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Wichtigste Informationen zum SK Rapid Wien:Vereinsadresse: Keißlergasse 3, A-1140 Wien Gründungsjahr: 1899
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00-12.00, 13.00-18.00 Uhr, Sa 10-17 Uhr
Telefon: 01-72743-0 Fax: 01-72743-25 E-Mail: info@skrapid.com 

Das Hanappi-Statium (Weststadium):Stadion: Gerhard Hanappi-Stadion Keißlergasse 6, A-1140 Wien Tel: 01-910 01
Fassungsvermögen: (17.500 Zuschauer)
Öffentliche Erreichbarkeit: U-Bahn Linie U4 und S-Bahn Station Hütteldorf Allgemeine Informationen:Der Sportklub Rapid, kurz SCR (historische Schreibweise Sportclub Rapid), ist der erfolgreichste Fußballklub Österreichs und mit 31 Meistertiteln Rekordmeister. Der Verein wurde in Rudolfsheim im Jahre 1898 als „1. Wiener Arbeiter Fußballklub“ mit den Vereinsfarben Rot-Blau gegründet. Seit 1899 tritt die Mannschaft unter dem Namen Rapid, seit 1905 mit den Vereinsfarben Grün-Weiß auf, wovon sich der Spitzname „Grüne“ ableitet.
Heimstadion des SK Rapid ist derzeit das Gerhard-Hanappi-Stadion in Hütteldorf, einem Stadteil im Westen Wiens, in dem die „Hütteldorfer“ seit 1911 beheimatet sind. Rapid pflegt eine große Rivalität mit der Austria Wien, beide Vereine spielen seit 1911 ununterbrochen in der höchsten österreichischen Liga. Rapid konnte ist bislang auch Österreichs erfolgreichster Verein in internationalen Bewerben. Die Hütteldorfer konnten zwei Mal den Mitropacup, den Vorläufer des heutigen Europacups gewinnen. Im Europacup selbst konnte die Mannschaft in bislang 190 Spielen 75 Siege erreichen und insgesamt zwei Mal ins Finale des Europapokals der Pokalsieger, zuletzt 1996, vorstoßen. Rapid-Fans und die „Rapidviertelstunde“:  |  | 
|  Foto: Rapid-Fanklubs auf der Westtribüne des Hanappi-Stadiums;
© Pedro (Wikipedia)
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Rapid ist der mit Abstand populärste Fußballklub in Österreich. Der Verein hat zur Zeit über 6.000 Vereinsmitglieder und 125 offizielle Fanclubs. Umfragen zufolge gibt es in Österreich ungefähr 300.000 bis 400.000 Rapidanhänger. Der Großteil der Rapidfans kommt nicht nur aus Wien, sondern auch aus dem angrenzenden Niederösterreich, dem Burgenland, Oberösterreich und der Steiermark.
Große Beliebtheit gewinnt der Club durch seine Erfolge und die traditionstreue Vereinsführung. Den Fans gilt der Verein häufig als Religion, so wird beispielsweise das Stadion meist „Sankt Hanappi“ genannt. Die meisten Fangruppen Rapids stehen auf der Westribüne. Unterstützt wird der Verein unter anderem von den Ultras Rapid 1988, der größten Ultrà-Gruppierung Österreichs, eine der wenigen Ultra-Gruppierungen in Europa, die jedes Spiel eine Choreographie zeigen. 2005 wurden die Ultras Rapid von der Torcida International Fans Organisation (T.I.F.O.) zur Gruppierung mit den besten Choreographien in Europa gewählt. Fanfreundschaften bestehen mit Venezia, den Ultras des 1. FC Nürnberg und dem Fanclub Gate 13 von Panathinaikos Athen.
Die bekannte Rapid-Westtribüne, von den Fans auch "Block West" genannt, ist seit 2003 vor jeder Saison mit Jahreskarten ausverkauft. Daher hat sich gegenüber, auf der Osttribüne des Gerhard-Hanappi-Stadions, eine zweite Fantribüne gebildet. Während den Spielen gibt es immer wieder Wechselgesänge zwischen den beiden Rapid-Fankurven, was einzigartig für Österreich ist und auch international nur bei wenigen Vereinen zu finden ist (zB Olympique Marseille oder Dinamo Zagreb).
Die Rapidviertelstunde zählt zu den Besonderheiten der Fankultur des Vereines. Damit sind die letzten 15 Minuten eines Spiels gemeint, in denen Rapid zahlreiche Spiele komplett umdrehen konnte, was daran liegen mag, dass die typischen Stärken Rapids immer in den Bereichen Ausdauer und Kampfkraft lagen. Diese letzte Viertelstunde wird seit 1919 traditionellerweise in der 75. Spielminute vom Publikum rhythmisch und lautstark eingeklatscht. Zu einer festen Tradition wurde das Einklatschen der Rapidviertelstunde mit dem Meisterschaftsspiel gegen den Wiener AC im Jahre 1921. Rapid lag zur Pause 1:5 zurück, vor Beginn der Rapidviertelstunde noch 3:5. Schließlich gewann man noch mit 7:5. Alle sieben Rapidtore schoss dabei Josef Uridil, der zu einem der ersten großen Stürmerstars des Vereins, wie auch des österreichischen Fußballs, wurde. Für weitere Erfolge sorgte die Rapidviertelstunde beispielsweise im Jahre 1939, als man im deutschen Pokalfinale gegen FSV Frankfurt einen 0:1 Rückstand noch auf einen 3:1 Sieg drehen und somit auch als österreichischer Verein den deutschen Pokaltitel holen konnte. Seit einigen Jahren folgt auf das rhythmische Einklatschen der Rapidviertelstunde regelmäßig die lautstarke Aufforderung der Fans an die Mannschaft mit den Worten: "Hopp-auf Hütteldorf!". Die Trainer des SK Rapid Wien:Der SK Rapid Wien hatte seit Gründung der österreichischen Meisterschaft bislang 38 verschiedene Trainer.
Dionys Schönecker 1910 - 1925 / Stanley Willmott 1925 - 1926 / Edi Bauer 1926 - 1936 / Leopold Nitsch 1936 - 1945 / Hans Pesser 1945 - 1953 / Josef Uridil 1953 - 1954 / Viktor Hierländer 1954 - 1955 / Alois Beranek 1955 - 1956 / Franz Wagner 1956 / Max Merkel 1956 - 1958 / Rudolf Kumhofer 1958 - 1959 / Robert Körner 1959 - 1966 / Rudolf Vytlacil 1966 - 1968 / Karl Decker Okt-Nov 1968 / Rudolf Vytlacil 1968 - 1969 / Karl Rappan 1969 - 1970 / Gerd Springer 1970 - 1972 / Robert Körner 1972 / Ernst Hlozek 1972 - 1975 / Josef Pecanka 1975 / Franz Binder/R. Körner 1975 - 1976 / Anton Brzezanczyk 1976 - 1977 / Robert Körner 1977 - 1978 / Karl Schlechta 1978 - 1979 / Walter Skocik 1979 - 1982 / Otto Barić 1982 - 1985 / Vlatko Marković 1985 - 1986 / Otto Barić 1986 - 1989 / Hans Krankl 1989 - 1992 / August Starek 1992 - 1993 / Hubert Baumgartner 1993 - 1994 / Ernst Dokupil 1994 - 1998 / Heribert Weber 1998 - 2000 / Ernst Dokupil 2000 - 2001 / Peter Persidis 2001 / Lothar Matthäus 2001 - 2002 / Josef Hickersberger 2002 - 2005 / Georg Zellhofer Januar 2006 - August 2006 / Peter Pacult seit September 2006 Erfolge Rapid Wien:Österreichische Meisterschaft und Deutsche Meisterschaft 31 x Österreichischer Meister: 1912, 1913, 1916, 1917, 1919, 1920, 1921, 1923, 1929, 1930, 1935, 1938, 1940, 1941, 1946, 1948, 1951, 1952, 1954, 1956, 1957, 1960, 1964, 1967, 1968, 1982, 1983, 1987, 1988, 1996, 2005 22 x Österreichischer Vizemeister 1 x Deutscher Meister: 1941 1 x 3. in der Deutschen Meisterschaft: 1940
Österreichischer Cup und Deutscher Cup 14 x Österreichischer Cupsieger:1919, 1920, 1927, 1946, 1961, 1968, 1969, 1972, 1976, 1983, 1984, 1985, 1987, 1995 12 x Österreichischer Cupfinalist 1 x Deutscher Pokalsieger: 1938 2 x Halbfinalist im Deutschen Pokal: 1939, 1940
Österreichischer Supercup 3 x Österreichischer Supercupsieger: 1986, 1987, 1988 Wiener Stadthallenturnier 7 x Sieger des Wiener Stadthallenturniers: 1972, 1988, 1990, 1995, 1997, 1998, 2004
Mitropapokal 2 x Mitropacupsieger: 1930, 1951 3 x Mitropacupfinalist: 1927, 1928, 1956
Europapokal 2 x Europapokalfinale: 1985 (CC), 1996 (CC) 3 x Europapokal-Semifinale: 1961 (CM), 1985 (CC), 1996 (CC) 8 x Europapokal-Viertelfinale: 1956 (CM), 1961 (CM), 1967 (CC) 1969 (CM), 1984 (CM), 1985 (CC), 1986 (CC), 1996 (CC)
Champions League 2 x Teilnahme an der Champions League: 1996, 2005
UI-Cup 2 x UI-Cupsieger: 1992, 1993
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Weiterführende Infos:* Tabelle der Fussball-Bundesliga 2006 / 2007 * FK Austria Wien * SC Rapid Wien * Fussball EM 2008 


Posting: Walter Zeman zum 80. GeburtstagMarie von Ebner-Eschenbach meinte dereinst: "Österreich hasst seine Genies..." Der beste Tormann aller Zeiten, "Tiger" Walter Zeman (war absolute Weltklasse), wäre am 1. Mai dieses Jahres 80 Jahre alt geworden. Weder die Presse noch der sagenumworbene Staatssender ORF haben sich darum gekümmert-; Das ist sehr traurig, entspricht aber unserer Mentalität !
wolfgang anderl Email: 5.10.2007
Anmerkung Redaktion Wien-konkret: Der legendäre Walter Zeman wurde mit nur 18 Jahren im Jahre 1945 neuer Torhüter bei damaligen Spitzenverein Rapid Wien. Im selben Jahr war er beim ersten Heimspiel der nach dem 2. Wetkrieg wiedergegründeten österreichischen Fußballmannschaft Torhüter im Nationalteam. Österreich besiegte damals Frankreich mit 4:1 Toren. Er wurde mit Rapid Wien insgesamt acht Mal österr. Fußballmeister und kam im Europapokal der Landesmeister bis ins Halbfinale. Mit seinem Mitspieler Ernst Happel gab es am Spielfeld einige Auseinandersetzungen, aber der erfolgreiche Goalie mußte das letzte Wort haben. 
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