Die Orgel - Königin der InstrumenteDie Orgel – ein Musikinstrument mit einer außergewöhnlichen Entwicklung.
Die Entstehung lässt sich bis vor unsere Zeitrechnung verfolgen. Ein ägyptischer Techniker ist als erster erwähnt, er hat die Orgel aus der Panflöte Syrinx entwickelt. Im römischen Reich ist die Orgel öfter auf Münzen abgebildet, sie scheint damals ein bekanntes Instrument gewesen zu sein.
Die Orgel ist aus dem Orient nach Mitteleuropa gebracht worden und hat hier ihre Entwicklung fortgesetzt. Es ist nicht verwunderlich, denn die musikalischen Möglichkeiten der Orgel sind schier unerschöpflich.
Wie oben beschrieben ist die Orgel eine Zusammensetzung verschiedener Kriterien. Ein Tonerzeuger – eine Pfeife wird mit Wind angeblasen und mit Tasten gesteuert. Im Lauf der Zeit haben sich aus diesen Teilen musikalische, technische und handwerkliche Meisterwerke entwickelt, die nur im perfekten Zusammenwirken ein musikalisches Kunstwerk abgeben.
Im Mittelalter hat die Musik und die Instrumentenbauerkunst ihre erste Hochblüte erreicht. Große Musiker haben für die Orgel komponiert und ebenso musikalische Handwerker – Orgelbauer – haben ihre Ideen in ihr Instrument umgesetzt. Die Orgel hat durchaus die Ausbaumöglichkeit – verschiednen Pfeifenformen ergeben unterschiedliche Klangformen – ein unerschöpfliches Reservoir an Klangbildern, kann Lautstärken dynamisch regulieren und eine Ausdruckskraft durch ein gewaltiges Pleno erzielen.
Diese Worte sind nur ein Orgeltelegramm. Man kann Lexika füllen, man kann den Klang schwärmerisch beschreiben, aber nichts geht über das Erleben der Musik – „Orgelmusik“.
Die Orgel, Königin der Instrumente“ ist ein Spiegel der kulturellen Zeitgeschichte. Wien hat Kultur, Wien hat Musik, Wien braucht Orgelmusik.
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