Wien

Theater in der Josefstadt


Adresse: Josefstädter Straße 26, 1080 Wien     
Telefon: 01 42700300
Aufführungen: => Spielplan   => Karten
Verkehrsanbindung: U-Bahn U2 Station Rathaus, Straßenbahn Linie 2
Zuschauerraum: 606 Sitzplätze, 10 Stehplätze,
4 Rollstuhlplätze.
Beschreibung:
Das Theater wurde 1788 gegründet und ist damit das älteste noch bespielte Theater in Wien. 



.

Geschichte: Theater in der Josefstadt

Das "Theater in der Josefstadt" ist - wie der Name schon sagt - ein Theater in Wien, im 8. Bezirk (Josefstadt). Das Theater wurde 1788 gegründet und ist damit das älteste noch bespielte Theater in Wien. Umgangssprachlich wird es auch nur als "Die Josefstadt" bezeichnet. Die Geschichte des Theaters ist mit großen Namen verbunden: Ludwig van Beethoven und Richard Wagner dirigierten hier, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund waren der Josefstadt als Schauspieler und Dichter verbunden, Johann Strauß (Vater) spielte in den Sträußelsälen auf.
1814 gab Ferdinand Raimund am Theater in der Josefstadt sein Wien-Debüt als Franz Moor in Die Räuber von Friedrich Schiller.
1822 wurde nach Abriss und komplettem Neubau des zu klein gewordenen Theaters durch Joseph Kornhäusel das Haus mit der Ouvertüre Die Weihe des Hauses, komponiert und dirigiert von Ludwig van Beethoven, wieder eröffnet.
1829 debütierte Johann Nestroy als Schauspieler und Bühnenautor mit Die Verbannung aus dem Zauberreich oder Dreißig Jahre aus dem Leben eines Lumpen.
Am 13. Januar 1834 wurde die romantische Oper Das Nachtlager in Granada von Conradin Kreutzer uraufgeführt, der 1833-1840 Kapellmeister des Theaters war.
Am 20. Februar 1834 wurde Ferdinand Raimunds Der Verschwender mit dem Dichter in der Rolle des Valentin uraufgeführt (mit Bühnenmusik von Conradin Kreutzer).
Von ca. 1840 bis 1860 traten die berühmten Tänzerinnen Fanny Elßler und die Spanierin Pepita de Oliva in der Josefstadt auf.
Die deutschsprachige Erstaufführung von Ferenc Molnárs Vorstadtlegende "Liliom" mit Josef Jarno in der Titelrolle am 28. Februar 1913 war die Grundlage zum Welterfolg des heute immer wieder gespielten Stückes.

Berühmte Ensemblemitglieder
Zu den Ensemblemitgliedern des Theaters gehörten Paul Hartmann, Fritz Kortner, Werner Krauß, Hugo Thimig, Hermann Thimig, Helene Thimig-Reinhardt, Hans Thimig, Vilma Degischer, Attila Hörbiger, Paula Wessely, Fritz Imhoff, Susi Nicoletti, Elfriede Ott, Klaus Maria Brandauer, Curd Jürgens, Bernhard Wicki, Karl Merkatz, Fritz Muliar, Otto Schenk, Helmuth Lohner, Herbert Föttinger, Maria Köstlinger, Ossy Kolmann, Erich Schleyer, Kurt Sobotka.


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Theater in der Josefstadt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Beim Artikel auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



=> Kommentare & Postings eintragen

 

ich saß auf Platz 2, von welchem man fast gar nichts von der Bühne sah

Sehr geehrte Damen und Herren,
kaufte vor einigen Wochen an der Kassa in der Rotenturmstrasse 2 Karten für gestern abend (Mädl aus der Vorstadt); und zwar 3. Rang Mitte rechts 2. Reihe Platz 2 und 3. Die Dame an der Kasse erklärte mir, dass man von diesen Plätzen ausgezeichnete Sicht hätte.
   Von wegen - ich saß auf Platz 2, von welchem man fast gar nichts von der Bühne sah. Ich finde es eine Zumutung, diese Plätze überhaupt zu verkaufen - Sie sollten diese Plaetze einmal selbst ausprobieren.
   Der gestrige Abend - eine einzige Katastrphe - noch dazu eine fuerchterliche Inszenierung von Scholtenberg. Aber ich war mit meiner Meinung nicht allein - fast alle Besucher, die in meiner Nähe saßen, äußerten den gleichen Unmut - Sicht und Inszenierung  EINES THEATER IN DER JOSEFSTADT unwuerdig.
Wuerde mich auf eine Reaktion bzw. Wiedergutmachung freuen.
mfg Hubert H.   1.1.2017

Antwort Theater in der Josefstadt vom 4.1.2017
herzlichen Dank für die Weiterleitung der Beschwerde von Hubert H... .
Wir haben dem Herren schon geantwortet…
Liebe Grüße aus der Josefstadt,
Cati Endler
Mag. Katharina Endler
Assistenz Unternehmenskooperation, Fundraising und Marketing

Replik Hubert H. vom 5.1.2017
ja man hat geantwortet, aber:
Dass man meint, dass man von dem Platz, wo ich sass wohl freie Sicht hatte, ist wohl ein kaum zu überbietbarer Hohn. Denn, was hab ich von einem Platz, wo ich zwar freie Sicht habe, aber von der Bühne nichts sehe.
mfg Hubert H.     5.1.2017