Wien

Steindl: "Faymann hat AUA vor der Verscherbelung bewahrt"


Manager von AUA und ÖIAG sind rücktrittsreif

"Dank Werner Faymann bleibt dem österreichischen Flaggschiff AUA eine Total-Verscherbelung erspart", kommentiert der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Günter Steindl, das Ergebnis des heutigen AUA-Gipfels. Eine österreichische Sperrminorität ist mit dem Erhalt von 25 % plus einer Aktie festgeschrieben.

Die Manager von AUA und ÖIAG seien trotz dieser heutigen Entscheidung rücktrittsreif, erklärt Steindl: "Dass jetzt ein Weg gefunden wurde, mit dem die Interessen Österreichs und vor allem jene der rund 8000 ArbeitnehmerInnen im Auge behalten werden können, ist jedenfalls nicht den Herren Ötsch und Michaelis zu verdanken. Monatelang ist gar nichts passiert, außer dass die beiden hochdotierten Manager eine 100%ige Privatisierung ohne Wenn und Aber wollten. Es mutet mehr als seltsam an, dass eine Lösung für so ein Parade-Unternehmen wie der AUA nur dank der Nachhilfe von der Politik zustande kommt!"

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OTS0190    2008-08-05/15:41



... nach der Wahl ist allles anders ...

Am 16. Dezember 2008 gab es einen Ministeratsbeschluß der SPÖ-ÖVP Bundesregierung (ohne der designierten aber noch nicht angelobten Justizministerin Claudia Bandion-Ortner), mit dem der AUA "Verkauf" an die deutsche Lufthansa genehmigt wurde. Werner Faymann (SPÖ) stimmte als Bundeskanzler dem AUA-Verkauf an die Deutschen zu. Keine Rede mehr von der "österreichischen Sperrminorität".

Weiters wurde ein Staatszuschuß von nicht weniger als 500.000.000 Euro (ca 62 Euro je Österreicher) an Steuermitteln für die AUA / Lufthansa von ÖVP und SPÖ genehmigt.