Wien

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2017:





Fotos vom Sommernachtskonzert im Schloßpark Schönbrunn: links und Mitte Übertragung auf Großbildschirme; rechts: Die Wiener Philharmoniker vor dem Schloß Schönbrunn in Wien; © Wien-konkret

Wann: Do. 25. Mai 2017 um 20:30 Uhr bei Schönwetter
Wo: Schloss Schönbrunn, Schlosspark (vor dem Schloß), 1130 Wien, Österreich
Wer: Wiener Philharmoniker
Dirigent: Christoph Eschenbach

Eintritt: frei (auch keine Reservierungen oder Zählkarten notwendig) 
Zugang: Nur über die Seiteneingänge Hietzinger Tor und das Meidlinger Tor möglich. Für die Sicherheitskontrollen bitte 15 Minuten extra einplanen.
Wetter: kühle 15 Grad, trocken, windstill.

Zuschauer: 
   * laut Veranstalter
in den letzten Jahren ca 105.000 Besucher.
   * laut Polizei im Jahr 2017 55.000 Zuschauer: "Das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schloss Schönbrunn fand am 25.05.2017 ab 20:30 Uhr vor insgesamt 55.000 Besuchern statt. Insgesamt gab es 39.900 Plätze im Bühnenbereich, davon rund 1.300 Sitzplätze. Zahlreiche weitere Personen verfolgten das Spektakel von der Gloriettewiese aus."
=> Polizei-Presseaussendung vom 26.5.2017  
   * laut Wien-konkret: Schätzung 40.000 Besucher
 
Verboten: Das Mitbringen und Verwenden von Sesseln, Bänken, Decken und anderer Sitzgelegenheiten im Veranstaltungsbereich ist verboten, da alle Bereiche und Wege als Fluchtwege freizuhalten sind. Kinderwägen, Schirme und Flaschen werden einem beim Eingang abgenommen. Mit Glück findet man die in der Nacht beim nach Hause Weg dann wieder.

PS: Das "Sommernachtskonzert heißt zwar so, findet aber im Frühling (heuer 25.5.2017) und nicht Sommer statt. Es müßte also richtiger Weise "Frühlingsnachtskonzert" heißen. Warum die Wiener Philharmoniker beim Veranstaltungsnamen Schummeln ist nicht bekannt. Am Umsatz liegt es nicht, da es ja ein Gratiskonzert ist.





Verkehrsverbindung:
* U-Bahn: U4 Station Schönbrunn oder Hietzing
* Straßenbahn: Linien 10, 58

Gut gelegene Hotels zum Schloß Schönbrunn: 
=> Hotels im 12. Bezirk in Wien
=> Hotels im 13. Bezirk in Wien   
=> Hotels entlang der U-Bahn U4  
 

Sicherheitsmaßnahmen:





Wegen erhöhter Terrorgefahr in der EU ("Friedensunion"?), wurden auch bei diesem Freiluftkonzert in Wien die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Die Sicheitsheitsleute sorgten im Wesentlichen nur dafür, daß keine Kinderwägen, Schirme und Flaschen mitgenommen wurden. Selbst Plastikflaschen wurden abgenommen und im Müllcontainer entsorgt. Es erfolgten aber keine Leibesvisitationen. D.h. mit Waffen am Körper würde man locker beim Security-Check durchkommen.

Die Polizei: 3 Polizisten mit Pistole und Sturmgewehr bewaffnet stand beim Eingang Hietzinger Tor. Das sorgte für ein Gefühl der Sicherheit, obwohl das bei einem echten Terrorangriff klarerweise nur ein geringer Schutz gewesen wäre. 
   Verkehr: Am Ende des Konzerts wurde beim Hietzinger Tor ein Fahrstreifen abgesperrt und stand für die Besuchermassen am Heimweg zur Verfügung. Das sollte am Beginn auch machen. Naja, vielleicht im nächsten Jahr.
 

Programm Sommernachtskonzert 2017:

Antonín Dvořák
Carneval. Ouvertüre für großes Orchester, op. 92
„Za štíhlou gazelou“, Arie der Armida aus „Armida“, op. 115
Lied an den Mond aus „Rusalka“

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Adagio. Pas d'action und Walzer aus „Dornröschen“. Suite, op. 66a, Nr. 2

Sergej Rachmaninow
Sumerki (Twilight), op. 21, Nr. 3 [Orchestrierung: Walter Mnatsakanov]
Ne poy, krasavitsa, pri mne (Sing not to me, beautiful maiden), op. 4, Nr. 4 [Orchestrierung: Leonidas Leonardi]
Vesenniye vodi (Spring waters), op. 14, Nr. 11 [Orchestrierung: Walter Mnatsakanov]

Engelbert Humperdinck
Vorspiel zu "Hänsel und Gretel"

John Williams
Hedwig’s Theme aus "Harry Potter"

Igor Strawinsky
Danse infernale, Berceuse und Finale aus "L'Oiseau de feu" ("Der Feuervogel"). Ballettsuite (Fassung 1919)

 
Die Wiener Philharmoniker möchten mit ihrem Gratis-Konzert - als Pendant zum teueren und immer ausverkauften Neujahrskonzert  - allen Wienerinnen und Wienern sowie allen Gästen der Stadt Wien ein musikalisches Erlebnis vor der beeindruckenden Kulisse des Schönbrunner Schlosses bieten. Die barocke Parkanlage des UNESCO-Weltkulturerbes verwandelt sich so für einen Abend in einen festlichen Freiluft-Konzertsaal.

Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker, verbindet damit auch ein kulturpolitisches Anliegen: "Mit diesem Konzert können wir Menschen für die klassische Musik gewinnen, die sonst wenig mit ihr zu tun haben, das ist uns wichtig." Er sieht in der Aufführung des Sommernachtskonzerts "ein kulturpolitisches Statement".





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fehlende Beschallung Gloriettwiese

Gestern habe ich das Sommernachtskonzert  erstmals besucht und habe mir mit einer kleinen Gruppe bereits zwei Stunden vorher ein Plätzchen auf der Glorietwiese gesucht, wie viele andere Besucher. Die Wiese war bald dicht gefüllt und die Besucher freuten sich schon auf den Beginn. 
   Doch bald danach als das Konzert begann,  war die Endtäuschung unter den vielen Besuchern groß, da man auf der Wiese keine Ansagen und die Musik nur sehr leise hörte.
   Bereits 15 Minuten nach Beginn, sah man verärgerte Besucher wieder wegzugehen und die Wiese war bald nur mehr mit wenigen Besuchern gefüllt.  Es ist wirklich sehr Schade.
   Ich frage nun den  Veranstalter, warum keine zusätzlichen Lautsprecher im Bereich der Glorietwiese aufgestellt wurden. War es aus Kostengründen oder eine Fehlplanung?
   Weites  möchte ich anmerken, dass aus meiner Sicht zu wenig Toiletten bei so einer Großveranstaltung zur Verfügung standen.
Mit freundlichen Grüßen
Ambros G.     26.5.2017



Falsche Ansage in der U-Bahn haben viele vom Konzert abgehalten

Obwohl wir in der U-Bahn bereits auf verschlossene Tore und Umkehr hingewiesen wurden war es uns uneingeschränkt möglich übers Meidlinger Tor aufs Schlossgelände zu gelangen. Warum solche Durchsagen? Haben viele vom Besuch des Konzertes abgehalten.
 
Von Kontrollen hat man auch nichts bemerkt.
Wir wurden gezählt, das wars. Sicherheit gibt das nicht.
 
Danke den Wiener Philharmonikern für ein wunderbares Konzert. Jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis. Die WienerInnen und Gäste dürfen sich glücklich schätzen ob dieses Klanggenusses.
Birgit E.   26.5.2017



ich bin heuer schon sehr enttäuscht, über die Auswahl der musik oder stücke

ich bin leider kein profi-kenner von klassischer musik, aber ich bin immer interessiert daran, das Neujahrs Konzert und das sommernachtskonzert sehe ich mir sehr gerne an, und kann schon als Laie beurteilen, ob mir die musik gefällt!!
ich bin heuer schon sehr enttäuscht, über die Auswahl der musik oder stücke die gewählt worden sind für ein sommernachtskonzert!!
die bildlichen aufnahmen von schönbrunn waren  sehr schön, aber leider die Auswahl der musik haben überhaupt nicht zu einem sommernachtskonzert gepasst!!!
 wiener komponisten (Johann Strauß…..) haben  doch mehr an fröhlicher und aufheiteren musik zu bieten, die in den sommer begleiten, wie auch das Konzert benannt ist !! fröhlich und stimmungsvoll sollte es sein!!
 die heurige Auswahl hat meiner Meinung nach nichts fröhliches erheiterndes , eher depressives gehabt, habe auch keine fröhliche Gesichter bei der Übertragung gesehen!! ich würde mir wünschen,  das man sich bei den nächsten Übertragungen 2018 mehr auf  das Thema” sommernachtskonzerte”, mit  der Auswahl von eher freudigen stücken  aller neujahrskonzert besinnt!!! es soll die menschen ja aufheitern und glücklich  machen und nicht depressiv !!
schade, das die musik heuer nicht zum Thema und den wunderbaren Wiener Bildern gepasst hat !!
mfg  D. U.   25.5.2017



schade, daß die Gloriettewiese nicht beschallt wurde.

Finde es wirklich schade das die Gloriettewiese nicht beschallt wurde.
Keiner gibt eine Erklärung… Warum nicht????
Es ist wirklich eine Schande… soviel Touristen konnten nichts hören,
Unter ist kein Platz…. also ist das Konzert nur für Prominente, Politiker…….. und das Volk????????
Schämt euch….
Sylvia     27.5.2016

Anmerkung Wien-konkret: angeblich gab es vor Jahren Nachbarschaftsbeschwerden. Unten gab es noch genug Platz. Ab der Mitte konnte man fast überall locker durchgehen.



kein Ton am Hügel, eine echte Enttäuschung

Wir sind Richtung Gloriette gegangen und haben uns auf den Hügel gesetzt. Es gab keinerlei Information dass man hier GAR NICHTS mehr hört (das war in den vergangenen Jahren nicht so...) Wir haben daher kurz nach dem tatsächlichen Konzertbeginn (nach 2 Stunden warten) den Hügel verlassen und den Veranstalter zufällig getroffen der sich ein "Stimmungsbild" machen wollte und uns erklärte dass man das auf die Homepage ohnehin rot als Vorinfo gedtellt hatte dass man Richtung Gloriette gar nichts mehr hört. Ich war auf der Homepage der Wiener Philharmoniker / Sommernachtskonzert - da gab es keine Info! Und vor Ort war auch nirgends eine Info für alle die Richtung Gloriette strömten... Eine echte Enttäuschung!!!
Jutta W.     26.5.2016



Probleme mit den Securities:

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne hätte ich dem Veranstalter persönlich unsere Erlebnisse geschickt. Falls Ihnen das möglich ist, bitte ich um Weiterleitung.
   Meine Freundin und ich besuchten das Konzert mit unseren beiden 12 jährigen Töchtern. Wir trennten uns, da die Kinder unbedingt auf der Wiese liegen wollten, wir aber von der Security gehört haben, dass hinter der Bühne nichts zu hören ist.
   Leider mussten wir feststellen, dass auch vor der Bühne wenig zu hören war.
Wir vereinbarten einen Treffpunkt mit den Kindern und baten sie auch immer die Handys bei sich zu haben.
Leider bracht das Telefonnetz schon während des Konzertes zusammen.
Meine Freundin und ich blieben am vereinbarten Treffpunkt stehen, sodass uns die Kinder finden können.
   Allerdings begann die Security die Wege abzusperren und so mussten wir merken, dass die Kinder vermutlich den Treffpunkt nicht wie geplant erreichen können. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass sich die Kinder beim Neptunbrunnen befinden und dort warten. So durfte ich die erste Absperrung wieder übertreten und ließ meine Freundin als Pfand zurück. Ich konnte allerdings auf diesem Weg nicht zum Brunnen gelangen, da erneut eine Absperrung zu finden war, die von mehreren jungen Damen bewacht wurde. Ich erklärte mein Anliegen, stieß aber auf taube Ohren. Ich bat nachzusehen, ob jemand von ihnen ev. ein funktionierendes Handy hat, aber ich wurde nur abgewiesen.
   Eine nette Damen lief mir nach und gab mit ihr Handy, dass funktionierte und ich erreicht meine Tochter und konnte schnell mitteilen, dass sie zum Meidlinger Tor kommen sollen, denn dieses ist geöffnet und angeblich für sie zu erreichen. Die Kinder fragten sich durch.
   Ich ging zurück zur Freundin, stieg wieder über die Absperrung, um ihr das Neueste mitzuteilen. Da wurde ich schon von dem uns bekannten, jungen, deutschen Securtiy-Mann nicht sehr freundlich angesprochen. Er meinte dann nur "Ach sie sind es schon wieder, die die Kinder suchen" und ließ uns zunächst in Frieden. Meine Freundin und ich wollten uns jetzt auf den Weg zum Meidlinger Tor machen. Anzumerken ist, wir waren bereits hinter dem Zaun und somit war der kürzeste Weg für uns frei. Als wir losgingen regte sich der eben beschriebene Mann auf und ich teilte ihm schon sehr lautstark mit, dass ich jetzt hier lang gehen werde, da wir am kürzsten Weg endlich unsere Kinder treffen wollen. Er hatte kein Einsehen, hielt meine Freundin am Arm fest. Da er sich nicht um beide Damen kümmern konnte maschierte ich los, sodass wengistens ein von uns den schnellsten Weg hatte. Meine Freundin musste allen Ernstes rund ums Schloss laufen.
   Es ist mir klar, dass gewisse Wege, wo es zu Engpässen kommen kann, gesperrt und die Menschen umgeleitet werden müssen. Warum aber zwei Mütter, die schon mehr als 45 Minuten ihre Kinder suchen, nicht einen Weg gehen können, um schnellst möglich zum neuen Treffpunkt zu kommen, ist mir nicht klar. Wir hätten sicherlich zu zweit nicht die ganze Verstopfung ausgemacht.
Endlich angekommen beim Meidlinger Tor, war auch der nächste Security-Mann nicht sehr freundlich, teilte mir mal mit, dass dies das Eiserne Tor ist. Da verlor ich nun doch die Nerven. Als er meine Tränen sah, zeigte er mir vier Schritte weiter, dass Meidlinger Tor und wusste auch schon wo die beschriebenen Kinder stehen.
   Schade, dass wir nach einem eigentlich schönen, wenn auch leisem Erlebnis, noch so viel ärgerliche Zeit hatten.
Andrea K.               18. Mai 2015



Vorfälle beim Sommernachtskonzert in Schönbrunn

Security attakierte Besucher beim Tor zur Gloriette (Grünbergstr.)
Äußerst erschreckend fand ich das vorgehen der Security gegenüber den Konzert Besuchern. Security ging mittels Gewaltanwendung gegen Besucher des Konzerts vor, welche sich breits innerhalb des Schloßpark befanden und lediglich das Konzert besuchen wollten. Dies war von zahlreichen Besuchern gefilmt und fotografiert worden. Von den ca. 50-100 Personen welche sich hinter und vor dem Tor befanden, half jedoch niemand oder ist eingeschritten obwohl die brutale Gewalt offensichtlich war.
Tom    15. Mai 2015