Radfahren für WienerInnen
Das Fahrrad ist gerade in einer Großtadt wie Wien, zumindest auf eher kurzen Strecken eine sinnvolle und umweltfreundliche Alternative zum Auto. Außerdem dient das Fahrrad auch der eigenen Fitness und erfreut sich so, als Trainings- und Sportgerät größter Beliebtheit. Das Rad und der WienerAber obwohl die Wiener begeisterte Radfahrer sind, herrscht in der Donaumetropole immer noch ein gewisser Aufholbedarf in puncto Radverkehr. Der städtische Radverkehr beträgt nur etwa ein Zehntel des Kfz-Verkehrs, was schade ist, da es in Wien so viele Möglichkeit gäbe, um den alten Drahtesel aus der Versenkung zu hohlen. An einem Mangel an wunderschönen Radwegen kann es jedenfalls nicht liegen. Insgesamt verfügt die Stadt über stolze 800 km Fahrradweg. Hier wurde in den letzten jahren also vieles richtig gemacht. Ein eindeutiges Manko ist jedoch, das häufige Fehlen wichtiger Anknüpfungspunkte und Verbindungsstrecken für den Radfahrer/die Radfahrerin. Vienna City BikeEine international einzigartige Aktion zur Erhöhung des Fahrradanteils am städtischen Verkehr ist die Aktion "Vienna City Bike", welche es möglich macht sich per Bankomatkarte ein Fahrrad auszuleien. Durch die Registrierung per Bankomatkarte fällt die Anonymität, die das Vorgängerprojekt ("Viennabike") aufgrund von Vandalismus und Fahrraddiebstählen zum scheitern verurteilt hatte. In der Stadt gibt es mehrere Ausleistationen, die erste Stunde ist gratis, danach zahlt man stundenweise, wobei die Preiskurve progressiv ansteigt. Foto von Stefan Redelsteiner Radfahrlinks:
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