Wien

Wiener Opernball 2010 in der Wiener Staatsoper

Foto: Eingang Staatsoper zum Opernball 2008; © Wien-konkret

Foto: Eingang Staatsoper zum Opernball 2008; © Wien-konkret

Datum: 11. Februar 2010
Saaleinlass:  20:30  Uhr     Beginn:  22  Uhr

Ort:
Wiener Staatsoper
Organisatorin: Desiree Treichl-Stürgkh

Eingang: Um dem Opernball einen Hauch von Hollywood zu verleihen wurde ein Red-carpet Empfang mit Überdachung vor dem Eingang der Staatsoper eingerichtet

Erreichbarkeit: öffentlicher Verkehr am Ring gesperrt. Ebenso die U-Bahnaufgänge. Am besten mit dem Privatchauffeur oder Taxi anreisen.
 
Garderobe: Damen großes langes Ballkleid, Herren Frack-zwang
Am Opernball herrscht Rauchverbot

Übernachtungen: Hotels in Wien 1. BezirkLuxushotels, 4 Sterne Hotels , 

Opernballkarten:

Foto vom Opernball (Polonaise); © Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger

Foto vom Opernball (Polonaise); © Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger

Der Opernball wird vermutlich wieder ab Ende Jänner 2010 ausverkauft sein

Ballkarten:
€ 230;

Ranglogen 17.000,-
Bühnenlogen (Doppellogen)   17.000,-
Bühnenlogen (Einzelloge)   9.500,-
Bühnenlogentisch   8.500,-
Tisch für 6 Personen   960,-
Tisch für 4 Personen   640,-
Tisch für 4 Personen im 6.Stock    320,-
Tischanteil für 2 Personen   320,-

Logen, Tischplätze und Zuschauerkarten sind zusätzlich zu den Eintrittskarten zu erwerben.
Wir möchten Sie weiters darauf aufmerksam machen, daß Sie die Eröffnungszeremonie von den Tischen aus nicht sehen können. Um die Eröffnung dennoch mitverfolgen zu können, empfehlen wir Ihnen Zuschauerkarten (limitierte Stückzahl!) zu bestellen.

Tickets + Tischreservierung:
Reservierungen werden ausschließlich schriftlich (Brief, Fax und Mail) entgegen genommen. Wir bitten Sie, uns die gewünschte Anzahl der Karten, die Kategorie(Tischkarten / Zuschauerkarten / Logen), sowie auch Ihre Postadresse bekannt zu geben.

Opernballbüro
Goethegasse 1, 1010 Wien
Fax: +43-1-51444-2624
e-mail:opernball@wiener-staatsoper.at
Auskünfte: 01-51444-2606

Fotos vom Opernball des Vorjahres: Eröffnung & Tanzfläche in der Oper; © Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger


Fotos vom Opernball des Vorjahres: Eröffnung & Tanzfläche in der Oper; © Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger

Das Jungdamen- und Jungherrenkomitee

Einer der Höhepunkte jedes Opernballes ist der Einzug und die Tanzdarbietungen des Jungdamen- und Jungherrenkomitees. 160 Eröffnungspaare werden erwartet.

Allgemeine Voraussetzungen für die Bewerbung waren:
* sehr gute Linkswalzerkenntnisse
* Alterslimit: mind. 17 und max. 24 Jahre
* man darf den Wiener Opernball nur einmal eröffnen

Für Damen und Herren aus Wien und Umgebung:
Anmeldungstermine: Montag, 5. Oktober bzw. Dienstag, 6. Oktober 2009,  jeweils in der Zeit von 10 – 12 Uhr und von 14 – 16 Uhr im Opernballbüro. Bitte bringen Sie ein Passfoto mit.

Für Damen und Herren aus den Bundesländern und aus dem Ausland:
Wie bitten Sie, ein Bewerbungsschreiben inkl. Lebenslauf und Foto bis spätestens  1. September 2009  an das Opernballbüro zu schicken.
Komiteekarten: 100 Euro

Eröffnungschoreographie: heuer durch ...............
  

Vondru GesmbH - Frack & Smoking in Wien

Frack bei Vondru Wien

Frack bei Vondru Wien

Vondru GesmbH - Christian Vondru

Thaliastraße 43,
1160 Wien, Österreich

Telefon: 01 / 49 59 403 , 
Email: office@vondru.at  
WEBSITE: >> Frack / Herrenfrack <<

Unsere Öffnungszeiten:                    
Montag bis Freitag   09.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00
Samstag von 10.00 - 13.00 von Jänner bis Juni

Werbung

.

anwesende VIP Opernballgäste 2010:

Könige & Prinzessinnen: keine

Künstler:
Staatsoperndirektor Ioan Holender (Hausherr der Staatsoper), Dieter Bohlen (als Gast von Richard Lugner); Marika Lichter (Schauspielerin); Birgit Sarata (Kammersängerin ); Harald Serafin (Intendant der Seefestspiele Mörbisch) 

Society:
Gerry Keszler (Life Ball-Organisator); Saif Gaddafi (Sohne von Muammar al-Gaddafi); Arabella Kiesbauer (Moderatorin); Katie Price (Fotomodell aus Großbritannien), Christoph Waltz (Golden Globe-Preisträger);

Sportler:
Herbert Prohaska,

Politik:
Catherine Ashton (EU- Außenministerin); Claudia Bandion-Ortner (ÖVP-Justizministerin), Niki Berlakovich (ÖVP-Umweltminister), Rainer Brüderle (FDP, deutscher Wirtschaftsminister); Doris Bures (SPÖ-Verkehrsministerin), Dr. Heinz Fischer (Bundespräsident, Ex-SPÖ); Werner Faymann (SPÖ-Bundeskanzler), Dr. Michael Häupl (SPÖ Bürgermeister von Wien mit neuer Lebensgefährtin Barbara Hörnlein); Karlheinz Kopf (ÖVP-Klubchef); Reinhold Lopatka (ÖVP-Staatsseketär); Reinhold Mittlerlehner (ÖVP-Wirtschaftsminister), Josef Ostermayer (SPÖ-Medienstaatssekretär), Dr. Erwin Pröll (ÖVP-Landeshauptmann von Niederösterreich); DI Josef Pröll (ÖVP-Vize-kanzler); Claudia Schmied (SPÖ-Bildungsministerin), Andreas Schieder (SPÖ-Finanzstaatssekretäre); Michael Spindelegger (ÖVP-Außenminister); Edmund Stoiber (ehemalige bayrische Ministerpräsident); Heinz-Christian Strache (FPÖ-Chef mit Freundin Sissy Atzlinger). 

Wirtschaft:
Hannes Ametsreiter (Generaldirektor der Telekom Austria); Wilibald Cernko (Bank-Austria-Generaldirektor ); Brigitte Ederer (Chefin Siemens Österreich); Konstantin Klien (Chef der Uniqa Versicherung); Herbert Kloiber (ATV-Chef ); Christian Konrad (Raiffeisen-Generalanwalt); Christoph Leitl (Wirtschaftskammerpräsident); Richard Lugner (Baumeister) kommt mit seiner neuen Liebe Anastasia Sokol "Katzi"; Ewald Nowotny (Chef der Österreichischen Nationalbank); Ronny Pecik (Unternehmer); Bettina Steigenberger mit Manager Ronny Leitgeb; Andreas Treichl (Chef der Erste Bank); Kark Wlaschek (Billa-Gründer); Franz Wohlfahrt (Novomatic-Chef); Sigfried Wolf (Chef Magna Österreich); Alexander Wrabetz (ORF Generaldirektor)
 

 

Absagen:

Lindsay Lohan (Schauspielerin, Pop-Sängerin und Model hat abgesagt, da Sie das Flugzeug über 2 Stunden wartenließ und dann die Verspätungsgebühr von 16.000 Euro für die voll bestetzte British Airways Maschine nicht bezahlen konnte.).
Sie hätte Lugners Opernball-Gast sein sollen. Statt dessen sprang Dieter Bohlen ein.

Norbert Darabos (SPÖ-Verteidigungs- und Sportminister); Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ-Frauenministerin); Rudolf Hundstorfer (SPÖ-Sozialminister);  Alois Stöger (SPÖ-Gesundheitsminister);   

Arigona Zogaj (Asyl-Bewerberin; eingeladen von Schriftsteller Franz Stefan Griebl alias "Franzobel")
 
 
 

Fernsehen

Der ORF überträgt 4 Stunden live. Haupt-Moderator wird Alfons Haider sein (Zitat "ÖSterreich ist ein beschissenes Land"), der für den Abend eine Gage von 12.000 Euro vom ORF bekommt ! Daneben soll es noch sechs weitere ORF-Moderatoren (zB Barbara Rett, Dominic Heinzl, Kathi Bellowitsch, Claudia Reiterer) geben.

Thomas Gottschalk moderiert für ATV. Gage unbekannt.
 

Geschichte des Opernballs:

1877 gab der Kaiser seine Zustimmung zu einer "Soirée" in seinem Opernhaus. Obwohl bei diesem Fest in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember offiziell nicht getanzt werden durfte, so wurde nach Mitternacht im Festsaal des Opernhauses dennoch - entgegen der Vorschrift - erstmals getanzt. Fast 60 Jahre später - nämlich im Jahre 1935 - fand der erste, nun auch so bezeichnete "Wiener Opernball" statt.
 
 

.



Weiterführende Informationen:

* Wiener Staatsoper
* Zum aktuellen Ballkalender


Opernball: Menü des Grauens

Vier Pfoten über den Opernball 2010

VIER PFOTEN rügt Sacher Menüplan für Gänselebertarte

Das Hotel Sacher serviert heute Abend neben klimaschädlichem Rindfleisch auch Gänselebertarte. Damit wird das kostspielige Gelage für die zahlreich erwarteten Opernballgäste nicht nur eine Tafel unvorstellbarer Grausamkeit, sondern auch noch besonders schädlich für unser aller Zukunft. 

   Gänseleber stammt nahezu ausschließlich aus möglichst billiger ungarischer Stopfproduktion, da diese Tierqual in Österreich längst verboten ist. Besonders wegen den großen Mengen, die für die Opernballgäste verarbeitet werden, befürchtet VIER PFOTEN, dass auch die im Hotel Sacher eingesetzten Gänselebern aus grausamer Stopfproduktion kommen. Oft werden die betroffenen Gänse nicht nur gestopft, sondern davor auch noch mehrmals lebendig blutig gerupft, damit noch mehr Profit aus den geschundenen Tieren geschlagen werden kann.

   Seit vielen Jahren unterstützt VIER PFOTEN sehr erfolgreich Unternehmen beim Umstieg auf tierfreundliche Alternativen. Alle großen Einzelhandelsketten in Österreich haben aus Tierschutzgründen den Vertrieb von Stopflebern und Stopffleisch eingestellt. Die Organisatorin des Opernballs, Frau Desiree Treichl-Stürgkh, hat allerdings nie auf die Kontaktaufnahme durch VIER PFOTEN reagiert.

   VIER PFOTEN Geschäftsführerin Johanna Stadler stellt fest:
"Stopfleber ist aus Tierschutzsicht untragbar. Gerade auf Prestigeveranstaltungen wie dem Opernball sollte Umsicht selbstverständlich sein. Die Kombination von Gänseleber und Rindfleisch zeigt nicht nur die gänzliche Rücksichtslosigkeit der Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler gegenüber dem Leid von Tieren, sondern noch dazu völlige Gedankenlosigkeit in Hinsicht auf den Klimawandel. Ein exquisites pflanzliches Menü wäre nicht nur klimaschonend und tierfreundlich, sondern auch deutlich leichter -
und somit wesentlich bekömmlicher für eine beschwingte Ballnacht."

Weitere Informationen finden Sie unter www.vier-pfoten.at

Rückfragehinweis:   
Johanna Stadler, Geschäftsführung VIER PFOTEN   Tel: +43 1 545 5020-0
OTS0077    2010-02-11/10:20



* 10.2.2010 Wasserrohrbrüche in Wien: Fällt Opernball heuer ins Wasser?

ÖVP Opernball 2010,

"Mit dem Wasserrohbruch bei der Staatsoper erreicht die Schadensserie der Wiener Wasserwerke eine neue Dimension, die sogar den Opernball gefährden könnte", so ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner zum jüngsten Schaden im Wiener Wasserversorgungsnetz. Der bereits seit Ende Jänner bekannte Schaden könnte einerseits den Keller der Staatsoperndirektion gefährden und darüber hinaus ist die Wasserversorgung des Hauses und damit auch die Löschwasserzufuhr nur nach einer umfangreichen Auswechslung des gesamten Wasserzuflussrohrnetzes sichergestellt. "Gelingt es nicht, die Rohre rechtzeitig zu tauschen, wäre das fehlende Löschwasser ein Sicherheitsrisiko für die Ballbesucher", gibt Stiftner zu bedenken.

Damit würde der Zustand des Wiener Wasserrohrnetzes endgültig als skandalös entlarvt sein. Auch wenn es rechtzeitig gelingen sollte, die Wasserrohre zu tauschen, und damit eine internationale Blamage von Wien abzuwenden, so sei dieser Vorfall das bis jetzt deutlichste Alarmzeichen für den dringend erforderlichen Start der von der ÖVP Wien geforderten Offensive zur umfassenden Sanierung des Wiener Wasserrohrnetzes, so Stiftner abschließend.

Rückfragehinweis:    ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien  Tel.: 01- 4000/81 913,

OTS0237    2010-02-10/14:59



* 26.1.2010 FPÖ Kickl: Wird Opernball jetzt zu Dauerwerbesendung für Asylmissbrauch?

FPÖ Opernball 2010,

"Lugner bringt Lindsay Lohan und sein "Katzi", Franzobel bringt Arigona, und so hat Alfons Haider jede Menge Gesprächspartner, mit denen er sich über diese von ihm als "Wichserei" bezeichnete Veranstaltung unterhalten kann", meinte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Es sei nur zu hoffen, dass Alfons Haider die Moderation nicht wieder erneut zu diversen Verbalinjurien gegenüber unserem Heimatland nutze oder sie zu einer Dauerwerbesendung für Asylmissbrauch umfunktioniere.

Rückfragehinweis:   Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012     mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at
   OTS0264    2010-01-26/16:13



* 18.1.2010 Minister und Staatssekretäre ehren sich selbst, um am Opernball zu glänzen

FPÖ Kritik an der Verleihungsorgie an Orden  für den Opernball 2010

Vilimsky: Unfassbare Verleihungsorgie von Ehrenzeichen im kommenden Ministerrat!

Der Opernball steht vor der Türe - der Ministerrat richtet seine Tätigkeit darauf aus und hat für sein
morgiges Zusammentreten eine wahre Verleihungsorgie am Programm. Die Adressaten dieser höchsten Ehrenzeichen - die Mitglieder des Ministerrates bzw. die Staatssekretäre selbst. Das ist ein
unfassbarer Akt der Provokation angesichts der massiven Probleme im Land", so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. Im morgigen Ministerrat werden auf Antrag des Bundeskanzlers folgende Minister mit der Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich bedacht:
die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Dr. Claudia SCHMIED, Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Mag. Norbert DARABOS, und Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Dr. Johannes HAHN.

"Nur" mit der Verleihung des Großen Silbernen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich werden folgende Staatssekretäre bedacht:
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Christine MAREK,
Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen Dr. Reinhold LOPATKA.

Hier wird die Eitelkeit der Regierungsmitglieder befriedigt, höchste Ehrungen der Republik beim Opernball stolz auf der Brust tragen zu können. Angesichts der massiven Probleme im Sozial- und Arbeitsmarktbereich ist dieser Tagesordnungspunkt 1(!) beim morgigen Ministerrat ein Skandal der Sonderklasse. Ich empfehle diesen Regierungsmitgliedern, beim Opernball alle einen Rücktritts-Sticker zu tragen. Dafür würden sie wenigstens Applaus erhalten, so der FPÖ-Generalsekretär.

Rückfragehinweis:    FPÖ   Parlament/Pressestelle
OTS0119    2010-01-18/11:29



* 16.1.2010 Der Opernball braucht Alfons Haider!,

"Die Presse am Sonntag" Leitartikel von Michael Fleischhacker         Ausgabe vom 17.01.2010

Nachdem der Moderator Österreich als verschissenes Land bezeichnet hat, fordern empörte Bürger, er müsse auswandern oder wenigstens die Opernball-Moderation abgeben. Niemals! 

Auf die Frage, warum er nach seinem Homosexuellen-Outing vom ORF "hinausgeschmissen" worden sei und für ein Jahr alle Jobs verloren habe, sprach Alfons Haider in der ORF-Sendung "Willkommen
Österreich": "Weil wir in einem verlogenen, verschissenen Land leben." Weil nämlich: "Wir leben heute in einem Land, in dem wie in keinem anderen mitteleuropäischen Land - katholisch - so viele Frauen und Kinder verprügelt werden, und diese Gfraster schauen alle zu." Seine Mutter, berichtet Haider, sei nach seinem Outing geschlagen worden. Und Flüchtlinge würden in Österreich "wie Tiere behandelt und wieder ausgesiedelt".

Aber hallo. Jetzt tobt der Streit der Exegeten und Claqueure. "Krone"-Kolumnist Michael Jeannée, der Hemingway für Arme, schilt den Opernball-Moderator in seinem ersten Brief nach der Rückkehr vom
Urlaub. In "Österreich" wird die entscheidende Frage gestellt: Darf ein Nestbeschmutzer, der sagt, es sei ein "verschissenes Land", den Opernball moderieren?

Liebe Leute, es ist so: Die Wortwahl Alfons Haiders war nicht sehr elegant. Für seine Behauptung, dass in Österreich mehr Frauen und Kinder geschlagen würden als anderswo, gibt es keinen Beleg. Seine Einschätzung, dass in Österreich Flüchtlinge überwiegend wie Tiere gehalten und wieder ausgesiedelt würden, zeigt, dass er vom Flüchtlingswesen wenig bis nichts versteht.

Aber seine Verlogenheitsdiagnose wird man nicht leicht widerlegen können. Alfons Haider weiß, wovon er spricht, weil er selbst Teil der österreichischen Verlogenheitsindustrie ist. Sie hat ihre Hauptsproduktionsstätten im B-Promi-Milieu. Diese Industrie lebt davon, den Mangel an künstlerischer oder intellektueller Relevanz durch die regelmäßige Demonstration von politischer Korrektheit zu kompensieren. Alfons Haider hat also in seinem beruflichen Umfeld ausschließlich mit Menschen zu tun, die gelernt haben, dass man Homosexualität super finden muss. Man muss verstehen, dass ihn die gelegentliche Konfrontation mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit ehrlich zornig macht. Und der ORF bietet Sendegefäße für alles: den ehrlichen Zorn und die verlogenen Reaktionen darauf.

Die zweite Spielart der Verlogenheit ist die politische: Man weiß, dass es in der breiten Masse nach wie vor schwere Vorbehalte gegen Homosexuelle gibt. Weil an der Aufhebung der Diskriminierung kein Weg vorbeiführt, verweigert man den gleichgeschlechtlichen Partnern lächerlicherweise die Zeremonie auf dem Standesamt, um den "normalen" Menschen zu signalisieren: Wir mögen "die" eh auch nicht, aber was sollen wir machen?

Die Forderung, Alfons Haider die Opernball-Moderation zu entziehen, ist jedenfalls vollkommen absurd. Es gibt keine schönere Gelegenheit, beide Verlogenheiten auf einen Streich zu entlarven: die des Landes und die des Moderators, der freundlich die Gfraster interviewt, die angeblich Kinderschänder und Flüchtlingstierhalter gewähren lassen. Das alles im ORF. Wo sonst?

Rückfragehinweis:  Die Presse Chef v. Dienst
   Tel.: (01) 514 14-445      chefvomdienst@diepresse.com
OTS0050    2010-01-16/18:18

Anmerkung Wien-konkret: Unserer Meinung nach gibt es auch beim ORF besser geeignete Moderatoren für die Übertragung des Opernballs im Fernsehen als solche, die Österreich als "bschissenes Land" bezeichnen. Das schöne an Österreich ist, dass wir noch eine Meinungsfreiheit haben und jedere seine Meinung veröffentlichen darf.



* 15.1.2010 FPÖ Kickl: Alfons Haider als Moderator des Opernballs nicht geeignet

FPÖ Opernball 2010,

In der gestrigen ORF-Sendung "Willkommen Österreich" beschimpfte der sogenannte Entertainer Alfons Haider Österreich als "verlogen und verschissen". Auch persönliche Betroffenheit dürfe bei einer in der Öffentlichkeit stehenden Person  nicht dazu führen, ein ganzes Land pauschal zu verunglimpfen.

"Diese Wortwahl richtet sich von selbst ", meint dazu FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Jetzt müsse sich insbesondere der ORF fragen, ob jemand, der eine solche Einstellung unserer Heimat gegenüber an den Tag lege, tatsächlich dafür geeignet sei, im Fernsehen den Opernball zu moderieren, der immerhin der Staatsball der Republik Österreich sei. Zudem sei ja nicht gänzlich
auszuschließen, dass Alfons Haider auch in der Oper der eine oder andere "Ausrutscher" passieren könne, was dem Renommee dieser Veranstaltung gewiss nicht zuträglich sei.

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012       presse-parlamentsklub@fpoe.at
OTS0064    2010-01-15/10:26





=> Kommentare & Postings eintragen