Wien

Demonstration in Wien gegen das bestehende Finanzsystem am 28.3.2009: "Wir zahlen nicht für Euro Krise"

Demonstrantszug auf der Mariahilferstraße in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise






Demonstrantszug auf der Mariahilferstraße in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise ; © Wien-konkret

Ankündigung zur Demonstration: Wir zahlen nicht für Eure Krise

Wir zahlen nicht für Eure Krise

Plakat zur Demo gegen das bestehende Finanzsystem

Wer: Organisator ist der Verein "attac"; 250 Organisationen haben den gemeinsamen Aufruf bereits unterzeichnet.

Wann: Samstag 28. März 2009
13.00 Treffpunkt Westbahnhof Wien
16.00 Kundgebung beim Parlament

Was: Demonstration und Protestspektakel in Wien gegen das bestehende verrückte Finanzsystem:
Demonstranten: laut Veranstalter: 20.000, laut Polizei 6500, Wien-konkret Schätzung 15.000
 

Demonstrantszug auf der 2er Linie und am Ring in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise



Demonstrantszug auf der 2er Linie und am Ring in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise ; © Wien-konkret

Video: 28.3.2009 Demo: Wir zahlen nicht für eure Krise


Video: Massen-
demonstration 2009 in Wien

am 28. März 2009 von der Mariahilferstraße => Ring => Parlament;

Protest gegen die neoliberale SPÖ-ÖVP Politik der Bundesregierung

Video 272 MB;
Dauer: 74 min.
© Wien-konkret



Prinzipien der Demonstration:Friedlich, bunt, kreativ und laut. Kein Alkohol auf der Demonstration. Wir werden uns erlauben Personen freundlich auf dieses Prinzip aufmerksam zu machen. Auf der Demonstration werden zahlreiche kreative Aktionen stattfinden.

Erster Sammelpunkt:
13:15 Uhr am „Demonstationskopf“ Richtung Innere Mariahilferstraße beim Banner „Wir zahlen nicht für eure Krise“  (ca. Ecke Kaiserstrasse)

Route: Innere Mariahilferstrasse - Babenbergerstrasse - Ring - Parlament

Zeitlicher Rahmen Demonstration 28. März
13:00    Treffpunkt Westbahnhof Reden á 2-3 Minuten
14:00    Abmarsch
16:00    Eintreffen Parlament
16:30    Aktion “Fass ohne Boden“: TeilnehmerInnen werfen mitgebrachte Sparschweine in ein Fass ohne Boden
16:50    Start Reden, 3 Blöcke 2x á 5 Minuten, dazwischen Kulturprogramm
17:45    Stunde Musik- und Kulturprogramm
 

Demonstrantszug vor dem Parlament in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise



Demonstrantszug vor dem Parlament in Wien: Wir zahlen nicht für Euro Krise ; © Wien-konkret

RednerInnenliste Westbahnhof:
Irmi Salzer, Via Campesina Austria/Agrarbündnis
Ruth Picker, AG Global Verantwortung,
Türkische MigrantInnengruppe (DIDF)
Kathrin Niedermoser, GPA-djp
Markus Schallhas, Runder Tisch Grundeinkommen
VertreterIn Antikapitalistischer Block
Bruno Ciccaglione, SdL – Sindacato dei Lavoratori, (unabhängige italienische Gewerkschaft)
Ute Bock, Verein Ute Bock
Moderation: Karl Fischbacher

RednerInnenliste Parlament:
Kathrin Pelzer, Frauensolidarität
Gaby Bogdan, Österreichische LehrerInnen Initiative
Luitgard Derschmidt, Präsidentin Katholische Aktion Österreich
Christian Kendler, Postbus Gewerkschaft
Nadir Aykut (ATIGF) Föderation der ArbeiterInnen und Jugend aus der Türkei in Österreich
Alexandra Strickner, Attac
Moderation: Gerhard Ruiss,  IG Kultur

Rückfragen für InterviewpartnerInnen, Aktionen, Organisation vor Ort:
David Walch:  0650 / 544 00 10
 

Transparente auf der Demo: "Wir zahlen nicht für Eure Krise"

Fotos: Plakate & Transparent auf der Demo: Wir zahlen nicht für Eure Krise;



Fotos: Plakate & Transparent auf der Demo: Wir zahlen nicht für Eure Krise; © Wien-konkret

=> 33 Bilder von den besten Transparenten der Demo

 

Attac: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ Demonstration 28.März 2009, Wien


Krise erfordert Systemwechsel statt "business as usual"

Attac Österreich ruft am 28. März 2009 zu einem internationalen Aktionstag anlässlich des Weltfinanzgipfel der G20 (2. April 2009, London) auf: Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! – Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft" werden in auch in Wien tausende Menschen demonstrieren. Knapp hundert Organisationen haben den gemeinsamen Aufruf bereits unterzeichnet. Die TeilnehmerInnen fordern eine strenge Regulierung der Finanzmärkte, Sozialpakete, Verteilungsgerechtigkeit und einen Systemwechsel in Richtung demokratischeres und solidarischeres Wirtschaften.

„Die Globalisierung der kapitalistischen Marktwirtschaft ist gescheitert. Diese Krise erfordert einen Systemwechsel in der Weltwirtschaft. Von den Regierungen ist bisher jedoch keinerlei Umdenken erkennbar. Die derzeit geplanten Rettungsmaßnahmen der G20 sollen lediglich dazu führen, so rasch wie möglich wieder zum „business as usual“ zurückzukehren“, erklärt Attac-Obfrau Alexandra Strickner.

Freihandel, freier Kapitalverkehr, die Begünstigung von Börsen und Aktionären und blinder Wachstumsglaube stehen einer global gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung entgegen. „Nach Jahren der Politik im Interesse einer Minderheit müssen endlich die Bedürfnisse der Mehrheit der Menschen berücksichtigt werden. Am 28. März 2009 wird Attac gemeinsam mit hunderten Organisationen und zig-tausenden Menschen weltweit ein Wirtschaftssystem einfordern, dass auf demokratischer Mitbestimmung, sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und globaler Solidarität beruht“, so Strickner.

28. März 2009: Wir zahlen nicht für eure Krise!
Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft
Internationaler Aktionstag zum Welt-Finanzgipfel der G20
 



Weiterführende Informationen

* attac Forderungen zur Rettung des Banken- & Finanzsystems
* Transparente von der Demo "Wir zahlen nicht für Eure Krise" in Wien 28. März 2009