Wien

Allgemeine Informationen: Citymaut für Wien?

Bild: Automaut - Wien Zentrum

Bild: Automaut - Wien Zentrum

Was: Die Wiener City-Maut. Manche Verkehrsplaner und Politiker in Wien denken an die Einführung einer City-Maut für Autofahrer, die in die Bezirke innerhalb des Gürtels einfahren. Damit will man die täglichen Verkehrsstaus im Zentrum verringern und gleichzeitg Einnahmen für die Stadtkassa verdienen.

Beispiele in anderen Städten: London seit 2003 (seit Juli 2005 kostet dort die City-Maut bzw. „Congestion Charge" 12 Euro), Mailand, Oslo, Singapur, Stockholm (1-2 Euro), Trondheim.

Vorteile: Verkehrsreduzierung um 10% - 20%, Lärm- und Abgasreduzierung, Einnahmen für die Stadt Wien

Nachteile: Kaufkraftabflüsse aus den Bezirken innerhalb des Gürtels (1 - 9. Bezirk), viel Bürokratie notwendig, weitere Abzocke der Autofahrer, teurere Taxifahrten 

Alternativen: Parkraumbewirtschaftung, Ausbau der Verkehrswege rund um Wien, bessere Umsteigemöglichkeiten auf den öffentlichen Verkehr Schaffen, Intervallverdichtungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, Verkehrsstau durch Verkehrsinformationssysteme vermeiden.

Autofahrerclubs: VCÖ ist für die Citymaut in großen Städten zB Wien und Graz - der ARBÖ und ÖAMTC sind gegen eine Citymaut in Wien.

Parteien: Grüne sind für die Citymaut - die SPÖ , ÖVP und FPÖ sind dagegen.

Volksbefragung: von 11.2.-13.2.2009 wird im Zuge der Wiener Volksbefragung 2010 über die City-Maut 1. Bezirk abgestimmt. Wieviel die Autofahrer dann zahlen werden müssen ließ Bürgermeister Häupl (SPÖ) bis dato offen (Stand 15. Dezember 2009)
 
 




Stellungnahmen Citymaut,

* 18.1.2010: FPÖ-Mahdalik: Autofahrer die "Deppen der Nation"?

FPÖ Wiener Citymaut,

Die von Grünen und Teilen der SPÖ forcierte Einführung der City-Maut für Wien wird von der FPÖ klar und deutlich abgelehnt, betont FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik. Wie schon das Parkpickerl würde die City-Maut keinen Beitrag zur Entspannung der Verkehrslage liefern. Häupl & Vassilakou würden lediglich die Wiener Autofahrer abräumen wie einen Christbaum, um die marode Stadtkassa zu füllen.

"Als Autofahrer ist man in Wien eine arme Sau", meint Mahdalik erneut und sagt, dass der generalstabsmäßig durchorganisierte Parkplatzraub und das erbärmliche Baustellenmanagement durch die SPÖ-Stadtplanung die Hauptschuld am fast täglichen Verkehrschaos tragen. Ein tiefer
Griff in die Taschen der Autofahrer kann diese krassen Fehler auch nicht ausbügeln, meint Mahdalik.          

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien  01-4000/81747
OTS0167    2010-01-18/12:36



* 18.1.2010 Wiener Grüne präsentieren Stadtmaut-Modell

Grüne Citymaut Wien

Die Wiener Grünen präsentierten am Montag, im Rahmen eines Lokalaugenscheins in Leopoldau, einen Vorschlag für eine Stadtmaut ab der Stadtgrenze. Während die Wienerinnen und Wiener etwa 240 Stunden jährlich im Stau stünden, wären die Park and Ride-Anlagen am Stadtrand oft leer, so die Klubobfrau der Grünen Wien, GRin Maria Vassilakou. Die verkehrspolitischen Probleme Wiens könnten jedoch nicht mit einer Maut innerhalb des Rings oder des Gürtels gelöst werden, so Vassilakou. Stattdessen müsste man den rund 200.000 Pendlerinnen und Pendlern, die täglich nach Wien fahren, mit einem "massiven Ausbau" der öffentlichen Verkehrsmittel eine attraktive Alternative zum Auto bieten. Eine Stadt-Maut ab der Wiener Stadtgrenze würde zudem sowohl für mehr Lebensqualität als auch für weniger Staus und sinkende Lärm- und Abgasbelastung sorgen. Das "Grüne Modell" beinhaltet eine Mautpflicht, die bereits an der Stadtgrenze (5-20 Uhr werktags) entsteht. Die Einnahmen daraus würden wiederum dem Öffentlichen Verkehr gewidmet werden. Durch das Modell würden auch derzeit wenig frequentierte Park and Ride-Anlagen, wie jene in Leopoldau, deutlich besser ausgelastet sein, so die Grünen.
   Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814,

Rückfragehinweis:   PID-Rathauskorrespondenz: Nina Böhm
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81378     E-Mail: nina.boehm@extern.wien.gv.at
OTS0137    2010-01-18/12:00



* 15.1.2010: VCÖ: City-Maut würde Verkehrsprobleme in Wien verringern

Verkehrsclub Österreich Citymaut,

City-Maut verringert Staus und Schadstoffbelastung

80 Prozent der Wiener Bevölkerung wollen laut Fessel-Gfk Umfrage Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrs. Die City-Maut ist eine solche Maßnahme. Überall dort, wo es eine City-Maut gibt, gibt es heute weniger Verkehrsprobleme und weniger Staus.

   "Die Parkraumbewirtschaftung verringert Parkplatzprobleme. Gegen die Stauprobleme wirkt sie aber so wenig wie Aspirin gegen Grippe. Mehr als die Hälfte der Autopendler aus dem Wiener Umland hat einen Firmenparkplatz und ist damit von der Parkraumbewirtschaftung nicht betroffen. Eine umfassende City-Maut ist auch für diese Gruppe ein Anreiz, auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen", sich VCÖ-Experte DI Martin Blum. 

Rückfragehinweis:
   VCÖ-Kommunikation, Christian Gratzer,
   Telefon: (01) 8932697, (0699)18932695

OTS0158    2010-01-15/12:50



* 15.1.2010: ARBÖ Wien gegen City-Maut: Tangente würde vollends zum Parkplatz

ARBÖ Citymaut Wien,

Das Verkehrsaufkommen in Wien ist seit 2007 nachweislich um 1,1 Prozent auf 787.000 Kraftfahrzeuge im Tagesschnitt gesunken, in den inneren Bezirken (1. sowie 4.-9.) ist der Rückgang mit 2,6 Prozent sogar überdurchschnittlich hoch ausgefallen. "Das sind Fakten, die deutlich dokumentieren, dass die Parkraumbewirtschaftung greift und es keine neue City-Maut braucht",
hält Herbert Hübner, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien fest.

   Die meisten und größten Staus spielen sich außerhalb des inneren Stadtgebietes, zumeist auf der Südosttangente (A23) und ihren Zubringern ab. Dort werden sich die Staus spätestens ab Jahresbeginn 2011 durch drei große Baustellen (Laaerbergtunnel, Hanssonkurve, Abfahrt Landstrasser Gürtel) und neue Zubringerrelationen - Nordautobahn (A5), Teilstücke der S1/Regionen Ring - auch noch massiv verstärken. "Aufgrund dieser Tatsachen ist völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar, wie eine City-Maut am Ring oder Gürtel die Stauproblematik auf der Tangente lösen helfen soll", fragt sich nicht nur der ARBÖ Wien. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass eine City-Maut im Stadtinneren zu noch mehr Verkehr im außerstädtischen Bereich führen wird, weil in Vermeidung der City-Maut sich mehr Menschen gezwungen sehen, außerhalb des inneren Stadtgebietes einzukaufen. In der Folge wird sich die Stauproblematik auf der Tangente und ihren Zubringern verschlimmern, argumentiert der ARBÖ Landesgeschäftsführer: "Dann würde die Tangente vollends zum Parkplatz." Verschärfend kommt hinzu, dass mit einer Entlastung durch zwei geplante neue Donauquerungen erst in mehreren Jahren gerechnet werden kann. 

Rückfragehinweis:
   ARBÖ Wien,  Landesgeschäftsführer Herbert Hübner
   Tel.: 0664/60 123 334     mailto: wien@arboe.at
OTS0120    2010-01-15/11:48



* 15.12.2009 BZÖ-Tscharnutter: City-Maut in Wien ist Schwachsinn

BZÖ Citymaut,

Als "Schwachsinn" bezeichnete der Wiener BZÖ-Obmann Michael Tscharnutter die Idee einer City-Maut für Wien. "Nachdem ja der Erste Bezirk als Wohnbereich immer unattraktiver wurde und mehr
und mehr Unternehmen angesiedelt wurden, muss auch der Verkehr ohne zusätzliche Kosten fließen können." Zudem sei es eine besonders perfide Idee, dass etwa Nutzer von den ohnedies schon überteuerten Parkgaragen wie Am Hof, Stephansplatz und Coburgbastei auch noch Maut für die Zufahrt zahlen müssten, gibt Tscharnutter zu bedenken.

Rückfragehinweis:    BZÖ-Wien/Pressestelle
OTS0218    2009-12-15/14:51



* 15.12.2009 FPÖ - Madejski: SPÖ doch für die City-Maut als Inkassoaktion

FPÖ Wiener Volksbefragung 2010,

Häupl bricht das nächste Versprechen

Im August teilte die SPÖ der grünen Forderung nach einer City-Maut noch aus "verkehrstechnischen und ökonomischen Gründen" eine klare Absage, jetzt will sie Bürgermeister Häupl über die Hintertür doch einführen und die Autofahrer weiter abzocken, kritisiert der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski. Was hat sich in den letzten vier Monaten in Wien geändert, so dass die City-Maut auf einmal "verkehrstechnisch und ökonomisch" sinnvoll sein könnte?

"Die Wiener Grünen wollen mit ihrer Forderung nach einer City-Maut für Wien ganz offensichtlich eine lückenlose Überwachung aller AutofahrerInnen einführen. Diese Schikane - die an mittelalterliche Wegelagerer erinnert - lehnen wir ab", meinte der SPÖ-Vorsitzende des Verkehrsausschusses Hora noch 2008. 

SPÖ warnt vor 2008 vor "Wegelagerei" und "finanziellem Fiasko"
"In Stockholm habe sich die Einführung der City-Maut jedenfalls als wirtschaftliches Fiasko erwiesen, so Hora weiter. Die Einnahmen sind weit hinter den Investitionen zurückgeblieben. Und den wahren Lenkungseffekt beim Verkehr hat in Stockholm nicht die City-Maut gebracht, sondern die Einführung von Regionalbuslinien - eine Maßnahme, die Wien schon längst mit der Einführung des Verkehrsverbundes Ost-Region umgesetzt hat!"

x-ter Wortbruch Häupl bahnt sich an
Die FPÖ hält fest: Die SPÖ möchte mit der Volkbefragung die City-Maut einführen, die nach ihren eigenen Worten eine "Schikane für Autofahrer" ist und "mittelalterlicher Wegelagerei" gleichkommt, ein wirtschaftliches Fiasko wird und keinen Lenkungseffekt hat. Aus diesem Stoff sind politische Offenbarungseide gewebt, meint Madejski zum bevorstehenden x-ten Wortbruch Häupl.

Rückfragehinweis:    FPÖ-Wien 01-4000-81747

OTS0171    2009-12-15/13:15



* 15.12.2009 ARBÖ-Wien entschieden gegen City Maut

ARBÖ Citymaut,

Auch Grüne haben City-Maut 2005 abgelehnt

Der ARBÖ Wien lehnt die Einführung einer City-Maut für Wien aus ökonomischen und ökologischen Gründen in aller Deutlichkeit ab. "Statt die Autofahrer, die Jahr für Jahr 12 Mrd. Euro an automotiven Steuern und Abgaben leisten, neuerlich zur Kassa zu bitten, soll in Wien die funktionierende Parkraumbewirtschaftung weiterentwickelt werden", findet DI Herbert Hübner, Geschäftsführer des ARBÖ Wien, klare Worte.
   Hübner erinnert daran, dass die Wiener Autofahrerinnen und Autofahrer seit 1. September 2007 mit der Ausdehnung der Kurzparkzeit bis 22.00 Uhr einen weiteren finanziellen Beitrag leisten. Neben ökonomischen Gründen ist eine City-Maut in Wien  auch aus ökologischen Gründen abzulehnen. Feinstaub ist dort zu bekämpfen, wo es ihn gibt und wo er verursacht wird. Ein Blick auf die tägliche
Feinstaub- Überschreitungsstatistik des Umweltbundesamtes zeigt, dass es in der Wiener Innenstadt derzeit keine einzige Messstelle mit Feinstaub-Überschreitungen gibt. Inzwischen ist auch hinlänglich bekannt, dass in Wien 75 Prozent der Feinstaub-Belastung (Immissionen) durch Fernverfrachtungen verursacht wird, die teilweise aus der Ukraine kommen.
   Wien hat mit der Optimierung der Winterstreuung einen wesentlichen Beitrag zur Absenkung des Feinstaubs durch Verkehr geleistet. Über 90 Prozent aller neu gekauften Diesel-Pkw haben einen Dieselpartikelfilter und damit das Feinstaub-Problem infolge Verbrennung gelöst. "Offenbar sehen auch die Grünen keine Notwendigkeit mehr für eine City-Maut", stellt Hübner fest und erinnert an die Aussage der Grünen Gemeinderätin, Klubobfrau und stellvertretenden Bundessprecherin Maria Vassilakou, die eine City-Maut im Jahr 2005 als "unsoziale Maßnahme" und "Schikane für die Menschen am Stadtrand" abgelehnt hatte. Seit diesem Zeitpunkt sind die Autokosten noch weiter gestiegen.

Rückfragehinweis:
   ARBÖ Landesorganisation Wien,    DI Herbert Hübner
   Tel.: 050-123-2900     mailto: wien@arboe.at
OTS0168    2009-12-15/13:13



* 15.12.2009 VCÖ: City-Maut für Wien wichtig

VCÖ City-Maut,

Volksbefragung erst nach City-Maut-Testphase durchführen 

Eine City-Maut in Wien verbessert die Lebensqualität für die Wiener Bevölkerung, betont der VCÖ. Die derzeit zur City-Maut geplante Vorgehensweise ist jedoch kontraproduktiv. Durch die Beschränkung auf die Innere Stadt ist die City-Maut zu klein, um Erfolge zu bringen. Der VCÖ spricht sich für eine Testphase einer Wiener City-Maut, zumindest auf der Fläche innerhalb des Gürtels, aus. Erst nach der Testphase soll über die Beibehaltung der City-Maut abgestimmt werden. 
   "Eine Volksbefragung über die Einführung der City-Maut hat wenig Sinn, das haben auch internationale Beispiele gezeigt", betont VCÖ-Experte DI Martin Blum. In Edinburgh, wo vor ihrer Einführung über die City-Maut abgestimmt wurde, wurde diese abgelehnt.
   Anders in Stockholm und London: Hier wurde eine City-Maut ohne vorherige Befragung der Bevölkerung eingeführt. "Mit Erfolg: In Stockholm wurde eine spätere Befragung zur Beibehaltung der City-Maut von der Bevölkerung mit 'JA' beantwortet. Auch in London weiß die Bevölkerung die City-Maut zu schätzen, Ken Livingstone, der die City-Maut eingeführt hat, wurde als Bürgermeister wiedergewählt", so VCÖ-Experte Blum.  
   Damit die Vorteile einer City-Maut - weniger Verkehr, weniger Lärm, weniger Schadstoffe und eine höhere Verkehrssicherheit - in Wien offensichtlich werden, ist eine probeweise Einführung wichtig. "Erst nach einer Testphase soll eine Volksbefragung zur Beibehaltung der City-Maut durchgeführt werden", so VCÖ-Experte Blum. Gleichzeitig muss die City-Maut in Wien eine größere Fläche umfassen und zumindest innerhalb des Gürtels eingeführt werden.

Rückfragehinweis:
   VCÖ-Kommunikation  Eva Neumeier, Tel.: 01/8932697

OTS0204    2009-12-15/14:28



* 10.1.2008 WKO-Wien: Wiener Citymaut – Nein Danke!

KommR Dr. Fritz Aichinger, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien; © WKW

KommR Dr. Fritz Aichinger, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien; © WKW


Im Zuge der aktuellen Einführung der Citymaut in Mailand haben sich auch in Österreich verschiedene Stimmen für die Einführung einer Citymaut, unter anderem in Wien, stark gemacht. Bei erster Betrachtung liest sich dieses Konzept wie ein Allheilmittel gegen Verkehrsinfarkt und Schadstoffbelastung. Geht man allerdings ins Detail, dann kommt man aber zur klaren Aussage: „Wiener Citymaut – Nein Danke“.

Seit Jahren verfolgt Wien in den Innenbezirken das System der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung. Zuletzt gingen auch die Wogen hoch, weil die Zeiten bis 22.00 Uhr ausgeweitet worden sind. Dieses Konzept spült nicht nur Geld in die Kassen der Stadt, sondern hält auch überflüssigen Individualverkehr von den Innenbezirken ab. Schon jetzt klagen daher  die Außenbezirke an den Grenzen zum Gürtel über mangelnden Parkraum. Dies zeigt, dass die angestrebten Effekte einer Citymaut in Wien bereits durch die aktuelle Parkraumbewirtschaftung erreicht werden.

Viele Experten bestätigen, dass die technischen Ausrüstungen und sonstigen bürokratischen Kosten zur Einführung einer Citymaut enorm hoch wären und in keinem Verhältnis zu den Einnahmen stünden. Wien braucht aber alles andere als zusätzliche Kosten und Bürokratie. Während vor über 150 Jahren die inneren Begrenzungsmauern Wiens abgebrochen wurden, führt eine Citymaut eine solche Zweiteilung wieder herbei. Letztlich wären die innerstädtischen Gebiete auch bei Betriebsansiedlungen oder Veranstaltungen benachteiligt, ein enormer Druck würde in Richtung Verlagerung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aktivitäten in die Außenbezirke eintreten.

In Wien findet ein vermehrtes Umsteigen vom Auto in die öffentlichen Verkehrsmittel statt. Die stetig steigenden Fahrgastzahlen der Wiener Linien bestätigen das. Der Ausbau von U-Bahn, Bim und Bus macht daher die Einführung einer Citymaut überflüssig.

Eine Stadt wie Wien mit ihren vielen Bezirken ist ein hoch komplexes System. Ich appelliere daher an alle Verantwortlichen, sehr genau zu überlegen, welche Auswirkungen welche Maßnahmen haben würden. 
 
KommR Dr. Fritz Aichinger
Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien,

Rückfragehinweis:
Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien,
Öffentlichkeitsarbeit, Erich Plessberger
Telefon: 01- 514 50-3249 , E-mail: erich.plessberger@wkw.at
Wien, 10.1.2008





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