Wien

Dezember 2012: Drei weitere Fälle von Vergewaltigungen

Bei den drei Fällen wurden die Frauen in der U-Bahn nur "ausgewählt", vergewaltigt wurden sie außerhalb der U-Bahn bzw U-Bahn-Station.
Wo? Bei den Stationen, AKH, Neue Donau, Großfeldsiedlung 



17.12.2012 Frau in der U6 vergewaltigt

Das Opfer ist 23 Jahre alt, wurde mit einem Faustschlag zuerst niedergeschlagen und dann sexuell mißbraucht.
Tatort: im Waggon eines Zugs der Linie U6 zwischen den Stationen Alt-Erlaa und Philadelphiabrücke
Täter: ungeklärt, vermutlich ein 25-jähriger Obdachloser.



7.5.2010 Unfall in der U3-Station Enkplatz / Bub mitgeschliffen

Aus bisher ungeklärter Ursache blieb heute gegen 15:00 Uhr ein fünfjähriges Kind in der U-Bahn-Station Enkplatz am Zug hängen und wurde mehrere Meter über den Bahnsteig gezogen. Von der Zentralen Leitstelle der Wiener Linien wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der Bub erlitt Verletzungen an den Beinen und war ansprechbar. Näheres zum Hergang des Unfalles wird derzeit ermittelt. Der Fahrer des U-Bahn-Zuges steht unter Schock und wird im Rahmen des Sozius-Programms psychologisch betreut.
Die Wiener Linien wünschen dem Buben baldige Genesung.
Rückfragehinweis:   Wiener Linien GmbH und Co KG,   
Kommunikation  01/7909-14203   Journaldienst: 0664/884 82 237

Anmerkung Wien-konkret: Wie aus den Medien bekannt wurde, wurde der 5-jährige Bub in einer U-Bahn Türe eingezwickt und dann mit dem abfahrenden U-Bahn Zug durch die U-Bahn Station geschliffen. Am Ende prallte er gegen eine Absperrung und brach sich beide Beine, überlebte aber. Der U-Bahn Fahrer hat offensichtlich nichts bemerkt und fuhr weiter. Ein Fahrgast hat angeblich die Notstopptaste gedrückt, der U-Bahn Zug fuhr trotzdem weiter. Da fragt man sich natürlich, wie so etwas passieren kann. Wie kann ein U-Bahn-Zug, wo nicht alle Türen geschlossen sind einfach abfahren? Hat sämtliches Überwachungspersonal an den Bildschirmen gerade nicht hingeschaut? Wofür werden die bezahlt?



6.12.2008 Brand eines Wiener U-Bahn-Wagens:

Datum: 6.12.2008 von 12:18 - 12:44 Uhr
Wiener U-Bahn Station Schönbrunn


Video: U-Bahn Brand Wiener U-Bahn Linie U4 Station Schönbrunn 6.12.2008;
Video-Dauer 2:20 min; 9,4 MB


Video-Start/Stop durch
Klick ins Bild


© Wien-konkret



Nun ein paar nicht ganz ernst gemeinte Tips für`s Überleben in der U-Bahn...



Bild stammt aus dem Foto-Archiv der Wiener Linien.

Nicht in fremden Zeitungen lesen
Selbst der verstohlenste Blick in die U-Bahnlektüre des Sitznachbarn, bleibt diesem meist nicht verborgen. In Form eines unangenehmen Gefühls des Typus "jemand blickt mir über die Schulter" spürt der Primär-Leser den Mit-Leser. Der archetypische Primär-Leser empfindet derartiges Verhalten meist als unhöflich, und geht in den meisten Fällen davon aus, dass der Mit-Leser ein Schmarotzer ist, welcher zu arm ist um sich eine Zeitung käuflich zu erwerben.

Sitz überlassen leicht gemacht!
Bieten sie ihren Sitz nur an, wenn der/die-jenige den Sitz auch zu brauchen scheint. Seien sie auch nicht enttäuscht/böse, wenn ihr Angebot, im Extremfall sogar entrüstet, abgelehnt wird. Prinzipiell sind es folgende Personengruppen, denen man bei Bedarf seinen Sitzplatz anbieten sollte: Behinderte, Alte und Gebrechliche, Schwangere sowie Kleinkinder!
P.S.: mit Alten besser gar nicht erst diskutieren!

Wie okkupiert man einen Sitzplatz?
Ein alter Trick (den man auf die jeweilige Situation abgestimmt auch sonst recht oft im Großstadtdschungel anwenden kann) ist der böse Blick, welcher signalisieren soll: "Denk(t) nicht einmal im Traum daran! Dieser Sitz soll mir gehören!". Eine abgewandelte Version hiervon ist der "Blick auf den Platz". Man signalisiert seinen Rivalen durch ein beharrliches und gebanntes starren auf den (noch besetzten) Sitz, dass man vor-reserviert hat und bei Freiwerden das Anrecht auf den Sitz hat.

Vor dem Hinsetzen - genau schauen
...oder man riskiert es zumindest an einem ausgeleierten Kaugummi hängenzubleiben. In schlimmeren Fällen kann man es sich schon mal ahnungslos in Fast-Food-Resten, beziehungsweise anderen nicht näher zu definierenden "Überbleibseln" und Flüssigkeiten seines Sitzplatzvorgängers, "bequem" machen!

Hinter die gellllllbe Llinie!
Hören sie auf die sonore Meidlinger Stimme. Ein Sturz in den U-Bahnschacht kann einen schon mal den ganzen Tag durcheinanderbringen; vor allem wenn man das Pech hat in den Stromkreis der Schiene zu kommen um von mehreren hundert Volt Elektrizität gegrillt zu werden.

Auf der Rolltreppe rechts stehen
Verwegene Draufgänger die auf diese Regel in der Rush-Hour pfeifen, werden sich wie bei einem Kamikaz-Überfall vorkommen. Massen an hektischen und aufgrund des Alltags-Stresses nicht sehr kompromissbereite Menschen werden mit ausgefahrenem Ellbogen durch sie hindurchrennen und gegebenenfalls auch nicht davor zurückschrecken ihre Aktentaschen als Waffen einzusetzen. Also Achtung: rechts stehen, links gehen!

Nicht einschlafen
U-Bahnfahren kann durchaus monoton sein, vor allem nach einem langen und anstrengenden Tag. Nehmen sie vorsorglich eine Lektüre (kein Grossformat, das umblättern eines solchen Blattes in einem vollen Wagon ohne ein Stück Zeitung im Gesicht des Nachbarn kunstvoll zu verteilen ist ein zirkusreifer Trick) oder einen Walk/Disc-Man (solange es sich um keine penetrante und noch dazu laut abgespielte Rave oder gar Metal-Musik handelt). Es ist wahrlich kein schöner Anblick einen schnarchenden und womöglich sabbernden Zeitgenossen in der U-Bahn vor sich sitzen oder noch schlimmer mit seinem Kopf auf einem wildfremden  Schoß liegend zu erblicken. Ersparen sie sich diese Peinlichkeit!



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U4-Station Pilgramgasse: Geldbörse gestohlen, 650 Euro Schaden

Sehr geehrter Herr Mag. Robert Marschall,
ich habe erst vor kurzem Ihren Bericht in Wien konkret über das „Überleben in der Wiener U-Bahn“ gelesen.
  Am Samstag, den 12.7.2014, fuhr ich mit meiner Tochter und ihrem Freund mit der U4 von Schönbrunn in die Kettenbrückengasse. Vor der Station Pilgramstraße stahl mir ein Ausländer mit schwarzer Jacke meine gesamte Geldbörse aus meiner verschlossenen Tasche. Der Schaden lt. Anzeige 650 Euro!!!
   Es war kein Mensch bereit, mir zu helfen. Ich konnte keinen Mitarbeiter der Wr. Linien finden. Zwei Polizisten, die ich an der Station Kettenbrückengasse um Hilfe gebeten habe, sagten, sie können mir auch nicht helfen
   Ich bin traumatisiert, erschüttert und wütend, wie weit es in unserem Land gekommen ist. Ausländer, die sich so ihr Geld verdienen, indem sie uns Geld stehlen, welches wir hart verdienen müssen. Kein Mensch hilft in diesem Fall – keiner fühlt sich verantwortlich.
   Ich habe sehr viele Länder bereist – auch große Städte. Mir wurde noch nirgends etwas gestohlen. Leider das erste Mal im eigenen Land. Wie lange wird der „Sicherheitsstaat“ Österreich noch zusehen? Wo führt das hin….
Ich hoffe, dass sich hier bald was ändert. Sollte ich keine Aufklärung seitens der Wr. Linien bekommen, so werde ich an die Öffentlichkeit gehen. Irgendwann muss sich einmal was ändern – irgendwann müssen doch mal die Verantwortlichen munter werden!
Vielleicht haben Sie Adressen, an die man sich im Falle eines Diebstahles wenden kann, vielen Dank,
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Elke R.                           13. Juli 2014

Anm.: Das Sicherheitsproblem in Ostösterreich kann man meines Erachtens leider nicht mehr Anzeigen und mehr Polizei lösen. Es braucht wieder Grenzkontrollen und einen Zuwanderungsstopp. Jammern nützt auch nichts.
   Wir brauchen meines Erachtens eine politische Lösung. Ich habe zu diesem Zweck die EU-Austrittspartei mitgegründet und war bei der letzten EU-Wahl Spitzenkandidat vom Wahlbündnis EU-STOP. Wer etwas ändern will kann uns gerne Wählen bzw aktiv unterstützen. Wenn wir uns nicht selber retten, wird uns vermutlich niemand retten.
Mag. Robert Marschall



U6: fühle mich nicht mehr sicher

Liebe Wiener Linien!
Ich fahre täglich zu unterschiedlichen Zeiten mit der U6. Ich habe eine Frage u.zw. Ab ca. 19Uhr30 gehen in der U-Bahn die beiden letzten Wagen (IMMER AUF) obwohl niemand den Türöffner betätigt. Ich fühle mich seit den FÄLLEN nicht mehr sicher und möchte Fragenob man das ändern kann??
Mi LG
Elisabeth G.         28. Dezember 2012



Security

Sehr geehrte Herren und Damen,
ich bin Security und Personenschützer ich und meine Freunde würden gerne für mehr Sicherheit in den U-BAhn Linien sorgen. Wiel ange soll das noch so weitergehn, ich bin der Meinung es muss rasch eine Hilfe für die Polizei kommen.
Gerne würde ich mit einer zuständigen Person mal mein Konzept vorschlagen und das ganze sehr rasch umsetzen.

Mit besten Grüssen
St. Michael                 20. Dezember 2012




Stellungnahmen U-Bahn Sicherheit

15.6.2010 Häupl / Brauner: Sicherheit bei 24h-U-Bahn durch Kooperation mit Polizei

Polizei und Wiener Linien sollen ab 3. September gemeinsam für mehr Sicherheit im Nachtbetrieb der U-Bahn sorgen, kündigten BM Michael Häupl, Vzbm. Renate Brauner, Polizeipräsident Gerhard Pürstl und Landespolizeikommandant Karl Mahrer im Zuge des Bürgermeister-Mediengesprächs am Dienstag an. "Wir nehmen das subjektive Sicherheitsbedürfnis der Menschen ernst und bieten konkrete Lösungen an", so Häupl. Deshalb sollen ab September pro Nacht 22 "Night-Liner" der Wiener Linien gemeinsam mit Polizisten in der U-Bahn unterwegs sein. Dadurch könne nahezu jede Garnitur
überwacht werden. 
   Daneben soll Videoüberwachung für Sicherheit sorgen. Die Videoaufzeichnungen werden 48 Stunden aufbewahrt und können in dieser Zeit von der Polizei angefordert werden. Laut Wiener Linien können rund 70 Prozent der Täter mit Hilfe der Videoüberwachung ausgeforscht werden. Zudem werden nur neue U-Bahn-Garnituren in der Nacht im Einsatz sein, die einerseits durchgängig sind und andererseits über die modernste Videoüberwachung verfügen. "Mit diesem Konzept werden wir international vorbildlich sein", so Brauner.
   Bereits seit September 2009 setzt die Polizei Schwerpunkte in den öffentlichen Verkehrsmitteln. "80-120 Beamte sind dort täglich, teils in Uniform, teils in Zivil, im Einsatz", so Pürstl. Seit September habe man 25.695 Personenkontrollen durchgeführt, 1111 Festnahmen sind erfolgt.
   Beginnen wir der 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn an Wochenenden und vor Feiertagen wie angekündigt am 3. September. Die U-Bahn wird im 15-Minuten-Takt, die Nachtbusse wie gewohnt im 30-Minuten-Takt fahren. Gerechnet wird laut Wiener Linien mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Nachtbetrieb. Derzeit nutzen an Wochenenden etwa 16.000 Menschen pro Nacht die Nightline-Busse. Die Gesamtkosten des 24-Stunden-Betriebes betragen laut Brauner 5,1 Millionen Euro.
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz

Anmerkung Wien-konkret: Schon jetzt kommt es immer wieder zu bewaffneten Überfällen in den Wiener U-Bahnen. Verletzt wurde noch niemand ernsthaft. Meistens wird der Überfallene "nur" beraubt. Befürchtet wird übrigens auch ein ansteigen des Drogenhandels in den Wiener U-Bahnen aufgrund des Nach-Mitternachtsbetriebes.