Wien
    

Frauen erobern die Welt



Foto vlnr: Monika Thurnher, Sabine M. Fischer, Gustav Soucek, Barbara Hagen-Grötschnig, Elisabeth Mattes, Susanne Keppler-Schlesinger
© Bildsource: SYMFONY - Aleksandra Kawka

17. Mai 2006, 18:30 Uhr Frauen erobern die Welt!?
Ausbildung, Weiterbildung und Karriere all over the world

Ort: Veranstaltungssaal Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung, Schottenring 30, 1010 Wien
Eintritt: frei  
Website: www.symfony.at

Am Podium:
Mag. Barbara Hagen-Grötschnig, Unternehmenssprecherin Wiener Städtische Versicherung
Dr. Andrijka Kashan, Geschäftsführerin Roche Diagnostics Österreich (leider abgesagt)
Dr. Susanne Keppler-Schlesinger, Gesandte im Österreichischen BM f. Auswärtige Angelegenheiten
Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin Mobilkom Austria
Gustav Soucek, Vice President Human Resources & Communications INODE, Unternehmenssprecher INODE / UPC
Monika Thurnher, Vorstand / CEO iku® intelligente Fenster Systeme AG



Rückblick zur Veranstaltung:



Foto: Frauennetworking - aus der Veranstaltungsreihe "Women Talk Business"; © ZVG

„Frauen erobern die Welt – Ausbildung, Weiterbildung und Karriere all over the world“ zu diesem Thema diskutierten bei Women Talk Business® Mag. Barbara Hagen-Grötschnig, Dr. Susanne Keppler-Schlesinger, Mag. Elisabeth Mattes, Monika Thurnher und Gustav Soucek unter der Moderation von Dr. Sabine M. Fischer im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung.

Nach den einleitenden Worten von Direktor Robert Bilek  von der Wiener Städtischen lauschten die 150 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft gespannt den Berichten der auslandserprobten Podiumsgäste. Gesichtet wurden: KR Doris Felber, Bäckerei Felber; Dr. Lukas Haider, UNIQA; Mag. Anton Heldwein, Juwelier, Edith Stohl, ORF; Mag. Robert Marschall, Stadtmagazin Wien-konkret; Mag. Birgit Stimmer, BM f. Wirtschaft und Arbeit; Mag. Ursula Boehle, Accenture; Patricia Di Stefano, Baxter; Wilhelmine Ebner-Winkler, Siemens; Mag. Elisabeth Granitzer-Hausharter, Pierre Lang; Susanne Toncic-Sorinj, Kodak, Mag. Judith Hanika-Grün, Philips.

Monika Thurnher, Vorstand/CEO iku® intelligente Fenstersysteme berichtete über ihre Erfahrungen in Asien: „Für mich als europäische Frau gab es keine offensichtlichen Probleme in Japan. Die Leute merken, wenn man kompetent ist – das Thema Frau ist dann nicht so wichtig“. „Der Respekt, der einer westlichen Frau gezeigt wird, hängt aber auch stark von ihrer Stellung ab,“ ergänzt Dr. Sabine M. Fischer.

„Das strenge Protokoll der Vereinten Nationen kommt Frauen zugute. Innerhalb dieser Regeln zählen die besseren Argumente. Mann muss einfach den Österreich-Frauenmantel abstreifen und seine Arbeit machen!“ erzählte Dr. Susanne Keppler-Schlesinger, Gesandte im Österreichischen BM für Auswärtige Angelegenheiten.

Weder bei UPC Austria, noch bei mobilkom austria oder der Wiener Städtischen sind Auslandserfahrungen ein unbedingtes Muss, um Karriere zu machen. Aber alle Diskutanten waren davon überzeugt, dass Auslandserfahrungen für eine erfolgreiche Karriere hilfreich sind. Und auch Daheim-Gebliebene brauchen die Bereitschaft, mit Kollegen aus anderen Ländern zusammen zu arbeiten.

„Wir akzeptieren keine Mitarbeiter mit Vorbehalten gegen andere Nationen“, bezog Gustav Soucek, Vice President Human Resources & Communications UPC Austria, Unternehmenssprecher UPC Austria / INODE Stellung.

Mag. Elisabeth Mattes, Unternehmenssprecherin mobilkom austria, berichtete: „Bei einem Auslandseinsatz unter drei Jahren wird auch nicht empfohlen, die Landessprache zu erlernen, dafür ist die Zeit zu kurz. Wichtig sind dagegen Englischkenntnisse.“

Mag. Barbara Hagen-Grötschnig, Unternehmenssprecherin der Wiener Städtischen Versicherung, gab in punkto Sprachen zu bedenken: „Durch die Expansion der Wiener Städtischen Versicherung werden Sprachkenntnisse für unsere Mitarbeiter immer notwendiger. Besonders wichtig ist es, schon während des Studiums auf sprachliche Zusatzqualifikationen zu achten!“ Noch immer haben Bewerber hier ein großes Manko.

Die Tipps des Abends waren:
*
Neugierig sein
*
Reisender bleiben und nicht Tourist werden
*
Über den eigenen Schatten springen und auch Wege gehen, die nicht „normal“ sind.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die „Schmuck-Schau“-Verlosung des renommierten Wiener Juweliers Anton Heldwein.