Wien

Allgemeine Kritiken an Schwimmbädern in Wien aus dem Jahr 2014


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..."schreiben wird man es wohl noch dürfen"

Ich bin der Meinung,  dass gerade bei stark frequentierten Seiten wir der Ihren, die Autoren von Einträgen sehr wohl eine Verantwortung tragen, WAS für inhalte sie bei ihrem Internetauftritt verbreiten. Und die diskussion um "Ausländeranteil" halte ich für falsch, da vermutlich sehr viele der als Ausländer bezeichneten Leute Österreicher sind.
Mfg  markus b.    21. Nov. 2014

Anm. Wien-konkret: Zum Glück gibt es noch eine Meinungs- und Pressefreiheit. Es gibt halt außer den "Systemmedien" noch andere Medien. Wir sprechen Dinge konkret an, ganz gleich ob die den Badbetreibern oder auch manchen Kritikern passen oder auch nicht. Deshalb sind unsere Seiten ja hoch frequentiert, wie Sie es ja auch richtiger Weise festgestellt haben.



Kritik zur Kategorie "Publikum"

Sehr geehrter Herr Marschall,
ich war kürzlich auf ihrer Internetseit http://www.wien-konkret.at, um mich über Schwimmhallen in meiner Nähe zu informieren. Bei den Beschreibungen der einzelnen Einrichtungen fiel mir die Ausführung der Kategorie "Publikum" negativ auf. Warum ist es für einen Schwimmbadbesuch wichtig zu wissen, wie viele "Aus- und Inländer" hinkommen (z.B. Laaerbergbad Wien - 10. Bezirk, Publikum: Inländer dürften noch in der Überzahl sein / multikulturell; Amalienbad Wien - 10. Bezirk, Publikum: es gibt (auch) Österreicher hier; Städtisches Bad Floridsdorferbad, Publikum: [...] Inländer zu Ausländer ca Halbe : Halbe; Stadionbad, Publikum: hoher Ausländeranteil bzw Zuwandereranteil, mulikulturell, [...] )? Außerdem woher wissen Sie, wer Aus- und wer Inländer ist? Bei meinem Schwimmbadbesuch wurde derartiger (zum Glück) nicht abgefragt.
   Geärgert habe ich mich über die unsinnigen und Angst schürenden Angaben zum Stadionbad bezüglich einer längst vergangenen Schlägerei, die aus einem nicht-seriösen Klatschblatt entnommen wurde(Am 12. Juni 2010 kam es laut krone.at zu einer Massenschlägerei zwischen zwei Ausländergruppen (ca 200 Beteiligten) die sich mit Fäusten, Messer und Krücken bekämpften. Laut
Stadionbad waren es nur 3 Personen und der Rest waren Zuschauer.). Warum?
Auch das ist für einen Schwimmbadbesuch irrelevant und keine gute Werbung für das Bad.
   Ich würde mich freuen, wenn Sie die Formulierungen auf Ihrer Internetseite überdenken und überarbeiten würden. Meiner Meinung nach fördert die fortwärende Einteilung in In- und Ausländer nicht das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt.
Hochachtungsvoll
N. Pfeifer.        19. Nov. 2014

Anm. Wien-konkret: Manche rümpfen eben die Nase bei der Beschreibung. Keiner der Kritiker meint, daß die Aussagen falsch wären. Es gibt eben Bäder mit hoher Ausländerquote und welche mit niediger. Beschreiben wird man es wohl noch dürfen.



Jahreskarten städtische Bäder

Hallo,
ich wollte nur schnell wissen, ob beim Kauf einer Monats- oder Jahreskarte diese in allen städtischen Bädern in Wien gültig ist? Oder gilt die Jahreskarte dann eben nur in einem (zB Hütteldorfer) Bad?
Für eine rasche Info dankt Ihnen sehr herzlich
Romana L.  26. Oktober 2014

Antwort Wien-konkret: Die Monats- bzw. Jahreskarte ist in allen städtischen Hallen-, Kombi-, Familien- und Sommerbädern gültig. (also nicht im Stadthallenbad, Stadionbad, Therme Wien, Privatbäder).



Warum gibt es kein Frauenschwimmen?

Warum gibt es in keinem einzigen Bad in der Hauptstadt Österreichs wöchentlich zumindest 2 Stunden reine Frauenschwimmzeiten?
Viele junge Mädchen und Frauen wollen/können/dürfen aufgrund ihres Wohlbefindens oder ihrer Religion nicht vor Männern unbekleidet/spärlich bekleidet sein. In vielen Ländern sind Frauenschwimm-Zeiten längst Selbstverständlichkeit- in Österreich eine einzige Stunde 9x/Jahr am Sonntag und von den Kinder- und Jugendfreunden organisiert.
Bedarf gibt es genug.
MfG  Barbara        7. Oktober 2014

Anm Red: Frauenschwimmen gibt es im Simmerringer Bad am Montag 12:30-14:30 Uhr.



Ausfall der Wassergymnastik

Guten Tag!
Ich fand mich heute Nachmittag voller Vorfreude im  Ottakringer Bad ein, nur um an der Wasser-Gymnastik um 15:15 teilzunehmen. Ich muss dazu sagen, dass ich dazu extra von Hietzing den weiten Weg in Kauf nahm (11,2 km hin und retour), da bei mir in der Umgebung leider in keinem Bad im Sommer eine Wassergymnastik angeboten wird. Sogar 2 Euro fürs Kurzparken zusätzlich zum Badeintritt kostete mich der heutige Ausflug, Sprit sowieso. Mit den Öffis zu kommen hätte mich Euro 4,20 gekostet (2 Fahrscheine), wäre also demnach nicht wirklich günstiger gekommen und zählt somit für mich nicht als Argument.
   Nur „bekommen“ habe ich im Gegenzug für meine Mühe und Ausgaben nichts:
Um Punkt 15:10 stand ich nämlich vor dem outdoor-Becken, in dem die Wassergymnastik um 15:15 laut eindeutigem unmissverständlichen Anschlag im Bad stattfinden hätte sollte. Also demnach war ich überpünktlich, nämlich 5 Minuten vor Beginn dort.
   Da ich keine Musikboxen und auch keine Trainerin am Beckenrand sichtete, fragte ich die sich dort befindlichen (2) Bademeister. Da erfuhr ich, dass die betreffende Trainerin vorzeitig nach Hause gegangen sei.
Ääääh? Wie bitte?  Ein großes Fragezeichen machte sich in meinem Gesichtsausdruck breit. Ihre Begründung laut Bademeister, zumindest was sie diesem vor ihrem ebenso plötzlichen wie unvorhergesehenen Abgang sagte: Angeblich waren ihr zu wenig an teilnehmenden Leuten. (sie muss demnach hellseherische Fähigkeiten besitzen, wenn Sie lange vor Beginn der Stunde schon weiß, wieviele Leute daran teilnehmen werden.)
   Wenngleich dieser „Grund“ auch null nachvollziehbar war, weil zu dem Zeitpunkt, als ich eintraf -also gute 5 Minuten vor Start der Wassergymnastik- befanden sich jedoch schon gezählte 11 Personen im Wasser des Becken, wo die Gymnastik hätte statt finden sollen. ICH stand davor, also mit mir waren es somit bereits insgesamt 12 Personen. Die Anzahl der Leute die noch gekommen wären weil sie sich gerade noch umzogen, duschten oder vom anderen Becken rüber wechselten oder von der Liegewiese kamen oder gar erst das Bad betraten, lässt sich natürlich nicht sagen, es war ja noch 5 Minuten Zeit bis zu Beginn der Gymnastik.
   Angeblich war ihr auch das Wetter zu „wenig schön“. Ein weiterer gänzlich nicht nachvollziehbarer Grund, der schon an kindische Ausrede  grenzt. Es war nämlich genau das Gegenteil der Fall, weil schönstes Wetter, fast keine Wolke am Himmel zu sehen, an die 30 Grad, aus diesem Grund hatte ich sogar zuvor extra Sonnenschutzcreme mit Faktor 30 aufgetragen. Geht’s noch?
   Noch dazu: genau eine Woche davor, am Montag, den 14.7.2014 nahm ich an der Wassergymnastik im Höpfler Bad teil, da war es hingegen im Vergleich zu heute total bewölkt, mehr noch, da sah sogar jeden Moment nach Regen aus und wir waren bloß 3 Teilnehmer im Wasser und TROTZDEM fand es statt! Bei bloß 3 TeilnehmerINnen. Heute reichten 12 TeilnehmerInnen nicht aus. Der Veranstalter (education-on-move) ist derselbe, nehme ich an!? Aber anscheinend gelten in jedem Bad andere „Stattfinde-Kriterien“????
   Ich unterhielt mich heute im Anschluss an die nicht stattgefundene Gymnastikstunde mit dem GESAMTEN – übrigens durchwegs sehr freundlichen- Personal des Ottakringer Bades, das heute anwesend war, vom Bademeister, Schlüsselausgabe-Personal, über das Kassenpersonalteam sowohl vom Freibadbereich als auch vom Hallenbadbereich. KEINER, wirklich keiner verstand, warum die besagte Dame von „Education- on – move“  es vorzog, vorzeitig zu gehen, sogar noch weit VOR eigentlichem Beginn der Stunde und stattdessen beschloss, die Stunde nicht abzuhalten. Der Slogan dieses Vereins, nämlich „move“ bezieht sich wohl eher aufs „weggehen, vorzeitig gehen“, als aufs sporteln, vorzeigen, mitmachen können, wie es scheint. Marketing-technisch fein ausgeklügelt, nur gelebt wird dies offensichtlich nicht. Dessen  Zusatz „just do it“ grenzt somit schon fast an Hohn in meinen Augen.
   Die Trainerin hatte wohl ihre Gründe. Die von ihr Genannten jedoch fadenscheinig, lächerlich und nicht nachvollziehbar und unentschuldbar. Zudem: Mitten in ihrer Arbeitszeit. (ich nehme an, dass sie für ihre Dienste auch bezahlt wird- davon mal abgesehen-)
   Pflichterfüllung und Verantwortungsbewusstsein sehen eindeutig anders aus.
Wie komme ich, als Badegast dazu, dass ich den weiten Weg extra wegen dieser Gymnastik komme, auch einen Kurzparkschein um 2 Euro ausfülle, überpünktlich bin und dann wieder gehen muss, weil die Dame offensichtlich keine Lust hatte, ihren Job zu machen?
   Mein Anruf noch von der Gardarobe des Ottakringer Bades aus, heute um 15:20 bei der Nummer 01/60112 DW 11402 führte ebenso ins Leere, laut Telefonistin hob an der zuständigen Nebenstelle leider niemand mehr ab, obwohl eigentlich bis 15:30 jemand anwesend und erreichbar sein sollte. Verstehe. Anscheinend ziehen heute es Alle vor, früher die Arbeit zu beenden und den Arbeitsplatz zu verlassen und heim zu gehen…
   Auch gut, wenn man‘s weiß, und fein, wenn der betreffende Arbeitgeber grenzenlos tolerant zu sein scheint, aber wenn man sich als KUNDE an Zeiten hält, sich darauf verlässt und dann allein gelassen wird, sein Service nicht bekommt, ist das mehr als unhöflich, unschön und vor allem sehr kundenfeindlich!

In meinem Fall sogar dreifach bitter, weil zuletzt:
Am Freitag, den 11.7.2014 um 20 Uhr im Jörgerbad auch die Wassergymnastik kurzfristig ausfiel, und davor, am Freitag, den 13.6.2014 um 17 Uhr im Hietzinger Bad auch die Wassergymnastik OHNE Ankündigung/Entschuldigung ausfiel, ich somit schon heute zum 3. Mal in Folge umsonst ein Wiener Bad aufsuchte und enttäuscht wieder gehen musste ohne überhaupt nass geworden zu sein.
Fazit: 3 x umsonst in ein Bad zu gehen innerhalb von 1 Monat ist schon ein sehr trauriger „Schnitt“. Das Wort „Zufall“ in diesem Kontext zu sehen, mehr als abwegig.
Und für mich als zahlender Badegast ist es unerheblich, ob die betreffenden Trainerinnen bei einem WAT oder eines „education-on-move“-Vereins angestellt ist, wo auch immer, ich erwarte mir, dass die oder derjenige einfach nur ihren/seinen Job macht und ich das bekomme was laut Badaushang angeboten und angekündigt wird!
   Leider:  dabei handelt es sich nicht ums erste Mal, und daher keinesfalls um einen Einzelfall, es geschah nämlich schon viel öfters wie die aktuell von mir  erwähnten 3 x, wie schon bereits in einigen früheren Mails (seit 2011) meinerseits kommuniziert, mein Unmut wächst verständlicher Weise somit bereits seit Jahren stetig (analog zu den Preiserhöhungen) und meine Zufriedenheit was die Wiener Bäder betrifft, sinkt sukzessive (analog zum angebotenen Service). Schade eigentlich.
In Erwartung einer Stellungnahme
verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Birgit R.                 21. Juli 2014



Keine Bahn für sehbehinderten Leistungsschwimmer

S. g. Redaktion,
es ist sehr nett wenn es so viele Bäder mit 25-m-Bahn und 50-m-Bahn es gibt in Wien. Aber wenn es einen Leistungsschwimmer es gibt der sehbehindert ist und früher Meisterschaften und/oder Staatsmeister war und in Wien es keine Möglichkeit gibt, nur für eine Stunde eine Bahn zu bekommen, ist es traurig.
   Ich war beim Verein ÖBSV und könne es belegen und würde gerne nur für eine Stunde schwimmen wollen. Das ist doch nicht so viel verlangt. Es ist wirklich schwierig. Es wäre nur für Mittwoch in der Früh und Samstag. Das wäre mein Wunsch an die Redaktion. Mich stört es, wenn Leute mich immer stören und mich nicht schwimmen lassen. Ich könne das Limit für einen Verein nicht mehr erreichen, da das Alter und die Leistung schon vorbei ist. Aber ich möchte weiter für mich selbst trainieren als Hobbyschwimmer. Ich kann alles belegen. Das ist kein Schmäh davon habe ich nichts.
MfG Wolfgang S.          1. Juli 2014



Liste der Städtischen Bäder?

Guten Tag,
Bin jetzt im Besitz einer monatskarte, die ja in allen städtischen bädern in Wien gelten soll.gibt es wo eine Liste, welches die städtischen Bäder sind? Ich bezweifle das man mit der Karte auch ins schönbrunnerbad oder ins dianabad kommt,oder?
Natascha H.        22. Mai 2014

Antwort Wien-konkret: Nicht zu den Städtischen Bädern gehören das Stadthallenbad, Stadionbad, Schönbrunnerbad, Dianabad, Neuwaldeggerbad, Strandbad Stadlau.
Beim Stadthallenbad und Stadionabad ist das besonders skurril. Die beiden Bäder gehören nämlich über die Wiener Holding indirekt auch der Stadt Wien und man muß trotzdem extra bezahlen.