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Österreichische Nationalbank:
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|  Fotos: (li.) Frontansicht der Österreichischen Nationalbank (Mitte) Haupteingang (re.) Bankkunden stehen Schlange und wollen die alten Schillinge in EURO umtauschen, bevor das alte Geld seine Gültigkeit verliert; © Wien-konkret
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Allgemeines zur Österreichischen Nationalbank:Name: Österreichische Nationalbank AG Sitz: 1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien Kontakt: Telefon (+43-1) 404 20-0 Fax (+43-1) 404 20-6698 OeNB-Hotline Telefon: (+43-1) 404 20-6666
Grundkapital: € 12 Millionen (= 165 Millionen Schilling) Stand Oktober 2008
Öffnungszeiten Eurokassen: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 8.00 bis 15.00 Uhr Donnerstag: 8.00 bis 16.30 Uhr Amtsstunden Mo. bis Fr. (ausgenommen gesetzliche Feiertage) von 8:00 bis 15:00 Uhr Parteienverkehr Mo. bis Fr. (ausgenommen gesetzliche Feiertage) von 9:00 bis 12:00 Uhr Sonstige Vorsprachen nach Vereinbarung
Geschichte: * 1816 Gründung der "Privilegierte Oesterreichische National-Bank". (Alleiniges Recht zur Ausgabe von Banknoten). * 1878 wurde die National-Bank gemäß in die "Oesterreichisch-ungarische Bank" umgewandelt * 1923 Gründung der "Oesterreichischen Nationalbank". 5 Jahre nach der Gründung der 1. Republik Österreich Eigentümer der Österreichischen Nationalbank:Die derzeitigen (Stand Oktober 2008) Eigentümer der Österreichischen Nationalbank sind:
* die Republik Österreich (70,26% seit Mai 2006) * der Raiffeisen-Zentralbank (8,73%) * Der Wirtschaftskammer Österreich WKÖ (8,33%) * B&C Beteiligungsmanagement 4,27% * UNIQA (2,67%) * Vereinigung der Österreichischen Industrie (2%) * Raiffeisenlandesbank Kärnten (0,07%)
Anmerkung: Der normale Sparer fragt sich natürlich, ob die Nationalbank die Raiffeisen-Bank und UNIQA-Versicherung genau so prüft, wie die anderen Banken und Versicherungen. Eigentlich liegt hier eine klare Interessenskollission vor.
Letzte Änderungen bei den Eigentümern Aufgrund des BAWAG-PSK Skandals kam es im Zuge der Rettung der BAWAG PSK Bank zu einer Abgabe der Anteile von BAWAG PSK und des ÖGB an die Republik Österreich: * die BAWAG (11,93%) gab ihre Anteile im Mai 2006 an die Republik Österreich ab * Österreichsichen Gewerkschaftsbund ÖGB (8,33%) gab ihre Anteile im Mai 2006 an die Republik Österreich ab * 11.1.2010 Finanzminister will Österreichische Nationalbank verstaatlichen:Finanzminister Josef Pröll will die Nationalbank verstaatlichen. Prinzipiell eine gut Idee. Allerdings will er der Raiffeisen, Vienna Insurance Group, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung usw. sollen dafür 50 Millionen Euro bekommen. Das Nominale für den 30% Anteil beträgt allerdings nur 3,6 Millionen Euro. Mit der Nationalbank erbt dann der Staat auch das akute Pensionsproblem bei der OeNB. * 2006 Exkurs BAWAG PSK und Nationalbank:Im Gegenzug für die 900 Millionen Euro Staatshaftung der Republik Österreich für die BAWAG PSK mußte der ÖGB und die BAWAG ihre Anteile an der OeNB im mai 2006 an die Republik Österreich abtreten.
Da die Nationalbank an der Bankaufsicht mitwirkt, ergibt sich eine Interessionskollission wenn die OeNB als Prüferin ihre Aktionäre prüfen soll. Da nun der ÖGB und die BAWAG PSK seine Anteile an der OeNB an die Republik Österreich abtreten wird - in Summe mit den BAWAG Anteilen 20% - stellt sich nunmehr die Frage, ob nicht auch die anderen Banken ihre Anteile an die Republik abtreten sollten / müßten. Dies ist bis dato nicht passiert (Stand Oktober 2008). * 2.11.2008: "profil": OeNB zeigt Ex-Leiter der OeNB Bankenrevision anRonald Laszlo soll Prüfbericht zu M & A Privatbank bei seinem Bruder zurück gelassen haben
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, hat die Oesterreichische Nationalbank den am 24. Oktober zurückgetretenen Leiter der Abteilung für Bankenrevision, Ronald Laszlo, wegen des Verdachts auf Verletzung des Amtsgeheimnisses angezeigt. Laszlo hatte, wie von profil online berichtet, interne Akten bei seinem Bruder Harald K., unter Untreueverdacht inhaftierter Ex-Prokurist der Kärntner AvW Gruppe, zurückgelassen. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. Nach "profil"-Recherchen befand sich unter den sichergestellten Dokumenten auch ein OeNB-Prüfbericht zu den Geschäften der Wiener M & A Privatbank AG. Die Bank sollte eigentlich an das Investmenthaus C-Quadrat verkauft werden. Am 23. Oktober blies das C-Quadrat-Management den M & A-Deal allerdings ab. Größter Einzelaktionär bei C-Quadrat ist wiederum die AvW-Gruppe (30,5 Prozent). An der Spitze des C-Quadrat-Aufsichtrats sitzt Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser. C-Quadrat-Vorstand Andreas Wimmer gegenüber "profil": "Das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun."
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 OTS0005 2008-11-02/08:00 

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