Wien

ÖBB: Infos & Kundenbeschwerden





Kundendienst & Zugsauskunft: Telefon 05-1717

* Auskunft Fernverkehr und Buchung national / international:  0-24 Uhr
* Regionalauskunft / Verbundauskunft / Busauskunft:  7-22 Uhr
* Support Mobile-(Handy) / Online- (Internet) Ticketing, und Support ÖBB Fahrkartenautomat  0-24 Uhr
* Anmeldung Behindertenreisen und Gruppenreisen  7-22 Uhr
* Bahnhöfe Wien: Öffnungszeiten der Personenschalter, Umsteigemöglichkeiten, Adressen, ...

Hier können Sie Ihren Umnut zu diversen Problemen äußern:
=> Beschwerden Preise & Tickets
=> Beschwerden über Transport & Verbindungen
=> Beschwerden über Bahn-Verspätungen
=> Beschwerden Bahn-Service 
 
Einsprüche
bei der Regulierungsbehörde "Schienen-Control" einlegen:
Fahrgäste, die mit der Entscheidung des Eisenbahnverkehrsunternehmens oder Verkehrsverbundes, sofern die Bahn benützt wurde, nicht einverstanden sind, können sich an die Schlichtungsstelle der Schienen-Control GmbH wenden.
=> http://www.schienencontrol.gv.at/
 



Flughafentransfer Wien


Wie kommt man besten zum Wiener Flughafen? Am billigsten ist die normale Schnellbahn S7 (€ 4,00 für 2 Zonen), gefolgt vom Flughafenbus (€ 7) und City Airport Train (€ 9). Wer mit dem Auto fährt muß die teure Parkgarage und auch die Autobahnmaut bezahlen.

=> Transfer vom/zum Flughafen Wien 



26.12.2016: Junge Asylwerber drohen Schaffner mit Mord

Fünf junge Afghanen haben am Christtag einen Schaffner bei der Fahrkartenkontrolle im Bezirk Linz- Land mit dem Umbringen bedroht. Auch eine andere ÖBB- Mitarbeiterin schüchterten sie ein.

=> Krone.at vom 26.12.2016 

Anmerkung Wien-konkret: Da sieht man einmal mehr, wie die Gastfreundschaft Österreichs mißbraucht wird. Wer hat Österreich das angetan? Das gemeinsame Vorgehen von SPÖ-ÖVP-Grüne-NEOS in der Zuwanderungs- und Asylfrage. Keine Besserung in Sicht. Solche Vorfälle sind also auch in der Zukunft zu erwarten.



9.4.2015: Kinderwagen rollt im Bahnhof Linz auf das Gleis: Baby tot.

Die Tragödie ereignete sich am Linzer Bahnhof Ebelsberg.
Die Mutter hatte den Kinderwagen am Bahnsteig abgestellt und war gerade ein Ticket kaufen, als der Kinderwagen aufs Gleis rollte und sich der Unfall ereignete. Ein Zug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das 18 Monate alte Mädchen war auf der Stelle tot.



Vergessene und verlorene Gepäckstücke

Wenn Sie etwas verloren oder gefunden haben, wenden Sie sich einfach an eines der 6 Lost + Found Servicecenter der ÖBB in Österreich. Entweder persönlich, per E-Mail oder telefonisch.

ÖBB Lost + Found Servicecenter: Telefon: 01-93000-22 2 22

Orte:
    * ÖBB-Servicecenter Wien: 1090 Wien, Nordbergstraße 5
    * ÖBB-Servicecenter Linz: 4020 Linz, Bahnhofplatz 3-6
    * ÖBB-Servicecenter Salzburg: 5020 Salzburg, Südtirolerplatz 1
    * ÖBB-Servicecenter Innsbruck: 6020 Innsbruck, Südtirolerplatz 3/TP.
    * ÖBB-Servicecenter Bruck/Mur: 8600 Bruck/Mur, Bahnhofstraße 2
    * ÖBB-Servicecenter Villach: 9500 Villach, Bahnhofplatz 1

Westbahn:
1150 Wien, Europaplatz 3, Stiege 5, (Westbahnhof)
+43 1 899 00    E-Mail  meinenachricht@westbahn.at



12.12.2010: Kein Fahrscheinverkauf mehr im Zug

Ab Sonntag den 12. Dezember 2010 kann man in ÖBB-Zügen keine Fahrscheine mehr kaufen oder entwerten. Fahrscheine müssen bereits vor Fahrtantritt im Bahnhof entwertet werden.
(Schwarzfahrer bestrafen wird aber weiterhin im Zug möglich sein.)
Politische zuständig und verantwortlich: Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ), gelernte Zahnarztassistentin.





=> Kommentare & Postings eintragen

 

Keine freien Parkplätze am Bahnhof Tullnerfeld

Nicht nur, daß die Zufahrt von der B1 nicht beschildert ist, hat man den Bahnhof doch gefunden, so findet man dann zu Mittag keinen freien Parkplatz. Der Zug wartet nicht. Was tun?
MfG Robert M.           14. Dez. 2016



Kurzzug ist zu kurz

Sehr geehrte Damen und Herren,
den ersten Zug von Laa/Thaya nach Wien als Kurzzug zu führen ist ganz einfach  ZU KURZ gedacht. Spätestens ab "Wolkersdorf" müssen die Passagiere mit Stehplätzen vorlieb nehmen. Und das um 5 Uhr früh - jeder dieser Fahrgäste hat einen bezahlten und gültigen Fahrschein (weil Monats- oder Jahreskarte).
   Das ist wirklich eine Zumutung - bitte lassen sie diesen ersten Zug wieder mit einer doppelten Garnitur fahren, wenn in Floridsdorf dann die zweite Garnitur angekoppelt wird ist das ein Hohn für alle, die bereits von draußen weg mit einen Stehplatz vorlieb nehmen müssen.
Bitte um entsprechende Weiterleitung und um Änderung bzw. Erweiterung der Sitzplatzangebote!
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen Grüßen
Martha F.     7. Jan 2016



Kinderwaagen und Fahrrad Hall.T und Innsbruck Westbahnhof

Liebe Öbb
Die Bahnhöfe Innsbruck West und Hall in Tirol sind für Eltern die mit einem Kinderwaagen oder Fahrrad unterwegs sind nicht zumutbar.
Eine U Schiene über die Treppen - wie sie in anderen Bahnhöfen (z.B. Wattens/Fritzens) verwendet wird - wäre sehr wünschenswert oder eine andere Lösung.
MfG Hermann S.   25.5.2015



Achtung! Diebe im Nachtzug unterwegs!

Bitte teilt es an alle Eure Freunde!
Liebe ÖBB Reisende zwischen Salzburg und Bregenz im Nachtzug wird gerne gestohlen. Gestern haben Sie meiner Freundin 200 € aus der Geldtasche geklaut, alles andere wie z.B: Kleingeld, Bankomatkarte, Kreditkarte etc. wurden in Ruhe gelassen, aber Du hast trotzdem den Ärger und musst alles sperren lassen.
Phillip H.      29. März 2014



Kufstein: meine Tochter Angst hat zum ÖBB-Schalter zu gehen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Gestern am 4.8.13 habe ich meine Tochter zum Bahnhof Kufstein gefahren, von wo aus Sie den Zug um 18.38 nach Innsbruck nehmen sollte.
Als ich wieder zuhause war teilte mein Mann mir mit das ich meine Tochter zurückrufen soll Sie weint.
Aufgelöst erzählte Sie mir das der Schalterbeamte, wie ich eroieren konnte Herr Schipflinger, Ihr das Sommertiket nicht ausstellen wollte. Ich bin wieder zum Bahnhof gefahren um mit Ihm zu sprechen. Er hat Ihr das Sommertiket nicht ausgestellt da Sie keine Vorteilskarte mit hat. Diese hat Sie leider noch nicht erhalten und der Einzahlungsbeleg den Sie in der Geldtasche mitführte war nicht mehr da weil ihre Geldtasche am Wochenende abhanden gekommen ist.
   Also sprach ich mit Herrn Schipflinger darüber und Er sagte das Tiket wurde Ihr im März versendet, das kann Er am PC sehen und wenn wir es nicht haben sei es unser Problem dann müßten wir eine Vorläufige Vorteilskarte bei Ihm Ausstellen lassen und diese kostet 15€.
  
Ich sagte Ihm das ich im Mai angerufen hätte und die Karte bei der ÖBB liegt und mann wird veranlassen das die Karte geschickt wird, was bis dato nicht geschehen ist.
   Er sagte darauf das ich mich halt nochmals melden gemußt hätte wenn die Karte wirklich nicht angekommen ist, wir hätten jetzt ja schon August und wer weiß was wir mit der Karte getan haben weil bei Ihm am PC stehtja das Sie versendet wurde.
   Dies ganze hatte Herr Schipflinger in einen deramassen unhöflichen Ton von sich gegeben und mich auch noch als Lügnerin dargestellt worauf hin ich seinen Namen und die Telnr seines Vorgesetzten verlangte. Ich bekamm den Namen u die Telnr. 5 1717.
Nach 20min in der Warteschleife, was in anbetracht das es Sonntag war für mich nicht schlimm war, hatte ich einen Sehr netten u freundlichen Herrn am Telefon. Ich schilderte Ihm mein Problem und nachdem Er im PC nachsah erfuhr ich das die Karte seit 18.03. 2013 bei ihnen liegt und es nach meinen Telefongespräch im Mai zu einen Fehler gekommen sei und die Karte nicht nochmal versendet wurde.
    Ich solle doch bitte nochmals zum Bahnhof fahren und mir eine Gratis Vorläufige Kart ausstellen lassen. Ich sagte Ihm das ich am Bahnhof wäre und der Beamte mir nur gegen bezahlung von 15€ eine ausstellen würde. Daraufhin sollte ich Herrn Schipflinger mein Telefon geben damit Er selber mit Ihm sprechen kann. Als Herr Schipflinger das Pullauge öffnete um mein Tel. zu nehmen schlug mir als erstes eine Alkoholfahne entgegen, nicht gerade appetitlich, nachdem der freundliche Mittarbeiter mit Ihm gesprochen hatt ging es  das Herr Schipflinger mir gratis eine Vorläufige Vorteilskarte ausstellte und ich meiner Tochter das Sommertiket kaufen konnte.
   Meine Tochter wurde schon mehmals von Herrn Schipflinger beleidigt der Lüge bezichtigt, wie ich auch, aufgefordert den Schalter zu verlassen und sogar schon mal aus den Bahnhof geschmissen, was dann der Security Mitarbeiter erledigen durfte.
Alles nur weil Sie auf Ihr Recht gebocht hatt und die Vorteilskarte nicht erhalten hat.
   Meine Tochter ist 16 Jahre alt, schwer krank, weswegen Sie immer wieder mit dem Zug nach Innsbruck in die Klinik fahren muss und dort mehrmonatige Klinikaufenthalte hat, von wo Sie manchmal am We nachhause kann, und um Ihr trotz Erkrankung ein halbwegs normales Leben zu bieten erlauben wir Ihr, wenn es Ihr gut geht, mit dem Zug zu fahren. Den gestrigen Zug, um pünktlich wieder in der Klinik zu sein, hat Sie leider dank Herrn Schipflinger verpasst. Aber Gott sei dank sind die Mitarbeiter in der Klinik flexibel und freundlich, so das es keine Probleme wegen des zuspät kommens gab.
   Nachdem ich diesen Herrn Schipflinger selber erlebt habe, wie er mit Kunden umgeht, wundert es mich nicht das meine Tochter Angst hat zum Schalter zu gehen wenn Er dahinter sitzt und mich immer wieder weinend anrief weil er Sie schlecht behandelt.
Das sich meine Tochter gegen Herrn Schipflinger mit Ihren 16 Jahren nicht wehren kann hab ich jetzt ja selber miterlebt. Er bleibt auf seinen Standpunkt, macht sich nicht die Mühe etwas nachzufragen, ist Stur und Unhöflich. Dieser Herr Schipflinger sitzt hinter der Scheibe am Schalter und macht Ihr immer wieder das Leben schwer. Dieser Mann sollte ganz dringlich zu einen Seminar geschickt werden wo mann Ihm den Kundenumgang lehrt oder einen Posten geben wo er nicht mit Menschen zu tun hat. Denn seiner Art mit Kunden umzugehen ist völlig Unakzeptabel und Verantwortungslos.
   Ein Herzliches Vegeltsgott an den Mitarbeiter am Telefon, für seine Nette Art und Hilfe!
In der Hoffnung das etwas unternommen wird verabschiede ich mich.
Patrizia Q.     5. August 2013



ÖBB bucht ungerechtfertigter Weise von meinen Konto ab

Liebes team!
ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Ich habe ein großes Problem mit der ÖBB!
ich hatte im vorigen Jahr eine Classic Vorteilskarte.
Diese Jahr wollte ich sie nicht mehr verlängern, teilte das auch schriftlich der ÖBB mit, nun haben sie mir trotzdem 92,60 Euro von meinem Konto abgebucht!
    Seit 2 Wochen ist telefonisch niemand zuständig, man hängt stundenlang in der Warteschleife noch dazu mit einer kostenpflichtigen Nummer!
Auch meine Anliegen per Mail und Fax werden ignoriert! Nun weiß ich echt nicht mehr weiter, wie können Sie mir bitte helfen???
ich habe auch eine rechtschutzversicherung, soll ich zu einem Anwalt gehen!
Ich hoffe auf eine Antwort!

Liebe Grüße
Tamara S.              12. Dezember 2012

Antwort Wien-konkret: Schnellstmöglich zur Bank gehen oder anrufen und diese Abbuchung stornieren lassen. Sollten Sie dann eine Zahlungsaufforderung von der ÖBB bekommen, dann am besten die Rechtsschutzversicherung einschalten.



Stellungnahmen zur ÖBB,

7.11.2015 „profil“: ÖBB stellen Kosten für Flüchtlinge in Rechnung

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, planen die ÖBB, der Regierung die durch Transport, Organisation und Unterbringung der Flüchtlinge entstandenen Kosten nun in Rechnung zu stellen. Laut „profil“ wurde dem BMVIT bereits ein erster Wunschbetrag in Höhe von fünf Millionen Euro signalisiert.
   Laut Verkehrsministerium agieren die ÖBB rechtlich gesehen als Verwaltungshelfer des Innenministeriums, das daher die Kosten zu tragen habe. Im BMVIT erfolge aber eine Vorprüfung, ob die von den ÖBB in Rechnung gestellten Aufwendungen plausibel seien.
   Aus den ÖBB heißt es gegenüber „profil“, die Kosten seien bei der Bundesregierung „noch nicht eingereicht“ worden; dies würde aber „in der nächsten Zeit gemacht“. Wie die ÖBB ausführen, würden die Aufwendungen für die Flüchtlinge das Betriebsergebnis belasten: „Die zusätzlichen Kosten, die voll ergebniswirksam sind, betragen rund 15 Millionen Euro, das ÖBB-Ergebnisziel wird dadurch heuer wohl unter Druck kommen.“
Rückfragehinweis:   "profil"-Redaktion



18.9.2011 Grüne / Moser: Faymanns Inseraten-Segen auf Kosten von ÖBB und Asfinag von Grünen schon 2007 dokumentiert

Grüne kritisieren Faymanns Inseraten-Skandal

Inseraten-Füllhorn floss unter Faymann großzügig, Fahrgäste mussten Einsparungen hinnehmen. "Faymanns Inserate-Segen auf Kosten von ÖBB und Asfinag ist nicht gänzlich neu und wurde bereits 2007 von den Grünen dokumentiert", stellt Gabriela Moser, Bautensprecherin der Grünen fest, die im Herbst 2007 Faymanns Auftragserteilung an die Asfinag, bei "Gewinn" zu inserieren, durch eine Rechnung und parlamentarische Anfrage dokumentierte. "Während bei den ÖBB jeder Euro zweimal umgedreht werden musste und Einsparungen zu Lasten der Fahrgäste vorgenommen wurden, ergoss sich das Füllhorn in Form von Inseraten großzügig über die Medienlandschaft.
   Auch die hochverschuldete Asfinag musste auf höheres Geheiß AutofahrerInnengeld in bunte Anzeigenfolgen ummünzen", erinnert Moser. Beide Infrastrukturunternehmen stehen im Einflussbereich des Verkehrsministers, und der hieß Faymann. "Die 2007 entlassenen Altvorstände der Asfinag, Lückler und Trattner, sollen diese Inseraten-Geldverpulverung abgelehnt haben und mussten höchstwahrscheinlich auch deshalb mit hoher Abfertigung, sprich 'golden handshake', gehen. Wiederum AutofahrerInnengeld!", kritisiert Moser.

Rückfragehinweis: Mag. Reinhard Pickl-Herk Tel.: +43-1-40110-6707
OTS0031 2011-09-18/12:55



17.9.2011 FPÖ: Kickl: SPÖ soll Geld für Faymann-Inserate zurückzahlen

FPÖ über Faymann Inserate-Skandal

Möchtegern-Medienzar macht Zeitungen mit dem Geld der Bürger gefügig.
"Bundeskanzler Werner Faymann wollte sich wohl auch einmal fühlen wie sein italienischer Kollege Silvio Berlusconi", vermutet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Dabei habe er bloß einen kleinen Unterschied übersehen: "Während Berlusconi tatsächlich zahlreiche Medien besitzt, hat Faymann nur so getan als ob - und versucht, die Zeitungen mit dem Geld der Bürger aus dem Werbebudget staatlicher Betriebe gefügig zu machen", beschreibt Kickl die laut Medienberichten gängige Praxis unter dem damaligen Infrastrukturminister Faymann und seinem Kabinettschef Ostermayer. "Wenn etwas schief geht, kommt Faymann seinem Idol Berlusconi schon sehr nahe", so Kickl: "Werden in Italien die Geburtsurkunden der Gespielinnen geändert, so ereilt hierzulande die Inseratenaufträge der ÖBB dieses Schicksal, aus denen dann flugs die belastenden Passagen getilgt werden." Erste Konsequenz aus der Affäre könne nur sein, dass die SPÖ die Kosten für die von Faymann/Ostermayer beauftragten Inserate an ÖBB und ASFINAG zurückzahle. "Tätige Reue wird vor Gericht als mildernder Umstand gewertet. Das kann Faymann angesichts der immer erdrückenderen Faktenlage sicher gut gebrauchen", so Kickl.
   Die Affäre sei jedenfalls ein Sittenbild der Faymann-SPÖ und ihres Verhältnisses zu Demokratie und Pressefreiheit, wobei Kickl befürchtet, dass bisher nur die Spitze des Eisbergs freigelegt ist: "Faymann und Ostermayer haben offenbar die Wiener Zustände auf den Bund übertragen. In der Bundeshauptstadt ist die SPÖ seit Jahrzehnten im unkontrollierten Machtrausch und wirft mit Steuermillionen für Inserate nur so ums sich." Besonders entlarvend sei das Verhalten der von Regierungsinseraten üblicherweise am stärksten profitierenden Zeitungen. "Die Krone schweigt die Sache tot und zieht sich damit noch halbwegs elegant aus der Affäre. Bei der Zeitung Österreich sind die Existenzängste offenbar schon so groß, dass Wolfgang Fellner verzweifelte Verschwörungstheorien verbreiten lässt, um den großen Sponsor doch noch zu retten."

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS0025 2011-09-17/10:55



5.5.2011: FPÖ Kickl zu Faymann-ÖBB-Inseraten: Anzeige wegen Verdachts der Anstiftung zur Veruntreuung


"Wenn es, so wie bei den ÖBB finanziell an allen Ecken und Enden kracht und dann dem Unternehmen auf politisches Geheiß Gelder für Sinnlos-Inserate für Faymann und Co. entzogen werden, ist das aus unserer Sicht eine klare Veruntreuung", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl im Zusammenhang mit den jüngsten Berichten über die Inseratenmachenschaften des Ex-Verkehrsministers im Zusammenhang mit den ÖBB.
   Offenbar haben Faymann und Co. gedacht, dass die ÖBB in erster Linie eine Art ministerieller Selbstbedienungsladen zur politischen Selbstdarstellung und erst in zweiter Linie ein Transportunternehmen, das wirtschaftlichen Prinzipien zu folgen hätte, sei. Die FPÖ verlange volle Aufklärung der von einem offenkundigen Insider via Medien erhobenen Vorwürfe gegen Faymann und Co.  "Um den Aufklärungsdruck zu erhöhen werden wir daher umgehend Anzeige gegen Faymann und Ostermayer wegen des Verdachts der Anstiftung zur Veruntreuung einbringen", schloss Kickl.

Rückfragehinweis:   Freiheitlicher Parlamentsklub   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0243    2011-05-05/15:06



29.4.2011 BZÖ-Bucher: Österreicher haben für ÖBB "Genug gezahlt!"


Als "einziges Desaster" bezeichnet BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher die dramatischen Verluste bei den ÖBB. "Aufgrund jahrelanger rot-schwarzer Misswirtschaft werden hier
hunderte Millionen an Steuergeld vernichtet. Schuld an der Pleite der ÖBB ist hauptsächlich die rote Eisenbahnergewerkschaft, die mit Zähnen und Klauen ihre Privilegien verteidigt. Die Zeit der Unternehmensvernichtung von Haberzettl und Co. muss endlich ein Ende haben. Daher verlangt das BZÖ ein völliges Durchgriffsrecht von Bahnchef Kern gegen die roten Bahngewerkschafter, damit endlich Reformen durchgeführt werden", so Bucher zum ÖBB-Minus von 330 Millionen Euro.
   Der BZÖ-Chef verweist darauf, dass den maroden ÖBB jährlich bis zu sieben Milliarden Euro Steuergeld nachgeworfen werden. "Jeder Österreicher und jede Österreicherin zahlen derzeit jährlich 2.500 Euro an die ÖBB, ohne ein einziges Mal mit der Bahn gefahren zu sein und jetzt wird auch noch ein dreistelliger Millionenverlust erwirtschaftet. Die Bürger haben für das rote Gewerkschaftsunternehmen "Genug gezahlt!", so Bucher.
   Bucher verlangt eine rasche Privatisierung der ÖBB. So sollen die Schienen im Eigentum der Republik bleiben, der Güter- und Personenverkehr jedoch von privaten Unternehmern betrieben werden. "Die ÖBB müssen aus der Geiselhaft der roten Gewerkschaft befreit und endlich zu einem kundenorientierten und wettbewerbsfähigen Unternehmen gemacht werden."   

Rückfragehinweis:   Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0224    2011-04-29/12:36



2.4.2011 "profil": Wertberichtigung von 270 Millionen Euro bei Rail-Cargo Austria für 2010

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, haben die ÖBB die Auslandsgeschäfte der Güterverkehrssparte Rail Cargo Austria (RCA) überprüft und dabei einen Wertberichtigungsbedarf von mindestens 270 Millionen Euro festgestellt. 240 Millionen davon entfallen allein auf die ungarische Tochter Rail Cargo Hungaria, vormals MAV Cargo. Darüber hinaus ist die interne Revision auf Ungereimtheiten in Italien, der Slowakei, Rumänien und Griechenland gestoßen. ÖBB-Chef Christian Kern hält gegenüber dem Nachrichtenmagazin "profil" fest: "Es gab im Management der Gütersparte eine Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen. Da kann man nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern muss personelle und strukturelle Konsequenzen ziehen." Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden an die Kanzlei Lansky, Ganzger und Partner weitergereicht, um etwaige strafrechtliche Schritte einzuleiten.
Rückfragehinweis:  "profil"-Redaktion,
OTS0009    2011-04-02/08:00



13.2.2011 BZÖ-Bucher fordert Einleitung der ÖBB-Privatisierung


"Die ÖBB sind eine tickende Zeitbombe fürs Budget. 14 Milliarden ÖBB-Schulden, das sind rund fünf Prozent des Bruttoninlandsprodukts, drohen durch die katastrophale wirtschaftliche Entwicklung und schärfere Anwendung der Maastricht-Kriterien, dem österreichischen Budget neu zugerechnet zu werden. Im Vergleich liegt die für 2010 drohende Rekordneuverschuldung bei 13 Milliarden - es droht also eine Verdoppelung des österreichischen Budgetdefizits auf über 27 Milliarden. ÖVP-Finanzminister Josef Pröll droht damit durch die ÖBB schon jetzt eine eine völlige Entgleisung seines jetzigen Kahlschlagsbudgets", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher. Das BZÖ hat bereits vor Monaten davor gewarnt, dass die ÖBB-Schulden dem Budget zufallen könnten. Damals haben Regierung und ÖBB die Warnungen des BZÖ massiv bestritten. ... Der BZÖ-Chef fordert die sofortige Privatisierung der ÖBB, nur mehr das Schienennetz dürfe in staatlicher Hand bleiben: "Das BZÖ verlangt die Privatisierung der ÖBB, um durch die Erlöse Schulden wenigstens teilweise bedienen zu können und das Unternehmen und damit den öffentlichen Verkehr in Österreich langfristig sichern zu können. Mit österreichischen Investoren, eine rot-weiß-rote Privatisierung ermöglichen, bevor das Budget entgleist". ...
Rückfragehinweis:  Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0029    2011-02-13/11:26



13.2.2011: ÖVP-Stummvoll: Reformen bei den ÖBB dringender denn je


Die Reformen bei den ÖBB sind dringender und notwendiger denn je, wenn man sich den aktuellen Schuldenstand anschaut. Bereits jetzt kommt jeder Steuerzahler egal, ob er mit der Bahn fährt oder nicht   mit 2.500 Euro jährlich an Steuergeld für die Bundesbahnen auf. Und es könnte noch mehr werden , warnt ÖVP-Finanzsprecher Dr. Günther Stummvoll.  Würden die immensen Schulden der ÖBB von derzeit 20 Milliarden Euro auch noch zum Budgetdefizit hinzugerechnet werden, würde dies den Staat und somit auch die Steuerzahler mit zusätzlichen 0,5 Prozentpunkten belasten , so Stummvoll. ...
OTS0022    2011-02-13/11:08



10. Feb 2011 ÖVP-Aubauer: 1800 ÖBB-Tarife führen Senioren in die Kostenfalle

ÖVP zu den ÖBB Seniorentarifen

Anfrage der ÖVP-Seniorensprecherin an Verkehrsministerin Bures
"Rund 1800 Tarife bei den ÖBB führen Seniorinnen und Senioren in eine Kostenfalle." Dies ist für ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer Anlass genug, eine schriftliche parlamentarische Anfrage an Verkehrsministerin Doris Bures betreffend "Kosten-Falle für Senioren durch die Umstellung der Ticketautomaten bei den ÖBB" zu richten. ...
   Darum geht es: Seit der Winterfahrplanumstellung werden in den Zügen keine Fahrkarten mehr verkauft, was zu einer zeitweisen Überlastung der Automaten auf den Bahnhöfen führt. Leider werden die Fahrgäste mit unübersichtlichen Darstellungen auf dem Display, einer komplizierten Menüführung, nicht ausreichendem Wechselgeld oder gar ausgefallenen Automaten konfrontiert.
   "Dieses angebliche neue Service der ÖBB führt leider viele Seniorinnen und Senioren in eine Kosten- Falle, da sie sich mit der unüberschaubaren Technik, dem kleinen Bildschirm und rund 1800 verschiedenen Tarifen besonders schwer tun", so Aubauer. "Senioren finden sich in diesem Tarif-Dschungel nicht zurecht und zahlen daher für eine Fahrt mit den ÖBB oft mehr als notwendig! ...
Rückfragehinweis:   Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs   Tel.: 01/40110/4436
OTS0062    2011-02-10/10:07



2.2.2011 Bundesregierung behindert freien Wettbewerb im Schienenverkehr

Die Österreichische Bundesregierung hat im Ministerrat am Dienstag den ÖBB-Rahmenplan für die Jahre 2011 bis 2016 beschlossen. Demnach sollen in diesen fünf Jahren 12,8 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur fließen. Die WESTbahn begrüßt diese Entscheidung zum Ausbau der Bahninfrastruktur. Eine weiterer Beschluss in dieser Sitzung wird hingegen sehr negative Auswirkungen auf den heimischen Bahnverkehr haben. Denn es wurden auch die Verträge unterzeichnet, die den ÖBB für die nächsten zehn Jahre Mittel für die Verrichtung sogenannter Gemeinwirtschaftlicher Leistungen (GWL) in der Gesamthöhe von über 6,3 Milliarden Euro sichert.
   "Der Ministerrat hat den maximalen gesetzlichen Spielraum ausgenutzt, um den ÖBB trotz liberalisierten Markt über die nächsten zehn Jahre hinaus einen enormen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen", so Stefan Wehinger, Geschäftsführer der privatwirtschaftlich geführten WESTbahn. Der WESTbahn, die ebenfalls Gemeinwirtschaftlichen Leistungen auf der Strecke Wien - Salzburg anbieten möchte und könnte, wurden jegliche Verhandlungen mit der fadenscheinigen Begründung verwehrt, dass das Unternehmen nicht operativ tätig sei. "Diese Begründung wenige Monate vor dem operativen Start zu bekommen zeigt es klar: Es wird alles getan, um die ÖBB zu bevorzugen und um fairen Wettbewerb erst gar nicht entstehen zu lassen", empört sich Wehinger.
   Die Konsequenz werden die Fahrgäste zu tragen haben. " Wenn jedoch der Platzhirsch so massiv bevorzugt wird, wird der Status quo einzementiert. Und der ist für die Bahnkunden bekanntlich alles andere als zufriedenstellend." Der Rechnungshof hat schon beim letzten Vertrag kritisiert, dass die ÖBB trotz der enormen Summen kaum Leistungsnachweise erbringen musste und dass es nicht nachvollziehbar war, wohin das Geld fließt. "Daran hat sich durch die neuen Verträge nichts geändert", kritisiert Wehinger. "Der Kriterienkatalog wurde mit den ÖBB im stillen Kämmerchen auf die Staatsbahn zugeschnitten und wofür das Geld wirklich verwendet wird, ist weiterhin nicht klar. Den unabhängigen Fahrgastbeirat, der die Erfüllung der Qualitätskriterien ,begleiten' soll, gab es auch schon bisher - mit wenig Erfolg".
   Entlarvend ist für Wehinger auch die Stellungnahme von Wilhelm Haberzettel, Vorsitzenden der Gewerkschaft vida: "Es wurde anerkannt, dass der ungeregelte Markt im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge nichts verloren hat", frohlockt der Gewerkschafts-Chef in einer Aussendung. "Klarer kann nicht festgestellt werden, dass der Bundesregierung nicht eine höhere Qualität für die Bahnkunden im Auge hatte sondern das Ziel, die ÖBB weiterhin ungestört ihr eigenes Süppchen kochen zu lassen", resümiert der WESTbahn-Geschäftsführer.
   Eine interessante Änderung hat es gegenüber den alten GWL-Verträgen jedoch gegeben. Während bisher rund ein Fünftel des Geldes für Leistungen auf der Westbahnstrecke gezahlt wurden, wird nach Informationen der WESTbahn dieser Streckenabschnitt künftig von jeglichen Zahlungen ausgenommen. Ein Schelm, der da an Zufall glaubt, wenn sich die ÖBB ab 11. Dezember auf genau dieser Strecke mit dem Mitbewerber WESTbahn matchen muss?
Rückfragehinweis:   WESTbahn Management GmbH
   Mag. Manfred Mader,  Head of Communication,    Tel.: 0676/505 10 73
OTS0116    2011-02-02/11:45



31.1.2011 BZÖ-Bucher fordert Einleitung der ÖBB-Privatisierung

BZÖ fordert ÖBB Privatisierung

"Die ÖBB werden dem österreichischen Bankenminister noch einen Strich durch seine Budget-Milchmädchenrechnung machen und dafür sorgen, dass seine Tricksereien und Hütchenspiele ein Ende haben werden", meinte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher zu den Budget-Aussagen von Pröll. In diesem Zusammenhang verlangte der Bündnisobmann die Einleitung der Privatisierung der ÖBB, damit würden diese auch gezwungen werden, das Unternehmen endlich nach privatwirtschaftlichen Kriterien zu führen.

Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0146    2011-01-31/13:15



26.1.2011: ÖVP Wöginger: Schluss mit den ÖBB-Pensionsprivilegien

ÖVP zum ÖBB Pensionsprivileg

Mit den Pensionsprivilegien bei den ÖBB muss endlich Schluss sein, forderte heute, Mittwoch, ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger. Daran, dass das Pensionsalter zu früh ist, ändert auch keine Aussendung der ÖBB-Holding etwas. Ob 52 oder 54 - beides ist gegenüber jenen, die mindestens bis 60 Jahre arbeiten müssen, eine Zumutung. Er verwies zudem darauf, dass die ÖVP bereits bei den Verhandlungen zum Budgetbegleitgesetz ein Ende bei den Pensionsprivilegien als Akt der sozialen Gerechtigkeit wollte. "Die SPÖ blockierte jedoch und war nicht einmal gesprächsbereit", zeigte sich der Abgeordnete verärgert.
Wöginger unterstrich in diesem Zusammenhang auch, dass nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB dafür verantwortlich sind, sondern dass es höchst an der Zeit sei, dieses ungerechte Pensionssystem zu ändern. Sogar ÖBB-Vorstand Christian Kern hat in der Tageszeitung "Die Presse" am 22. Jänner 2011 erklärt, dass es die ÖBB in fünf bis zehn Jahren nicht mehr gebe, wenn es so weitergehe.  Denn wo bleibt hier die soziale Gerechtigkeit, wenn hart arbeitende Menschen frühestens mit 60 Jahren in Pension gehen können?, so Wöginger. Tatsache ist und bleibt, dass die ÖBB offenbar ein Frühpensionisten-Paradies auf Kosten der Steuerzahler ist, und dass man hier massiv gegensteuern muss, forderte Wöginger eine rasche Harmonisierung an das ASVG-System. "Es kann nicht sein, dass noch 20 Jahre vergehen müssen, bis es eine völlige Angleichung gibt", schloss der ÖVP-Sozialsprecher. 

Rückfragehinweis:  Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
OTS0299    2011-01-26/15:01



26.1.2011 Aubauer ad ÖBB-Pensionszahlen: Frühpensionierung ist Diskriminierung - kein Privileg!

"Mit welchem durchschnittlichen Alter haben die ÖBB-Mitarbeiter im Vorjahr die Pension angetreten? Diese Frage wird nun wieder heftig diskutiert. Wir sagen: Jedenfalls zu früh. Und nicht immer freiwillig. Welche Zahlen auch stimmen, als Vorbildwirkung sind sie jedenfalls ungeeignet", erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat.
   "Alle Verantwortungsträger betonen nahezu täglich, wie wichtig es sei, die Menschen bis zur Erreichung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters im Beruf zu halten. Doch gleichzeitig schiebt ein steuerfinanziertes staatsnahes Großunternehmen seine Mitarbeiter reihenweise in die Pension ab. Diese Art der Alters-Diskriminierung muss ein Ende haben. Die Menschen haben ein Recht auf Arbeit - auch im Alter und auch wenn Sie bei den ÖBB beschäftigt sind", so Aubauer weiter.
   Aubauer weist abschließend auch auf die Verantwortung der Politikhin: "Der Sozialminister hatte eine große Sozialpartnerrunde zu diesem Thema für den Jahresbeginn angekündigt. Ich hoffe, diese findet rasch statt und wir finden dort zu praktikablen Lösungen für die zahlreichen Betroffenen!"

Rückfragehinweis:  Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler, 0650-581-78-82,
OTS0171    2011-01-26/11:59



23.1.2011: ÖBB hat ihren Mitarbeiterstand um 1063 verringert

Die ÖBB haben den Mitarbeiterstand 2010 in Österreich um 1063 auf 43.650 reduziert. Gleichzeitig haben die ÖBB mit 1174 die geringste Zahl von Pensionierungen seit zehn Jahren erreicht. Es ist gelungen, das durchschnittliche Pensionsantrittsalter um mehr als ein Jahr zu erhöhen. Wenn jene Mitarbeiter ausgenommen werden, die aus Krankheitsgründen in Pension gingen, liegen die ÖBB im Schnitt bei 54,8 Jahren, im ASVG-Bereich beträgt die vergleichbare Zahl laut Wirtschaftsforschungsinstitut 59 Jahre.

Rückfragehinweis: ÖBB-Holding AG, Michael Wimmer, Konzernkommunikation
OTS0039    2011-01-23/13:47

Anmerkung Wien-konkret:
* Und wie hat sich der Stand der ÖBB-Pensionisten verändert? (Wahrscheinlich so negativ, dass Sie diese Information gleich weggelassen haben oder eben einfach nur "vergessen".)
* Wie hoch war nun das tatsächliche Pensionsantrittsalter der ÖBB-Pensionisten im Jahr 2010?
(Das interessiert viel mehr als "wenn dann Zahlen".

Anfrage an Herrn Wimmer am 23.1.2011 gesandt. Bis dato keine Antwort



20.1.2011: ÖVP Maier: Bures und Kern müssen für rasche Ordnung im ÖBB-Fahrpreisdschungel sorgen

ÖVP zur Männerdiskriminierung bei Senioren

ÖVP-Verkehrssprecher fordert umgehende Anpassung des VfGH-Spruches zur Senioren-Fahrpreisermäßigung
Zum heutigen Spruch des Verfassungsgerichtshofes (VfGH), wonach unterschiedliche Altersgrenzen bei Senioren-Fahrpreisermäßigungen gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen, fordert heute, Donnerstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Dr. Ferdinand Maier Ministerin Bures und ÖBB-Chef Kern auf, für rasche Ordnung im Tarifsystem der ÖBB zu sorgen. Maier hofft, dass die ÖBB bei der Problemlösung mit dem gleichen Engagement herangehen wie zuletzt bei der Gültigkeitsregelung für Rückfahrtickets. "Es gibt einen eindeutigen Spruch des VfGH. Die Bahnkunden brauchen jetzt schnell Klarheit und Sicherheit. Sollte das Tarifsystem der ÖBB gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen, besteht dringender Handlungsbedarf. Dieses Urteil ist für den derzeitigen Ruf der ÖBB nicht förderlich, passt aber ins Gesamtbild der Bahn: weniger Service für Bahnkunden, unpünktliche Züge, zu wenige und vor allem verspätete Züge und jetzt auch noch ein diskriminierendes Fahrkartensystem", schloss Maier.
Rückfragehinweis:  Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs  Tel.: 01/40110/4436
OTS0245    2011-01-20/14:32



9.1.2011 ÖBB: Umstrittene Ticketgültigkeit ausgesetzt

Tickets bleiben nach alter Regelung gültig.
Die ÖBB informieren heute, Sonntag, 9.1.2011, dass für den Jänner die neue umstrittene Ticketgültigkeit ausgesetzt wird. Zum Fahrplanwechsel am 13.12.2010 wurde die Gültigkeitsregelung im Zusammenhang mit Hin- und Rückfahrtickets für Verbindungen von mehr als 100 km so geändert, dass von den KundInnen für Hin- und Rückfahrt ein exaktes Datum angegeben werden muss. Das Ticket gilt dann zwei Tage, also jeweils an dem angegebenen Datum und dem Folgetag. Von den ZugbegleiterInnen werden jetzt Rückfahrtickets gemäß der Regelung, die vor dem 13.12.2010 gegolten hat (allgemeine Gültigkeit der Rückfahrtstickets 1 Monat) anerkannt und es werden keine Fahrgeldnachforderungen ausgestellt. Allfällige aufgrund dessen bereits ausgestellte Fahrgeldnachforderungen sollen aufgelassen werden. Mit KundInnen, die sich ex post über ungleiche Behandlung aufgrund der nun eintretenden Kulanzregelung beschweren, soll ebenfalls kulant umgegangen werden. Rückfragehinweis: ÖBB-Holding AG
Michael Wimmer, Konzernkommunikation, Tel.: 01/93000-32233



Seniorenrat protestiert gegen ÖBB-Maßnahme

... Bekanntlich können ab kommenden Sonntag Fahrscheine nicht mehr im Zug, sondern nur noch bei
den komplizierten - und oft auch defekten - Automaten gelöst werden.  Die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates Dr. Andreas Khol und Karl Blecha sind sich einig: "Mit dieser kundenfeindlichen Maßnahme vertreibt die ÖBB ihre Kunden. Dies ist umso unverständlicher als die ÖBB jeden Fahrgast dringend benötigt und gerade ihre treuesten Kunden, die Pensionistinnen und Pensionisten, davon besonders betroffen sind".
OTS0172    2010-12-10/12:48



11.7.2008 ÖSTERREICH: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-ÖBB-Chef Martin Huber

Betrugsverdacht bei Immobiliengeschäften.
Für den jetzt im Immobiliengeschäft tätigen abgetretenen ÖBB-Chef Martin Huber hat sein ehemaliger Job ein unangenehmes Nachspiel: Gerhard Jarosch, Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, bestätigte ÖSTERREICH (Samstag-Ausgabe), dass gegen Huber und seine Ehefrau Barbara Huber-Lipp im Zusammenhang mit umstrittenen Immobiliengeschäften Ermittlungen wegen Verdachts auf Betrug, Untreue, Täuschung sowie wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Vergabeverfahren laufen.
   Während seiner ÖBB-Amtszeit hatte Huber mit seiner Frau und anderen Partnern ein Palais der Telekom Austria am Schillerplatz 4 um rund 5,8 Millionen Euro erworben. Wenig später verkaufte es das Konsortium um satte elf Millionen an die Baufirma Seeste. Das Ehepaar Huber verdiente damit rund 2,6 Millionen Euro. Die Seeste ist Partnerin der ÖBB, etwa bei der Entwicklung des neuen Hauptbahnhofes.
   Den Stein ins Rollen brachte die grüne Abgeordnete Gabriele Moser mit einer Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft. "Es geht mir um die Moral von Managern, die in einem Staatsbetrieb arbeiten", so Moser zu ÖSTERREICH.
Rückfragehinweis:  ÖSTERREICH,  Chefredaktion Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 2910
OTS0202    2008-07-11/17:55