Wien
    

Schnellbahn in Wien

Die Schnellbahn-Verbindung von Floridsdorf im 21. Wiener Gemeindebezirk nach Wien Meidling im 12. ist eine der ältesten Bahnverbindungen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) überhaupt. Diese Verbindung gilt als Stammstrecke der Schnellbahn in Wien.

Die Schaffung eines solchen Schnellbahnsystems wurde bereits 1954 in Auftrag gegeben, aber diverse finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten verzögerten die Bauarbeiten derart, dass erst im Jänner 1962 der Betrieb der Strecke Meidling bis Floridsdorf aufgenommen werden konnte.

Zusätzlich gab es auch Verbindungen bis nach Stockerau und Gänserndorf, die durch Strecken nach Wiener Neustadt im Süden bzw. Retz und Hollabrunn im Norden erweitert wurden. 

In den 80er-Jahren, genauer ab 1984, wurde durch die Schaffung des Verkehrsverbundes Ostregion (kurz VOR) das Angebot der Schnellbahn noch einmal stark erweitert, indem die regelmässig verkehrenden Regionalzüge der Westbahn, der Ostbahn und der Franz-Josefs-Bahn in das Schnellbahnnetz aufgenommen wurden.

Witziges Detail am Rande: der Begriff S-Bahn wurde erst im aktuellen Kursplan offiziell erwähnt, bisher galt immer noch der Begriff Schnellbahn.

Autor: Wolfgang Winkelbauer, Wien



Schnellbahn S45 - ab Dezember 2007 im 10 Minuten Takt

Foto: Neue Züge auf der Schnellbahnlinie S45 hier in der Station Breitensee (14. Bezirk); © Wien-konkret

Foto: Neue Züge auf der Schnellbahnlinie S45 hier in der Station Breitensee (14. Bezirk); © Wien-konkret

Die S-Bahnzüge auf der S45 werden mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 in der Morgen- und Abendspitze (6.00 bis 9.00 Uhr sowie 15.00 bis 19.00) im neuen 10 Minutentakt unterwegs sein.

Die S45 der ÖBB - die ehemalige Vorortlinie - verkehrt von Hütteldorf über Penzing, Breitensee, Ottakring, Hernals, Gersthof, Krottenbachstraße, Oberdöbling und Heiligenstadt bis zum Handelskai. Täglich sind derzeit durchschnittlich 13.000 Fahrgäste - unter ihnen zahlreiche PendlerInnen - mit dieser Linie unterwegs. Sie werden von der Intervallverdichtung enorm profitieren.


Mehr Informationen
zur Intervallverdichtung auf der S45
 



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anfrage zur S7

sg damen und herren,
habe nur eine kurze frage: wenn man in die s7 bei kaiserebersdorf einsteigt und bis zum flughafen möchte, sind das 2 zonen, oder?

lg andrea p.          15. September 2011

Antwort Wien-konkret: Ja. (Kernzone 100 plus eine Außenzone.)





* 9.10.2010: DEM verlangt Schnellbahn-Ausbau in Wien

Plattform Direkte Demokratie über den Schnellbahnausbau in Wien

In Wien werden U-Bahnen kostenintensiv ausgebaut und für unsinnige Mega-Projekte, allen voran die Lobau-Autobahn, müssen mehrere Generationen blechen. Eine effektive und kostengünstige Maßnahme zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs bleibt bisher leider fast völlig auf der Strecke: Der Ausbau des Schnellbahn-Netzes, allen voran der Ausbau der Vororte-Schnellbahn S45.
   Gerade die S45 ist ein absolutes Schlüssel-Verkehrsprojekt, es verbessert die Verkehrssituation der halben Stadt-Bevölkerung. Unmittelbare Vorteile durch die S45-Verlängerung haben insgesamt 10 Bezirke: Leopoldstadt, Simmering, Penzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt.
   „SPÖ-Vorsitzender Häupl war in 16 Jahren seiner Tätigkeit als Bürgermeister sehr untätig, was den Ausbau der Schnellbahn betrifft. Statt mindestens 2 Milliarden Euro bei der Lobau-Autobahn zu verschwenden, gehört dieses Geld in einen Schnellbahn-Ring in und um Wien investiert. Damit der Schnellbahn-Ausbau in Schwung kommt, fordert die Plattform Direkte Demokratie (DEM) als 1. Schritt eine Verlängerung der S45 zum Praterkai. Wenn die Stadtpolitiker weiterhin untätig bleiben, dann muss auch die Entscheidung über den Schnellbahn-Ausbau in Wien bei einer Volksabstimmung fallen“, fordert Ulrich Lintl, Plattformsprecher der DEM, abschließend.

Rückfragehinweis: Ulrich Lintl, 0676 / 7501856



* 21.4.2010 Grüne / Smolik: Ministerin Bures handelt gegen Behindertengleichstellungsgesetz

Grüne S-Bahn

Geplanter Ankauf von 200 Desiro ML Triebzügen für Wiener S-Bahn muss gestoppt werden

Wie einem Artikel in der Zeitung Kurier vom 19.4.2010 zu entnehmen ist, plant die ÖBB Triebzüge der Serie Desiro ML für die Wiener Schnellbahn anzukaufen. Diese Züge sind durch ihre Einstiegshöhe, die den Bahnsteighöhen in Deutschland mit 80 cm entsprechen, in Österreich und somit in Wien nicht barrierefrei zu benützen. Die Bahnsteighöhen in Österreich betragen 38 und 55 cm, der Höhenunterschied ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, nicht barrierefrei zu überwinden. Dies widerspricht ganz klar den Bestimmungen des  Bundesbehindertengleichstellungsgesetz und stellt somit eine Diskriminierung von Menschen mit Behinderung dar.

 "Es kann doch nicht sein, dass im Jahr 2010 immer noch Wagenmaterial angekauft wird, dass eindeutig nicht barrierefrei ist und Menschen im Rollstuhl von der Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs abhält", kommentiert die Behindertensprecherin der Grünen Wien, Claudia Smolik das geplante Vorhaben der ÖBB und von Ministerin Bures. Schon jetzt gibt es für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, Probleme mit Zügen der ÖBB, als Beispiel sei hier nur der "Wiesel" genannt. Dieser ist zwar mit einer Rampe im letzten Zugteil ausgestattet, das Ausklappen der Rampe durch das Zugpersonal findet jedoch in den seltensten Fällen statt. "Immer wieder bekommen wir Beschwerden von Menschen mit Behinderungen, die bei den ÖBB ihre geplante Fahrt mit einem Wiesel angekündigt haben, um sicherzustellen, dass diese Rampe auch in der jeweiligen Station ausgeklappt wird, aber es wird dann einfach trotzdem nicht gemacht. Die Betroffenen stehen dann am Bahnsteig und können ihre Reise nicht antreten", kritisiert Smolik. "Es kann nicht im Sinne der Stadt Wien sein, dass Schnellbahnzüge gekauft werden, die nicht barrierefrei sind. "Ich fordere Ministerin Bures auf, diesen Ankauf zu stoppen und endlich dafür zu sorgen, dass die ÖBB im Sinne des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes handelt", so Smolik abschließend.

Rückfragehinweis:  Pressereferat Tel.:01- 4000 - 81766
OTS0096    2010-04-21/10:43



Verlorene Handtasche in der Schnellbahn & Schaffner:

Ich bin Dienstag vom Büro nach Hause war sehr in Eile, hatte ich doch Tochter und Enkeltochter versprochen früher zu Hause zu sein. Der Besuch der Kinder freut mich immer sehr - war noch Einkaufen hatte viel Taschen zutragen.
Schnell in die S-bahn ab nach Hause. Ich stieg in Atzgersdorf-Mauer aus mit meinen vielen Taschen. Zu Hause angekommen läutet mein Handy. Ich kannte die Nummer nicht und sagte Hallo. Am anderen Ende sagte eine Stimme, er ist Zugsbegleiter der ÖBB ob ich nichts vermisse? Ich sagte nein. Der freundliche Zugsbegleiter sagte, er habe meine Handtasche im Zug gefunden. Er ist jetzt Richtung Wiener Neustadt unterwegs. Er ruft mich in 20 Minuten nochmals an und sagt mir, wann der Zug wieder in Atzgersdorf ankommt. Ich vor Schreck aufgelöst und nervös - in meiner Handtasche war meine Börse mit 200 Euro, meine Bankkarte,  meine Bahnmonatskarte, Führerschein ums kurz zu sagen, mein ganzes Leben, auch meine lebensnotwendigen Tabletten und mein Insulin. Eine Stunde später überreichte mir am Bahnhof Atzgersdorf ein sehr freundlicher Herr meine Handtasche und sagte: "Schauns nach, ob alles drin´ ist. Ich bedankte mich 1000mal. Es war natürlich alles in der Tasche. Von Dank wollte der freundliche Herr nicht viel hören. Deshalb möchte ich mich auf diesen Weg bedanken, für soviel Menschlichkeit.  Bitte wenn möglich kommt mein Dank über Wien-konkret an und der freundliche Zugsbegeiter erkennt sich und hat auch eine Freude.

mfg Ingrid T.                        Email: 19.3.2008