Wien

Zuschauerreaktionen zum Wiener Neujahrskonzert 2012

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Fernseh-übertragung am 1.1.

Frage: ist die Übertragung am 01.01. "live" oder eine Aufzeichnung von den früheren Vorstellungen?
Danke für die prompte Antwort.
Friedrich T.      31. Dezember 2012

Antwort Wien-konkret: Es ist unseres Wissens fast eine Live-Übertragung mit wenigen Sekunden Verzögerung, um unvorhergesehene Zwischenfälle ausblenden zu können (zB Störenfriede, Nackt-Flizzer usw.).



Pausenfüller Neujahrskonzert 2012

Ich stimme Frau P. voll und ganz zu!
Vor Jahren waren die Pausenfüller eine Freunde und machten mich stolz, Österreicherin zu sein. Das Niveau konnte nicht gehalten werden. Mit den fliegenden Menschen kann ich mich zur Not anfreunden, wenn das ein Gag sei sollte. Auch die japanischen Touristen finde ich gut, weil sie häufige und interessierte Gäste in Österreich sind, die unsere Kultur bewundern. Das gebührt ihnen quasi als Dank. Was die Afrikanerin symbolisieren soll, kann ich nicht nachvollziehen. Es vermittelt mir den Eindruck, es gäbe keine "liebenswerten" österreichischen Frauen. Ich war immer der Meinung, dass gerade der Pausenfilm, der ja um die ganze Welt geht, Österreich repräsentieren sollte und war froh, an diesem Tag keine Gäste gehabt zu haben.
Mariss Jansons war wie immer perfekt. Danke!

Christine St.     7. Jänner 2012



H.Chr.Lumbye . Kommentar von Herbert P.

Allerherzlichsten Dank für die so liebenswürdige Aufklärung über die Identität von Herrn Lumbye. Aber Sie sollten lesen lernen. Daß Herr Lumbye in einem Neujahrskonzert keinen Platz hat - wer hat's behauptet? Meine Frage war nach dem WIENER Neujahrskonzert. Ich hab nix dagegen, wenn die Dänen die Strauß-Kopien in ihren Konzerten spielen. Aber noch einmal: Wir sind im WIENER Musikverein...

Herbert P.        3. Jan 2012



Lob zum Filmbeitrag

Betr: Neujahrskonzert 2012
Sehr gerne widerspreche ich der Dame, die sich für den heurigen Filmbeitrag schämt, indem ich ihr versichere, schon lange nicht mehr so erfrischende und kurzweilige Unterhaltung genossen zu haben. Kompliment an die Produzenten.
Ganz abgesehen von dem hinreißenden Konzert der Philharmoniker, diesmal vom ORF gekonnt in Szene gesetzt. Erstaunlich, was ein Dirigent bewirken kann. Oder einfach nur schön.

Jutta Z.         3. Jan 2012



@ Den Kommentar von Frau P.

Den Kommentar von Frau P. kann ich in der Form nicht nachempfinden.
Der Pausenfüller des Neujahrskonzertes 2012 war zunächst sicher überraschend, da man es ja seit Jahrzehnten gewöhnt ist, dass in diesem Zeitraum prinzipiell diverse Alpenpanoramen, eine Schiffahrt auf der Donau oder Schlössereinblendungen zu sehen sind unter entsprechender musikalischer Begleitung.
   Dieses Jahr nun die "Fliegenden Menschen". Ich fand es großartig!!!!!
Die Verbindung mit der Musik und den entsprechenden Einblendungen war äußerst gelungen. Es war eine  j u n g e (!) erfrischende Reise an interessante Orte Wiens - auch ein Ausdruck des Zeitgeistes und ein Programm für junge und junggebliebene Menschen.
   So schön die landschaftlichen Besonderheiten Österreichs sind, die ich keineswegs bestreite, und, die ich aufgrund der Nähe meines Heimatlandes Bayern zu Österreich sehr häufig genieße, so wenig ist es nötig, dass man Jahr für Jahr immer wieder das Gleiche anbietet als Pausenfüller.
   Die jungen Leute rücken nach, sie möchten ein Land und dessen Städte aus ihren Blickwinkeln kennenlernen. Lust darauf kann man ihnen nur vermitteln, wenn man ihre "Sprache" spricht.
Sie werden all die Schönheiten Österreichs sehen und erleben, aber den Gusto drauf muß man ihnen erst machen.
   Wir älteren Herrschaften, zu denen ich mich durchaus auch schon zähle, sollten dies respektieren und uns erfreuen an neuen Ideen und Möglichkeiten. Der alte Zopf muß auch irgendwann mal ab!!!!Deshalb mein Glückwunsch an das Team, das diese Animation gestaltet hat.
   Es gibt hier überhaupt nichts, für das man sich schämen müßte, wie Frau P. meinte. Im Gegenteil, man muß Österreich beglückwünschen, dass es trotz all der Traditionen immer modern geblieben ist.
    Diese wunderbare Kombination durften wir damals Jungen in den Sechziger Jahren bereits genießen, als uns Ö3 mit moderner Musik verwöhnte und es jungen Musikern und Sängern ermöglichte, den Austro-Pop in seiner frechen Vielfältigkeit über die Landesgrenzen hinauszutragen.
Kein anderes deutschsprachiges Land hatte diese Vielfalt an ungewöhnlichen, liebenswert frechen Sängern, Musikern und anderen Kulturschaffenden je zu bieten!
   Meines Erachtens hat der hier angesprochene Pausenfüller genau diese Tradition des mutig Experimentellen weitergeführt, wie es sich im deutschsprachigen Raum offensichtlich bisher nur Österreich traut!!!!
 
Irmtraud Schienagel, München                3. Jänner 2012



Tickets für 2013

Hallo,
Ich wollte Tickets für meine Eltern zu Weihnachten schenken und mich deshalb für die Verlosung eintragen. Auf der Seite steht "Jeder Teilnehmer darf sich einmal für jedes der drei Konzerte eintragen."
Bedeutet das, dass ich mich insgesamt 3mal eintragen darf, je einmal für Voraufführung, Silvesterkonzert und Neujahrskonzert; Oder darf ich mich insgesamt nur einmal eintragen und muss mich für eine der Vorstellungen entscheiden?
   Des weiteren noch ein Verbesserungsvorschlag für die Verlosung. Es wäre gut, wenn man auch eine Preisspanne eingeben könnte. Zur Zeit hat man nur die Möglichkeit eine fest oder komplett freie Kategorie anzugeben. Beim letzteren besteht aber auch die Gefahr, dass man nur einen Stehplatz bekommt oder in die teuerste Preiskategorie rutscht.
Mit freundlichem Gruß
Thomas L.                      2. Jänner 2012

Red. Wien-konkret:
* Laut Auskunft der Wiener Philharmoniker vom 3.1.2012 könnten Sie sich
pro Konzert 1x eintragen. D.h. Sie können sich beim Jahreswechsel in Summe 3x anmelden.
* Falls Sie bei allen 3 Terminen Karten zugeteilt bekommen (was extrem unwahrscheinlich ist), dann können Sie bei zwei Terminen nachträglich zurücktreten.
* Wer die Rechnung bis 30. Juni nicht bezahlt verliert automatisch die Karten.



Namen der Ballett-Solisten ?

Nur einmal kurz beim Kommentar und im Nachspann wurden die Namen der Ballett-Solisten (zum Beispiel des Klimt-Pas de Deux) erwähnt, aber sonst weder im TV-Programm noch auf der website der Wiener Philharmoniker oder der Wiener Staatsoper.
Es wäre schön, wenn Sie diese kurz erwähnen würden.

Dafür danken ich und vielleicht auch andere Zuschauer und Zuhörer sehr 
Rainer B.       1. Jänner 2012

Anm Red.: Frage an die Wien-konkret Leser:
Wer kennt die Namen der Ballett-Solisten?

Antwort:
Ballett - Einlage/ Belvedere:
Klimts "Kuss" tanzten: Maria Yakovleva und Kirill Kourlaev
"Blinde Kuh" -Spiel mit Olga Esina und Roman Lazik

L.G.E.   3.1.2012
PS:  .  Mariss Jansonns dirigierte so voll Freude, dass es ein Genuß war zuzuhören und -zu sehen.



Glänzender Mariss Jansons

Glänzender Mariss Jansons - bestes Neujahrskonzert seit langem!
Das Neujahrskonzert 2012 ist für mich eines der besten gewesen seit langem!
Ein begeistender Mariss Jansons wirkte wie Champagnerperlen auf das Stimmungsbarometer. Das Neue Jahr fing glänzend an dank eines Dirigenten, der es verstand mit einem wunderbar zusammengestellten Programm Emotionen zu wecken und beste Laune auszulösen.
   Im Rückblick dank Ihrer Auflistung wurde mir bewußt, dass dieses Feeling früher Willi Boskovsky auslöste. Er war für mich bis heute der Dirigent gewesen, der Neujahr am engsten mit den Wiener Philharmonikern verband.
   Mariss Jansons hat es geschafft dank seines musikalischen Führungsstils das aufzuzeigen, was Musik darstellen kann: die emotionale Verbindung unter den Menschen über alle Grenzen und soziale Gegebenheiten hinweg.

Dafür gebührt ihm großes Lob und ein herzliches Dankeschön!
Irmtraud Sch.     1. Jan 2012



geschmackloser Pausenfüller beim Neujahrskonzert 2012

Ich lebe seit ueber 30 Jahren in Kenya und freue mich jedes Jahr auf die Neujahrskonzert Uebertragung im TV. Ich war diesmal aber so geschockt ueber den geschmacklosen, peinlichen und langweiligen Pausenfueller, dass es mir fast den Spass an dem Rest des Konzertes genommen hat! Diese Einlage mit (unter anderem) fliegenden Touristen, fliegenden Kellnern mit Schnitzeltellern, einer sich am Boden windenden Afrikanerin in der Hotelsuite und mit tuerkischen Suessigkeiten a la Basar in Istanbul uebertrifft sich selbst an schlechtem Geschmack und hat weder etwas mit Wien als Musikstadt noch mit der wunderschoenen Musik des Neujahrkonzertes zu tun.
Ich hatte 20 Freunde und Bekannte zu dieser Uebertragung eingeladen und musste mich fuer diesen Pausenfilm regelrecht schaemen, nachdem ich zuvor so sehr von dieser Sendung geschwaermt hatte!
Ich hoffe, dass naechstes Jahr jemand mit mehr Geschmack diese Aufgabe uebernimmt.
Eine sehr geschmacklose, peinliche und einfallslose Einlage!

Ursula P.  1.1.2012



H.-Chr. Lumbye - Kommentar von Herbert P. vom 26.12.11

Sehr geehrter Herr P.,
wenn Sie schon offensichtlich keine Ahnung von Komponisten haben, ersparen Sie uns bitte Ihre banausenhaften Kommentare (oder machen Sie sich wenigstens vorher kundig).
Hans-Christian Lumbye war ein dänischer Komponist, dem es als einer der wenigen "Ausländer" gelang, den musikalischen Stil von J. Strauss wirklich überzeugend zu kopieren, sodass er zumindest in Nordeuropa zeitweise beliebter war als dieser.
Seine Schnellpolkas etc. brauchen den Vergleich mit dem Original nicht zu scheuen. Deshalb hat er m. E. auch Platz im Programm des Neujahrskonzerts.

Tobias M.   1. Jänner 2012