Fubotech - Andreas Brandstetter Thermotec-Dämmsystem:Das innovatives Dämmsystem "Thermotec" weist sehr gute Dämmeigenschaften auf (Lambdawert=0,043 W/mK, Trittschallverbesserungsmaß= ca. 30 dB ab 70 mm Einbaudicke) und kann daher alle handelsüblichen Dämmplattensysteme ersetzen. Der Vorteil dieses Dämmsystems liegt darin, dass mit einem Arbeitseinsatz drei Aufgaben erfüllt werden: Aufgrund der gering eingesetzten Wassermenge (ca. 50 Liter per m³) hat diese Dämmung nach ca. einer Woche Austrocknungszeit (abhängig von den raumklimatischen Bedingungen) ihre Haushaltsfeuchtigkeit erreicht, danach können alle Nachfolge-Arbeiten (Verlegung der FBH bzw. Verlegung des Estrichs) durchgeführt werden. Selbstverständlich sind alle von uns eingesetzten Thermotec-Produkte mehrfach geprüft, bauaufsichtlich überwacht und mit einem Prüfzeugniss der MA 39 in Bezug auf Wärme - und Trittschalldämmung ausgestattet. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Exemplar in einer PDF-Datei per E-Mail zu. Fließ-Estriche: Kalziumsulfat-Fließestrich und Zement-Fließestrich. a) Calciumsulfat-Fließestrich (= Anhydrit-Fließestrich)Der Calciumsulfat-Fließestrich (40mm dick, bei Fußbodenheizung 60mm dick) weist aufgrund seines sehr dichten Gefüges eine hohe Biegezugfestigkeit auf. So kann die geforderte Mindestdicke um 10 mm unterschritten werden, etwaige Bewehrungen entfallen zur Gänze. Weiters wird dadurch die Wärmeübertragung bei Fußbodenheizung um ca. 30% verbessert. Ein zusätzlicher Vorteil liegt darin, dass diese Estrichart bereits nach 2 Tagen belüftet und nach 4 Tagen beheizt werden kann, dadurch verringert sich die gesamte Austrocknungszeit. b) Zement-Fließestrich:Der Zement-Fließestrich (45mm dick, bei Fußbodenheizung 65mm dick) weist wie der oben beschriebene CAF eine hohe Biegezugfestigkeit auf, weiters hat diese Estrichart den Vorteil, dass diese auch auf exponierten Flächen wie Terrassen, Garagen (ohne Gefälle) eingesetzt werden kann. Aufgrund des Bindemittels Zement und dem resultierendem Schwind-Prozess benötigt diese Estrichart jedoch mehr Fugen als der Calciumsulfat-Fließestrich. Eine optimale Wärmeübertragung bei Fußbodenheizung ist ebenso vorhanden, da auch hierbei eine vollständige Ummantelung der Fußbodenheizungs-Rohre gegeben ist. Der Zement-Fließestrich kann nach ca. 7 Tagen belüftet und nach 21 Tagen beheizt werden. Der Zeitablauf und die Reihenfolge der Leistungen können wie folgt aussehen:* Thermotec - Einbau: ca. 1 Tag Technische Fragen betreffend Ihres Bauvorhabens:1. Ist die statische Tragfähigkeit für einen 60mm dicken Fließestrich (ca. 120kg per m²) für alle Geschoße gegeben?
Fubotech - Andreas Brandstetter
|
Infoboxen:Estrich in Österreich:Unter "Estrich" versteht man in Österreich und Deutschland einen mehrere Zentimerter dicken Fußboden- aufbau. In der Schweiz steht "Estrich" für ein Dachgeschoß, welches als Speicher verwendet wird. Fließestrich:Der Fließestrich bildet einen ebenen, glatten Untergrund großteils ohne Trennfugen. Er eignet sich daher sowohl als Nutzestrich, als auch als Unterlags-Estrich für alle Beläge wie Textil, PVC, Linoleum, Parkett, Laminat- und Korkböden, Fliesen, Platten und Naturstein. Niveauausgleich:Selten sind die Böden eben und waagrecht. Durch Schüttungen und Estrich kann man einen Niveauausgleich ideal durchführen. Um über große Flächen eine exakt waagrechte Fläche herzustellen benötigt man ein Lasernivellierungs- messgerät (siehe mittleres Bild in der unteren Reihe). FussbodenlegerDer Bodenleger (Fussbodenleger) stellt Unterböden wie Estriche, Blindböden, Trockenunterböden, etc. her. Zuerst werden die Unterböden vorbereitet und Dämmschichten (Wärmedämmung, Trittschalldämmung) Bodenbeläge:Die Bodenbeläge werden auf den ausgehärteten Estrich verlegt. Die gängisten Arten an Bodenbelägen sind: Melanboden, Parkettboden, Teppiche, PVC-Beläge, Linoleum, Korkbelag, Beschichtungen, Steinboden und Fliesen. Passivhaus:Unter einem Passivhaus versteht man eine Bauweise, bei der man ganzjährig eine angenehme Raumtemperatur im Haus - ohne den Einsatz von Heizung und Klimatisierungs- geräten - erreicht. Wärmeverluste werden durch Wärmedämmung minimiert - die Wärmegewinnung (Sonneneinstrahlung, Solarenergie, Nutzung von Abwärme) optimiert. Lamda-Wert:Der Lambda-Wert ist eine Wärmeleitzahl. Der Lamda-Wert definiert die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes, d. h. welche Wärmemenge (Q) pro Quadratmeter durch einen 1 m dicken homogenen Stoff durchtritt, bei einer Temperaturdifferenz zwischen der wärmeren und der kälteren Seite von 1 °C (Kelvin). Je kleiner der Lambda Wert, desto besser die Wärmedämmung bzw. Dämmwirkung. Die Wärmeleitfähigkeit üblicher Dämmmaterialien liegt meist zwischen 0,035 und 0,045 W/mK, Stahlbeton hat im Gegensatz dazu einen besonders schlechten Lamda-Wert von 2,3. |