK vom 15.01.2007)