Wien

Rodeln in Wien: Rodelhügeln & Rodelstrecken





Rodeln Wien Roter Berg, 13. Bezirk

Gratisrodeln kann man im:
 2. Bezirk Wien: Prater, Jesuitenwiese (bis 21 Uhr mit Flutlicht)
10. Bezirk Wien: Kurpark Oberlaa
11. Bezirk Wien: Luise Montag Park
12. Bezirk Wien: An den Eisteichen
12. Bezirk Wien: Rodelstraße Schwenkgasse
13. Bezirk Wien: Roter Berg Ost: Nothartgasse - Heinz NIttelweg
18. Bezirk Wien: Pötzleinsdorfer Schloßpark
19. Bezirk Wien: Cobenzl
21. Bezirk Wien: Hänge der Donaurinne / Donauinsel
21. Bezirk Wien: Wasserpark
22. Bezirk Wien: Hänge der Donaurinne / Donauinsel
22. Bezirk Wien: Donaupark
23. Bezirk Wien: Fridtjof-Nansen Park

Wienerwaldhügeln in den westlichen Bezirken.
 









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15.1.2013 Offener Brief an die Bezirksvorsteherin Vovata (SPÖ)





Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin Votava,
sehr geehrte Damen und Herren!

Vor knapp zwei Jahren - Im Dezember 2011 - drohte das AUS für die Rodelstraße Schwenkgasse in Wien Meidling. Nach zahlreichen Protesten von AnrainerInnen samt Medienberichterstattung wurde vom Bezirk und den zuständigen Magistraten (MA 28 und MA 48) der Fortbestand des Wiener Rodelstraßen-Konzepts zugesichert. Zahlreiche Aussendungen und OTS-Meldungen, in denen sich sämtliche Parteien als die wahren Retter der Rodelstraße feierten, bestätigten diese Entscheidung.
    2012 gab's bekanntlich zu wenig Schnee und daher auch keinen Betrieb.

2013: Nun hat es vergangenen Montag zur Freude unserer Kinder endlich einmal ausgiebig geschneit. Die rechtzeitige Sperre der Schwenkgasse für den Rodelbetrieb hat dennoch nicht funktioniert. Wieder einmal hat die Kommunikation der zuständigen Wiener Magistrate (MA 28 und MA 48) - gewollt oder ungewollt - völlig versagt.
 
Hier kurz zusammen gefasst die Aufreger der vergangenen 24 Stunden:
    *  Trotz punktgenauer Schneeprognose (ORF, ZAMG etc.) für den Großraum Wien wurde Sonntag Abend bei einsetzendem Schneefall die Schwenkgasse gründlich geräumt und gesalzen.
    *  Erst nach Protesten von AnrainerInnen wurde Montag Morgen mit der Sperre begonnen (halbseitige Schrankensperre). Leider viel zu spät ....
    *  Kurz nach der Sperre um 8:05 Uhr wurde von einigen Anrainerinnen ein Streuwagen der MA 48 beobachtet, der sich am Schranken vorbei schlängelte und just jenen Streckenabschnitt nochmals räumte und salzte, der für den Rodelbetrieb vorgesehen ist. Das lässt von oben angeordnetes System vermuten ...
    *  Zahlreiche BürgerInnen haben sich daraufhin nochmals in Ihrem Büro, bei der MA 48 und auch im Büro der Umweltstadträtin Ulli Sima beschwert. Abgesehen davon, dass sich niemand wirklich zuständig fühlte, erhielten viele Anrufer die lapidare Antwort, dass 'eh schon gesperrt ist und der Rodelbetrieb ab sofort möglich ist'.

Angesichts solcher Aussagen stellen wir uns schon die Frage, ob sich irgend jemand der Verantwortlichen gestern vor Ort ein Bild vom tatsächlichen Zustand der Rodelstraße gemacht hat. Wir haben diese Aufgabe heute morgens übernommen (weil wir ja sonst nix zu tun haben ...) und übersenden Ihnen aktuelle Fotos. Was Sie hier sehen können, ist kein funktionierender Rodelbetrieb, sondern eher die zynische anmutende Sperre einer einsamen Salz- und Schlammwüste ...
   Wir AnrainerInnen sind mittlerweile geeicht im Wording von Politik und Behörden (Stichwort: Springer-Park / Marillenalm). Die oben genannten Beschwichtigungen empfinden wir aber als besondere delikate Provokation & Verhöhnung - vor allem unserer Kinder. Es ist offensichtlich, dass es zumindest in der MA 48 einflussreiche Kräfte gibt, die jedes Jahr auf's Neue das Wiener Rodelstraßenkonzept torpedieren und auch keine Gelegenheit auslassen, ihr Ansinnen bei der erstbesten Gelegenheit in die Tat umzusetzen. Wir lassen uns nach wie vor gerne vom Gegenteil überzeugen ...
   Ebenso unverständlich ist die Tatsache, dass im Herbst 2012 Tafeln am Beginn und Ende der Rodelstraße montiert wurden, die ausdrücklich auf den Rodelbetrieb ohne Winterdienst hinweisen. Finanziert natürlich aus unser aller Steuergeld ...

    Sehr geehrte Frau Bezirksvorsteherin, wir erwarten vor allem von Ihnen als politisch verantwortliche Bezirksvertretung, mit den zuständigen Stellen umgehend Kontakt aufzunehmen und endlich ein Machtwort zu sprechen. Sollte es tatsächlich Strategie der Stadt Wien sein, die Wiener Rodelstraßen abzuschaffen (viele BürgerInnen hegen bereits diesen Verdacht ...), erwarten wir von der Politik zumindest den nötigen Mut, dies auch öffentlich kund zu tun.
   Räumen, salzen und anschließend von intaktem Rodelbetrieb zu sprechen, ist mit Sicherheit die falscheste PR-Strategie der Stadt Wien.
 
Mit freundlichen Grüßen
DI Alexander Mayr-Harting
BI 'Tivoli-Alarm - Rettet den Springer-Park'

Mehr Infos => Rodelstraße Schwenkgasse