Wien

Wiener Parkpickerl 2017:

Ab Oktober 2017 kommt im 10. Bezirk das kostenpflichtige Parkpickerl.
Ob das den ganzen Bezirk "Favoriten" oder nur Teile des Bezirks betrifft, steht noch nicht fest.
Laut SPÖ-Bezirksvorsteherin will das die Bevölkerung so.
In der Bezirksvertretung haben das SPÖ, Grüne und die Liste "Gemeinsam für Wien" (Migrantenliste mit einem AKP-Anhänger als Chef) im Juni 2016 so beschlossen.
FPÖ, ÖVP und NEOS fordern eine Bürgerbefragung.

Im 19. Bezirk wird es 2017 defintiv KEIN Parkpickerl geben.

Der 11. und 13. Bezirk überlegen noch.

Der 23. Bezirk wartet ab, wie die Ereignisse und Reaktionen im 10. Bezirk sind.



19. Bezirk: Weiterhin KEIN Parkpickerl in Döbling

Problem: Die Parplatznot in Döbling wird immer größer. Jetzt stellen nicht nur Ausländer ihre Autos - manchmal eine ganze Woche - in Döbling ab, sondern auch Bewohner des 18. Bezirkes. Im 18. Bezirk wurde das kostenpflichtige Parkpickerl erst kürzlich eingeführt. Manche Bewohner des 18. wollen aber nichts fürs Parken bezahlen und weichen auf den 19. Bezirk aus (= "Parkpickerl-Flüchtlinge"), wo man immer noch kostenlos parken kann.

Pro: Anrainer sollen schneller einen Parkplatz finden und möglichst Nahe zu Ihrer Wohnung.
Contra: Kosten und Ärger mit den Strafzetteln, falls man einwenig überzieht. In Summe werden dadurch die Parkplätze nicht mehr, sondern hoffentlich die Autos durch Verdrängung weniger.

Dauer der Befragung: Anfang November bis 22.11.2016

Ergebnis: 
Stimmberechtigte Bürger: 56.000,  Bürgerbeteiligung: 57%  
Dafür: 48,3% (14.938 Stimmen)   Dagegen: 51,6%  (15.943 Stimmen)
Es kommt somit kein flächendeckendes Parkpickerl.
Bezirksvorsteher Adolf Tiller (ÖVP) denkt jetzt über ein Parkpickerl für das Cottageviertel, für Heiligenstadt und Spitellau nach.



18. Bezirk führt das kostenpflichtige Parkpickerl ab 5. Sept. 2016 ein

Im 18. Bezirk kommt ein kostenpflichtiges Parkpickerl für die Bewohner.
Dafür haben sich die Grünen im Wahlkampf eingesetzt und vermutlich aufgrund dessen auch gewonnen. Die nun grüne Bezirksvorsteherin arbeitet bereits an der Umsetzung.
Ab 5. September 2016 wird es die Parkpickerlpflicht im 18. Bezirk geben. Alle Autofahrer dürfen dann nur mehr Kurzparken oder brauchen eben das Bezirks-Parkpickerl.
Seit 6. Juni können online Anträge für ein Parkpickerl gestellt werden. Die Ausgabe des Pickerls erfolgt bereits seit 27. Juni.

Die Kurzparkzone wird in Währing von Montag bis Freitag (werktags) von 9 bis 19 Uhr gelten. Das Parken ist mit Parkschein oder Handy-Parken maximal drei Stunden möglich.
In den ausgewiesenen Geschäftsstraßen (Währinger Straße, Teile der Gentzgasse, Kreuzgasse, Simonygasse und Gersthofer Straße) gilt die Kurzparkzone (werktags) mit einer Parkdauer von 1,5 Stunden von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und, ausgenommen Kreuzgasse, auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr.



Parkpickerl in Wien 2016:



Das sogenannte "Parkpickerl" ist eine Parkgebühr für Bewohner des eigenen Bezirkes. Damit kann ein Bewohner mit Hauptwohnsitz in einem bestimmten Bezirk sein Auto - falls es auf den Hauptwohnsitz in diesem Bezirk zugelassen ist - dauerhaft abstellen. Ein Parkpickerl ist keine Garantie dafür, dass Sie in Ihrem Bezirk auch wirklich einen Parkplatz finden. Pro Person kann nur ein Parkpickerl ausgestellt werden. Im Falle einer Übersiedlung von einem Parkpickerlbezirk in einen anderen wird bei Vorlage des bereits geänderten Zulassungsscheines, des Führerscheins und des abgelösten Parkpickerls für den bereits bezahlten Zeitraum ebenfalls ohne zusätzliche Kosten ein Ersatzpickerl ausgestellt.
 



Vergrößern mit Klick ins Bild



Parkpickerlbezirke
in Wien sind: 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 12., 14., 15., 16., 17., 20.  Bezirk.

Kurzparkzeiten:
* 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 20. Bezirk: Mo-Fr von 9-22 Uhr
* 12., 14., 16., 17. Bezirk: Mo-Fr von 9-19 Uhr
* In Teilen des 15. Bezirks muß auch am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 18-22 Uhr zahlen !!! Werktags 9-22 Uhr. => Sonderkurzparkzone im 15. Bezirk
* Dazu kommen noch spezielle Kurzparkzonen in den Geschäftsstraßen.


Maximale Parkdauer:
1. - 9., Teile des 15., 20. Bezirk: 2 Stunden
12., 14., Teile des 15., 16. Bezirk: 3 Stunden

Kosten: 
Bundesabgabe: 14,30 Euro für den Antrag + 3,90 Euro für jede zusammengehörige Beilage; Verwaltungsabgabe: 35,70 Euro 
Parkometerabgabe:    
* 1. bis 9. Bezirk, 15. Bezirk im Bereich der Stadthalle sowie 20. Bezirk: 120 Euro (1 Jahr) bzw. 240 Euro (2 Jahre).
* 12., 14., 16., 17., 18. Bezirk und 15. Bezirk außerhalb des Stadthallenbereichs: 90 Euro (1 Jahr) bzw. 180 Euro (2 Jahre). 
Entsprechend dem Bewilligungszeitraum (dieser muss mindestens drei Monate umfassen; bereits begonnene Kalendermonate werden dabei voll gerechnet).

Zweck:
* Vertreibung der niederösterreichischen Pendler aus dem Wiener Zentrum (Wiener Autofahrer müssen in Niederösterreich fast nie Parkplatzgebühren bezahlen. Also eine sehr unfaire Vorgangsweise von der Stadt Wien, die Nicht-Wiener diskriminiert.)
* Abzocke der eigenen Bevölkerung im jeweiligen Bezirk. Das Parkpickerl könnte natürlich auch gratis an die Bewohner verteilt werden und hätte den selbern "Lenkungseffekt" bzw "Vertreibungseffekt von Niederösterreichern". Tatsächlich muss jeder Bewohner in einem Wiener Parkpickerlbezirk fast 180 Euro im Jahr für sein Bezirksparkpickerl bezahlen, was sich äußerst angenehm auf die Einnahmen der Stadt Wien auswirkt.
* Weniger Autos in der Stadt: Wenn sich ärmere Mitbürger aufgrund des Parkpickerls gar kein Auto mehr leisten können, so ist das durchaus im Sinne der SPÖ-Grünen-Politik. Dann gibt es nämlich weniger Autos in der Stadt und die Reichen haben für ihre Autos mehr (Park-) Platz.



1.1.2013 Parkpickerl-Erweiterungen 14., 16. und 17. Bezirk



Quelle: wien.gv.at


Mit der Erweiterung ab 1.1.2013 ist nun fast der ganze Wohnbereiche der Bezirke 14., 16., und 17. werktags 9-19 Uhr betroffen. Abgezockt werden die Wiener, die nun dort ein Parkpickerl bezahlen müssen, und Autofahrer von auswärts, die nun Kurzparkscheine bezahlen müssen.
   Dass es um eine reine Abzocke der Autofahrer geht merkt man daran, dass in diesen neuen Parkpickerlzonen nur eine geringe Parkplatznot herrscht.
Das Dumme an der ganzen Regelung ist, dass man - wenn man von auswärts kommt - keinen Parkplatz für sein Auto findet und nicht auf die Öffis umsteigen kann. Die Parkhäuser sind nämlich schon ab halb acht Uhr früh voll belegt und auf der Straße darf man nur 3 Stunden parken, selbst wenn man bezahlen möchte.
   Das beste wäre, wenn viele Wiener Unternehmen nach Niederösterreich übersiedeln, denn dort gibt es genügend Parkplätze für alle. Da müssen dann halt die Wiener zur Arbeit nach NÖ pendeln, stattt wie bisher umgekehrt.

Gratis Parken kann man weiterhin im 10., 11., 13., 18., 19., 21., 22., 23. Bezirk von Wien, außer dort wo es speziell gekennzeichnete Kurzparkzonen gibt, zB in den Geschäftsstraßen.



1.10.2012 Neue Parkpickerlbezirke in Wien

SPÖ-Grüne haben beschlossen ab 1. Oktober 2012 in fünf weiteren Wiener Bezirken das kostenpflichtige Parkpickerl für Anrainer einzuführen. Es sind dies die Bezirke Meidling (12.), Penzing (14.), Rudolfsheim-Fünfhaus (15.), Ottakring (16.) und Hernals (17.).
Für Autofahrer von anderen Bezirken gelten diese Bezirke dann als gebührenpflichtige Kurzparkzonen.

In Währing gab es eine Bürgerbefragung. Diese ging mit 64% gegen das kostenpflichtige Parkpickerl aus. D.h. im 18. Bezirk kann man weiterhin gratis parken.
In Favoriten lehnte es die Bezirksvertretung ab.



Strafen ab 4. Oktober 2012

Ab Donnerstag 4. Oktober 2012 werden in den neuen Parkpickerlbezirken für Falschparker Strafen verhängt. Bis dahin gibt es Informationszettel und Verwarnungen.
Die Strafen für Falschparken wurden per 1. Mai 2012 massiv angehoben und zwar von 21 € auf 36 €.
Am Gehsteig parken wird nun mit 48 € bestraft (statt bisher 28 €.)
 



Die Abzocke der Autofahrer in Wien:

Allein in den neuen Wiener Parkpickerlbezirken werden die Anrainer ca 35.000 Parkpickerl kaufen müssen. Bei einem Preis von 140 Euro pro Parkpickerl ergibt das zusätzliche 6 Millionen Euro (82 Millionen Schilling) pro Jahr für die Stadt Wien.
 
Dazu kommen noch die Einnahmen aus dem Verkauf von Kurkparkscheinen, die alle Autofahrer ohne Parkpickerl bezahlen müssen. Dabei geht es ebenfalls um Millionen Euro.



Gleiches Recht für alle beim Kauf der Wiener Parkpickerl gefordert


In Wien können nur Wiener in ihrem Wohnbezirk ein Parkpickerl beantragen. Dadurch werden Wiener aus anderen Bezirken - aber auch Niederösterreicher und andere Österreicher - gesetzlich diskriminiert, da diese ein solches nicht beantragen dürfen. Ihnen wird ein Parkpickerl behördlich verweigert, selbst wenn sie dafür bezahlen wollen. 
   Die EU-Austrittspartei ist gegen eine Diskriminierung mancher Wiener, der Niederösterreicher und anderer Autofahrer beim Parken in Wien. Die Wiener wollen ja außerhalb Wiens auch nicht diskriminiert werden. Die Gleichheit vor dem Gesetz ist ein Verfassungsrecht und sollte eingehalten  werden. Das Land Niederösterreich sollte etwas für die NÖ-Autofahrer/-innen tun und eine Musterklage gegen die Stadt Wien führen. ÖAMTC, ARBÖ, VCÖ, VKI und Arbeiterkammer sollten bei diesem Thema ebenfalls aktiv werden. Am besten schafft man das Wiener Parkpickerl wieder ganz ab, da es ohndies hauptsächlich eine Abzocke der Autofahrer ist.
   Die EU-Austrittspartei setzt sich neben dem EU-Austritt Österreichs auch ganz entschieden für die Einhaltung der Bürgerrechte ein.
Website => EU-Austrittspartei                                             Werbung                    



Parkpickerl Meidling (12. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 12. Bezirk wird von den die Bezirksgrenzen und den Straßenzügen Altmannsdorfer Straße und Dr.-Boehringer-Gasse/ Belghofergasse begrenzt. Die Altmanndorfer Straße beziehungsweise Dr.-Boehringer-Gasse/Belghofergasse sind selbst nicht Teil der Kurzparkzone und westlich davon braucht man auch kein Parkpickerl. Bewohner des gesamten 12. Bezirks können ein Parkpickerl für die bewirtschaftete Parkpickerlzone im 12. Bezirk erwerben.



Parkpickerl Penzing (14. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 14. Bezirk gilt rund um den Bahnhof Hütteldorf (zwischen Linzerstraße - Bergmillergasse - Westbahn - Bahnhofstra0e) und ab der Deutschordenstraße, entlang der Westbahn (zwischen Hackingergasse und Hadikgasse), und östlich der Ameisgasse - Leyserstraße - Maroltingergasse. Die Grenzstraßen sind nicht Teil der bewirtschafteten Zone. Mit dem Parkpickerl für den 14. Bezirk ist es zusätzlich möglich, im 15. Bezirk zu parken. Ausgenommen ist der Bereich rund um die Stadthalle. Es darf auch im 16. Bezirk im Überlappungsbereich geparkt werden: Horvathgasse - Adolf Czettel Gasse - Opfermanngasse - Steinbruchstraße - Chlumberggase - Josef Weinheber Platz.



Parkpickerl Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk)

Im gesamten 15. Bezirk wird die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Das Parkpickerl für den 15. Bezirk gilt auch in der bewirtschafteten Zone im 14. Bezirk und in den Überlappungsbereichen zum 16. Bezirk.



Parkpickerl Ottakring (16. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 16. Bezirk ist im Westen begrenzt durch die Montleartstraße, die Ottakringer Straße und die Sandleitengasse. Diese Straßenzüge sind Teil der bewirtschafteten Zone. Darüber hinaus gilt das Parkpickerl für den 16. Bezirk auch in Überlappungsbereichen zum 14., 15. und 17. Bezirk.



Parkpickerl Hernals (17. Bezirk)

Die Kurzparkzone im 17. Bezirk ist im Westen begrenzt durch die Sandleitengasse, Güpferlingstraße, Alszeile, Leopold-Kunschak-Platz, Richthausenstraße und die Lidlgasse. Diese Straßenzüge sind Teil der bewirtschafteten Zone. Darüber hinaus gilt das Parkpickerl für den 17. Bezirk auch im Überlappungsbereich zum 16. Bezirk.



Verkehrsverlagerungen und neue Parkplatznot

1. Bisher haben viele Bewohner innerhalbs des Gürtel ihr Auto (meist Zweitauto) in den Außenbezirken geparkt. Diese müssen nun auf die verbleibenden Bezirke 10., 11., 13., 21., 22., 23. und Teile des 14. Bezirks ausweichen oder ihr Auto mangels Parkplatz verkaufen.
2. Die nach Wien einpendelnden Autofahrer können nun nicht mehr in den neuen Parkpickerlbezirken gratis Parken. Auch sie werden auf die verbleibenden Bezirke ausweichen.
3. In den Bezirken 10., 11., 13., 21., 22., 23. und Teile des 14. Bezirks wird eine massive Parkplatznot entstehen.





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hatte auf die Verlängerung meines Parkpickerls vergessen

Hallo,
ehrlich ich hatte auf die Verlängerung meines Parkpickerls vergessen.
Ich war eine Woche krank. Bin deshalb auch nicht bei meinen Auto vorbei gekommen. Nach einer Woche war die Überraschung und die Wut groß, obwohl ich mein Auto nicht bewegte, also hier eine einmalige Verletzung der Parkvorschrift vorlag, fand ich 5 Anzeigen vor, Wobei 2 dieser Anzeigen sage und schreibe  4 Minuten auseinander liegen!

MA-PA-691204/6/8  68  17.05.2016 Mohsgasse 13

MA-PA-695188/6/5  68  18.05.2016 Mohsgaase 13 13:56

MA-RV 80869/6/5   58  18.05.2016 Mohsgasse 13  14.00

MA-PA-695236/6/6   68  19.05.2016 Mohsgasse 13

MA-Pa-695313/6/5  68  20.05.2016 Mohsgasse 13

Da darf man sich nicht wundern wenn die Anzahl der Wutbürger steigt.
Tatjana P.     30.11.2016

 



Mein Wunsch : 1 Parkpickerl für Wohnort und Arbeitsort !

Sehr geehrte Damen und Herren ,
Habe Jahre lang im 14. Bezirk gewohnt und arbeite auch in diesem Bezirk (Hanusch Krankenhaus). Nun ziehe ich in den 13. Bezirk - 5 Minuten Arbeitsweg mit dem Auto, öffentlich jedoch brauche ich etwa 25-30 Minuten, da die Verbindung unmöglich ist.
   Ich finde dass man das Parkpickerl im Wohnbezirk als auch bei der Arbeitsstelle nutzen nutzen darf . Theoretisch könnte ich mir einen Garagenplatz sichern im Hanusch, der jedoch 85,- pro Monat kostet und eine Wartezeit von knapp 2 Jahren besteht.
   Ich bin in meiner Freiheit sehr eingeschränkt dadurch und hoffe, dass es dafür bald Lösungen gibt , da ich viele Menschen kenne mit dem selben Problem.
Warum muss man es den Wienern so schwer machen wo es doch eigentlich um die Pendler gibt ?
Warum gibt es kein WIEN Parkpickerl
(es dürfte auch mehr kosten)?
 
Mein Wunsch : 1 Parkpickerl für Wohnort und Arbeitsort !
Herzliche Grüße
Viktoria S.              11.10.2016



Parkpickerl hat mir die Entscheidung endlich weg-zu-ziehen echt erleichtert.

Sg Redaktion,
Ich danke den Herrschaften in der Wiener Stadt für das Parkpickerl. mir hat es die Entscheidung endlich weg zu ziehen echt erleichtert. Wenn die so weitermachen ziehen die echten Wiener alle weg und was bleibt sind unsere neuen Mitbürger.
Komisch das keine Griechen kommen.
Heinz G.        31.8.2016



Hätten wir halt die City-Maut eingeführt ...

Liebe Redaktion!
Ich verstehe das Gejammere meiner in Wien Auto-fahrenden Mitbürgerinnen und Mitbürger in Ihrer „Wiener Park-Pickerl“ Rubrik nicht. Es gab vor wenigen Jahren (2012?) eine städtische Befragung, ob es eine Wien-weite Regelung („City-Maut“) geben soll, oder ob es den Bezirken wie bisher selbst und völlig unstrategisch überlassen bleiben soll, „Pickerl“-Regelungen einzuführen. Die Mehrheit (ich war NICHT dabei) wollte zweiteres Pickerl-Flickwerk, das wir in Wien heute haben. Die Leute, die sich heute bei Ihnen beschweren, sollen also einmal über ihr damaliges Abstimmverhalten nachdenken.
   Übrigens war ich heuer mit einem Mietwagen in den USA unterwegs: dort ist in den Städten die Parkraumbewirtschaftung um einiges ärger und teurer als in Wien und trotzdem sind US-Städte urbane Wüsten weil alles dem PKW untergeordnet wird! 
   Ergo finde ich unsere Regelung in Wien nicht so schlecht. In meinem Bezirk bekomme ich seit Einführung des Pickerls immer vor dem Haus einen Parkplatz, es ist ruhiger, keine Pendler gurken um 6 in der Früh vor meinem Fenster herum und die Luft ist merkbar besser - das sind mir die ca. 10 EUR im Monat wert. Verwandte, die aus den Bundesländern zu Besuch kommen und auch abseits des Weekends Stellplätze brauchen, sind - obwohl sie auch wochentags lieber direkt vor unserer Wohnung parken würden - über die P&R Garagen glücklich (die in Hütteldorf besonders, da diese immer Platz bietet).
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan N.  1150 Wien     28.8.2016 



Parkpickerl für 2 Bezirke in Wien

Sehr geehrte Damen und Herren in der Redaktion,
ich verstehe die Art und Weise der Einführung von den Parkpickerl nicht. Es ist bei so gut wie keiner Person der Fall, dass Sie weder in dem selben Bezirk sie Arbeitet, noch die Bekannten dieser Person in diesem Bezirk Wohnen. 
    Wieso kann man nicht zumindest zwei Bezirke eintragen lassen, so dass man wenigstens mehr Bewegungsfreiheit hat und sich nicht wie in einem Käfig in einer Zeit der GLOBALISIERUNG vorkommt.
Liebe Grüße
Emir S.         25.8.2016



parkpickerl bürger ausnützung ..!

das autofahren war ein mal kult von freiheit und freude .
will man ein parkpickerl bei der ma erwerben, braucht man viele nachweise und wird wieder nachhause geschickt, weil man den führerschein zuhause gelassen hat.
nicht als schikane ...
danke stadt wien kann man nur sagen.
N.A:   11.3.2016



Parkpickerl führt Familien auseinander

Sehr geehrte Damen und Herren,
da es nun zu einer Erweiterung des Parkpickerl in Wien kommen wird, wird auch unser Familienleben belastet. Unter der Woche werden dann meine Söhne und auch ich finanzielle Probleme haben, meine Eltern zu besuchen, da es dann kostspielig werden wird. Da meine Eltern schon älter und auf unsere Hilfe angewiesen sind, wird dies eine kostspielige Angelegenheit. Ich bin öfters und dann auch noch stundenlang bei meinen Eltern bzw. haben diese auch einen Kleingarten und da gibt es viel Arbeit;
und wenn ich und auch meine Söhne dann den ganzen Tag parken, weiß ich nicht, wie wir alle uns das leisten können.
   Denn diejenigen, die für diese Parkpickerln verantwortlich sind, haben genug Geld, sich in Kurzparkzonen zu stellen und dafür zu zahlen.
   Ich besuche Freunde auch nur noch am Wochenende, die im 6. Bezirk wohnen. Früher hatten wir regelmäßig Spielabende,  die unter der Woche waren. Doch das ist schon Vergangenheit, denn auf Grund der Kurzparkzone haben wir aus finanziellen Gründen absagen müssen.
    Vielen Dank ihr lieben Politiker und Verantwortlichen, die dafür sorgen, Familien finanziell zu schaden. Familien sollten ja zusammengeführt werden! Durch diese Aktionen werden Familien auseinandergeführt. Wien ist halt anders. Leider bin ich Wienerin und wenn ich finanziell könnte, wäre ich nicht mehr in dieser Stadt.
Auf eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Fam. B.             6. Jan 2016



Parkpickerl-Mannschaft

...ich finde die versammelte Mannschaft, die am parkpickerl ihr pappi verdient, sollte mal in der geschlossenen psychiatrie behandelt werden...
Regina aus Ottakring, gedemütigt, enttäuscht und zum Gegenschlag ausholend...
 
GELASSENHEITSSPRUCH
gott/die höhere macht gebe mir die GELASSENHEIT dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den MUT, dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden...

Regina           16. Jänner 2014



Stellungnahmen zum Wiener Parkpickerl,