Wien
    

Wiener Volkstheater:

Foto: Wiener Volkstheater; © Wien-konkret

Adresse: Neustiftgasse 1, 1070 Wien  
Telefon: 01-52111-0
Öffis: U-Bahn: U2, U3 Station Volkstheater; Straßenbahn: Linie 49
Eigentümerschaft: Das Volkstheater in Wien ist ein privates Schauspielhaus. Es wird von der Volkstheater-Privatstiftung als GmbH geführt.
Zuschauerraum: 968 Sitzplätze, 10 Stehplätze,
12 Rollstuhlplätze.
Beschreibung:Das Repertoire umfasst neben österreichischen auch deutsche und internationale Klassiker, sowie Komödien und Musicals.
Das Theater beherbergt auch die Rote Bar, in der Kabaretts, Konzerte und Diskussionsrunden stattfinden.

 



Programm Februar 2012 (Spielplan):

06. Feb. 2012: 19.30  Kornmüller, Kastler, Wolf: Die Reise
07. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder
08. Feb. 2012: 19.30  Arthur Schnitzler: Der einsame Weg
09. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder
10. Feb. 2012: 19.30  Kornmüller, Kastler, Wolf: Die Reise
11. Feb. 2012: 19.30  Bertolt Brecht, Kurt Weill: Die Dreigroschenoper
12. Feb. 2012: 19.30  Bertolt Brecht, Kurt Weill: Die Dreigroschenoper

13. Feb. 2012: 19.30  Arthur Schnitzler: Der einsame Weg
14. Feb. 2012: 19.30  John Murrell: MEMOIREN der Sarah Bernhardt
15. Feb. 2012: 19.30  Arthur Schnitzler: Der einsame Weg
16. Feb. 2012: 19.30  Arthur Schnitzler: Der einsame Weg
17. Feb. 2012: 19.30  Martin Sperr: Jagdszenen aus Niederbayern - Premiere
18. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder
19. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder

20. Feb. 2012: 19.30  Martin Sperr: Jagdszenen aus Niederbayern
21. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder
22. Feb. 2012: 19.30  Johann Nestroy: Der Färber und sein Zwillingsbruder
23. Feb. 2012: 19.30  Arthur Schnitzler: Der einsame Weg
24. Feb. 2012: 19.30  Bertolt Brecht, Kurt Weill: Die Dreigroschenoper
25. Feb. 2012: 19.30  Ron Hutchinson : Mondlicht und Magnolien
26. Feb. 2012: 15.00  Martin Sperr: Jagdszenen aus Niederbayern



Über das Volkstheater:

Das Theater wurde im Jahre 1889 durch den Verein des Deutschen Volkstheaters begründet, der ein bürgerliches Gegenstück zum kaiserlichen Hofburgtheater schaffen wollte. Das Gebäude wurde von der damals im mitteleuropäischen Theaterbau führenden Architektengemeinschaft Büro Fellner & Helmer (Architekt: Ferdinand Fellner) im Stil des Historismus errichtet.

Es wurde als Deutsches Volkstheater am 14. September 1889 mit dem Schauspiel Der Fleck auf der Ehr des Theatervereinsmitglieds Ludwig Anzengrubers eröffnet. 1901, 1907 und 1911 wurde das Gebäude erweitert. Von 1938 bis 1949 wurde es als Teil des nationalsozialistischen Freizeitprogramms Kraft durch Freude der Deutschen Arbeitsfront betrieben; dafür wurde es 1939 umgebaut, wobei der Skulpturenschmuck der Fassade entfernt wurde. 1944 wurden die Kuppel und die Foyers durch Bomben zerstört. 1945 wurde das Gebäude wiederhergestellt, wobei auf die Kuppel und das Fassadentympanon verzichtet wurde. Das Theater wurde in Volkstheater umbenannt und im Juni 1945 wiedereröffnet. 1980-1981 wurde das Haus innen und außen nach Fellners Originalplänen unter Rudolf Jarosch generalsaniert; auch die Kuppel wurde wiedererrrichtet. Ursprünglich hatte das Theater 1.900, heute 1.148 Plätze.

Das nahe der Wiener Ringstraße gelegene Theater liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Naturhistorischen Museums, des Kunsthistorischen Museums, des Museumsquartiers und des Spittelbergs.

Der Spielplan enthält die Klassiker der deutschsprachigen Theaterliteratur, die Klassiker des Wiener Volkstheaters Ferdinand Raimund und Johann Nestroy und auch zeitgenössische Stücke. Das Theater wurde lange Jahre von Emmy Werner geführt. Im Herbst 2005 übernimmt Michael Schottenberg die Direktion.

Das nach wie vor privat geführte Haus wird von der Stadt Wien und der Kunstsektion des Bundeskanzleramts gefördert.

Uraufführungen
    * Arthur Schnitzler: Komtesse Mizzi oder
      Der Familientag (5. Januar 1909)
    * Arthur Schnitzler: Anatol (3. Dezember 1910,
      zeitgleich am Lessingtheater Berlin)
    * Peter Turrini: Rozznjogd (27. Januar 1971)
    * Harald Sommer: Ich betone, daß ich nicht das geringste
      an der Regierung auszusetzen habe (28. September 1973)
    * Peter Turrini: Die Bürger (27. Januar 1982)

Weblinks
    * Offizielle Internetpräsenz
    * Das Volkstheater auf Postkarten

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Finanzierung des Volkstheaters:

Als Basissubvention bekommt das Volkstheater ca 15 Millionen Euro (= 206 Millionen Schilling) für die nächsten drei Jahre vom Bundesbudget.

Am 20. Sept. 2007 beschloß die SPÖ im Wiener Gemeinderat, dem Volkstheater eine Defizitabdeckung von zusätzlichen 15,6 Millionen Euro (= 215 Millionen Schilling) für die nächsten drei Jahre über das Wiener Gemeindebudget zukommen zu lassen. ÖVP, Grüne und FPÖ stimmten dagegen, blieben aber gegen die SPÖ in der Minderheit.

Anmerkung Wien-konkret: Schade, dass die sozialistischen Volksvertreter die 421 Millionen Schilling nicht sinnvoller ausgeben, zB für die Schulbildung oder auch für die Betreuung der Obdachlosen in Wien. Aber nein, man deckt lieber die ausufernden Defizite im Volksheater ab. So schaut halt derzeit der reale Sozialismus in Wien aus. Ein herzliches Freundschaft !
 



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Stellungnahmen zum Wiener Volkstheater

11.1.2011: FPÖ-Unterreiner: Das Volkstheater wieder für das Volk!

FPÖ Stellungnahme zum Wiener Volkstheater: Linkes Sowjetsterntheater unter Schottenberg ist gescheitert

Linkes Sowjetsterntheater unter Schottenberg ist gescheitert
"Die aktuelle Folgeüberprüfung des Volkstheaters durch den Rechnungshof zeigt, wie man es nicht machen darf", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner. "Die Auslastung dümpelt weiterhin bei 60,1 % dahin und die Abonnenten laufen in Scharen davon. Die Zeiten in denen ein Theaterdirektor seine alt-68er Vorstellungen auf der Bühne umsetzen konnte und nur noch ein paar Gewerkschafter ins Theater lockte, sind vorüber. Die Kreativität des amtierenden Direktor Schottenberg hätte sich nicht in Provokationen, wie die Installation des Sowjetsterns am Dach des Theaters erschöpfen sollen, sondern er hätte eine effiziente Arbeit leisten sollen", kommentiert Unterreiner.
Wenn man davon ausgehe, dass derzeit eine einzelne Theaterkarte im Volkstheater mit 57,29 Euro subventioniert werde, so könne man die Führung, als auch die Programmgestaltung als gescheitert ansehen und die Verantwortlichen zum sofortigen Rücktritt auffordern. Dass es möglich sei, mit dem Geld der Steuerzahler auch verantwortungsvoll umzugehen, würden andere Theaterdirektoren sehr wohl zeigen, wie zum Beispiel Josefstadt oder Burgtheater, so Unterreiner weiter. "Knapp sieben Millionen Euro Förderung zu erhalten und gleichzeitig wesentliche Empfehlungen des Rechnungshofes zu ignorieren, zeigt das Sittenbild der linken Kulturpolitik", hält Unterreiner abschließend fest.

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub,  Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0100    2011-01-11/11:24