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kein Schülerlotse / kein Kinderschutz Station Taborstraße -Heinestraße 1020 Wien

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,

leider ist bis heute noch nichts in die Wege geleitet worden. Nicht einmal ein Schülerlotse wurde aufgestellt.

Heute wäre fast ein Unfall passiert. Der Autobus 80A hielt an, die Türen öffneten sich, die Kinder stiegen aus und ein Autofahrer hupte ganz laut und wollte einfach beim Bus vorbeifahren ohne anzuhalten - die Kinder sind sehr erschrocken und ich ebenfalls!!!

Muss wirklich erst einmal etwas passieren, damit endlich etwas unternommen wird?
Es wäre nett, wenn man diese Sachlage endlich mal überprüft und einen Schullotsen organisiert!

Mit freundlichen Grüßen
Tatjana B.                              E-mail 18. Jänner 2010



Verkehr - Kinderschutz: Station Taborstraße / Heinestraße 1020 Wien

Ergeht an: Stadtrat DI Schicker

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall,

mein Sohn 7 Jahre jung, geht in 2. Volksschule der Wiener Sängerknaben.
Ich fahre mit ihm jeden Morgen mit dem Bus 80A zur Schule - Station Taborstraße/Heinestraße 1020 Wien. Dort steige ich mit meinem Sohn aus, überquere diese -gefährliche- Taborstraße und dann geht er alleine zur Schule.

Diese Station wird von sehr vielen Schülern genützt, jedoch muss ich leider immer wieder feststellen, dass viele Autos NICHT anhalten und einfach weiterfahren - wenn der Bus hält und die Kinder aussteigen. Die Kinder dürfen keinen Schritt zu schnell gehen, sonst ..... da nur ein ganz kleiner "Standplatz" bei dieser Station ist und erst wenn kein Auto mehr kommt bzw. ganz genau schaut, kann man über die Straße gehen.

Da in dieser Gegend sehr viele Schulen sind, ersuche ich Sie höflichst und mit ganzem Herzen dieser Angelegenheit nachzugehen um zu einer für alle - speziell für unsere Kinder - optimalen Lösung zu kommen!

Es muss doch nicht erst vorher etwas passieren, damit reagiert wird!!!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit vorzüglicher Hochachtung
Tatjana B.                                 25. November 2009



Leserbrief: Schulweg Erdbergstraße / Knappgasse

Das Evangelische Gymnasium und Werkschulheim, dass seit 04.09.06 in der Erdbergstrasse 222A neu eröffnet wurde, beherbergt zwar nicht die Kleinsten, aber auch Kinder ab dem 10-Lebensjahr und einige Pensionisten, ca. 39 an der Zahl und für dies ist kein ausreichender Schutz beim überqueren der Erdbergstrasse, Busstation  der Linie 72A – Kappgasse,  die sehr stark befahren ist, gegeben.

Nun es ist ja nicht erst seit heute bekannt, dass die Schule hier ihren neuen Standort bekommt und es wurde bis zu heutigen Tag noch nichts für den Schutz (SCHUTZWEG oder AMPEL bei der BUSSTATION LINIE 72 A - KAPPGASSE) der Kinder und Rentner getan!

Die Kinder die mit dem Autobus 72 A zur Schule kommen und bei der Kappgasse aussteigen, haben eine sehr gefährliche Wegstrecke vor sich, denn sie müssen die sehr stark und schnell befahrene Erdbergstraße ohne jeglichen Schutz überqueren. Es gibt weder eine Ampel oder Schutzweg, noch die von der Bezirksvorstehung –Simmering, bei der Schlüsselübergabe versprochene Polizeiüberwachung! Wie uns berichtet wurde, streiten die beiden Bezirke Simmering und Landstraße Hauptstraße seit ca. 2 Jahren um die KOSTEN ! Wissen die beiden nicht, wie viel ein Menschleben WERT ist ???????????? Anscheinend nicht VIEL !!!!!!!!!!!

Muss erst ein Kind von einem PKW angefahren und verletzt oder vielleicht getötet werden, dass hier rasch eine Lösung eintritt?

Ich werde jeden Tag vertröstet, "Die Polizei kontrolliert den Abschnitt bei der Schule", dass ist aber leider nicht der Fall! Die Eltern werden dazu gezwungen, sich Urlaub, frei oder Gutstunden zu nehmen, um ihr Kind sicher in die Schule zu begleiten.

Ich bitte nun sie, sich diesem Problem anzunehmen um einen Unfall mit Personenschaden zu vermeiden!

Ich bin seit 15 Jahren bei der Wiener Berufsrettung beschäftigt und war leider schon bei  zu vielen Einsätzen, mit verletzten Kindern und ich habe keine Lust zu meinem oder einen anderen Kind gerufen zu werden!

BITTE HELFEN SIE UNS, DANKE !!!!!!!!!

Mit freundliche Grüssen
Fam. Schlossnickl                                            Email: 15. September 2006

+++

Sg. Magister Marschall,

leider bis Dato nicht viel, das einzige was bis jetzt geschehen ist, sie haben 2 kleine Tafeln mit Schule angebracht! Für 1 Jahr Schule ist es nicht gerade viel und die Medien haben uns auch nicht gerade unterstützt!! Gott sei Dank, dass bis heute noch kein Kind verletzt oder zu Tode gekommen ist.

Ja und Wien-konkret hat leider auch nichts unternommen, so wie alle anderen auch. Aber danke der Nachfrage, wir bringen unser Kind immer noch selbst zu Schule.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Schlossnickl                              Email: 29. August 2007


Redaktion wien-konkret:

S.g. Herr Bürgermeister Dr. Häupl !

Ein Wien-konkret Leser von der Wiener Berufsrettung zeigt folgendes Problem auf:
1) hohes Unfallrisiko bei der Busstation Erdbergerstraße / Knappstraße am Schulweg
2) seit einem Jahr ist nichts zum Schutz der Schulkinder passiert. Die Eltern müssen daher immer noch die Kinder begleiten
3) die Bezirke Landstraße und Simmering streiten seit 2-3 Jahren ums Geld für die Kosten der Absicherung

Ich darf Sie um Ihre Stellungnahme bitten. ...

Mit freundlichen Grüßen
Mag. Robert Marschall
Herausgeber vom Stadtmagazin Wien-konkret              
Email 9. Sept. 2007
 



Erstes Antwortschreiben vom Büro Stadtentwicklung und Verkehr:

Büro der Geschäftsgruppe
Stadtentwicklung und Verkehr
1., Rathaus, 1082 Wien

GSV-1783/2007
zu MDP-5608/2006/4

Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!

Danke für Ihre E-Mail an Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl, die an unser Büro übermittelt wurde.

Für die Verbesserung der Verkehrssituation an der Kreuzung Erdbergstraße/ Kapp­gasse wurde von der Magistratsabteilung 46 auf Antrag der Bezirksvorstehung für den 11. Bezirk bereits ein verkehrsbehördliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Rahmen dieses Verfahrens wird vor allem die Notwendigkeit einer Verkehrslicht­signalanlage im Hinblick auf die Verkehrsbelastung und Verkehrs­sicherheit untersucht.

Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Götzl, BSc e.h.
Büroleiterin

Büro der Geschäftsgruppe
Stadtentwicklung und Verkehr
Tel.Nr. 4000-81400 , Fax.Nr. 4000-99-81400 , mailto:
post@gsv.wien.gv.at 
 
Email vom 8. 10.2007



Antwort vom Magistrat: MA 46–DEF/32953/07/SIH/UEN

                                                              Wien, 22.10.2007

Sehr geehrter Hr. Mag. MARSCHALL!

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 8.10.2007, Herr Stadtrat Dipl.-Ing. Schicker hat mich ersucht, Ihr Anliegen betreffend Wien 11., Erdbergstraße – Knappgasse zu prüfen und Ihnen direkt zu antworten. Ich erlaube mir daher, Ihnen Folgendes mitzuteilen:

Bereits vor Eröffnung des Evangelischen Gymnasiums, sowie auch danach wurde die Verkehrssituation im Bereich der Erdbergstraße – Knappgasse überprüft. Als Ergebnis der bisherigen Verfahren wurden auch bereits Bodenmarkierungen und Hinweiszeichen auf die Fußgängerquerungen in diesem Bereich angebracht.

Seit dem wurden nunmehr, nach laufender Beobachtung der Verkehrssituation, eine Verkehrserhebung im heurigen Frühjahr durchgeführt und ein Projektvorschlag mit verschiedenen Varianten, für die Errichtung einer Verkehrlichtsignalanlage ausgearbeitet. Aktuell wurde nunmehr für Anfang November eine Verkehrsverhandlung anberaumt, bei der die Einrichtung einer Verkehrslichtsignalanlage verhandelt werden soll.

In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Verhandlung, wird in weiterer Folge die finanzielle Bedeckung der Anlage durchzuführen sein. Ein konkreter Realisierungszeitpunkt kann heute allerdings noch nicht genannt werden.


Mit freundlichen Grüßen
Der Sachbearbeiter: Ing. Schischa   DW 92741 
Der Abteilungsleiter: Dipl. Ing. Lenz
 Oberstadtbaurat