Wien

* 28.8.2009: Josef Pröll: Fortbestand der AUA nun gesichert.

Harter Einsatz bei EU-Kommission hat sich gelohnt

Finanzminister Josef Pröll zeigt sich erleichtert, dass nun auch die formale Genehmigung der Übernahme der AUA durch die Lufthansa vorliegt. "Damit ist der Fortbestand der AUA gesichert. Darauf haben wir in den Verträgen mit der Lufthansa größten Wert gelegt", so Pröll. Es habe aufgrund der wirtschaftlichen Probleme der AUA keine Alternative zu einem Verkauf an die Lufthansa gegeben.

Die Verhandlungen mit der Kommission seien alles andere als einfach gewesen, so der Finanzminister. Wären sie gescheitert, hätte das zueiner radikalen Redimensionierung der AUA sowie zu Kosten in Milliardenhöhe für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler geführt. "Wir haben daher in den letzten Monaten dafür gekämpft, in den Verhandlungen mit der Kommission eine Lösung zu erreichen. Unser harter Einsatz hat sich gelohnt. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Beteiligten im Finanzministerium, der ÖIAG, der AUA und der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel", schloss Pröll.

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Finanzen
   Pressestelle
   Telefon: (++43-1) 514 33 - 500 004

OTS0171    2009-08-28/12:21

Anmerkung Wien-konkret: Jetzt ist die AUA ("Austrian Airlines") in deutscher Hand und die 500 Millionen Euro des Steuerzahlers verloren. Mehr als 1000 AUA Mitarbeiter werden nun abgebaut.



* 31. Juli 2009: Josef Pröll und die AUA-Erfolgsgeschichte:

Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) zur informellen Zustimmung der EU-Wettbewerbskommission zur AUA-Übernahme durch die deutsche Lufthansa:
"Das ist eine große Erfolgsgeschichte der österreichischen Finanz- und Wirtschaftspolitik. Wir haben sehr viel eingesetzt dafür, dass die AUA überleben kann, gemeinsam mit der Lufthansa, und das ist jetzt gelungen nach sehr, sehr harten Zielverhandlungen in den letzten Tagen."

Anmerkung Wien-konkret: Das ist lebendiges Wirtschaftskabarett vorgetragen von der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP. Allerdings muss man Pröll zu Gute halten, dass er ja nie Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft oder Finanzwirtschaft studiert hat. Er weiß es halt einfach nicht besser.
 
ORF2: Zeit im Bild vom 31. Juli 2009
Finanzminister Josef Pröll im Interview: "Das ist eine große Erfolgsgeschichte ..."
www.youtube.com