Wien

Die Luxus-Dienstautos der österreichischen Bundesregierung

Stand Juli 2010
Das BZÖ hat über parlamentarische Anfragen herausgefunden, wieviel die Dienstautos der österreichischen Minister & Ministerinnen gekostet haben. Vorweg: Auf Steuerzahlerkosten ist den SPÖ- und ÖVP Ministern nichts zu teuer. Die Dienstautos kosten 44.000 - 63.000 Euro !!! (Das sind zw 605.000 - 867.000 Schilling)

Den teuersten Dienstwagen fährt Staatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) mit über 63.000 Euro. Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) und Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) ließen die österreichischen Steuerzahler mit 62.000 Euro für ihre Dienstwägen bluten. Fast schon eine "Sparmeisterin" ist Familienstaatssekretärin Christine Marek (ÖVP) mit 44.000 Euro.

Sonderausstattung: Luftfederung, Parksystem, automatisches Abblenden, CD,
Cockpitverkleidung aus Holz, Ledersitze, Vordersitze mit Memoryfunktion, Sitzheizung, Navigationssystem, HI-FI-System, eingebaute Fernseher, Leichtmetallräder, Gesundheitssitze, Memory-Funktion für Außenspiegel, Adaptives Kurvenlicht, Spurverlassenswarnung, Sprachsteuerung, Standheizung, Blaulichtanlage mit Signalhorn, Multikontursitz, Lendenwirbelstützen, Sitzbelüftung und und und ...

Mehr Infos über Kosten und Ausstattung der Ministerautos:

 Minister /Staatssekretär

 Kosten 

 => Dienstauto Claudia Bandion-Ortner (ÖVP):

 56.600 Euro

 => Dienstauto Nikolaus Berlakovich (ÖVP):

 46.500 Euro

 => Dienstauto Doris Bures (SPÖ):

 48.600 Euro

 => Dienstauto Norbert Darabos (SPÖ):

 62.000 Euro

 => Dienstauto Werner Faymann (SPÖ):

 45.667 Euro ohne
 Zweitdienstauto

 => Dienstauto Maria Theresia Fekter (ÖVP):

 62.500 Euro

 => Dienstauto Gabriele Heinisch Hosek (SPÖ):

  ?

 => Dienstauto Rudolf Hundstorfer (SPÖ):

 57.500 Euro

 => Dienstauto Beatrix Karl (ÖVP):

 60.400 Euro

 => Dienstauto Reinhold Lopatka (ÖVP):

 57.700 Euro

 => Dienstauto Christine Marek (ÖVP):

 44.400 Euro

 => Dienstauto Reinhold Mitterlehner (ÖVP):

 50.700 Euro

 => Dr. Josef Ostermayer (SPÖ)

 fährt im Fuhrpark
 des Bundeskanzlers mit

 => Dienstauto Josef Pröll (ÖVP):

 63.700 Euro

 => Dienstauto Andreas Schieder (SPÖ):

 63.800 Euro

 => Dienstauto Claudia Schmied (SPÖ):

 54.700 Euro

 => Dienstauto Michael Spindelegger (ÖVP):

  ?

 => Dienstauto Alois Stöger (SPÖ):

 48.600 Euro


PS: Die monatlichen Leasingkosten von Gabriele Heinisch-Hoseks Dienstfahrzeug sind mit 1700 Euro mehr als 6x so hoch, wie die von Außenminister Spindelegger 267 Euro !
 

Die Dienstautos der SPÖ-Politiker

Foto: Die angereisten Dienstautos der SPÖ Präsidenten, Minister, Landeshauptleute, Abgeordneten / 
Foto Mitte: Der Dienst-Mercedes von Herrn Bundespräsidenten Heinz Fischer (SPÖ)
Foto rechts: Bundeskanzler Alfred Gusenbauer besteigt gerade seinen Luxusschlitten; © Wien-konkret



Foto: Die angereisten Dienstautos der SPÖ Präsidenten, Minister, Landeshauptleute, Abgeordneten /
Foto Mitte: Der Dienst-Mercedes von Herrn Bundespräsidenten Heinz Fischer (SPÖ)
Foto rechts: Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) besteigt gerade seinen Luxusschlitten;
Fotos vergößern mit Klick aufs Foto © Wien-konkret

Die Dienstautos der SPÖ-Genossen am Begräbnis von Altkanzler Sinowatz:

Schaut man sich die Dienstautos an, die sich der jetzige SPÖ-Bundespräsident, SPÖ-Bundeskanzler, die SPÖ-Bundesminister, SPÖ-Landeshauptleute und SPÖ Spitzenfunktionäre auf Steuerzahler kosten lassen, dann glaubt man nicht beim Begräbnis eines einstigen Arbeiterpartei-Chefs Fred Sinowatz (21.8.2008 in Neufeld am See) zu sein. Was sich ein Arbeiter von heute - der bei den Preissteigerungen die Miete und den Strom nicht mehr bezahlen kann - über den Luxus der SPÖ-Spitze denkt, ist ein eigenes Kapitel. Jedenfalls sollte man genau hinhören, wenn Heinz Fischer, Alfred Gusenbauer, Werner Faymann und Michael Häupl in Zukunft über die Armut und die soziale Wärme in Österreich sprechen.
(Sie hätten zumindest eine Fahrgemeinschaft von Wien aus machen können. Tipp: Klimaschutz und so ...; oder auch mit der Eisenbahn anreisen können: Bahnhofsstation in Neufeld)

PS: Ist bei den ÖVP Politiker vermutlich nicht anders. Von Sparsamkeit und christlicher Nächstenliebe keine Spur. Wurscht wieviele Menschen in Österreich an der Armutsgrenze sind, Hauptsache die Poliiker haben eine feine über-drüber Limousine. 
 

Die Dienstautos bei der Österreichischen Nationalbank:

Ein neue große Dienstwagen-Diskussion hat im Jänner 2009 die Nationalbank ausgelöst. Die Österreichische Nationalbank gilt bei beim Aufdecken von österreichischen Bankenskandalen (zB BAWAG, Meindl Bank Fands, Hypo Alpen Adria Bank, Kommunalkredit) nicht gerade als erfolgreich. Dafür werden OeNB Direktoren mit sagenhaft teuren Dienstwägen bedacht. Neuestes Glanzstück in der Dienstwagenflotte ist der Direktor Zöllners BMW 740 Li (Langversion mit eingebauten Massagesitzen usw.) und Direktor Duchatczeks S-Klasse-Mercedes 450. Der Listenpreis liegt bei 130.000 - 140.000 Euro.
Chef des OeNB-Generalrats, Claus Raidl, meinte dazu, das sei der "übliche Standard". Weiters wird darauf verwiesen, dass dieses Auto keine Stretchlimousine sei, sondern nur einen langen Radstand habe.
PS: Österreich hat zwar keine nationale Währung mehr, dafür noch eine Nationalbank, die einem Privilegienstadl gleicht.
 

CCL - Vienna Classic Chauffeur Limousine

CCL Luxuslimousinen: Airportservice, Hochzeits-Limousinen, Special Events; © ZVG

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Mühlfeldgasse 40, A-2351 Wiener Neudorf (südlich von Wien)        
Telefon: +43 1 231 00 35      Email: office@ccl.at
Website: Stretchlimousinen in Wien                                     Werbung
 



* 3.8.2010: BZÖ-Grosz deckt Luxusfuhrpark der rot/schwarzen Regierung auf!

BZÖ zu den Dienstautos der Regierung

Parlamentarische Anfragenserie von steirischen BZÖ-Mandataren offenbart "Luxussänften" der Regierung
Der aktuelle Fuhrpark der österreichischen Bundesregierung umfasse 83 Nobelkarossen, die einmaligen Anschaffungskosten für die derzeitigen Fahrzeuge (Stand Mai 2010) beliefen sich auf 1,641 Millionen Euro, die monatlich dazu kommenden Leasingraten betragen 14.294 Euro und die Sonderausstattung der Ministerdienstwägen belief sich auf 126.162 Euro. Insgesamt beschäftige die rot/schwarze Bundesregierung 75 Fahrer auf Steuerzahlerkosten. Dies ist das Ergebnis einer parlamentarischen Anfragebeantwortung der steirischen BZÖ-Nationalratsabgeordneten Gerald Grosz, Dr. Wolfgang Spadiut, Kurt List und Martina Schenk.
"Alles was gut und teuer und neu ist, versammelt sich in den Fuhrparks der Regierungsmitglieder. Die neuesten Autos aus der 8-er Serie von Audi, die neuesten 7-er Modell von BMW.
Fernseher als Sonderausstattung, die Cockpitverkleidung aus schönstem Holz, alles in Ledersitzen, die modernsten Hi-Fi-Systeme für Autos uvm. verbirgt sich in den Dienstwägen der rot/schwarzen Regierungsmitglieder. ...
Überhaupt sei auffallend, dass viele Ministerien ihre Fuhrparks relativ oft wechseln. "Die Autos dieser sündteuren Marken haben alle eines gemeinsam. Man kann mit ihnen problemlos hunderttausende
Kilometer fahren, sie sind robust und bringen viele Jahre auf den Buckel. Warum sich dann Rot und Schwarz ständig neue Autos auf Kosten der Steuerzahler besorgen, ist schleierhaft aber reiht sich nahtlos in das Sittenbild dieser Verschwenderregierung ein", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:    Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0035    2010-08-03/09:39



* 26.1.2009: Mehr Taxifahrten statt teurer Dienstwägen


Allein um den Anschaffungspreis könnte man jahrelang in Wien mit dem Taxi fahren

"Die Nationalbank hat neue Dienstwägen angeschafft, deren Ankaufspreis deutlich jenseits der 100.000.- Euro liegt", stellt der Obmann des Verbandes der österreichischen Autotaxiunternehmer, Karl Ramharter, zum Ankauf dieser neuen Dienstautos fest. "Alleine um den Anschaffungspreis könnte man - bei 6 Fahrten pro Werktag - mehr als fünf Jahre mit dem Taxi fahren". ...

Rückfragehinweis:
   Verband der österreichischen Autotaxiunternehmer
   Günter RITTINGER
   Mobil: 0664 34 00 121     Tel:  01-715 49 80-19
OTS0129    2009-01-26/12:42



* 24.1.2009: BZÖ zu Dienstwagendiskussion: Ostermayers putzige Flucht nach vorne!


Als Kabinettschef des Verkehrsministers stand Ostermayer Mercedes E220 CDI zur Verfügung - nun reist er mit Kanzler-Limousine

"Die Ankündigung Ostermayers, auf seinen Dienstwagen als Staatssekretär zu verzichten, ist ein besonders putziger Versuch, die Flucht nach vorne anzutreten. Faktum ist, dass dem Gehaltskaiser
der Bundesregierung - er verdiente als Kabinettschef mehr als sein Bundesminister - ein Mercedes E220 CDI des Verkehrsressorts rund um die Uhr zur Verfügung stand und auch von ihm genutzt wurde. Seine nunmehrige Ankündigung, auf einen "eigenen Dienstwagen" zu verzichten, ist putzig zumal er ja als "Geheimkanzler" ohnedies mit seinem Sekretär Faymann reist", meinte BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz.
   Der BZÖ-Rechnungshofsprecher vermutet zudem eine Flucht nach vorne. "Herrn Ostermayer ist bereits zu Ohren gekommen, dass wir Hinweise haben, dass er in seiner Zeit als Kabinettschef mehr
verdient hat, als sein eigener Minister. Hier schlummert ein ganz großer Verschwendungsskandal. Das BZÖ hat daher bereits eine entsprechende parlamentarische Anfrage zum Privilegieneinkommen
Ostermayers eingebracht. Bis die Antwort kommt, versucht Ostermayer im Vorfeld dieses Skandals den "Geläuterten" zu mimen. Wenn er tatsächlich das verdient hat, was sein ehemaliges Ministerium "unter der Hand" mitteilt, ist er das erste Regierungsmitglied, das seinen Rücktritt bald hinter sich haben wird", sagte Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
   Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS0054    2009-01-24/17:57



* 24.1.2009: Erster Regierungspolitiker verzichtet auf Dienstwagen

Ostermayer will "Zeichen der Sparsamkeit setzen" und fährt mit der U-Bahn

Als erster Regierungspolitiker verzichtet der Staatssekretär im Kanzleramt Josef Ostermayer (SPÖ), auf einen eigenen Dienstwagen, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagausgabe). Wie Ostermayer betont, wolle er ein "Zeichen der Sparsamkeit" setzen. Er fahre lieber mit den Wiener Linien und sei Besitzer einer Jahreskarte. Auch berufliche Termine in Wien erledigt Ostermayer lieber mit U-Bahn und Bim. Bei Überlandfahrten nehme er die Bahn, dass sei er als "ehemaliger Mitarbeiter des Infrastrukturministeriums ja gewöhnt". Nur wenn Ostermayer mit mehreren Mitarbeitern unterwegs und der Bestimmungsort mit keinem öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar sei, nutze er den Fahrzeugpark des Kanzleramts. Nach Angaben von Ostermayer habe das Kanzleramt seit dem Amtsantritt von Bundeskanzler Werner Faymann um drei Dienstautos weniger: Zwei seien versteigert worden - eines habe das Finanzministerium übernommen.

Rückfragehinweis:
   ÖSTERREICH
   Chefredaktion
   Tel.: (01) 588 11 / 2510 oder 2910
OTS0052    2009-01-24/16:25



* 20.1.2009: FPÖ zu Dienstwagenkauf bei Nationalbank: Versagen darf nicht belohnt werden


FPÖ bringt Anfrage an Finanzminister ein - ÖNB-Direktor Zöllner leistet sich Dienstfahrzeug um 140.000 Euro

Die Nationalbank (ÖNB) - zu 70 Prozent im Besitz der Republik und unter Aufsicht des Rechnungshofes - hat die Generaldirektoren der heimischen Großbanken zur Sparsamkeit aufgerufen. "Für das eigene Direktorium scheint diese Forderung jedoch nicht zu gelten", kritisierte heute der oberösterreichische FPÖ-NAbg. Mag. Roman Haider. Das Direktorium der Nationalbank besteht aus vier Mitgliedern: dem Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, dem Vize-Gouverneur Dr. Wolfgang Duchatczek und den beiden Direktoren Mag. Andreas Ittner und Dr. Peter Zöllner.

"Peter Zöllner leistete sich im Angesicht der Finanzkrise ein neues Dienstfahrzeug auf Kosten der Nationalbank, einen 7er-BMW in Stretch-Version zum Preis von Euro 140.000,-. Doch er ist nicht der einzige im Direktorium, der durch einen Hang zu schönen Dienstwägen auffällt.

Sein Kollege Wolfgang Duchatczek fährt einen noch teureren Dienstwagen", kritisierte Haider.

"Diese Dreistigkeit ist unglaublich. Dies findet zu einer Zeit statt, in der der Normalbürger mit einer weltweiten Finanzkrise und deren Auswirkungen konfrontiert ist.

Rückfragehinweis:
   FPÖ

OTS0021    2009-01-20/08:50





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