Wien

Le-Parkour: Die Kunst der Fortbewegung aus Frankreich

Parkour bzw. Le-Parkour ist eine „Trendsportart“ aus Frankreich und wird auch gerne als „Die Kunst der Fortbewegung“ benannt/verstanden. Raymond Belle entwickelte als junger Soldat im Vietnam-Krieg eine Fortbewegungsform, um besonders effizient vor Feinden fliehen zu können. Er brachte diese Methode seinem Sohn David Belle bei, welcher diese in einem Pariser Vorort namens Lisses zu dem Parkour weiterentwickelte, welches wir heute kennen.
 

Fotos von Parkour-Übungen:





Die Trendsporart "Parkour" ausgeführt von Traceuren in Wien; © ZVG Thomas Stoklasa

Parkour - die Überwindung von Hindernissen:

In Parkour geht es darum, Hindernisse auf seinem Weg effektiv,
effizient, flüssig und schnell zu überwinden. Die Philosophie die
hinter Parkour steht ist physisch, wie auch psychisch anwendbar. Es geht
nicht darum akrobatisch Hindernisse zu überwinden (z.B. Saltis), sondern
die Effizienz liegt an erster Stelle. Hindernisse werden ohne
Hilfsmittel und Veränderung der (urbanen) Umgebung überwunden. Wichtig
ist dabei eine gewisse Kreativität und Einfallsreichtum.
 

Traceur : die Akteure

Personen die Parkour betreiben werden „Traceur“ (*französisch: /„der
den Weg ebnet“/) *genannt. „Spots“ nennen sich Orte, die besonders gut
dazu eigenen, Parkour zu betreiben. Bekannte Spots sind in Wien z.B. die
Donauinsel oder die Wasserwelten. Traceure nehmen Rücksicht auf privates
Eigentum und betreiben Parkour an öffentlichen Plätzen. Es gibt in
Parkour keinen Wettkampf, es geht nur darum, seinen eigenen Körper
kennen und damit umgehen zu lernen.
 

Parkour für Jedermann:

Waghalsige Sprünge sind genau so fehl am Platz, wie eine teure
Ausrüstung. Man tastet sich Schritt für Schritt an seine Grenzen heran
und springt nicht einfach über Dächer-Schluchten. Man benötigt ausser
guten Schuhen kein teures Equipment, wie bei anderen Sportarten und kann Parkour an jeder Häuserecke ausüben.
 

Parkour Sport in Wien:

www.Parkour-Vienna.at ist die größte österreichische
Parkour-Community-Website und bietet neuen, wie auch erfahrenen
Tracueren einige brauchbare Features. Es gibt z.B. ein großes Forum mit
mehreren hundert registrierten Traceuren, für Informationsaustausch und
Diskussionen. Weiters gibt es Anfängerfreundliche Tutorials und eine
Traceur-Kontakt-Datenbank, um Trainings-Partner in seiner Umgebung
ausfindig zu machen.
 

Rückfragehinweis und Autor:

Thomas Stoklasa

Er betreibt seit ca. 2,5 Jahren "Parkour" und gehört zu den erfahrensten "Traceuren" (so nennen sich Personen die Parkour ausüben) in Österreich.