Wien

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Estrich in Österreich:

Unter "Estrich" versteht man in Österreich und Deutschland einen mehrere Zentimerter dicken Fußboden- aufbau. In der Schweiz steht "Estrich" für ein Dachgeschoß, welches als Speicher verwendet wird.



Fließestrich:

Der Fließestrich bildet einen ebenen, glatten Untergrund großteils ohne Trennfugen. Er eignet sich daher sowohl als Nutzestrich, als auch als Unterlags-Estrich für alle Beläge wie Textil, PVC, Linoleum, Parkett, Laminat- und Korkböden, Fliesen, Platten und Naturstein.



Niveauausgleich:

Selten sind die Böden eben und waagrecht. Durch Schüttungen und Estrich kann man einen Niveauausgleich ideal durchführen. Um über große Flächen eine exakt waagrechte Fläche herzustellen benötigt man ein Lasernivellierungs- messgerät (siehe mittleres Bild in der unteren Reihe).



Fussbodenleger

Der Bodenleger (Fussbodenleger) stellt Unterböden wie Estriche, Blindböden, Trockenunterböden, etc. her. Zuerst werden die Unterböden vorbereitet und Dämmschichten (Wärmedämmung, Trittschalldämmung) 
aufgetragen. Dann werden darauf die Bodenbelege verlegt.



Bodenbeläge:

Die Bodenbeläge werden auf den ausgehärteten Estrich verlegt. Die gängisten Arten an Bodenbelägen sind: Melanboden, Parkettboden, Teppiche, PVC-Beläge, Linoleum, Korkbelag, Beschichtungen, Steinboden und Fliesen.



Passivhaus:

Unter einem Passivhaus versteht man eine Bauweise, bei der man ganzjährig eine angenehme Raumtemperatur im Haus - ohne den Einsatz von Heizung und Klimatisierungs- geräten - erreicht. Wärmeverluste werden durch Wärmedämmung minimiert - die Wärmegewinnung (Sonneneinstrahlung, Solarenergie, Nutzung von Abwärme) optimiert.  

Das Passivhaus hat ein sehr niedrigen Energiebedarf und wird daher als besonders umweltfreundlich eingestuft. Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.



Lamda-Wert:

Der Lambda-Wert ist eine Wärmeleitzahl. Der Lamda-Wert definiert die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes, d. h. welche Wärmemenge (Q) pro Quadratmeter durch einen 1 m dicken homogenen Stoff durchtritt, bei einer Temperaturdifferenz zwischen der wärmeren und der kälteren Seite von 1 °C (Kelvin). Je kleiner der Lambda Wert, desto besser die Wärmedämmung bzw. Dämmwirkung. Die Wärmeleitfähigkeit üblicher Dämmmaterialien liegt meist zwischen 0,035 und 0,045 W/mK, Stahlbeton hat im Gegensatz dazu einen besonders schlechten Lamda-Wert von 2,3.