Wien

Vorbemerkung: Der Präsident der österr Wirtschaftkammer lobbyiert für deutschen Konzern !

Vorbemerkung:

Leider lobbyiert der Präsident der Österreichsichen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, für den deutschen Lufthansakonzern und nicht für den österreichischen Bestbieter Wien-konkret.

Zur Erinnerung:
* Angebot der Lufthansa: minus 500 Millionen Euro (Den Zuschuß soll der österr. Steuerzahler zahlen)
* Angebot von Wien-konkret: 11 Euro, wenn erwünscht wird der Kaufpreis beim Finanzministerium hinterlegt; kein Staatszuschuß gefordert.

 

* 28.8.2009: WKO Christoph Leitl: Das ist auch eine gute Nachricht für die Steuerzahler

Leitl: "AUA-Übernahme durch Lufthansa fix -Jetzt heißt es wieder voll durchstarten!"
Utl.: Übernahme rasch und mit Augenmaß abwickeln - Wien muss als wichtiger Luftfahrts-Hub im Herzen Europas erhalten bleiben

"Die Nachricht aus Brüssel ist ein Grund zur Freude. Mit dem grünen Licht der EU zur Übernahme der AUA durch die Lufthansa ist die weitere Existenz der österreichischen Airline gesichert. Das ist auch eine gute Nachricht für die Steuerzahler und die Belegschaft. Jetzt heißt es für die AUA, wieder voll durchzustarten", begrüßt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, die nun vorliegende EU-Zustimmung zur Integration der AUA in die Lufthansa.

Die Abwicklung des Zusammengehens der beiden Fluglinien muss nun rasch - aber nicht überhastet - und mit Augenmaß abgewickelt werden. Denn die AUA ist für das exportorientierte Österreich von großer Bedeutung. Österreichs Betriebe müssen weiter auf das AUA-Angebot - insbesondere für Flüge nach Mittel- und Osteuropa, jetzt gemeinsam mit einem starken Partner - zählen können. Wichtig ist auch, dass insbesondere der Flughafen Wien-Schwechat als attraktiver Flugverkehrsknotenpunkt im Herzen Europas erhalten bleibt. (JR)

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse, Mag. Rupert Haberson, Tel.: (++43) 0590 900-4362, Fax: (++43) 0590 900-263, presse@wko.at,
OTS0188    2009-08-28/12:48

Anmerkung Wien-konkret: Also für die österreichischen Steuerzahler gibt es bessere Nachrichten, als dass sie 500 Millionen Euro dafür zahlen dürfen, damit die AUA an die Deutschen verschenkt werden kann. Für wen lobbyiert der Chef der österreichischen Wirtschaftskammer eigentlich? Für die deutsche Lufthansa?
 



* 2.7.2009 Christoph Leitl zur AUA-Übernahme durch die Lufthansa: Brüssel darf nicht Wirtschaftsstandort Österreich gefährden

Ungeachtet der von der EU-Kommission beschlossenen vertieften Prüfung im Hinblick auf die Eingliederung der AUA in den Lufthansa-Konzern erwartet sich die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine rasche Entscheidung der Brüsseler Behörde: "Auch wenn Brüssel jetzt 90 Tage Zeit hat, spricht nichts dagegen, schon weitaus früher zu entscheiden, wenn alle Fakten auf dem Tisch sind. Bei allem Verständnis für die Einhaltung der EU-Wettbewerbsregeln ist rasches Handeln angesagt", sagt Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl.

   Es gehe "um viel mehr als ‚nur‘ um die AUA", betont Leitl. "Die Qualität des Wirtschaftsstandorts Österreichs steht auf dem Spiel." Die Übernahme der AUA durch die Lufthansa würde den Weiterbestand der AUA sichern und böte die Chance, Österreich als attraktiven Verkehrsknotenpunkt im Herzen Europas zu garantieren. Leitl: "Das wäre nicht nur gut für die AUA, das wäre auch gut für den Standort Österreich und die österreichischen Unternehmen inklusive ihrer Beschäftigten, die mit ihrem Engagement weit über Österreichs Grenzen hinaus großen Anteil an der rot-weiß-roten Erfolgsstory der vergangenen Jahre haben."

   In einer guten und starken Partnerschaft mit der Lufthansa sei die Restrukturierung der AUA möglich. "Beispiele wie jenes der Swiss zeigen, dass sich damit neue Perspektiven für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft auftun können. Diese Chancen dürfen nicht durch einen Federstrich aus Brüssel zunichte gemacht werden", so Leitl abschließend.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich,
   Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik
   Dr.jur. Michael GRUBMANN
   Tel: +43 (0)5 90 900 4020,
   persönl. Fax: +43 (0)5 90 900 114020
   Fax: +43 (0)5 90 900 4030
   Email: Michael.Grubmann@wko.at

OTS0045    2009-07-02/09:35