Wien

Autobahnvignette 2017 Österreich

Autos / Mehrspurige Kraftfahrzeuge bis 3,5 t (inkl. 20% MwSt.):
Jahres-Vignette:     2017: 86,40
2 Monats-Vignette: 2017: 25,90
10 Tages-Vignette:  2017: 8,90
Die 24-Stunden Korridorvignette gibt es 2014 nicht mehr.

Motorräder / Einspurige Kraftfahrzeuge (inkl. 20% MwSt.):
Jahres-Vignette:     2017: 34,40
2 Monats-Vignette: 2017: 13,00
10 Tages-Vignette:  2017: 5,10

Zum Vergleich: In der Schweiz gibt es nur eine Jahresvignette um 40 Franken (32 Euro) . In Slowenien kostet eine 7-Tages-Vignette 15 Euro, in der Slowakei eine 10-Tages-Vignette 10 Euro.

(LKWs benötigen statt der Vignette eine GO-Box für die kilometerabhängige Maut in Österreich)

Gratisvignette für Behinderte:
In- und ausländische Behinderte (dauernde starke Gehbehinderung, Blindheit (!), Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel), die ihren ordentlichen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt  in Österreich haben, erhalten seit 1998 eine Gratisvignette. Hotelaufenthalte sowie etwaige Zweitwohnsitze sind ausgenommen. Die PKW Vignette für Behinderte wird von jener Landesstelle des Bundessozialamtes ausgegeben wird, in deren Sprengel der Behinderte seinen Wohnsitz hat.







Anschlußvignette mit falschem Datum: 120 Euro Strafe von der ASFINAG

Herzlos und kleinlich.
Wir hatten vom 19. - 31. Mai 2017 Urlaub in Österreich und Ungarn gemacht und im Vorverkauf zwei 10-Tages-Vignetten gekauft. Aufgrund dringender familiärer Angelegenheiten mussten wir jedoch bereits am 30. Mai unseren Urlaub abbrechen.
Am 30. Mai wurden wir von einer Kamera erfasst und haben 4 Wochen später eine Rechnung von der ASFINAG über 120 € erhalten, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten, weil wir dachten, alles korrekt gemacht zu haben. Nachdem wir uns im Service-Center erkundigt hatten, wurde uns mitgeteilt, dass die zweite 10-Tages-Vignette mit Lochung vom 31. Mai nicht für den 30. Mai gültig gewesen sei und wir somit keine gültige Vignette gehabt hätten. Wir waren der Meinung, dass die 2. Vignette eine Anschluss-Vignette an die 1. Vignette sei und deshalb auch für die gesamte
Zeit vom 19.-31. Mai 2017 gültig gewesen wäre. Somit waren wir auch an der Tankstelle falsch beraten worden. Außerdem haben wir, da wir familiär andere Sorgen hatten, in der Aufregung auch überhaupt nicht daran gedacht, dass die 2. Vignette vielleicht nicht gültig sein könnte.
Wir haben der ASFINAG den Sachverhalt geschildert und um Kulanz gebeten, da dies ja in keiner bösen Absicht passierte und wir absolut keine Mautpreller sind.
   Trotz Verständnis der ASFINAG: "Sie haben uns die gegenständliche Situation plausibel geschildert. Wir glauben Ihnen, dass es zum Mautvergehen nicht mit Absicht gekommen ist." mussten wir zahlen. Darüber waren wir sehr verärgert.
   Wir haben somit nicht nur 120 € Strafmaut zahlen müssen, sondern auch eine 10-Tages-Vignette umsonst gekauft, da die 2. Vignette, wie wir jetzt im Nachhinein wissen, ja erst ab 31. Mai gültig war und wir wieder zu Hause in Deutschland waren.
Sicher war es unser Fehler die 2. Vignette im Vorverkauf erstanden und nicht genau nachgefragt zu haben, dennoch finden wir es äußerst kleinlich und herzlos, dass wir aufgrund dessen die Strafmaut zahlen mussten!
Mit freundlichen Grüßen
Ines, Deutschland               5. Juli 2017



unverschämte Vignettendauer

Ich finde es unverschämt, dass Vignetten mit 10-Tagesdauer verkauft werden.
Wir wollen hin und zurück im Abstand vom 16 Tagen jeweils nur an 1 Tag durch Österreich fahren und müssen nun für 20 Tage zahlen. Warum gibt es keine zeitangemessene Vignette? (Z.B. eine reine Tagesvignette).
Und die Österreicher beschweren sich, dass sie bei uns in Zukunft Maut zahlen sollen.
Ulrike 15.5.2017



Strafe nach falscher Lochung der Verkäuferin an der Tankstelle

Lochung Autobahnvignette Österreich

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 31.03.2017 bin ich mit meiner Freundin mit dem Auto von München nach Innsbruck gefahren. Den ersten Teil der Fahrt nutzten wir ausschließlich Landesstraßen. Da wir diese Strecke jedoch noch 3 Mal
innerhalb der nächsten 2 Tage zurücklegten, entschieden wir uns in Schwaz zum Kauf einer Vignette, um auch das Autobahnnetz befahren zu können.
   Hierzu kaufte ich an der JET Tankstelle in Schwaz eine 10-Tages Vignette. Auf die Frage der Tankwartin ab wann die Vignette gültig sein soll antwortete ich ihr mit "ab sofort". Nach ordnungsgemäßer Befestigung der Vignette setzten wir unsere Fahrt, nun auch auf der
Autobahn, fort.
   Zu meiner Überraschung erhielten wir am 18.04. einen Brief der Asfinag mit der Zahlungsaufforderung einer Ersatzmaut für den 02.04.2017. Da ich die Vignette zu diesem Zeitpunkt noch nicht vom Auto entfernt hatte überprüfte ich die Angaben. Hierbei stellte sich heraus, dass
die Tankwartin anstatt des 31.03. den 31.04. als Startdatum geknipst hatte.
   Wahrscheinlich habe ich zum Zeitpunkt des Kaufs den Monat wirklich nicht genau überprüft. Allerdings bin ich auch davon ausgegangen, von einer Verkäuferin die regelmäßig Vignetten locht, eine korrekt ausgestellte Vignette zu erhalten.
   Ein Foto der Vignette mit eindeutig zu identifizierbarem Datum, sowie den Kaufbeleg der Vignette am 31.03.2017 habe ich an diese Nachricht angehängt.
   Ich habe gesehen, dass auf ihrer Webseite ein sehr ähnlicher Fall bereits beschrieben wurde (im Jahr 2013), wobei es am Ende im Sinne der Kundenzufriedenheit zu einer Kulanzlösung gekommen ist.
   Mit den von mir übermittelten Dokumenten ist hoffentlich ersichtlich, dass ich niemals die Absicht hatte ohne gültige Vignette mautpflichtige Straßen zu befahren. Ich würde mich daher sehr über eine Antwort freuen welche hoffentlich ebenfalls im Sinne der Kundenzufriedenheit ausfällt.
Mit freundlichen Grüßen
Christian K.   30.4.2017