Wien
    

Parkpickerl in Wien 2014:



Das sogenannte "Parkpickerl" ist eine Parkgebühr für Bewohner des eigenen Bezirkes. Damit kann ein Bewohner mit Hauptwohnsitz in einem bestimmten Bezirk sein Auto - falls es auf den Hauptwohnsitz in diesem Bezirk zugelassen ist - dauerhaft abstellen. Ein Parkpickerl ist keine Garantie dafür, dass Sie in Ihrem Bezirk auch wirklich einen Parkplatz finden. Pro Person kann nur ein Parkpickerl ausgestellt werden. Im Falle einer Übersiedlung von einem Parkpickerlbezirk in einen anderen wird bei Vorlage des bereits geänderten Zulassungsscheines, des Führerscheins und des abgelösten Parkpickerls für den bereits bezahlten Zeitraum ebenfalls ohne zusätzliche Kosten ein Ersatzpickerl ausgestellt.
 



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Parkpickerlbezirke
in Wien sind: 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 12., 14., 15., 16., 17., 20.  Bezirk.

Kurzparkzeiten:
* 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 20. Bezirk: Mo-Fr von 9-22 Uhr
* 12., 14., 16., 17. Bezirk: Mo-Fr von 9-19 Uhr
* In Teilen des 15. Bezirks muß auch am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 18-22 Uhr zahlen !!! Werktags 9-22 Uhr. => Sonderkurzparkzone im 15. Bezirk
* Dazu kommen noch spezielle Kurzparkzonen in den Geschäftsstraßen.


Kosten: 
Bundesabgabe: 13,20 Euro für den Antrag + 3,60 Euro für jede zusammengehörige Beilage; Verwaltungsabgabe: 44,69 Euro 
Parkometerabgabe:    
* 1. bis 9. Bezirk, 15. Bezirk im Bereich der Stadthalle sowie 20. Bezirk: 120 Euro (1 Jahr) bzw. 240 Euro (2 Jahre).
* 12., 14., 16., 17. Bezirk und 15. Bezirk außerhalb des Stadthallenbereichs: 90 Euro (1 Jahr) bzw. 180 Euro (2 Jahre). 
Entsprechend dem Bewilligungszeitraum (dieser muss mindestens drei Monate umfassen; bereits begonnene Kalendermonate werden dabei voll gerechnet).

Zweck:
* Vertreibung der niederösterreichischen Pendler aus dem Wiener Zentrum (Wiener Autofahrer müssen in Niederösterreich fast nie Parkplatzgebühren bezahlen. Also eine sehr unfaire Vorgangsweise von der Stadt Wien, die Nicht-Wiener diskriminiert.)
* Abzocke der eigenen Bevölkerung im jeweiligen Bezirk. Das Parkpickerl könnte natürlich auch gratis an die Bewohner verteilt werden und hätte den selbern "Lenkungseffekt" bzw "Vertreibungseffekt von Niederösterreichern". Tatsächlich muss jeder Bewohner in einem Wiener Parkpickerlbezirk fast 200 Euro im Jahr für sein Bezirksparkpickerl bezahlen, was sich äußerst angenehm auf die Einnahmen der Stadt Wien auswirkt.
* Weniger Autos in der Stadt: Wenn sich ärmere Mitbürger aufgrund des Parkpickerls gar kein Auto mehr leisten können, so ist das durchaus im Sinne der SPÖ-Grünen Politik. Dann gibt es nämlich weniger Autos in der Stadt und die Reichen haben für ihre Autos mehr (Park-) Platz.



1.1.2013 Parkpickerl-Erweiterungen 14., 16. und 17. Bezirk



Quelle: wien.gv.at


Mit der Erweiterung ab 1.1.2013 ist nun fast der ganze Wohnbereiche der Bezirke 14., 16., und 17. werktags 9-19 Uhr betroffen. Abgezockt werden die Wiener, die nun dort ein Parkpickerl bezahlen müssen, und Autofahrer von auswärts, die nun Kurzparkscheine bezahlen müssen.
   Dass es um eine reine Abzocke der Autofahrer geht merkt man daran, dass in diesen neuen Parkpickerlzonen nur eine geringe Parkplatznot herrscht.
Das Dumme an der ganzen Regelung ist, dass man - wenn man von auswärts kommt - keinen Parkplatz für sein Auto findet und nicht auf die Öffis umsteigen kann. Die Parkhäuser sind nämlich schon ab halb acht Uhr früh voll belegt und auf der Straße darf man nur 3 Stunden parken, selbst wenn man bezahlen möchte.
   Das beste wäre, wenn viele Wiener Unternehmen nach Niederösterreich übersiedeln, denn dort gibt es genügend Parkplätze für alle. Da müssen dann halt die Wiener zur Arbeit nach NÖ pendeln, stattt wie bisher umgekehrt.

Gratis Parken kann man weiterhin im 10., 11., 13., 18., 19., 21., 22., 23. Bezirk von Wien, außer dort wo es speziell gekennzeichnete Kurzparkzonen gibt, zB in den Geschäftsstraßen.



1.10.2012 Neue Parkpickerlbezirke in Wien

SPÖ-Grüne haben beschlossen ab 1. Oktober 2012 in fünf weiteren Wiener Bezirken das kostenpflichtige Parkpickerl für Anrainer einzuführen. Es sind dies die Bezirke Meidling (12.), Penzing (14.), Rudolfsheim-Fünfhaus (15.), Ottakring (16.) und Hernals (17.).
Für Autofahrer von anderen Bezirken gelten diese Bezirke dann als gebührenpflichtige Kurzparkzonen.

In Währing gab es eine Bürgerbefragung. Diese ging mit 64% gegen das kostenpflichtige Parkpickerl aus. D.h. im 18. Bezirk kann man weiterhin gratis parken.
In Favoriten lehnte es die Bezirksvertretung ab.



Strafen ab 4. Oktober 2012

Ab Donnerstag 4. Oktober 2012 werden in den neuen Parkpickerlbezirken für Falschparker Strafen verhängt. Bis dahin gibt es Informationszettel und Verwarnungen.
Die Strafen für Falschparken wurden per 1. Mai 2012 massiv angehoben und zwar von 21 € auf 36 €.
Am Gehsteig parken wird nun mit 48 € bestraft (statt bisher 28 €.)
 



Die Abzocke der Autofahrer in Wien:

Allein in den neuen Wiener Parkpickerlbezirken werden die Anrainer ca 35.000 Parkpickerl kaufen müssen. Bei einem Preis von 140 Euro pro Parkpickerl ergibt das zusätzliche 6 Millionen Euro (82 Millionen Schilling) pro Jahr für die Stadt Wien.
 
Dazu kommen noch die Einnahmen aus dem Verkauf von Kurkparkscheinen, die alle Autofahrer ohne Parkpickerl bezahlen müssen. Dabei geht es ebenfalls um Millionen Euro.



Parkpickerl Meidling (12. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 12. Bezirk wird von den die Bezirksgrenzen und den Straßenzügen Altmannsdorfer Straße und Dr.-Boehringer-Gasse/ Belghofergasse begrenzt. Die Altmanndorfer Straße beziehungsweise Dr.-Boehringer-Gasse/Belghofergasse sind selbst nicht Teil der Kurzparkzone und westlich davon braucht man auch kein Parkpickerl. Bewohner des gesamten 12. Bezirks können ein Parkpickerl für die bewirtschaftete Parkpickerlzone im 12. Bezirk erwerben.



Parkpickerl Penzing (14. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 14. Bezirk gilt rund um den Bahnhof Hütteldorf (zwischen Linzerstraße - Bergmillergasse - Westbahn - Bahnhofstra0e) und ab der Deutschordenstraße, entlang der Westbahn (zwischen Hackingergasse und Hadikgasse), und östlich der Ameisgasse - Leyserstraße - Maroltingergasse. Die Grenzstraßen sind nicht Teil der bewirtschafteten Zone. Mit dem Parkpickerl für den 14. Bezirk ist es zusätzlich möglich, im 15. Bezirk zu parken. Ausgenommen ist der Bereich rund um die Stadthalle. Es darf auch im 16. Bezirk im Überlappungsbereich geparkt werden: Horvathgasse - Adolf Czettel Gasse - Opfermanngasse - Steinbruchstraße - Chlumberggase - Josef Weinheber Platz.



Parkpickerl Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk)

Im gesamten 15. Bezirk wird die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Das Parkpickerl für den 15. Bezirk gilt auch in der bewirtschafteten Zone im 14. Bezirk und in den Überlappungsbereichen zum 16. Bezirk.



Parkpickerl Ottakring (16. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 16. Bezirk ist im Westen begrenzt durch die Montleartstraße, die Ottakringer Straße und die Sandleitengasse. Diese Straßenzüge sind Teil der bewirtschafteten Zone. Darüber hinaus gilt das Parkpickerl für den 16. Bezirk auch in Überlappungsbereichen zum 14., 15. und 17. Bezirk.



Parkpickerl Hernals (17. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 17. Bezirk ist im Westen begrenzt durch die Sandleitengasse, Güpferlingstraße, Alszeile, Leopold-Kunschak-Platz, Richthausenstraße und die Lidlgasse. Diese Straßenzüge sind Teil der bewirtschafteten Zone. Darüber hinaus gilt das Parkpickerl für den 17. Bezirk auch im Überlappungsbereich zum 16. Bezirk.



Kurzparken ohne Parkpickerl für den Bezirk:

Für alle Autofahrer, die kein Wiener Parkpickerl für den jeweiligen Bezirk haben, gelten die allgemeinen Kurzparzzeiten.
Parkdauer: zwei Stunden
Montag bis Freitag (werktags): von 9 bis 22 Uhr

=> Kurzparkzonen in Wien




Verkehrsverlagerungen und neue Parkplatznot

1. Bisher haben viele Bewohner innerhalbs des Gürtel ihr Auto (meist Zweitauto) in den Außenbezirken geparkt. Diese müssen nun auf die verbleibenden Bezirke 10., 11., 13., 21., 22., 23. und Teile des 14. Bezirks ausweichen oder ihr Auto mangels Parkplatz verkaufen.
2. Die nach Wien einpendelnden Autofahrer können nun nicht mehr in den neuen Parkpickerlbezirken gratis Parken. Auch sie werden auf die verbleibenden Bezirke ausweichen.
3. In den Bezirken 10., 11., 13., 21., 22., 23. und Teile des 14. Bezirks wird eine massive Parkplatznot entstehen.





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Parkpickerl-Mannschaft

...ich finde die versammelte Mannschaft, die am parkpickerl ihr pappi verdient, sollte mal in der geschlossenen psychiatrie behandelt werden...
Regina aus Ottakring, gedemütigt, enttäuscht und zum Gegenschlag ausholend...
 
GELASSENHEITSSPRUCH
gott/die höhere macht gebe mir die GELASSENHEIT dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den MUT, dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden...

Regina           16. Jänner 2014



Problem bei Rückgabe des Parkpickerls

Sehr geehrtes Wien-Konkret-Team !
Magistrat Wien behält sich – ohne weitere Unterlagen-Durchsicht – nicht beanspruchte Parkgebühren ein !!! Mein Freund (gemeldet in 1120 Wien) hat mir (gemeldet in Gänserndorf) sein KFZ verkauft. Daher hat das KFZ nun ein GF-Kennzeichen und das Wiener Kennzeichen gibt es nicht mehr. Leider kann er das abgenommene Parkpickerl für den 12. Bezirk nicht mehr finden. Er ging mit dem MA-Pickerl-Bescheid samt der Abmeldebestätigung des KFZ zum Magistrat, um die restliche Parkraumgebühr rückzufordern. Die MA-Angestellte teilte ihm mit, dass ohne Retourgabe des Parkpickerls keine Gebühr rückerstattet wird !?!
  
Ich kann diesen Sachverhalt nicht glauben, da er ja die amtliche Bestätigung hat, dass es dieses Kennzeichen nicht mehr gibt. Also kann auch keiner irgendeinen Missbrauch damit betreiben. Ich finde nirgends, auch in keiner Verordnung, diese Bestimmung der unbedingten Retourgabe des Parkpickerls. Muss man wirklich sein Geld sich auf diese Art und Weise aus der Tasche ziehen lassen ?!? Hat vielleicht irgendwer in dieser Hinsicht Erfahrungswerte?!?
Mit freundlichen Grüßen Sonja D.       12. Juli 2013



Wilderer und Wegelagerer!?

Ich komme aus Deutschland, habe beruflich wie privat ab und an in Wien zu tun - in einem aktuellen Fall geht es um die Ausweitung der Parkzone im 17. Bezirk, den Tod eines lieb gewonnenen Wiener Freundes und die damit verbundene "amtliche" Pietätlosigkeit einer "Weltstadt mit Herz" bei der Unterstützung der Familie. Im Zuge der Recherche zu den Wiener Park- und Sinnzonen und der scheinbar vorherrschenden Auffassung "Alle sind gleich - manche sind gleicher..." stolpere ich immer wieder über höchst fragwürdige Wiener Arrangements - insbesondere im weltweiten Vergleich von Großstädten und ihrer Herangehensweise bei der Verkehrs- und Parknotbewältigung speziell für die Anrainer.
   Verwundert bin ich ob der Haltung von "Wien-Konkret", wonach Klagen gegen die frei ausgewürfelte Parkzonenerweiterung aussichtslos erscheinen sollen: hier fallen mir ad hoc sehr unterschiedliche und höchst rechtliche Ansätze ein - GERADE für Wien und gegen eine Hauruck-Dummfug-Politik:
    1. Student von sonstwo in Wien, mit Fahrzeug, hauptwohnsitzlich aber nicht in Wien gemeldet, weil ... noch Kindergeldanspruch besteht, ... ein Stipendium (mit Auflagen) läuft, ... es lediglich ein Austausch ist, ... Visa-Anforderungen erfüllt werden müss(t)en, ... die Amtsrennerei wegen ein paar Monaten nicht wirlich Sinn macht, ...
-> die Anforderung mit Wien als Hauptwohnsitz widerspricht der Niederlassungsfreiheit in der Europäischen Union (keine Freiheit, sondern Zwang!), Kindergeld gibt es teilweise nur am elterlichen Wohnsitz (klare Schlechterstellung), ggf. entfallen Stipendiatsvoraussetzungen (wieder aufoktruierte Schlechterstellung), ...
   2. Eigentum in Wien seit zig Jahren, nun plötzlich als Parkzone und nicht in Wien hauptwohnsitzlich? Lieber Wiener StadtväterInnen ( ;-) ): erstens ist das Eigentum im österreichischen Grundgesetz gesichert und somit auch das zum Zeitpunkt des Erwerbs vorherrschende Nutzungsrecht  (nach 30 Jahren in einer Eigentumswohnung ohne Garage nennt man so etwas Gewohnheitsrecht und das kann eingeklagt werden; umgekehrt könnten sich die Bezirke plötzlich einer Flut von Besitzstörungsklagen gegenüber sehen, denn für das Recht der Bodennutzung zahlen die Eigentümer brav ihre Grundsteuer und als Kraftfahrzeugeigner noch dazu die Kraftfahrzeugsteuer!), zweitens ist die Stadt hier Verwalter im Auftrag der Bürger (wäre es andersherum, müsste die Verwaltung jenem Anrainer eine Kopfprämie bezahlen!), und drittens hat bei berechtigter Anforderung des Einzelnen die jeweilige Behörde auf dem kurzen und kleinen Dienstweg zu kooperieren (Instandsetzung einer Wohnung nach Mietnomaden, operations- oder krankheitsbedingte Mobilitätseinschränkungen - so etwas funktioniert international ohne Probleme, nur in Wien nicht und im letzten Fall erinnert mich das frappant an geschichtlich dokumentierte Formen der Euthanasie!). Es soll ja Menschen geben, für die ist Mobilität ein Stückchen Menschenwürde - UND DIE IST UNANTASTBAR!
    3. Über den Tellerrand gedacht: Seniorenresidenzen, Privatspitäler, Besorger, freundliche Helfer ohne unternehmerische Ambitionen, Familienbesuche von außerhalb, Touristen (die sich eh nicht so gut auskennen wie die Viennesen) - es nicht sein kann, was nicht sein darf war schon Teil von Orwells 1984 oder Huxleys Schöne Neue Welt; ist die Wiener politische Führung eigentlich so beratungs- bis merkresistent oder hat man dort am Ende gar keine Teller, über dessen Ränder man blicken könnte...? Wenn jemand medizinische 24h-Betreuung braucht, muss der Betreuer dann freilich permanent Parkscheine lösen? Wenn man als Altwiener Wohnraum bereitstellen möchte und dann für die Sanierung Parkscheine zeichnen soll, ist das dann alles so richtig? Sorry, selbst die Wiener selbst nennen das klar ABZOCKE, WEGELAGEREI und sie haben Recht!
    4. Klare Kenntlichmachung eingeschränkter Parkzonen wie in anderen Städten auch - die Bezirke dürfen hier keine eigene Süppchen kochen wollen oder dürfen, wenn man nicht auf eine Diskriminierung innerhalb der eigenen Stadt hinarbeitet - nur genau das passiert gerade! Einen Ortsunkundigen auf die Internetseiten zu den Parkzonenübersichten leiten zu wollen, würde andernorts Psychiater auf den Plan rufen hinsichtlich der Prüfung auf Zurechnungsfähigkeit der Urheber solchen Schwachfugs. (PS: ich hatte mich selbst via Automobilclub über mögliche Parkeinschränkungen in Wien erkundigt und selbst laut der öffentlichen Stellen wären diese aktuell gewesen - waren sie aber nicht...)
    5. Bauen die verordnenden Stellen Mist, haben nicht die Bürger die Zeche zu zahlen, sondern sich die politische Mechanik auf den Hintern zu setzen und das zu tun, wofür sie bezahlt werden: den gesunden Menschenvertstand benutzen! Jeder Arbeitsvertrag enthält sowohl eine Regress- wie auch eine salvatorische Klausel: wer Mist baut, ist haftbar und wenn etwas so nicht geht, wird das angenommen, was der ursprünglichen Absicht am nächsten kommt. Gehe ich von letzterem aus, geht es in Wien eigentlich nicht darum, Parkplatznöte und Luftverunreinigungen zu beseitigen, sondern schlicht darum die Kassen zu füllen - und das ziemlich schamlos! Denn einem nachweislichen Anrainer (ob er nun da eingemietet ist oder eben Eigentümer oder angemeldeter Besucher auf Zeit) gehört die Parkberechtigung erteilt - meinetwegen gegen eine Bearbeitungsgebühr, aber nicht in der Form, dass Grund und Boden, der von den WienerInnen selbst gekauft und/oder bewirtschaftet wird, quasi teuer durch Amtsgewalt an diese "vermietet" werden: das schmeckt sehr nach Rechtsbeugung im Amt und wohl ungerechtfertigter Bereicherung (warum sollte ich mieten, was mir gehört?). Statt zusätzlicher oder intelligenterer Lösungen rund um die Parksituation in Wien kommen wahrlich hanebüchene verkehrsplanerische Kapriolen (z. B. Einbahnstraßenumzingelung einer Rettungsleitstelle)
   Solange dies so bleibt und selbst die Rechte der stadteigenen Bürger auf diese schreibtischdoktrinierte Weise mit Füßen getreten werden, werde ich für meinen Teil demnächst darum ersuchen, mir jegliche Parkraumüberwachungskorrespondenz doch bitte dreilagig zu übersenden - vielleicht ist das sonst eher gehaltlose Papier dann wenigstens für etwas zu gebrauchen...
   Somit widerspreche ich der verlautbarten Einschätzung von "Wien-Konkret", wonach Klagen gegen die - frei ausgewürfelte - Parkzonenerweiterung aussichtslos erscheinen sollen: es hat nur noch keiner die Luft bis in die höchsten Instanzen angehalten und es durchgezogen - wie auch, der erweiterte Blödsinn kommt ja erst seit 01.10.2012 bzw. 01.01.2013 zum Tragen und inzwischen habe ich meinen väterlichen Wiener Freund zu Grabe getragen und ich trage die Straferkenntnis der Parkraumüberwachung wegen zehn Minuten Halten vor einem Grabsteinmetz in Hernals (mit gefühlten 80 freien Parkplätzenin der direkten Umgebung im total verschneiten Dezember 2012) bis zum EuGH, wenn es sein muss...
 
Den Wiener und Nichtwiener Mitstreitern wünsche ich in jedem Fall viel Erfolg und das nötige Durchhaltevermögen.
Mit freundlichen Gruessen,
Alex E.        11. Juli 2013



bekomme kein Pickerl für den angrenzenden Bezirk

Sehr geehrte Herren!
Genauso finde ich betreffend Parkpickerl eine Frechheit dass ich wenn ich in einer Strasse bzw Gasse wohne wo noch keine Parkpickerlpflicht eingeführt wurde kein Pickerl für den angrenzenden Bezirk bekomme. Konkret handelt es sich um Antonigasse 36.
   Da ich gehört habe, dass es jetzt möglich ist für den angrenzenden Bezirk ein Parkpickerl zu beantragen habe ich mich diese Woche bei meinem Magistrat erkundigt ob ich für den 17. Bezirk ein Pickerl bekomme .
Antwort: Nein da der 18. Bezirk noch kein Parkpickerl eingeführt hat.
Genauso finde ich es nicht in Ordnung dass ich dieses nur für ein Jahr beantragen kann. Habe nur im Sommer für 4 bis 5 Monate ein Leasingauto.
Mit freundlichen Grüßen
Doris E.     27. Juni 2013

Antwort Wien-konkret: Das hat sich die SPÖ-Grüne Stadtregierung in Wien leider so ausgedacht.



Einklagen Unzulässigkeit Kurzparkzone Wien

Sehr geehrte Redaktion,
„Antwort Wien-konkret: Die Wahrscheinlichkeit, ein Gerichtsverfahren gegen die Stadt Wien zu gewinnen wäre gering. Man kann die SPÖ und die Grünen nur abwählen. D.h. das Parkpickerlproblem kann man vermutlich nur politisch lösen, aber nicht auf dem Klagsweg.“
Das ist nicht richtig.
Die Zulässigkeit einer Beschränkung der Parkdauer regelt §25 StVO, der eine verkehrsmäßige Notwendigkeit fordert – über ein Bundesgesetz kann sich auch die Stadtregierung nicht hinwegsetzen.
Als Bewohner einer Randzone der Parkraumbewirtschaftung habe ich mich bewusst strafen lassen und werde notfalls bis zum Vfgh gehen. Derzeit ist mein Verfahren in der ersten Instanz (Bestrafung Anfang Jänner, Strafbescheid Anfang April, Einspruch Mitte April).
Mit freundlichen Grüßen,
DI Oliver A.   29. Mai 2013

Anmerkung Wien-konkret:
* Finde es gut, dass Sie das Durchprozessieren wollen. Wenn es eine öffentliche Verhandlung gibt, bitte Wien-konkret informieren. Wir kommen dann gerne dort hin und berichten darüber.
* Man darf sich vom Verfassungsgerichtshof auch nicht all zu viel erwarten. Bei den Fußballtickets hat der VfGH entschieden, dass es keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist, wenn Männer 87% mehr für Tickets bezahlen müssen, als Frauen. Siehe => Männer-Fußballtickets
Aufgrund des medialen Drucks hat der ÖFB die Männerdiskriminierung aber mittlerweile trotzdem eingestellt.

Rückantwort DI Olvier A.:
Meine Klage stellt zwar grundsätzlich die von der StVO geforderte verkehrtechnische Notwendigkeit der Parkzeitbeschränkung in stadtrandnahen Gebiete in Frage – im Speziellen, aber die Gültigkeitsdauer von 09-19h. Im §25 StVO heißt es nämlich „WENN und INSOWEIT  … es  ERFORDERLICH ist“ (das „erforderlich“ bezieht sich auf die Verkehrslage und nicht die Einnahmenmaximierung der Gemeinde)
Warum soll in den Westbezirken zur „Abwehr“ von Pendlern eine Kurzparkzone auch am Nachmittag notwendig sein, während z.B. im 21. Bezirk „Pendlerabwehrkurzparkzonen“ mit einer eine Dauer von 09-13h reichen? Umso mehr, als in den verkehrstechnischen Gutachten der Gemeinde Wien nachzulesen ist, dass die Hauptspitze (70-80%) der Pendlerankünfte zwischen 6h30 und 7h30 liegt.
Auf die Begründung dieser Notwendigkeit bin ich schon sehr gespannt – egal von welcher Instanz.
Ich lasse Sie gerne über den Fortschritt dieses Verfahrens wissen – wird bekanntermaßen dauern, im Moment warte ich auf eine Reaktion meines erstinstanzlichen Einspruchs.
Mit freundlichen Grüßen,
DI Oliver A.      29. Mai 2013



Markierungen an der Penzingerstrasse total ausgewaschen

Grüss Gott,
Ich wohne an der Penzingerstrasse im 14 Bezirk, habe ein Parkpickerl für die Zone,
Leider durch die Zahlreichen Baustellen ist das parkieren sehr schwierig geworden überhaupt einen Parkplatz zu finden.
Beim Bussen austeilen sind die Uniformierten sehr schnell wenn's um falsch Parkieren geht, obwohl die Markierungen an der Penzingerstrasse total ausgewaschen sind, vielleicht von den vielen Hundedreck die zwischen den parkierten Autos liegen, aber da kümmert sich niemand vielleicht weil es zu stark stinkt. Die Warnschilder für Hundedreck sind gut für nichts wenn niemand daran interessiert ist es Rechtskräftig zu erklären.
Aber wie überall das selbe, Geld ist beim Autofahrer am leichtesten zu Kriegen, wir haben ja ein Kennzeichen was bei den Hundebesitzer fehlt.

Ein Anliegen an die Politiker des 14 Bezirk: Es wäre mal höchste Zeit die Parkfelder aufzufrischen mit den Einnahmen von uns Parksünder.
Mit freundlichen Grüssen
H. Michael      13. Mai 2013



kann man gegen das Parkpickerl klagen?

Sehr geehrtes Wien konkret Team ! 
Kann man gegen die Ausweitung der Parkpickerlzone im 14 Bezirk klagen ? Ich habe am Samstag in einer sogenannten Einkaufsstrasse ( Hütteldorferstrasse 236 ) wo fast keine Geschäfte sind einen Strafzettel bekommen ! Wie definiert man eigentlich eine Einkaufstrasse ?
mfg
Rainer K.          3. Mai 2013

Antwort Wien-konkret: Die Wahrscheinlichkeit, ein Gerichtsverfahren gegen die Stadt Wien zu gewinnen wäre gering. Man kann die SPÖ und die Grünen nur abwählen. D.h. das Parkpickerlproblem kann man vermutlich nur politisch lösen, aber nicht auf dem Klagsweg.



Parkpickerlabzocke, gute Einnahmequelle,

Trotz aller Informationsproschüren von rot und  grün, in welchen die hervorragende Arbeit und die notwendige Parkraumbewirtschaftung durch das angepriesene Parkpickerl, haben es die Menschen in Wien überriesen das diese ganze Politik nur eine reine Abzocke ist und immer etwas neues von den regierenden Politikern dazukommt  den  Bürgern das Geld aus der Tasche zu reißen. Der Mittelschicht wird dermaßen die Luft zugeschnürt das uns bald nichts mehr zum atmen bleibt.
   Dieses wurde mir wieder einmal durch die Einführung des Parkpickerls bestätigt. Meine Tochter studiert in Wien und wohnt im 14 Bezirk, zum 18. Geburtstag hat sie das Auto von meiner Gattin bekommen welches noch in NÖ auf meine Gattin angemeldet war, bei der Erweiterung der Kurzparkzonen welche am Anfang nur bis zur Leyserstrasse gültig war, ist es kein Problem mit dem Parkplatz  gewesen, weil Sie nach der Leyserstrasse wohnt und das Auto sowieso nicht oft benutzen tut weil sie mehr  mit den Öffentlichen fährt, aber als die Zone ausgeweitet wurde (ohne genügend Informationsmaterial an den Haushalten zu versenden) ab 01.01.2013 wurden wir ganz schön überrascht, Anfang Jänner waren wir 3 Wochen auf Urlaub, im glauben das das Auto nicht in der Kurzparkzone steht, waren wir überrascht als wir 2  Organstrafverfügungen und 2 Anzeigen vorgefunden haben .
 
Die Abzocke: 2  Organstrafverfügungen je 36,-- Euro, anscheinend waren noch 2x 36,-- zu wenig und das Überwachungsorgan (im Volksmunt Parksheriff) hat sich entschlossen 2 Anzeigen zu schreiben, je 48,-- Euro.
   Wenn man alles zusammenrechnet 168,-- € Strafe + 173,--€ Ab-Anmeldung auf die Tochter  + 225,-- Parkpickerl für 2 J.= 566,-Euro.
Ist doch eine Gute Einnahmequelle für die Stadt Wien, ein Bravo für unsere Stadtregierung welche die Bürger so straft das wir uns bald nichts mehr leisten können. Ich hoffe das die verantwortlichen rot-grünen Parteien bei den Wahlen dafür von den Bürgern gestraft werden und das sie die Realität und Nöten der Mittelschicht sehen.  Mit 10 000-15 000 Euro  im Monat braucht man sich um solche Kleinlichkeiten keine Gedanken machen, aus dem trifft es sowieso die anderen, die einfachen Bürger die nicht viel gefragt werden.
D. Roggisch  18. März 2013



fehlende Parkscheriffs, etc.........

Grüss Gott
1) Ich wohne im 16. Bezirk (Rückertgasse/Effingergasse) und was mir gestern, da ich Urlaub hatte, auffiel -> wo sind die Leute die die Parkraumbewirtschaftung zu überwachen haben ???
Ich sehe hier nie irgendjemanden der die, nicht zu Wien gehörenden Autos und die ausländischen Falschparker, kontrolliert. Warum führt man ein Parkpickerl ein wenn eh jedeer machen kann was er will oder sind Seitenstrassen keine gute Geldquelle?

2) Es kann nicht angehen das Autos mit gültiger Jahresvignette und ausländischen Kennzeichen in Wien offenbar nicht zu Kassa gebeten werden und sich um die NOVA drücken (nur ein TIPP, schauen sie mal wochenends nach "WOW" das lohnt sich ;-).
Es verstösst leider gegen den Datenschutz das man solche Autos fotografiert, sonst hätte die Polizei Wattgasse wohl ziemlich viele und unangenehme Schreibarbeiten zu leisten, also lassen wir es seitens Justiz lieber so wie es ist.

Es ist ein Hohn den österreichischen Steuerzahler gegenüber.
So viel zu meinen Beobachtungen
MfG
Ein gefrotzelter Mitbürger
Wolfgang B.         1. Februar 2013

Anmerkung Wien-konkret: Sie dürfen im öffentlichen Raum alles fotografieren und auch einer Anzeige beilegen. Das sind gerade in ihrem geschilderten Fall wichtige Beweisfotos (sonst glaubt ihnen keiner). Was Sie nicht machen dürfen ist die Fotos - die die Privatsphäre betreffen - zu veröffentlichen (zB im Internet).



Parkplatzvermietung & Gewerbeordnung

Als Unternehmer möchte hier noch einen Schritt weiter gehen:
Die Stadt Wien bietet hier eine kostenpflichtige Dienstleistung an, die meiner Meinung nach wie bei jedem andere Unternehmen der Gewerbeordnung unterliegt. siehe auch:  https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/gruendung/betriebsanlagen/Seite.640001.html#Genehmigungspflicht
Diese Gewerbeordnung weist nicht nur auf die Anmelde- und Genehmigungspflicht hin, sondern regelt im allgemeinen auch Schutzinteressen.
Als Betreiber einer "Betriebsanlage" unterliegt daher auch die Stadt Wien grundsätzlich dieser Gewerbeordnung!

Fakt ist derzeit:
Derzeit vereinnahmt die Stadt Wien also Gelder abseits von gültigen Rechtsvorschriften unter Missachtung gesetzlicher Auflagen. Sie sind daher auch nicht verpflichtet die notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen für die Einhebung eines Kostenbeitrags zum Vertragsgegenstands „Stellplatz“ zu erfüllen. Der Dienstleistungsnehmer - im weitesten Sinne also jeder Bürger, der ein Fahrzeug in einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone abstellt - hat somit auch keinerlei Rechtsanspruch auf Einhaltung der (diesem gewöhnlichen  Nutzungsvertrag zugrundeliegenden) Pflichten seitens des Anbieters, da dessen Vertragsgrundsätze nicht durch die Gewerbeordnung geregelt werden. Völlig irre: Die Nichteinhaltung der Abgabenpflicht darf sogar als "Verwaltungsübertretung" außerhalb des Handels- und Zivilrechts deklariert werden, wobei bei „Uneinbringlichkeit“ eine „Ersatzfreiheitsstrafe bis 16 Stunden“ angedroht wird!
Eine unglaubliche Farce und im normalen Wirtschaftsleben undenkbar: Wenn heutzutage in einem Wirtshaus auch nur das Nichtraucherpickerl*** schief an der Wand hängt, stürmen Vertreter derselben "Rechtsorganisation" wenige Tage später die Betriebsstätte und durchsuchen jeden Winkel vom Weinlager bis rauf zum Kamin, verlangen Genehmigungsbescheide, Prüfberichte etc. etc. !!! Manchmal erinnert mich diese Vorgehensweise an Abläufe, die 70 - 80 Jahre zurückliegen.
Pers. Anm.:  Diese Stadtregierung liebt „Pickerl’n“ - anscheinend hat sie die Abschaffung der Stempelmarke bis heute nicht verkraftet…

MfG A.K.   30. Jänner 2013



Parkraumbe"miss"wirtschaftung

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!
Grundsätzlich möchte ich mich den Leserinnen und Lesern - die sich gegen diese Akzocke der Parkraumbe"miss"wirtschaftung aussprechen - anschließen.
   Natürlich geht es hier nicht um einen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer vernünftigen Parkplatzregelung, sondern lediglich darum den Mitbürgern laufend Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Frechheit kulminiert nicht nur darin, dass Fahrzeughalter in erster Linie dafür bezahlen um andere Lenker (deren PKW über Wochen und oft Monate hinweg in fremden Wohnbezirken kostenfrei abgestellt werden) von der eigenen Wohngegend  "fernzuhalten", sondern auch in der Tatsache, dass man die Autofahrer auf der einen Seite mit außerordentlicher Penetranz zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen will, auf der anderen Seite aber zusätzliche Einnahmen für das (in diesem Fall zwangsläufig notwendige) Abstellen des Fahrzeugs im eigenen Wohnbezirk lukriert. "Fahr' mit der Bim und zahl' brav für deinen (oft nicht vorhandenen) Parkplatz", lautet also die Devise. Sehr schlau!
   Zusätzlich möchte ich noch ergänzen, dass bis zum heutigen Tage keinerlei Maßnahmen bei den Abgabenregelungen zur Autobahngebühr für Fahrzeuge mit Wechselkennzeichen getroffen wurden: Zwar gibt es offenbar keine klar verständliche, rechtliche Grundlage dafür warum(???) jemand der ohnehin logischerweise nur mit EINEM mit Wechselkennzeichen versehenen Fahrzeug auf der Autobahn unterwegs sein KANN gezwungenermaßen trotzdem 2 (manchmal auch 3) Vignetten kleben MUSS, aber auch hier gilt im Hintergrund offenbar der völlig ansatzlose Grundsatz unserer Abkassierer, der einnahmeneffizient lautet: "Wer fährt, der zahlt!"
   Kleiner Trost: All jenen, die sich bundesweit durch ständige Gebührenerhöhungen, neue Abgaben, unzweckmäßige Auflagen, gezielte Abstrafungen und sinnlose Verordnungen dieser "billigen" EU-Handlanger täglich mehr in die Ecke gedrängt fühlen oder bereits um ihre Existenz bangen müssen sei gesagt:
  MIT JEDEM NEUEN ERLASS DER VON DIESEN ROT-GRÜNEN SCHERGEN AUSGEHT STEIGT DIE WAHRSCHEINLICHKEIT, DASS SIE BEI KOMMENDEN WAHLEN SELBST MAL EINE "ABSTRAFUNG" BEKOMMEN, DIE SIE HOFFENTLICH AUF DIE KOMMENDEN JAHRZEHNTE NICHT SO SCHNELL VERGESSEN WERDEN!

PS: IM BESTEN FALL WIRD DIESER ZEITPUNKT MIT DER FORDERUNG NACH EINEM AUSTRITT AUS DER EUROPÄISCHEN UNION ZUSAMMENFALLEN.

Wir lassen uns den Spass am Leben nicht weiter vermiesen > WIR sind das Volk!

Hochachtungsvoll
R. Bergelt                       29. Jänner 2013

Redaktions-Tipp: Hier geht es zur => EU-Austrittpartei



Parkpickerlpflicht: fehlendes Mitspracherecht von Experten

In Ergänzung zur Meinung vom Herrn David S. vom 22. Jänner 2013 meine ich:
Natürlich wäre es einfacher für ALLE Beteiligten, - sowohl Parkpickerlzahler wie auch Behörde / Administration, wenn es für alle Bezirke eine einheitliche Lösung gäbe. Schließlich sind die Strassen und der Verkehr ja auch Bezirksübergreifend!!! Aber die übereilte (-Profilierungssüchtigkeit der Grün/Roten Rathausmehrheit) Durchsetzung der Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung hat keine Mitsprachemöglichkeit von Fachleuten (z.B: ÖAMTC od. ARBÖ) zugelassen ...
     An ihren Taten werden sie gemessen,
     so manche "Täter" sind zu vergessen ...

Alf    26. Jänner 2013



Vor- und Nachteile einer generellen Parkpickerlpflicht in Wien:

Guten Tag
Ich habe mich in den letzten Tagen sehr viel mit dem Parkpickerl beschäftig und habe mal eine Frage.
Welche Vor- und Nachteile gäbe es wenn alle Bezirke in Wien eine Parkpickerlplicht hätten?
Dafür man aber in ganz Wien mit dem Pickerl parken kann wann und wo man will ohne Parkscheine kaufen zu müssen?
   Man könnte viel gemütlicher die Familie besuchen, einkaufen oder wenn man spontan mal ausgelassen Feiern möchte, man keine Sorgen haben muss ne hohe Strafe zu kassieren ( Tag danach ). Ich denke das dadurch viel weniger betrunkene Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug starten um Kosten zu sparen und Wien wäre noch sicherer!
Verbleibe mit freundlichen Grüssen
David S.          22. Jänner 2013



Parkpickerl und fehlende Schneeräumung

Hat die Gemeinde nicht mit der Parkpickerlpflicht nicht auch die Verpflichtung übernommen die Parkplätze auch benutzbar zu machen oder ist es nur Abzocke. In der Rosenackerg. u. Umgebung hat man seit 2 Tagen keinen Schneepflug mehr gesehen u. es sind zwei drittel der Parkplätze nicht benützbar.
Sieglinde N.         21. Jänner 2013

Wien-konkret: Das ist eine interessante juristische Frage, ob die Stadt Wien nicht aliquot die Parkpickerlkosten zurückzahlen müßte für die Tage, wo viele Parkplätze wegen dem Schnee unbenutzbar waren. Da der Streitwert bei jedem einzelnen Autofahrer sehr gering ist (Kosten von 2 Tagen Parkpickerl) und eine Sammelklage nicht zulässig ist, wird man sich schwer tun eine Klage zu gewinnen.



spürbare Entlastung der Umwelt

Sobald es um die heilige Kuh "Auto" geht ,bricht grosse Empörung aus, man liest von Familien mit 4(!) Autos im Haushalt uvm. , aber kaum einem Kommentar, das ein reduzierter Autoverkehr eine spürbare Entlastung der Umwelt (hallo geht's noch mit der Umweltverpestung) und damit für uns alle, bringt.
   Im Gegenteil es wird nur nach Lösungen gesucht, weiter mit dem Kübel, kostet es was es wolle, weiterzufahren. Das errinnnert an Diejenigen, denen der Führerschein wegegenommen wurde und über das Pech jammern, erwischt worden sein und wie teuer das nicht ist. Eigenverantwortung NULL. Das ein Parkpickerl Nonsens ist, ist bekannt, aber gegen die vielen unnötigen Fahrten mit dem KFZ muss seit langem etwas unternommen werden. Ich kenne so viele die nicht einmal den kürzesten Weg ohne Karre erledigen können/wollen aber darüber raunzen, keinen Parkplatz zu finden. Wenn ich generell weniger fahre, den Motor im Winter beim Abkratzen nicht 10 Minuten laufen lasse (jeder 2. in Wien -DANKE für die Verpestung), auf falsches Parken verzichte und damit Strafen vermeide (auf Gehsteigen, vor Ausfahrten, 10m für eine Parklücke brauche, Parken mit lfd. Motor uvm.) geht sich dafür locker ein Parkpickerl aus. - denn letztendlich haben wir es den unzähligen Autos+Fahrern zu verdanken das jetzt dieses Fiasko herscht. Wer weniger fährt, verursacht weniger Parkplatznot = ergo wäre keine Notwendigkeit für ein Pickerl da. Und es kann mir keiner erzählen, das nicht sehr viele Fahrten entbehrlich sind -es gibt öffentliche Verkehrsmittel, Radwege,Taxi, Fahrgemeinschaften und ja, man kann sogar zu Fuß gehen :-). Und warum hat fast jede Familie schon 2-3 Autos ?! Wozu muss ich innerhalb des Gürtels mit dem Auto fahren - da gibts an jeder Ecke eine U-Bahn.
    Ich sehe das Parkpickerl ähnlich der Vignette als Bestrafung für Vielfahrer und somit wieder OK.
Peter K.          16. Jänner 2013



Parkpickel in 1140 wien Breiteenseer strasse

Ich will wissen ob parkpickel zone auch für die Breiteenseer strasse in 1140 wien giltet. danke für antwort
Stefan C.     16. Jänner 2013

Antwort Wien-konkret: ja.



höhere Anfahrtspauschale wegen Parkpickerl

Das System rennt seit Jahren gleich:
Per künstlicher Stellplatzverringerung wird eine „Überparkung“ produziert, der Parkdruck weitet sich auf andere Bezirke aus.
Durchaus beabsichtigter Nebeneffekt: potentielle Nichtwähler werden mit der Parkpickerl-Brechstange elegant hinausgeekelt. Im 7. +8. Bezirk hat das perfekt funktioniert, das Modell wird jetzt auf ganz Wien ausgedehnt.
Übrigens mit dem perversen Effekt dass volle Mobilität (samt damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten: wenn ich mobil bin kann ich unter mehr Jobangeboten wählen, und daher einen höheren Verdienst erzielen) nur mehr „den Reichen“ offen steht.

Auch diejenigen die diese Kosten weitergeben können sind fein raus:
Am Ende bezahlen wir alle als Konsumenten diese Steuer, und zwar nicht nur das eigene Parkpickerl, nein, mehrfach: die durch Parkplatzbewirtschaftung erhöhten Kosten für Waren und Dienstleistungen werden an den Endabnehmer durchgereicht. Mein Installateur hat seine Anfahrtspauschale mit Jahresbeginn glatt verdoppelt.

Es gibt aber nach wie vor keine einzige Partei, die klipp und klar propagiert: DIESES System wird KOMPLETT rückgängig gemacht.
Warum wohl ??

Boxer       16. Jänner 2013



Grüne A-Löcher

Na Bravo !, endlich gibts die erweiterte Parkraumbewirtschaftung, im speziellen: 14. Bezirk -und ganz speziell: Hütteldorferstrasse ... in der ich an meiner Wohnadresse leider nicht parken darf !!!
Von wegen "Geschäftsstrasse": hier gibts nur kleine Lokale, die um die 50 bis 100 Meter voneinander entfernt sind ...
   Ich habe es schon mal geschrieben: Eine Leistung(=Parkraumentgelt) ohne entsprechende Gegenleistung(=Parkplatz) -Wie nennt man das umgangssprachlich? Im Geschäftsverkehr nennt man das Täuschung und Betrug ...
   Ich ernenne hiermit die GRÜNEN Taxfrei zu den größten A-Löchern innerhalb der Wr. Stadtregierung !!! --Und um Missverständnissen vorzubeugen: Das "A" steht als Kürzel für Abzocken - und nicht, wie man mutmaßen könnte für: -na, eh schon wissen ... :-((
Alfred K.         11. Jänner 2013



Parkpickerl-Erweiterung 14. Bezirk

Geschätzte Redaktion,
weil es nicht nur mich, sondern tausende andere mitleidende Autobesitzer im Westen Wiens betrifft, möchte ich hiermit meinen Frust kundtun. Jahrzehntelang war im Bezirk kaum eine Parkraumnot wirklich gravierend. Auch die Pendler fanden ihren Platz.
   Aber nun, seit die GRÜNEN am mitregieren in der Wiener Stadtregierung sind, gehts drunter und drüber ... kein wirklich durchdachtes, sinnvolles Konzept, sondern eine offensichtlich von "Pseudo-Experten" durchgepeitschte "Lösung" ist verwirklicht worden!
   Als Anrainer der Hütteldorferstr. muss ich zwar für das Parkpickerl zahlen, aber PARKEN darf ich dennoch nicht! (außer max. 90 Minuten)
   Dafür sind nun die Nebengassen entsprechend verparkt!

Alfred K.         10. Jänner 2013



Kurzparkzone auf Privatgrund?

Kurzparkzone Privatgrund. 
Seit kurzem ist ja im 14. Bezirk die Kurzparkzone ausgeweitet worden, gilt diese auch auf "Privatgründen"? Ich wohne in einer Genossenschaftswohnung, wo vor dem Haus, neben der Straße, (nicht auf der Straße) ein Parkplatz ist, mit einer Tafel " Privatgrund, nur für Berechtigte der Gebös" Gebös ist die Genossenschaft der Wohnhausanlage. Darf ich nur hier ohne Parkpickerl stehen oder nicht? Es stehen hier einige ohne Parkpickerl, habe es aber noch nicht verfolgt, ob diese einen Strafzettel bekommen haben..
Lisa        9. Jänner 2013

Antwort Wien-konkret: Nein, auf Privatgrund gibt es keine Kurzparkzone und auch kein Parkpickerl. Der Eigentümer des Grundstücks entscheidet, wer dort Parken darf. Am besten bei der Gebös nachfragen, wen sie berechtigt.



Parkpickerl 14. / 16. Bezirk

Ich wohne in der Nähe der Müllverbrennungsanlage Flötzersteig, (16. Bezirk) bin seit meiner Geburt gehbehindert, wurde vor einem Jahr Hüft operiert, und habe einen 4-fachen Bandscheibenvorfall.
   Leider bin ich des öfteren auf mein Auto angewiesen.

Da ich im 14ten Bezirk arbeite- mit dem Auto ein Weg von 5 min, mit den Öffis jedoch ein Weg von 40 min., war ich froh, mit dem Auto in die Arbeit fahren zu können. Da ich nach der Arbeit meist noch einkaufen gehen muss, ist das mit den Öffentlichen für mich kaum noch möglich, da ich lt. meines behandelnden Arztes nicht schwer tragen oder heben darf. Laut Auskunft des Mag. Bezirksamtes gibt es aber keine Möglichkeit, dass ich trotzdem mit dem Auto zur Arbeit fahren kann, dies sei, auch in einem solchen Fall nicht vorgesehen.
   Weiters belaufen sich die Kosten nun auf 135.- Parkpickerl 16. Bezirk, 135.- Parkpickerl 14. Bezirk für Kleingärtner (da ich im 14ten noch einen Garten zu betreuen habe)(gültig von März bis Oktober)....und die Überschneidungsgrenze zu meinem Garten glattwegs "vergessen" wurde, sowie einer Jahreskarte für die Öffis um 364.- also knapp 650.-...ist wohl etwas überzogen....
    Ich habe als Wiener kein Problem EIN Parkpickerl zu bezahlen, das zB für ganz Wien, ohne Innenstadt gilt, doch so ist das ganze eine Abzocke! Nicht nur dass man in seinem eigenen Bezirk mit dem Auto eingesperrt wird, versucht noch jeder daraus Profit zu schlagen....
Wien ist anders, aber nicht mehr lebenswert!

Claudia F.           8. Jänner 2013



Parkpickerl-Erweiterung u.s.w.

Auch ich finde es eine Bodenlose frechheit wie man uns Abzockt. Es wierd nur noch einkassiert und man Verdient deswegen nicht mehr Geld. Es ist einfach bei uns klein Bürger das geld weg zunehmen, denn wir können uns eh nicht wehren. Denen Politiker kanns egal sein, die brauchen kein Auto in wien denn sie werden mit Chafeuren herum Kutschiert. Denen sollte man dieses weck nehmen und dann sollen sie sehen wie sie zur Arbeit kommen, denn die wären dann die ersten die sich beschwären würden. Mit dem Geld das sie verdienen ( eh viel zu viel, machen nix für uns Bürger sondern wollen nur für sich das beste herausholen ) und überrall umsonst Essen und eingeladen werden, können sie uns allen Bürgern das Pickerl Bezahlen.
   Auch wir werden es der ROT-GRÜNEN Partei spüren lassen und sie nicht mehr Wählen, voraldingen die Grünen die sind ja die aller schlimmsten, überhaupt die Fr. sogennante eh scho wissen wer gemeint ist, ist die aller D....... . Hochachtungsvoll Bürger    5. Jänner 2013



parkbikal mit münchner kennzeichen?

Ich wohne und studiere hier in wien und habe gerade zu weihnachten ein auto geschenkt bekommen, mit münchner kennzeichen.
kann ich trotzdem ein anwohner parkbikal beantragen?
bin ja hier gemeldet, nur nicht als hauptwohnsitz.
und wenn nicht was sind dann die alternativen wenn man im 9. bezirk wohnt?
Imi H.           4. Jänner 2013

Antwort Wien-konkret:
Nein, ein Parkpickerl kann man nur beantragen mit Hauptwohnsitz und Wiener Kennzeichen. Am besten das Auto im 21. oder 22. Bezirk stehen lassen. Da ist es derzeit noch gratis. Theoretisch auch im 18. oder 19. Bezirk, aber da werden Sie keinen Parkplatz finden und der 10., 11., 13., und 23. Bezirk ist schon ein größeres Stück entfernt




Parkpickerl im 14. & 16. Bezirk

Ich finde die Parkpickerlerweiterung im 14. und im 16. Bezirk schlichtweg eine Frechheit. In der Anton Staudgasse war nie ein Parkplatz Problem und beim Wilheminenberg auch nicht. Wenn man am Baumgartner Friedhof geht muss man auch ein Parkpickerl ausfüllen und in der Dehnegasse usw.. hat es NIE Parkplatznot gegeben. Warum musste man soweit die Zone ausdehnen? Na...natürlich wegen der Einnahmen. Eine Sauerei ist das. Die Politik wird das auf jeden Fall bei den nächsten Wahlen spüren. ich wähle sicher nicht Rot oder Grün.

Günther D.           3. Jänner 2013



Die Ausweitung der Zonen ist Schwachsinn

Die Ausweitung des Parkpickerls war der größte Schwachsinn, der der Regierung eingefallen ist! Man kann doch nicht ohne vorheriger Anschaffung von Alternativen (wie Aufstockung der Parkgaragen für Pendler...) so etwas durchführen! Man zwingt die Leute von Wien Umgebung sich bei Bekannten in Wien als Hauptwohnsitz zu melden und in Niederösterreich als Nebenwohnsitz zu melden.
Fazit: weniger Geld für die Gemeinden...weiters ist man gezwungen in seinem eigenen Bezirk zu bleiben wo wieder die Frage zu stellen ist:"Wozu ein Auto?"...hat sicher einen positiven Einfluß auf die Autoindustrie...
dieses Parkpickerlinferno zieht weitere Kreise als es auf den ersten Blick scheinen mag...   und alles nur um die Bürger abzuzocken!

Gast,   2. Jänner 2013



Stellungnahmen zum Wiener Parkpickerl,