Wien

Allgemeine Informationen zum Töchtertag 2007:

Wer? Töchter (Mädchen) zwischen 11 und 16 Jahren

Was? Schnuppertag bzw. Infotag in Wiener Betrieben, auch mit Workshops. Der Schwerpunkt liegt auf technischen und techniknahen Berufen.

Wann?
26. April 2007

Wo?
in den einzelnen Betrieben; zB Bundesgärten, Bundesrechenzentrum, ASFINAG, Bäder MA 44, Fernwärme Wien, Flughafen Wien AG, Baxter, Beiersdorfer, Frequentis, General Motors, Hitradio Ö3, IBM, Kapsch, ÖBB, Österreichische Lotterien, Oracle, ORF Landesstudio Wien, Siemens, Tele2UTA, Telekom Austria, T-Mobile, T-Systems, Verbund, Wien Energie, Wiener Krankenanstaltenverbund, Wiener Linien, Wiener Wasserwerke,

genauere Daten unter http://www.toechtertag.at/011/Betriebe?id=8 



Frauenberger, Jank präsentieren Programm Wiener Töchtertag 2007

Foto: StR. Sandra Frauenberger und KommR.in Brigitte Jank präsentieren die Schwerpunkte des Töchtertages am 26. April 2007; © Pressefoto Votava

Foto: StR. Sandra Frauenberger und KommR.in Brigitte Jank präsentieren die Schwerpunkte des Töchtertages am 26. April 2007; © Pressefoto Votava

Wien (RK). Der Töchtertag ist zum Fixpunkt für Mädchen in Wien geworden! Seit Bestehen des Wiener Töchtertags konnten bereits über 7.000 Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren Einblick in verschiedenste zukunftsorientierte Berufe abseits traditioneller Rollenklischees gewinnen. Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, KommR.in Brigitte Jank präsentierten im Rahmen eines Mediengesprächs am Mittwoch die Schwerpunkte des Töchtertags 2007.

Der Wiener Töchtertag ist eine Initiative von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien und dem Wiener Stadtschulrat, durchgeführt von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57). Internationale Industriekonzerne sowie Klein- und Mittelbetriebe, Medien und öffentliche Einrichtungen öffnen ihre Türen für Mädchen, dort gewinnen sie Einblick in die berufliche Praxis. In speziellen Workshops können die Mädchen vieles selbst ausprobieren und experimentieren. Bereits jetzt, also zwei Monate vor dem Töchtertag, haben sich 99 Unternehmen angemeldet. Das sind um neun mehr als es im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt waren.
 

Frauenberger: "Töchtertag wichtige Initiative, um Mädchen auf zukunftsorientierte Berufe neugierig zu machen"

Unabhängigkeit von Mädchen verlange nach konkreten Konzepten. Der Wiener Töchtertag, der heuer zum 6. Mal stattfindet, sei eine wichtige Initiative, um Mädchen auf zukunftsorientierte Berufsfelder, abseits der traditionellen Rollenklischees, neugierig zu machen, erklärte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger bei der Präsentation des Töchtertags 2007. Frauenberger: "Es ist wichtig aufzuzeigen, dass die selbstbestimmte und unabhängige Berufswahl von Mädchen Voraussetzung für eine eigenständige Existenzsicherung in allen Lebensphasen ist. In Abwandlung eines Zitates von Alice Schwarzer: "Mädchen wollen nicht nur die Hälfte vom Himmel - es steht ihnen die Hälfte der Welt zu." Das sind wir ihnen schuldig!"

 

Jank: "Wichtige Initiative, Mädchen über Alternativen abseits des Mainstreams zu informieren"

"Welchen Berufsweg man einschlägt, ist eine der entscheidendsten Weichenstellungen des Lebens. Deshalb ist es gerade für Jugendliche wichtig, auch über Alternativen abseits vom Mainstream informiert zu sein. Vor allem Mädchen entscheiden sich noch viel zu oft für klassische Frauenberufe - mitunter, weil sie kaum andere Möglichkeiten kennen. Gerade darum ist der Töchtertag eine wichtige Initiative, die nicht zuletzt auch den Unternehmen die Chance eröffnet, die besten MitarbeiterInnen zu finden.", meint die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, KommRin Brigitte Jank.

 

Der Töchtertag zeigt Wirkung - für N. Schmidt gab Töchtertag Ausschlag, um Lehre als Mechatronikerin zu beginnen

In den Jahren 2004 und 2005 begleitete Nadja Schmid ihren Vater zum Wiener Töchtertag bei den Wiener Linien. Sie entdeckte beim Töchtertag, dass sie sich sehr für technische und handwerkliche Tätigkeiten interessiert und vor allem vom Bereich der Elektronik fasziniert ist. So hat sie sich entschlossen, sich bei den Wiener Linien zu bewerben und wurde 2006 als Mechatronikerin in die Lehre aufgenommen.

Es macht mir keine Angst, einen Beruf zu wählen, den größtenteils Männer ausüben. Ich empfinde das eher als Herausforderung und möchte damit einfach zeigen, dass Mädchen genauso viel wie Buben können, betonte sie beim Mediengespräch.
 

Heuer erstmals Zertifikat für Unternehmen als offizielle Partnerbetriebe des Töchtertages

Angemeldete Töchtertagbetriebe werden heuer erstmals mit einem Zertifikat als offizielle Partnerbetriebe des 6. Wiener Töchtertags ausgewiesen. So kann mehr Sicherheit für Unternehmen, Mädchen, Eltern und Schulen gewährleistet werden. Denn nur für zertifizierte Betriebe gelten die versicherungstechnischen Vorkehrungen des Wiener Töchtertags und nur diese Betriebe sind mit den Bedingungen und Inhalten des Töchtertags vertraut.
 

Hauptmotive für Unternehmen: Mädchen neue Berufsperspektiven aufzeigen und Fachkräfte für morgen zu gewinnen

Seit bestehen des Töchtertags 2002 haben bereits 7000 Mädchen teilgenommen. 2006 wurden auch Teilnahmebetriebe zum Wiener Töchtertag befragt und die Ergebnisse evaluiert. Die Hauptgründe, warum sich Unternehmen am Töchtertag beteiligen: 75% der befragten Unternehmen ist es besonders wichtig, den Mädchen und jungen Frauen neue Berufsperspektiven aufzuzeigen. Ein großer Anteil der Unternehmen sieht auch in der Zusammenarbeit mit den Schulen einen wesentlichen Schritt, Mädchen für technische Berufe zu interessieren und sie dafür zu gewinnen. Für 44% der Unternehmen ist das Erschließen von Personalressourcen für die Zukunft ein zentrales Teilnahmemotiv, weil diese Mädchen die Fachkräfte von morgen sind.

 

Weiter Infos und Tipps für Mädchen gibt es kostenlos beim Töchtertagsbüro unter 0800/22 22 10 oder per E-Mail: office@toechtertag.at oder auch auf der Homepage unter www.toechtertag.at/ .
 



Rückfragehinweis:

Gabriele Philipp,
Mediensprecherin der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
Tel.: 01/4000-812 95 , Mobil: 0664/460 35 97
E-Mail: phg@gif.magwien.gv.at

Töchtertagbüro:
Tel.: 0800/22 22 10 , Fax: 01/810 48 49/50
E-Mail: presse@toechtertag.at
(RK vom 21.02.2007)

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