Wien

Der Beruf der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure



Pedicüre und Kosmetikerin bei der Arbeit

Fußpflege
 
Chinesische Aufzeichnungen zeigen, dass man bereits um 2000 vor Christi die Pflege der "Stillen Dulder" wie man die Füße damals bildhaft nannte, schon sehr schätzte. Auch in den Grabtafeln des ägyptischen Pharao Tut-anch-Amun ist die Fußpflege schon dargestellt. Lange Zeit war die Fußpflege eher eine Sache der Privilegierten. Heute ist die gewerbliche Fußpflege ein anerkannter, etablierter Gesundheitsberuf, der in einer Lehrzeit von zwei Jahren erlernt wird. Bei Vorliegen einer zweijährigen Verwendungszeit im Anschluss an die Lehrabschlussprüfung kann man zur Befähigungsprüfung antreten und sich bei erfolgreicher Ablegung selbständig machen. Durch intensive Zusammenarbeit mit den Ärzten hat sich dieser Beruf seinen Platz im Vorfeld der Medizin verdient.

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Kosmetik

In der modernen Industriegesellschaft wächst die Belastung der Menschen durch Beruf und Gesellschaft von Jahr zu Jahr.
Die gegenüber früheren Zeiten veränderten Gegebenheiten haben unterschiedliche Ursachen und Wirkungen. 'Die Umwelteinflüsse, die durch erhöhte Schadstoffemissionen, Verschmutzung des Wassers, Geräuschbelastung und z. B Klimaanlagen am Arbeitsplatz entstehen, schädigen nicht nur die Haut, sondern den gesamten Organismus.
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Massage
 
In unserer heutigen "Zivilisation", also unseren Berufs- und Lebensumständen, wer- den wir alle zu Haltungen und Tätigkeiten gezwungen, für die unser Skelett- und Muskelapparat nicht gebaut ist. Denken wir doch nur an das Sitzen im Büro oder im Auto auf meist anatomisch völlig falschen Sitzen oder das vorgebeugte und lange Stehen in vielen Berufsgruppen sowie auch im
Haushalt. , "-
Es gilt also, die verkrampfte Muskulatur wieder zu lösen, wieder mit genügend Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, die Schlackstoffe abzutransportieren, die gestauten Körpersäfte (Lymphe) wieder zum Fließen zu bringen, mit einem Wort: Kreislauf und Stoffwechsel wieder zu aktivieren und das Nervensystem positiv anzuregen.
Kein Mittel schafft das so gut, wie eine auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmte Massage, eine Hilfe schon so alt wie die Menschheit.
Die Zahl der angebotenen Massagetechniken ist in den letzten Jahren immer größer geworden.
Es ist schwer, die für sich selbst ideale Technik zu erkennen. Hier hilft der gewerbliche Masseur, dessen gründliche und umfangreiche Ausbildung es ihm ermöglicht, richtig zu beraten und gegebenenfalls gemeinsam mit dem Arzt die richtige Wahl der Massage zu treffen.

Die wichtigsten und bekanntesten Massagetechniken:

"Europäische Massagetechniken":
- klassische Massage
- Lymphdrainage
- Bindegewebsmassage
- Segmetmassage

„Asiatische Massagtechniken“:
- Fußreflexzonenmassage
- Chinesische Massage
- Akupunktmassage (APM)
- Shiatsu

 Jede Massageanwendung kann viel helfen - in der falschen Hand aber auch schwer schädigen. Beraten Sie sich daher im Zweifelsfall mit Ihrem Masseur und Ihrem Arzt. Und noch ein wichtiger Rat:

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