Wien

Wiener Kinoführer:

Damit Sie nie mehr zum falschen Kino fahren
hier die Übersicht aller
Wiener Kinos:

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Actors Studio, 1010 Wien, Tuchlauben 13, Tel. 01/533 52 32 Admiral, 1070 Wien, Burggasse 119, Tel. 01/523 37 59

Apollo, 1060 Wien, Gumpendorfer 63a, Tel. 01/587 96 51

Artis International, 1010 Wien, Schultergasse 5, Tel. 01/535 65 70

Atelier, 1010 Wien, Wollzeile 17, Tel. 01/512 67 16

AudiMax der TU, 1060 Wien, Getreidemarkt 9, Tel. 01/58801-49513

AudiMax der Uni Wien, Dr. Karl Lueger Ring 1.,

Auge, 1090 Wien, Nußdorfer Straße 73, Tel. 01/317 63 44

Bellaria, 1070 Wien, Museumstraße 3, Tel. 01/523 75 91

BSL Breitenseer Lichtspiele, 1140 Wien, Breitenseer Straße 21, Tel. 01/982 21 73; Website

Burg Kino, 1010 Wien, Opernring 19, Tel. 01/587 84 06

Cine, 1010 Wien, Fleischmarkt 6, Tel. 01/533 24 11

Cinemagic, 1010 Wien, Friedrichstraße 4, Tel. 01/586 43 03

Cineplexx - Donauplex, 1220 Wien, Wagramer Straße 79, Tel. 01/203 33 22

Cineplexx - Reichsbrücke, 1220 Wien, Wagramer Straße 2, Tel. 01/269 00 00

Cineplexx - Wien Auhof, 1140 Wien, Auhofcenter, Albert Schweitzergasse 6, Tel. 01/577 41 00

Cineplexx - Wienerberg, 1100 Wien, Wienerberg City, Twin Tower 11, Tel. 01/607 70 70

De France, 1010 Wien, Schottenring 5, Tel. 01/317 52 36, Website

English Cinema Haydn, 1060 Wien, Mariahilfer Straße 57, Tel. 01/587 22 62, Website

Filmcasino, 1050 Wien, Margaretenstraße 78, Tel. 01/587 90 62, Website

Filmhaus am Spittelberg, 1070 Wien, Spittelberggasse 3, Tel. 01/522 48 16

Gartenbau Kino, 1010 Wien, Parkring 12, Tel. 01/512 23 54, Website

Gloriette Kino-Cafe, 1140 Wien, Linzer Straße 2, Tel. 01/985 26 67

Hollywood Megaplex Gasometer, 1110 Wien, Guglgasse 43, Tel. 01/74033

Hollywood Megaplex im SCN, 1210 Wien, Ignaz Köck-Straße 1, Tel. 01/271 66 790

Kepler Kino-Cafe, Keplerplatz 15, Tel. 01/604 31 90

Künstlerhaus, 1010 Wien, Akademiestraße 13, Tel. 01/505 43 28, Website

Lugner Kino City, 1150 Wien, Gablenzgasse 1-3, Tel.  0810/584 637, Website

Metro Kino, 1010 Wien, Johannesgasse 4, Tel. 01/512 18 03

Österreichisches Filmmuseum, 1010 Wien, Augustinerstraße 1, Tel. 01/533 70 54, Website

Planetarium, 1020 Wien, Oswald Thomas Platz 1, Tel. 01/ 729 54 94, Website

Schikaneder, 1040 Wien, Margaretenstraße 24, Tel. 01/585 28 67

Stadtkino, 1030 Wien, Schwarzenbergplatz 7, Tel. 01/712 62 76, Website

Top Center, 1060 Wien, Rahlgasse 1, Tel. 01/208 30 00

Tuchlauben, 1010 Wien, Tuchlauben 7, Tel. 01/533 22 33

UCI Kinowelt Millenium City, 120 Wien, Wehlistraße 66, Tel. 01/33760

Urania, 1010 Wien, Uraniastraße 1, Tel. 01/71 58 206

Village Cinemas Wien 3 Center, 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 2a, Tel. 01/242 404 18, Website

Votivkino, 1090 Wien, Währinger Straße 12, Tel. 01/317 35 71, Website

 

Zeichentricks im Kinoprogramm ( Abkürzungen):

AA = Alleinaufführung

bw = besonders wertvoll

DF = Deutsche Fassung

eOF = engische Originalversion

OmU = Originalversion mit Untertitel

OmeU = Originalversion mit englischen Untertitel

OV = Originalversion

sw = nicht schwarz weiß, sondern sehenswert



Geschlossene Kinos in Wien:

* Josefstädterstr.75 ehemals Albert Kino; heute Bankfiliale d.EÖSPC
* früher Kino Casino Baumgarten; heute finden dort kulturelle Veranstaltungen statt
* Wagramer Straße: Das Cineplexx-Kino Reichsbrücke sperrt am 22. September 2011 zu. Es soll in Wohnungen umgebaut werden.
* Praterstr.25 ehemals Diana Kino; heute: Supermarkt
* Kaiserstraße 46; ehem. Erika Kino  (war  übrigens das älteste Kino Wiens); heute "TheaterSpielraum"(Musiktheater).
* Liechtensteinstraße 37 war das Flieger-Kino; heute: Studio Moliere (Theater).
* Mariahilferstrasse ehemaliges Flotten Kino; heute: Gesundheitszentrum Mariahilf d.GKK
* Pragerstrasse 9 war das Gloria Kino; heute: Gloria Theater.
* Laxenburgerstr. 30 ehem. Gudrun Kino; heute: Living Room-performances.... 
* Porzellangasse 19  gabs das Heimat-Kino; heute: Schauspielhaus.
* Taborstrasse ehemals Luna-Kino; heute Eissalon
* Glasergasse 2 (Ecke Porzellang.) gab es das Rossauerkino; heute: Theater Forum
 





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"alte" kinos in wien

zu den aufgelassenen kinos in wien ein kleiner beitrag aus simmering:
in meinen kinder- und jugendtagen 1953-ca 1970 gab es allein in simmering, das damals wesentlich weniger einwohner hatte als heute, VIER kinos - namen und was aus ihnen geworden ist, nachstehend:
hauffkino -> scene wien, hauffgasse
SVK Simmeringer VolksKino -> supermarkt (heute türkisch), enkplatz (bei U3-station)
lichtspiele simmering -> supermarkt, simmeringer hauptstrasse 103?
REX-Kino -> Gebäude abgebrochen, ecke simmeringer hauptstrasse / kaiser ebersdorfer strasse

heute regiert in simmering der flachbildschirm.....
schade!

ingrid           9. August 2012 



Alte Kinos in Wien

Gibt es noch eine Liste der alten Kinos von Wien?
Vor ca. 20 bis 30 Jahren gab es so viele Kinos in Wien, die heute nicht mehr existieren. Wo kann man diese vielleicht einsehen?

MfG
Christine K.   2. August 2010

Redaktion Wien-konkret: Wir haben leider keine Liste der mittlerweile geschlossenen Kinos in Wien. Leider wissen wir auch nicht, wie man die Namen und Standorte in Erfahrung bringen kann.
An die Wien-konkret Leser: Bitte uns die Namen der geschlossenen Kinos in Wien senden, ev. mit einer Kurzbeschreibung. DANKE




9.3.2011 "Auge Gottes" fällt Constantin zum Opfer

Ein Kommentar zur Schließung des Wiener Kinos "Auge Gottes" von Peter Zawrel, Geschäftsführer des Filmfonds Wien und ehemaligem  Vorsitzenden der Wiener Kinokommission

Der österreichische Kinomarktführer Constantin (Marktanteil 2006: 33 %, seitdem gestiegen) schließt ein veraltetes Wiener Fünfsaalkino mit 775 Sitzplätzen (von derzeit ca 40.000 Sitzplätzen der gesamten Constantin-Gruppe) aus betriebswirtschaftlichen Gründen und versucht der Öffentlichkeit einzureden, dass die "unzureichende Kinoförderung" der Stadt Wien diese Kinoschließung "erzwingen" würde.
   Vor rund einem Jahr meinte die Constantin, sich die Sanierung des Tuchlauben-Kinos nicht leisten zu können, die nötig wäre, wenn es Bestandteil des Luxustempels werden soll, den der Tiroler Immobilieninvestor René Benko dort hochzieht. Das "Tuchlauben" wurde geschlossen, obwohl die Constantin für die Positionierung ihrer Innenstadtkinos (Actor's, Artis, Tuchlauben) von der Stadt Wien Förderungen erhielt - so wie früher schon das Atelier auf der Wollzeile geschlossen wurde.
   Lange Zeit wurde vom "Kinosterben" gesprochen. Die biologistische Metapher suggerierte, dass Kinos kommen und gehen wie der Wald und wir alle daran schuld sind. Somit hilft nur noch die Förderung durch die öffentliche Hand. Im besten Fall dient diese einer nachhaltigen Entwicklung einzelner Standorte (in Wien vor allem: Gartenbaukino, Stadtkino  und einzelne Arthouse-Kinos), im schlechtesten Fall einer künstlichen Lebensverlängerung oder gar Sterbehilfe.
   Dass die Constantin das "Auge Gottes" sperren wird, war schon seit Jahren klar. Die einzige Alternative wäre eine Kehrtwende in der Programmierung, verbunden mit einer gestalterischen Durchlüftung gewesen. Säle mit Leinwänden von 10 und 12 Quadratmetern ("Auge Gottes", Saal C + E) am Leben zu erhalten, muss als Liebhaberei betrachtet werden, die sich auch die öffentliche Hand nicht leisten kann. Aber selbst wenn das leistbar wäre: Wie soll das "Auge" überleben, wenn dort z.B. heute neun Filme gezeigt werden, von denen acht  in der fünf  U-Bahn-Minuten entfernten UCI Kinowelt Millenium City gezeigt werden? Nur digital, in 3D und in einem weitaus cooleren Ambiente? Und was, bitteschön, hat das mit einer Wiener Kinoförderung zu tun?

Halten wir doch einfach fest:
   1. Das von der Constantin inkriminierte "Füllhorn", das die Stadt Wien über dem Gartenbaukino und anderen förderungswürdigen Lichtspieltheatern ausschüttet, kann gar nicht gut genug gefüllt sein.
   2. Solange Kinoförderung nicht mit Auflagen und mittelfristigen Verpflichtungen verknüpft ist, die auf eine Nachhaltigkeit abzielen, werden weiterhin Kinos zugesperrt werden - egal ob aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen eines Verleih- und Kino-Konzerns wie der Constantin oder aus unternehmerischem Unvermögen eines Einzelnen.

   Das Grundproblem besteht darin, dass nicht nur die Herstellung, sondern auch die Verwertung von Filmen in ganz Europa mit beträchtlichen öffentlichen Mitteln ermöglicht wird (ohne die es gar
keinen europäischen Film mehr gäbe), ohne dass aber der privatwirtschaftlich strukturierte Kinomarkt reguliert werden kann.
Auch die Constantin hat 2010 vom MEDIA-Programm der EU mehr als 300.000 Euro Verleihförderung und zusätzliche Kinoförderung für drei Wiener Standorte erhalten - aber das hindert sie nicht daran,  diesen geförderten Markt weiter zu verknappen.
   Nicht die unzureichende Kinoförderung erzwingt die Schließung des "Auge Gottes"-Kinos, sondern das unternehmerische Kalkül der
Constantin.

   Dr. Peter Zawrel, Geschäftsführer des Filmfonds Wien, war als ehemaliger Vorsitzender der Wiener Kinokommission und Mitglied der Wiener Kinojury maßgeblich an der Einrichtung einer zeitgemäßen Wiener Kinoförderung beteiligt.

Rückfragehinweis:  Mag. Stefan Hahn,  Public Relations  Tel.: +43 1 526 50 88-11
ressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5268/aom
OTS0191    2011-03-09/13:44



8.3.2011 SPÖ-Vitouch bedauert Schließung des "Auge Gottes"-Kinos


Mit Bedauern nimmt Gemeinderätin und Filmsprecherin Elisabeth Vitouch (SPÖ) die Schließung des "Auge Gottes"-Kinos zur Kenntnis. Gleichzeitig betont die Kulturpolitikerin jedoch, dass auch
die Betreiber des Wiener Traditionskinos, die Constantin-Film Unternehmensgruppe um eine Förderung ansuchen hätten können.
   Zudem stellt Vitouch klar, dass "die Schließung des Kinos nichts mit der Wiener Kinoförderung zu tun hat, die sehr wohl für die Vielfalt der heimischen Kinos sorgt. Sie kann aber nur von Betreibern in Anspruch genommen werden, die in ihrem Kino über die rein kommerzielle Programmierung hinausgehen und beispielsweise Rahmenveranstaltungen für Festivals, Kinder, Senioren oder Alleinerziehende bieten", so Vitouch abschließend. 
 Die Wiener Film- und Kinoförderung der Stadt Wien beträgt insgesamt 16,25 Millionen Euro

Rückfragehinweis:  Mag. Daniel Benyes,  Mediensprecher des Stadtrates für Kultur und Wissenschaft
OTS0304    2011-03-08/20:23



8.3.2011 "Auge Gottes" Kino fällt starkem Wettbewerb und einseitiger Kinoförderung zum Opfer

Wie die Constantin-Film Unternehmensgruppe vermeldet, steht die Schließung des "Auge Gottes" Kinos bis Ende Juni 2011 bevor. Als Ursache für das Einstellen des Kinobetriebs nennt die Unternehmensleitung "rückläufige Besucherzahlen und die einseitige Wiener Kinoförderung."
   Der Kinostandort in der Wiener Nussdorferstraße liegt zwischen zwei starken Kino-Standorten: den Kinocenters in der Lugner City und dem Millenium Tower. "Wir registrieren in den vergangenen Jahren leider immer weniger Besucher, weshalb sich der Standort nicht mehr betriebswirtschaftlich sinnvoll führen lässt", sagt die Unternehmensleitung. Hinzu kommt, dass durch die einseitige Wiener Kinoförderungspolitik "nur wenige einzelne Wiener Kinos geringfügig gefördert werden, während über andere - wie z.B. dem Gartenbaukino - Füllhorner mit mehreren hunderttausend Euro jährlich ausgeschüttet werden", heißt es aus der Unternehmensleitung. Durch diese Wettbewerbsverzerrung könne ein altes traditionsreiches Kino leider nicht mithalten.
    Im Auge Gottes"-Kino sind derzeit 16 Mitarbeiter beschäftigt, zehn davon geringfügig. Diese werden innerhalb der Constantin-Film Unternehmensgruppe weiter beschäftigt werden. Der Spielort in Wien Alsergrund wurde 1955 eröffnet und ist seit Mitte der 60er Jahre ein Teil der Unternehmensgruppe.

Rückfragehinweis: Alexander Foggensteiner, Foggensteiner Public Relations GmbH 
OTS0253    2011-03-08/15:11

Anmerkung Wien-konkret: Man sollte jegliche Förderung streichen, da diese zu Wettbewerbsverzerrung am Markt führt und obentrein noch teuer verwaltet werden muß. Die Presseförderung ist genauso wettbewerbsverzerrend wie die Kinoförderung und beides gehört daher abgeschafft.