Wien

Wintersport in Wien

Wintersport Wien


Fotos: Rathauskorrespondenz

Wenn das Wetter mitspielt, gibt es in Wien eine Reihe von Möglichkeiten um die "weiße Pracht" sportlich zu genießen.

Zwei Liftanlagen (Hohe Wand Wiese im 14. Bez. und Dollwiese im 13. Bez.) einige Langlaufloipen (z. B. Wienerberg, Donauinsel), Rodelwiesen und -hügel (Löwygrube am Laaerberg,  Gallitzinberg / Steinbruchwiese im 16. Bez., Pötzleinsdorfer Schlosspark im 18. Bez. u.v.m.) und
Eislaufplätze (Eisring SüdKunsteisbahn EngelmannWiener Eislaufverein, Wiener Eistraum am Rathausplatz) laden zur Bewegung im Freien ein.

Schianlage Hohe Wand Wiese
14., Mauerbachstraße 172-174
Tel.: 01-979 10 57

Schianlage Dollwiese
13., Ghelengasse 44
Tel.: 01-812 12 01

Langlaufloipe Wienerberg
10., Ecke Neilreichgasse/Sahulkastraße

Langlaufloipe Donauinsel
Reichsbrücke und Steinspornbrücke

Wiener Eistraum
Wien 1., Rathausplatz

Eisring Süd
10.Windtenstraße 2
Tel.: 01-604 44 43



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Wintersport in Österreich

Wintersport



In Österreich gibt es mehr als 800 Wintersportorte mit insgesamt 22.000 Kilometern bestens präparierter Pisten und 16.000 Kilometern gespurter Loipen. Dieses vielfältige Angebot wird auch von den Wienern und Wienerinnen gerne genutzt.

Wintersport


Die beliebtesten Sportarten sind:

Skifahren
Ursprünglich diente der Ski im hohen Norden als Fortbewegungsmittel im Winter. Nach 1870 wurden die ersten Skier in Mitteleuropa - vorerst nur beruflich von Jägern und Förstern - genutzt. Ungefähr im Jahr 1890 wurde die Geburtsstunde des modernen Skisports eingeläutet.




Snowboarden
Das Snowboard wurde in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfunden und ist heute ebenso beliebt wie das Schifahren. Um das Snowboarden gut zu beherrschen ist viel Training erforderlich(Technik, Kondition und Kraft). Anfänger sollten unbedingt Unterricht bei professionellen Snowboardlehrern nehmen, um falsch eingelernte Fahrstile zu vermeiden.

Ausrüstung: Snowboard, Bindung, dazupassende Schuhe, spezielle Handschuhe (die Verletzungsgefahr ist für die Handwurzelgelenke am größten) und Snowboardbrille




Langlauf
In seiner Urform ist der Langlauf schon in der Steinzeit nachweisbar. Der Langlaufski ist  aus dem Schneeschuh entstanden - ein praktisches Fortbewegungsmittel zum Überbrücken weiter Strecken im nordischen Winter.

Der Langlauf ist ein effektivstes Kreislauf-, Ausdauer- und Ganzkörpertraining. Große Erfolge bei Erwachsenen (Blutdruckregulierung, Wirbelsäulenstärkung, Gewichtsreduktion) und bei Kindern (Körperentwicklung, Beweglichkeit, Geschicklichkeit), lassen den Langlaufsport boomen und in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Ausrüstung: Langlaufskier, Langlaufbindung, Langlaufstöcke, Langlaufschuhe und Langlaufbekleidung (Jogging-Trainingsbekleidung mit funktioneller Sportunterwäsche, Regenjacke, Haube, Stirnband, Langlaufbrille, mehrere dünne Sportsocken und auf keinen Fallzu vergessen sind die Langlaufhandschuhe)
 


Wintersport


Fotos: Österreich Werbung

Pistenregeln für Schifahrer (Motto "Ohne Gipsbein")

"Der Internationale Skiverband (FIS) hat zehn Pistenregeln aufgestellt. Sie sollen dazu beitragen, Unfälle auf den Skipisten zu verhindern. Hand aufs Herz, hätten Sie gewusst, dass Sie als Skifahrer zur Leistung von Erster Hilfe verpflichtet sind?", fragt Dr. Heinz Peter Slatin vom Österreichischen Roten Kreuz.

1. Rücksicht: Jeder Skifahrer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
2. Geschwindigkeit und Fahrweise: Jeder Skifahrer muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.
3. Fahrspur: Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet.
4. Überholen: Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.
5. Einfahren und Anfahren: Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.
6. Anhalten: Jeder Skifahrer muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.
7. Aufstieg und Abfahrt: Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.
8. Zeichen beachten: Jeder Skifahrer muss die Markierung und die Signale beachten.
9. Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder Skifahrer verpflichtet, Hilfe zu leisten.
10. Ausweispflicht: Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Slatin: "Um die anderen Skifahrer zu warnen, muss die Unfallstelle abgesichert werden. Stecken Sie dazu oberhalb der Unfallstelle Skier und Stöcke kreuzweise in den Schnee. Sprechen Sie dem Verletzten ruhig zu und achten Sie auf Schocksymptome. Bewegen Sie gebrochene Gliedmaßen nicht. Rufen Sie per Handy den Rettungsdienst oder bitten Sie andere Skifahrer, Hilfe bei der Liftstation zu holen."



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