Steuerrückholaktion:Bei den Finanzämtern kann man sich Steuern und somit bares Geld zurückholen.
Wie?
Indem man die Rückzahlung von zuviel bezahlten Steuern beantragt. Als Arbeitnehmer kann man beispielsweise durch die Arbeitnehmerveranlagung (Jahresausgleich, Steuerausgleich, Jahresveranlagung) und als Firma beispielsweise über die Umsatzsteuervoranmeldung Steuern rückfordern. Verschenktes Geld:Insgesamt werden für Rückzahlungen an Steuerpflichtige rund 900 Millionen Euro pro Jahr im Finanzministerium bereitgestellt. Laut Angaben des Finanzministeriums werden allerdings von mehr als 500.000 Steuerzahlern keine Arbeitnehmerveranlagungen durchgeführt. Das bedeutet, das zuviel bezahlte und nicht rückgeforderte Steuergeld wird dem Finanzamt geschenkt. Dabei handelt es sich um einen Geldbetrag von rund 200 Millionen Euro jährlich, den die Österreicher dem Finanzamt - meist aus Faulheit - schenken. Im Durchschnitt wird ein Betrag von 376,- Euro an die Antragsteller vom Finanzamt zurückbezahlt. Wofür gibt es Steuergutschriften?Gutschriften kann man sich bei Gehaltsänderungen, Arbeitgeberwechsel, unterjähriger Beschäftigung, sehr geringem Jahreseinkommen, beim Anfall von Steuerabsetzbeträgen (Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Mehrkindzuschlag) und Steuerfreibeträgen (Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen) erwarten.


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. Steuerauskünfte beim Finanzamt:Da viele Steuerfragen oftmals nicht eindeutig aus dem Gesetz interpretierbar sind, können Sie bei den Finanzämtern auch wertvolle Informationen (anonym) einholen. Es ist also nicht notwendig, immer (entgeltlich) einen Steuerberater mit der Klärung von Steuerfragen zu beauftragen.
Aktionstag beim Finanzamt: 9. März 7:30 - 17:00 Uhr
Unternehmer und das Finanzamt:Die Aufnahme einer unternehmerischen Tätigkeit sowie der Firmenstandort müssen dem zuständigen Finanzamt sofort bekannt gegeben werden. Eine formlose schriftliche Mitteilung ist dafür ausreichend.
Ist es wahrscheinlich, dass der Unternehmer oder die Unternehmerin im Veranlagungsjahr Gewinn erzielen wird, sollte im Zuge der Meldung bereits um Zuteilung einer Steuernummer ersucht werden. Diese ist bei jedem weiteren Kontakt bzw. Schriftverkehr mit dem Finanzamt anzugeben.
Bundesstempelmarken Umtausch Schilling in Euro |  | 
|  Foto: Bundesstempelmarken der Republik Österreich in Schilling ; © Wien-konkret
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Wo? Für ganz Österreich beim Finanzamt für Gebühren und Steuern Vordere Zollamtsstraße 5, A-1030 Wien Zimmer 114 Telefon: 01 71125
Wann? Amtsstunden sind werktags von 8 - 12 Uhr. Derzeit ist kein Ablaufdatum festgelegt (Stand Okt 2007)
Wie? Sie bringen Ihre Bundesstempelmarken in Schilling mit und erhalten das Guthaben in Euro auf ein von Ihnen angegebenes Konto überwiesen.
Aus den Bundesländern: Am besten einen eingeschriebenen Brief an die Abgabenstelle schicken und gleich Ihre Kontonummer angeben. 

Wo ist das nächstgelegene Finanzamt in Wien?Hier finden Sie das richtige Finanzamt für jeden Bezirk: Finanzamt für Gebühren und VerkehrssteuernVordere Zollamtsstraße 5, A-1030 Wien Telefon: 01 71125 Telefax: 01 71125-5703 Finanzamt Wien 1 / 3-19 / 23 / Wien-UmgebungMarxergasse 4, 1030 Wien Telefon: 05 0233 233 Telefax: 05 0233 5914001 Finanzamt Wien 2 / 20 / 21 / 22Dr. Adolf Schärf-Platz 2, 1220 Wien Telefon: 05 0233 233 Telefax: 05 0233 5917090 (Achtung: Das Finanzamt Traisengasse 5, A-1200 Wien wurde aufgelassen! ) GroßbetriebsprüfungRadetzkystraße 2, A-1030 Wien Telefon: 01 71151 Telefax: 01 71151 - 5956000 Zollamt WienBrehmstraße 14, A-1110 Wien Telefon: 01 79590 Telefax: 01 79590-1389 Zollamt Wien Zollstelle NordwestbahnhofTaborstraße 95, A-1200 Wien Telefon: 01 3326553 Telefax: 01 332 65 53/20 Zollamt Wien Zollstelle Südbahn / PostWiedner Gürtel 1b, A-1103 Wien Telefon: 01 50181 Telefax: 01 5051351


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Autor: Mag. Robert Marschall 
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Leserbrief zur Steuernachzahlung / Offener Brief an die Regierenden!Heut ist mir auf gut „steirisch/kärntnerisch“ die Hutschnur geplatzt! Ich habe hier in Velden im Jahr 2003 ein Unternehmen gegründet und aufgebaut. Selbstverständlich brav meine Steuern bezahlt. Von 7.00 Uhr in der Früh bis 22.00 Uhr und mehr gearbeitet! Ich habe ob meines auf strebendes Unternehmens Soziales bewiesen und 5 Menschen Arbeit gegeben und sie vom sozialen Netz weggeholt. Laut meines Unternehmerplanes können viele Menschen mehr bei mir Arbeit finden.
Heute bekomme ich einen Bescheid vom Finanzamt….ob meiner braven und sozialem Arbeitseifer kann ich sage und schreibe € 17.000,-- nach zahlen! Super gell…ich arbeite als Unternehmerin rund um die Uhr, gebe Leute Arbeit und werde dafür bestraft!? Ist das Politik, für uns Menschen? Soll ich wie so viele meiner Unternehmer/innen KollgenInnen aufhören Menschen Arbeit zu geben? Wenn ich/wir UnternehmerInnen keine Menschen mehr beschäftigen können? Wie soll das weiter gehen? Welcher Regierung darf ich dies verdanken?
Sollte ich jemals wieder zu einer Wahl, wurscht welcher gehen? Wo soll ich ein Kreuzerl für das Kreuz machen? Ich werde nie mehr schweigend, das zur Kenntnis nehmen, was diese Menschen in dieser Regierung mir vorleben! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Umfeld.
Alles Liebe der rosaroten Aura „Wörthersee Hexe Ingrid“ Dir. Ingrid Kamper Email 4.3.2008 

Leserbrief: Bundesstempelmarken in Schilling => Euro?Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe in einem Kuvert Bundesstempelmarken, natürlich in Schilling gefunden. Gibt es eine Möglichkeit diese noch in Euro einzutauschen?
Danke für Ihre Hilfe Beatrix Poppe Email: 8.9.2007
Ergänzung: Danke für Ihre prompte Antwort. Ich hab die Bundesstempelmarken in den Unterlagen meiner verstorbenen Oma gefunden und es ist ein ziemliches Sümmchen. Welche zu 120.-, 60.-, 50.-, 180.-, 30.-, 16.- Sie dürften aus den 80er Jahren sein. Wär schön, wenn man noch etwas damit anfangen könnte.
Redaktion Wien-konkret: JA Beim Finanzamt für Gebühren und Steuern in 1030 Wien kann man umtasuchen. Näheres siehe oben im Artikel ergänzt. 

31.5.2011 Causa Grasser: Finanzbeamtin beurlaubtDas Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass Anneliese K., Fachvorständin des Finanzamtes Wien 1/23 vom Finanzministerium beurlaubt wurde. K. wird von der Staatsanwaltschaft Wien im Finanzstrafverfahren gegen Karl-Heinz Grasser als Beschuldigte geführt. In der NEWS vorliegende Aussage des ebenfalls als Beschuldigten geführten Steuerberaters Peter Haunold berichtet dieser von einer Besprechung zwischen Grasser, ihm und K. in der Steuersache. Annliese K. sei dabei die Stiftungs- und Gesellschaftskonstruktion offen gelegt worden. Haunold: "Soweit ich weiß gab es keine Reaktion." In der Steuersache selbst geht es in erster Linie um ein Darlehen der Levesque Holdings (einer Tochter der Silverland-Stiftung) in Höhe von 3,7 Millionen Euro an Grasser, mit dem dieser einen Kredit bei der Meinl Bank bedient hat. Laut Haunold bediene Grasser das Darlehen bei der Levesque und zahle dafür auch Zinsen. Der Zinssatz betrage in den ersten fünf Jahren zwei Prozent, danach richte sich die Verzinsung an der Sekundärmarktrendite für österreichische Staatsanleihen. Rückfragehinweis: NEWS, Chefreporter Kurt Kuch Tel.: 01/21312-1143 OTS0147 2011-05-31/11:28

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9.4.2011 SPÖ-Leitner: Finanzministerium behindert ArbeitnehmerInnen bei SteuerrückholungJahrelang konnten unselbstständig Beschäftigte das Formular zur Arbeitnehmerveranlagung, also zum Steuerausgleich, von der Homepage des Finanzministeriums via Internet herunterladen. Mit diesem Service ist nun Schluss! Die ArbeitnehmerInnen müssen nun ihr Formular persönlich vom Finanzamt abholen oder per Mail beantragen, wobei es dann postalisch (!), was ja auch dem Finanzminister was kostet, den ArbeitnehmerInnen zugesandt wird. "Das ist an sich ein Schildbürgerstreich. Nicht nur, dass den ArbeitnehmerInnen hier bürokratische Hürden aufgebaut werden, auch kostet die neue Übermittlungsmethode dem Finanzministerium auch noch viel Geld, nämlich Postgebühren. Ich richte den dringenden Appell an die Verantwortlichen des Finanzministeriums, diese Verschlechterung für die ArbeitnehmerInnen und die KonsumentInnen wieder zurückzunehmen und wieder ein downloadfähiges Formular für die Arbeitnehmerveranlagung auf der Homepage des Finanzministeriums anzubieten", so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferent LHStv. Dr. Sepp Leitner. Rückfragehinweis: SPNÖ-Landesregierungsfraktion/ SPNÖ-Landtagsklub, Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner OTS0026 2011-04-09/11:30
Anmerkung Wien-konkret: Es wäre schön, wenn der SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann das einmal mit seinem Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) beplaudern würde. 
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3.3.2011 AK Tumpel fordert automatischen Steuerausgleich... Dafür fordert AK Präsident Herbert Tumpel einen automatischen Steuerausgleich. Mehr als 200 Mio. Euro lassen die ArbeitnehmerInnen jedes Jahr beim Finanzamt liegen, weil sie die ArbeitnehmerInnenveranlagung nicht machen. "Dieses Geld steht ihnen aber zu und sie könnten es auch gut gebrauchen", so Tumpel. Deshalb sollten die Finanzämter aktiv an die ArbeitnehmerInnen herantreten, dass diese ihren Jahresausgleich durchführen. Außerdem sollte in Zukunft nach einer bestimmten Frist automatisch ein Steuerausgleich zu Gunsten all jener ArbeitnehmerInnen gemacht werden, die bis dahin nicht selbst aktiv geworden sind. ...
Rückfragehinweis: AK Wien Kommunikation , Sonja Fercher OTS0040 2011-03-03/09:42


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